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10 Dinge, die ein Introvertierter nie machen würde

Hin und wieder schreibe ich Listen mit Ideen auf. Wäre ich ganz konsequent, würde ich es jeden Tag machen. Das bin ich in diesem Fall aber nicht. Dennoch sammelt sich mit der Zeit so einiges an. Das sieht dann ungefähr so aus:

– 26 Geschenkideen für Weltreisende
– 24 Wörter, die mit „pos“ beginnen
14 Motivations-Hacks, um mit dem Joggen zu beginnen

Manchmal gehen mir die Ideenlisten aus. Dann weiß ich nicht, für wen oder was ich Ideen sammeln soll. In solchen Fällen hilft mir eine gute Freundin aus. Vor einer Weile schlug sie vor, die folgende Liste zu erstellen: „10 Dinge, die ein Introvertierter nie machen würde“.

Das fand ich interessant und habe mich mal daran versucht. Here we go:

  1. „Whoop Whoop“ schreien
  2. Sich in die erste Reihe setzen (wenn das Publikum einbezogen werden könnte)
  3. In einem 10-Bett-Hostel-Dorm übernachten
  4. An einer Gruppenreise teilnehmen
  5. Auf’m Tisch tanzen
  6. Sich so oft melden, dass er in der Schule die Note 1 bekäme
  7. Ohne Pause tagelang unter Menschen sein
  8. „Nur mal so“ anrufen
  9. Eine kurze persönliche E-Mail schreiben
  10. „Je mehr Leute desto besser“ sagen

Was meint ihr, liege ich da richtig?

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Über den Autor

Mein Name ist Patrick und ich bin introvertiert. Oft habe ich mir gewünscht, extrovertiert zu sein, bis ich meine Veranlagung besser verstanden habe. Mehr über mich, mein Buch Kopfsache, mein Projekt Healthy Habits.

Comments

  1. Interessanterweise sitze ich bei Veranstaltungen fast immer in der ersten Reihe, wenn ich kann, damit ich mich besser auf Vortragende, Musiker, das Theaterstück konzentrieren kann. Ich werde durch Geräusche und Menschen zwischen mir und dem Geschehen zu leicht abgelenkt.
    Ich habe auch schon an größeren Gruppenreisen teilgenommen, da es da weniger schlimm ist, wenn ich mich auch mal zurückziehen will.

    • Hi Sabrina,

      setzt du dich auch dann in die erste Reihe, wenn die Möglichkeit besteht, dass das Publikum irgendwie einbezogen wird?
      Das versuche ich zu vermeiden, um entspannter zuhören zu können.

      Gruppenreisen habe ich bisher nur sehr kurze gemacht (2 Tage -> gemeinsame Ausflüge auf einer längeren Reise) und war davon nicht sehr begeistert. Ich war ständig dabei, meine Ruhe zu suchen.

  2. Stimme durchaus zu. Aber ich schreibe ich gerne kurze Mail. Bin ein Fan von kurz und knackig.

    Es gab auch mal eine Zeit, da hab ich mich in der Schule so oft gemeldet, dass ich mündlich auf Note 1 stand. Allerdings sei dazu gesagt, dass ich manisch-depressiv bin und zu der Zeit eine kleine manische Phase hatte. Ansonsten halte ich mich da auch gern im Hintergrund.

  3. Ich finde mich darin weitgehend wieder.

    Allerdings sitze ich auch gerne bei Vorträgen etc. vorne, wenn es wirklich nur ums zu hören geht oder ich mich dann beteiligen kann, wenn ich es möchte. Besteht die Gefahr, ungewollt mit einbezogen zu werden, versuche ich auch mich zu verkriechen.

    Kurze E-Mails schreibe ich mitunter durchaus, versuche allerdings auch dabei höflich zu bleiben. Meist wird es aber etwas länger, das stimmt… 😉

    Und es gibt auch ganz, ganz wenige Menschen, bei denen ich „nur mal so“ anrufe um zu hören, wie es ihnen geht. Zum Beispiel weil ich weiß, dass sie nicht gerne schreiben und sich auch wirklich nicht gestört fühlen bzw. gleich sagen, wenn es doch mal so ist.

  4. Da mir das mit den E-Mails schon mehrere Leute gesagt haben, habe ich noch ein Wort hinzugefügt: „persönliche“ (E-Mail).

    Beruflich oder sonst irgendwie nüchtern schicke ich auch mal Einzeiler.
    Sobald es um etwas Persönliches geht, wird es meist lang.

  5. Ich denke an der einen oder anderen Stelle fehlt noch „freiwillig“ oder „ernsthaft“.
    ZB das mit dem Hostel kann man sich nicht immer aussuchen und „je mehr Leute desto besser“ kann man durchaus als „Maske“ sagen, wenn man anderen vorspielt extrovertiert(er) zu sein.

    Interessant finde ich auch die Möglichkeit sich selbst dazu zu zwingen um seine Komfortzone zu erweitern. Dann macht man es zwar, es kostet aber massive Überwindung.

    Sehr schöne Liste!

  6. Hi,
    nachdem ich Deinen Post las, hab ich mal überlegt und bei mir kam noch raus:
    – Speed-dating
    – Kuschelparty (war mal ganz modern, mit fremden Menschen *grusel*)
    – als kosmetikerin arbeiten (habs versucht, gab nur Panikattacken, oder zur Kosmetikerin gehn, ich versuch auch den friseur immer rauszuschieben, weniger wegen dem Smalltalk, eher wegen zu großer Körpernähe eines Fremden)
    – als Radio/Fernsehmoderator arbeiten vor allem bei solchen Spielshows, wär bei mir sehr ruhig, und wahrscheinlich langweilig *g*, vielleicht ein neues format für sagen wir mal 3sat ? 😉
    – auch Aerobikurse sind mir zu schnell/chaotisch und die Leiterin muss auch mehr oder weniger viel reden
    – geht auch gar nicht: Bergwaldprojekt: 1 Woche mit anderen zusammen arbeiten (ginge ja noch) aber auch auf engstem Raum (kleine Hütte, Matratzenlager) sonst zusammen sein…NEVER!

    Liebe Grüße 🙂

    • Hui, da ist dir ja noch einiges eingefallen!
      Speed-Dating kenne ich bisher nur aus dem Business-Kontext und finde es da ganz gut. Da haben beide ein konkretes Ziel, so ist der Gesprächseinstieg leichter. Auf die anderen Dinge hätte ich aber auch keine Lust 😉

      • Hallo,
        bin schon seit längerem auf dieser Seite. Heute habe ich den Mut, zu antworten.
        Auch mich stört es nicht, bei einem Konzert o.ä. in der 1. Reihe zu sitzen. Jedoch sieht es auch bei mir schon anders aus, wenn das Publikum wortartig mit einbezogen würde. Wenn ich so etwas bemerke, bekomme ich vorher schon Panik. Gruppenveranstaltungen, bei denen ich die Leute bereits kenne, versuche ich, zu vermeiden. Bei fremden Leuten stört mich es weniger, weil die Kontakte dann noch oberflächlich sind. Im Hotel habe ich am liebsten mein eigenes Zimmer, wo mich niemand zutextet. Ich war mal 5 Wochen im Krankenhaus in einem Zweibettzimmer. Meine Mitpatientin textete mich ohne Ende zu. An so einem Tag war ich kurz vor dem Einschlafen fix und fertig. Zu der Zeit, wusste ich noch nicht, dass ich introvertiert bin. An einem Tag wollte sie mich zu einem Spaziergang begleiten. Ich sagte zu ihr: „Ich möchte mich dabei nicht unterhalten.“ Ihre Reaktion: „Dann komme ich nicht mit.“ Also ging ich allein und konnte dabei gut entspanen. Bei den Mails kommt es darauf an, wem ich schreibe. Wenn es nur um Übermittlung von Sach-Infos geht, kriege ich das hin. Bei guten Freunden jedoch, denen ich sozusagen mein Herz ausschütte und viel Persönliches mitteile, werden die Mails oft sehr lang. Tagelang unter vielen Mensch sein: Es kommt darauf an, wie nahe ich den Menschen dann bin. Kann ich sie aus weiter Ferne beobachten oder bin ich irgendwie doch gezwungen, mich zu unterhalten.

        • Hallo Annett,

          schön, dass du dich „traust“ und danke für deinen Input.
          Ein Mehrbettzimmer im Krankenhaus klingt tatsächlich suboptimal, vor allem, wenn der/die andere(n) ständig quatschen. Musste ich zum Glück noch nicht mitmachen!

    • Speed Dating habe ich schon einige Male gemacht und fand das recht interessant, in kurzer Zeit so viele und verschiedene Menschen (Frauen) kennen zu lernen, die sich sonst sicher nicht angesprochen hätte.

  7. Schöne Liste! (Überhaupt schöne Idee mit dem Listenschreiben, ich mache das auch, habe eine Listen-App:-)). Kann ich alles bestätigen, das Einzige, was ich tatsächlich schon gemacht habe, ist, auf dem Tisch zu tanzen. Das war aber ne Ausnahmesituation, Oktoberfest, etwas Alk getrunken, Partystimmung.. da geht das schon. Was ich nicht für alles Geld der Welt machen würde, wäre eine Gruppenreise, das würde im Desaster enden! Mache manchmal, wenn es nicht anders möglich ist, im Urlaub eintägige Ausflüge mit einer Gruppe (wirklich nur wenn nicht anders möglich), und schon danach bin ich meist fix und fertig..

    • Hi Leonie,

      alle Achtung zum Tischtanz! 🙂

      Kurze Gruppenausflüge mache ich unterwegs auch. Lässt sich manchmal nicht vermeiden, oft ist es anstrengend – aber durchaus auch eine gute Möglichkeit, um überhaupt mal mit anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen.

  8. Ich könnte die ganze Liste unterschreiben, bis auf Punkt 4. Allerdings muss ich hier unbedingt differenzieren: Ich mache Gruppenreisen, aber nur, wenn die Teilnehmer die selben Interessen und das gleiche Ziel vor Augen haben. So stört es mich z.b überhaupt nicht, wenn ich mich einmal im Jahr für eine Woche sogar mit 20 Menschen in der gebuchten Unterkunft treffe (natürlich mit Zimmern, um Gottes Willen kein Matratzenlager), die alle nur eines wollen: Bergwandern! Dann bilden sich jeden Tag aus der großen Gruppe mehrere kleine, die verschiedene Bergtouren machen, die einen gemütlicher, die anderen anspruchsvoller. 4 oder 5 Personen pro Gruppe sind o.k, die gemeinsam den Berg besteigen und die herrlich freie Natur genießen. Nachher treffen sich die Gruppen gerne zum gemeinsamen Abendessen und erzählen sich gegenseitig von ihrer Tour und zeigen sich Fotos. Ein interessantes Thema also, kein anstrengender Smalltalk, und trotz relativ vieler Menschen keine hektischen, extrovertiert geprägten mühsamen Diskussionen. Unter Bergkameraden fühle ich mich wohl, auch wenn mehrere an einem Tisch sitzen.

    Diese Art von Gruppenurlaub mit lauter Gleichgesinnten mache ich sogar als
    Introvertierter gern. Immer muss ich das natürlich nicht haben, einmal im Jahr reicht völlig. Ansonsten bewege ich mich natürlich auch gerne alleine in der Natur, um zu entspannen und abzuschalten.

    Bei allen anderen Formen von Gruppenreisen wäre ich vorsichtig. Wenn ich mir z.b eine fremde Stadt anschauen will, dann möchte ich keinesfalls an eine Gruppe gebunden sein, und wenn es sich nicht vermeiden ließe, dann gilt die Regel: Je kleiner die Gruppe, desto besser!

    Beste Grüße,
    Alex

  9. Noch bevor ich mir zugetraut habe, allein ins fremdsprachige Ausland zu reisen, habe ich regelmäßig Gruppenreisen gemacht. Ich war jedesmal sehr begeistert. Und – trotz viel Zeit in der Gruppe – bestens erholt.
    Bei bestimmt mehr als zwanzig Reisen kann ich mich nur einmal an einen Reiseleiter erinnern, den ich als zu extravertiert und daher anstrengend empfand. Sonst war das Programm immer so ausgewogen wie ich es (damals) selbst nicht hinbekommen hätte.
    Gerade bei Wanderreisen genieße ich es immer noch, mich um nichts kümmern zu müssen, sondern einfach loszulaufen. Ich halte ein paar Schritte Abstand zu den „Dauerquatschern“ und kann stundenlang meinen Gedanken nachhängen. Ohne mich dabei zu verlaufen 🙂

  10. Deine Liste kann ich größtenteils einfach abnicken – nur mit dem Melden in der Schule hatte ich nie ein Problem, wenn eine Frage gestellt wird, kann ich gut antworten – einfach nur so melden, um noch einen weiterführenden Beitrag zu platzieren („Herr Lehrer, ich weiß was“) oder ‚rumdiskutieren, das geht gar nicht. Ebenso
    – freiwillig ein Referat halten
    – jemanden besuchen und mehr als eine Nacht bei ihm im Wohnzimmer nächtigen
    – jemanden besuchen, der über ein Gästezimmer verfügt, und länger als drei Tage bleiben (mein Vater zitierte an dieser Stelle ein ostpreußisches Sprichwort „Besuch und Fische stinken nach drei Tagen“)
    – eine Kreuzfahrt
    – meinen Geburtstag oder ein anderes Fest „groß“ feiern – am liebsten habe ich bis zu acht Gästen am Tisch, da gibt es noch eine Chance für richtige Gespräche
    – Gefühlsausbrüche vor anderen
    – Bravo- oder Buh-Rufe im Theater
    – eine Rede zu einem Geburtstag oder Jubiläum halten
    – in einer Kneipe eine/n Fremden ansprechen (angesprochen werden ist okay)

  11. Ich stimme allen Punkten zu! Die einzige kleine Ausnahme: in der Schule saß ich in der ersten Reihe direkt hinter dem Lehrerpult, so dass ich garantiert übersehen wurde. Für Gruppenreisen bräuchte ich Gleichgesinnte, die ich schon vorher kenne usw.
    Genauso lese ich in manchen Kommentaren, dass man sich durchaus allein in die Kneipe oder ein Café setzen sollte/kann. Ein no-go für mich. Ich sitz gern in der freien Natur an vermeintlich öffentlichen Plätzen, welche aber übersehen werden – mittendrin und doch nicht dabei – diese Plätze liebe ich. Erst seit diesem Sommer, u.a. dank Patricks Blog, weiß ich, dass ich „richtig ticke“ und einfach nur introvertiert bin. Bis auf die damit verbundene Einsamkeit, da es schwer ist Gleichgesinnte oder überhaupt Kontakte zu treffen, geht es mir echt gut damit – ich bin nicht „gestört“ wie es mir einige Leute Glauben machen wollten. Ich muss mich nicht anpassen und verstellen. Danke an Patrick und alle die hier schreiben

    • Hi Diana,

      danke für deinen Kommentar!
      Falls du noch nicht im Forum vorbeigeschaut hast, wäre das eine erste Anlaufstelle für Kontakte zu Gleichgesinnten: http://www.introvertiert.org/forum

      Viele Grüße,
      Patrick

      • Hi Patrick,
        ich bin schon registriertes Mitglied : ) Leider funktioniert nicht mit jedem Browser nach dem Login die Kommentarfunktion („kein Body vorhanden“). Deshalb kommentiere ich manchmal ohne mich vorher eingeloggt zu haben.
        Hier durchzuzappen ist echt interessant und bestärkt mich in so einigem.
        Viele Grüße
        Diana

  12. Hallo, ich mache sehr gerne eine Gruppenreise. Bei einer Gruppenreise wird vieles organisiert und da ich einen anspruchsvollen Beruf haben, bei dem ich viel organisieren muss, empfinde ich das als richtige Entspannung. Ich setze mich vorab mit dem Programm der Gruppenreise intensiv auseinander und wähle die Reisen bewusst aus. Bei mir steht nicht das Kennenlernen neuer Menschen im Vordergrund, sondern die fremden Ländern und das was ich dort sehen kann. Ich nutze aber auch die Gruppe, um mich gut zurückziehen zu können. Dabei wirke ich ggf. unsozial, da ich meistens die freie Zeit bei der Gruppenreise alleine verbringe. Mir fällt immer was ein, was ich mir noch ansehen oder was ich machen kann. Ich kann mir garnicht vorstellen, dass man an einem fremden Fleck auf der Welt ist und nicht weiß, was man machen oder was man sich anschauen soll. Dauerquatschern gehe ich aus dem Weg. Die finde ich nur okay, wenn wir gemeinsam essen. Aus meiner Sicht schade ich der Gruppe nicht, bringe mich aber auch nicht wirklich ein, sondern nutze nur die Organisation und ab uns zu das Zusammensein mit anderen. Ich denke schon, dass das einigen nicht passt bzw. sie mich als seltsam wahrnehmen, wenn ich eher ablehne, Zeit gemeinsam zu verbringen. Mit den Jahren bin ich da recht egoistisch geworden, schliesslich ist es mein Urlaub und da mache ich in gewissen Grenzen das was ich will. Dabei muss ich ab und zu auch rüde jemand abschütteln, der sich mir anschliessen möchte, aber mit den Jahren habe ich da keine Probleme mehr damit.
    Für mich sind Gruppenreisen und so wie ich sie handhabe eine wirklich gute Sache.
    Viele Grüße
    Camen

  13. Patrick says:

    Also ich rufe tatsächlich abundzu „whoop whoop“, allerdings nicht im selben Zusammenhang wie das andere tun. Bei mir ist es schlichtweg meine Methode um mein Tourette-Syndrom zu kanalisieren o.o

    • Patrick says:

      Clevere Lösung!

      • Patrick says:

        Naja ich hab ja auch keine schwere Form. Ich fluche nicht, werfe keine vulgären Ausdrücke um mich…..Ich hab nur den unaufhörlichen Drang Geräusche zu produzieren. Und da sind Lieder, Melodien und ein gelegentliches „whoop whoop!“ ziemlich harmlose, gemeinverträgliche Varianten 🙂

  14. Die Liste (und auch die Kommentare) vermischen meiner Meinung nach einige unterschiedliche Charakterzüge. Introvertiertheit hat nichts mit Schüchternheit, fehlendem Selbstvertrauen und sozialen Phobien zu tun. Der Fehler wird leider oft gemacht. Introvertiertheit/Extrovertiertheit sagt eigentlich nur aus, ob externe Stimuli (z.B. Party) als anstrengend oder belebend empfunden werden.

    Nur mal ein paar Beispiele, wo ich finde, dass die Liste vom Thema abweicht:
    Ich habe in der Schule viel mitgearbeitet und mich oft gemeldet – aber nur in den Fächern, in denen ich gut war und fast sicher, dass meine Aussage korrekt ist. Typisch introvertiert. 🙂

    Gruppenreisen sind kein Problem, wenn man gelernt hat sich seine Ruheoasen zu suchen.

    War erst vor kurzem in Prag und hab im gemischten 10-Betten Dorm übernachtet und war auch früher schon öfters in Hostels. Man muss mit den Leuten nicht mehr als ein Hallo wechseln, wenn man nicht möchte. Tagsüber war ich unterwegs, am Abend hab ich noch kurz gelesen und dann geschlafen. Preislich war das nicht zu schlagen. 😉

    ‚Auf dem Tisch tanzen‘ – wenn ich eine gute Tänzerin wäre und sich die Gelegenheit bietet – why not?

    Ich habe auf der Uni freiwillig die Gruppenpräsentationen übernommen und auch Referate waren nie besonders problematisch. Da ging es darum über Dinge zu reden, über die ich gut informiert bin. Immer nur her damit. 🙂

    usw. usf.

    • Patrick says:

      Hi Julia,

      kein Mensch ist wie der andere, das ist klar. Nimm die Liste einfach nicht zu ernst. Es sind nur zehn Gedanken.

      Grüße,
      Patrick

    • Lanzarina says:

      Da gebe ich Dir Recht Julia, da vermischt sich tatsächlich einiges. Für mich heißt Intraversion auch nicht, in jeder Situation den Seltsamen zu geben… Man ist ja schließlich auch entsprechend sozialisiert und in meinem Fall würde ich sogar sagen, würde es so manchen geben, der große Augen machen würde, wenn er erfahren würde, dass ich ein sehr introvertierter Mensch bin. Ich bin Radiomoderatorin und war in meinem Leben auf vielen vielen Parties unterwegs. Trotz allem erreiche ich in jedem „Test“ zur Intraversion Höchstpunkte, und brauche extrem viel Ruhephasen nach sozialen Hoch-zeiten, die mit zunehmendem Alter sogar immer mehr werden.

  15. Tolle Liste, musste viel Schmunzeln.

    Zur ersten Reihe habe ich gelernt, dass es wichtiger ist, sich nicht an den Gang zu setzen. War einmal im Theater, wo am Ende des Stückes Leute aus dem Publikum zum Tanzen (!) auf die Bühne geholt wurden. Da ich ganz hinten saß und die Bühne irgendwann voll war, dachte ich schon, der Kelch sei an mir vorüber gegangen. Hat mich aber doch noch erwischt.

    Zum Thema „in der Schule melden“: Habe ich leider erst in der 12. Klasse entdeckt, nachdem ich in einem interessanten Fach einen guten Lehrer bekommen habe: Sich gleich zu BEginn des Schuljahres viel freiwillig zu melden reduziert die Gefahr, einfach so drangenommen zu werden, drastisch. Wenn es bei Fragen mal keine Resonanz in der Klasse gab, konnte ich sicher sein, dass ich nicht derjenige bin, der vom Lehrer aufgerufen wurde.

  16. Was mir spontan noch so einfiel (Wobei ich mir nicht bei allem sicher bin ob es an Introversion liegt 😉 )… Quasi Dinge für die man ständig kritisiert wird, weil man eben nicht so handelt (Schule/Arbeit):
    – Sich regelmäßig in der Schule melden (Und das wurde schon im Zeugnis der ersten Klasse bemängelt)
    – „Am Unterrichtsgespräch teilnehmen“ (Stichwort 1. Klasse)
    – Freiwillig mitten im Raum sitzen (Schule/Büro…)
    – Sich über Überraschungsaufgaben freuen
    – Fragen lieber falsch beantworten, als gar nichts zu sagen
    – „sich besser verkaufen“….

    Wie gesagt, das waren jetzt auch nur die aktuell stark und ständig bemängelten Dinge…

  17. Marlene says:

    Spannende Liste, aber jetzt zweifel ich fast daran, introvertiert zu sein 😉 Obwohl ich gerade das Buch „Kopfsache“ lese und mich mit dem meisten sehr identifizieren kann… Ich hab jedenfalls vor kurzem erst erfahren, dass es den Begriff „Hochsensibilität“ gibt und bei dem, was Elaine Aron erzählt, stimmt bei mir wirklich fast alles überein. Aber anscheinend scheine ich doch eine extrovertierte Ader zu haben, denn bei allem, was ich eigentlich für mich mache (Fotografieren, Malen, Schreiben…) will ich dann doch, dass es andere sehen und dass es ihnen auch gefällt. Bis letztes Jahr war ich mir sicher, dass ich das alles nicht gut genug mache und habe deshalb nichts veröffentlicht. Jetzt hab ich auf einmal 2 Ausstellungen und bin auf dem Weg in die Selbstständigkeit – anscheinend überwiegt das Streben nach Anerkennung nun.
    Vielleicht ist es aber auch so, dass sich nach 2 Depressionen einfach was ändern muss, damit ich nicht draufgehe. Es stimmt wohl, dass man sich erst auseinandersetzt mit Dingen wie Introversion, Hochsensibilität, sprich der Frage: „Warum bin ich anders als andere?“ oder „Wie kann ich normal werden?“, wenn es einem schlecht geht.

    Zurück zu der Liste:
    1. Ich schreie nicht „Whoop whoop“, aber vielleicht Wohooo und pfeife laut auf einem Konzert, das mir gefällt und mich mitreißt. Ganz ohne Alkohol. Überhaupt bin ich schnell mal enthusiastisch, wenn auch oft eher innerlich.
    2. Mach ich sogar meistens lieber. Auch bei einem Konzert steh ich lieber ganz vorne als mitten in der Menschenmenge. Einmal gab es bei einem Kabarett in der Pause einen Comicwettbewerb, den ich dann auch prompt gewonnen hab. Das hieß aber auch, dass ich in der zweiten Hälfte vor den Augen aller auf die Bühne marschieren und dort oben reden und lächeln und meinen Preis entgegen nehmen musste. Ich war wahnsinnig nervös und mein Magen hat verrückt gespielt, aber ich habe es über die Bühne gebracht, im wahrsten Sinne des Wortes. Und im Nachhinein bin ich richtig stolz auf mich und genieße das Kribbeln, das sich immer noch breitmacht, wenn ich daran denke. Manchmal genieße ich es also, im Mittelpunkt zu stehen.
    3. Vermeide ich, wenn es geht auf alle Fälle.
    4. Als Kind war ich auf vielen Gruppenreisen und hatte kein Problem damit. Die letzte Gruppenreise war eine Kreuzschifffahrt vor 3 Jahren – das würde ich mir nie wieder antun!
    5. Muss ich schon gehörig besoffen sein oder mit dem Freund allein.
    6. Mit dem Melden in der Schule hatte ich immer Probleme. Ich werde ganz aufgeregt, wenn ich was Intelligentes weiß, das ich beitragen will und sage es mir innerlich sicher 10x vor. Manchmal ergibt sich dann aber keine Gelegenheit, das anzubringen, weil ich niemanden unterbrechen will. Wenn mir dann jemand anderer zuvor kommt, bin ich noch lange sauer (auch auf mich selbst). Von Zeit zu Zeit schaffe ich es aber schon, einfach was zu sagen, ohne ewig drüber nachzudenken und zu warten. In einer Gruppe, in der ich mich wohl fühle zum Beispiel oder aber, wenn es mich nervt, wie viel Blabla andere von sich geben, und nie zum Punkt kommen. Geduld war da nie meine Stärke.
    7. Unterschreibe ich.
    8. Nur enge Freunde. Fremde anrufen hasse ich, vor allem wenn ich um etwas bitten soll oder einen Termin oder eine Auskunft brauche.
    9. Kurze persönliche E-Mails kommen eigentlich immer falsch rüber, deswegen mach ich das nur, wenn ich will, dass mich wer in Ruhe lässt.
    10. An meinem Geburtstag hab ich gern alle auf einmal Freunde um mich herum. Da wär ich beleidigt, wenn es nur 3 oder 4 wären. Aber das ist auch das einzige Mal im Jahr.

    Was ich niemals machen würde und mir spontan einfällt:
    Samstag nachmittag in ein Einkaufszentrum zu fahren.
    Bei einem Marathon mitlaufen.
    Einen Flashmob starten.
    Auf der Straße musizieren oder alleine singen.
    Ohne Ticket mit Bus/Bahn fahren.

    So, bin ich introvertiert oder nicht? Die Tests sagen alle ja…

    • Patrick says:

      Hallo Marlene,

      das weiß ich auch nicht 😉
      Diese Liste hier würde ich allerdings nicht überbewerten. Es sind nur Ideen, von denen ich glaube, dass sie Introvertierten nicht liegen.

      Die Dinge auf deiner Liste würde ich fast alle auch nicht machen (außer Marathon laufen), aber sie müssen kein Hinweis auf Introversion sein, sondern auf einen Mix aus vielen Persönlichkeitsmerkmalen.

      Viele Grüße
      Patrick

      • Michael says:

        Hi Patrick, Marathon sehe ich auch so. Im Grunde ein Traum für Intros, wie lange Ausdauereinheiten überhaupt. Extros leiden oft Qualen bei den langen Vorbereitungsläufen, die auch mal 3:30h und länger dauern können, wenn sie niemanden finden, der mitläuft. Ich habe das immer sehr genossen, alle 21x, am liebsten alleine, meistens klappte es auch, zur Not musste ich eben so früh los, dass sich niemand anschließen mochte. Vor 4 Jahren bin ich zum Triathlon gewechselt, Laufen bleibt, wenn auch verkürzt, dafür kommen Radeinheiten bis zu 4h Dauer dazu. Hat man dabei Mitfahrer, macht es nichts, sprechen geht währenddessen eh schlecht. Schwimmtraining, sogar im Verein, ist auch nicht weiter schwierig, während des Trainings ist man meistens unter Wasser. Triathlon ist noch etwas besser, als Laufen und im Vorteil gegenüber den Gesellschaftsnudeln ist man auch.

    • Ich bin auch ein extrovertierter HSPler und die schnelle Reizüberflutung sort dafür, dass ich damit eher ambivertiert bin – also ziemlich in der Mitte. Grundsätzlich bin ich aber weit mehr extrovertiert als introvertiert, ich brauche einfach nur Ruhephasen, nicht, weil mich soziale Interaktion stresst, sondern weil meine Reizaufnahmekapazitäten sehr gering sind.
      Ich hätte aber kein Problem, wenn an einem ruhigen Abend dann spontan auf einmal Besuch vor der Tür stünde, nur so als ein Beispiel – oder wenn ich mir ein ruhiges Wochenende vornehme, ich dann spontan doch jemanden treffe.

  18. Schon komisch, bin zwar ziemlich Introvertiert, aber das meiste schon gemacht. Ok das am Tisch tanzen war unter Alkohol Einfluss 😀

  19. Als ich mir diese Liste angeschaut habe, habe ich mir gedacht: Wenn ich das alles machen müsste wäre das die Hölle. Also ich denke die Liste ist schon ziemlich treffend. Wobei man natürlich sagen muss, dass jeder introvertierte verschieden ist und so nicht jeder Punkt auf jeden introvertierten zutrifft.
    Aber ich denke die meisten introvertierten werden sich in dem Großteil der Punkte wiederfinden.
    Das zeigen auch die Kommentare unter diesem Blogpost.

  20. whoop whoop says:

    Sehr gute Liste! Kann fast alles so unterschreiben.

    Ich mache zurzeit eine Ausbildung (zur PTA) und dieses Jahr ist ein neues Fach dazugekommen: Kommunikation. Die Lehrerin ist völlig geisteskrank und macht jede Stunde Spiele/Rollenspiele und nimmt einfach so Leute dran. Sie fragt nicht mal, wer nach vorne möchte.

    Auch reden wir meistens über sinnloses Zeug, das nichts mit Apotheke zutun hat und niemanden voranbringt (Beispiel: Wie kommunizieren Haustiere?). Da versuche ich mich aber zu melden, damit ich nicht zu einem Rollenspiel gezwungen werde. Für mich ist das einfach nur Bloßstellen…aber wenn man der Lehrerin erzählen würde, man stehe nicht gern so (spontan) im Mittelpunkt, dann würde sie einen wahrscheinlich immer extra auswählen „bis man keine Angst mehr hat, vorne zu stehen“…einfach nur die Hölle, dieser Unterricht:-( Ich werde den Mittwoch noch öfter schwänzen müssen, fürchte ich…

  21. Ich stimme dir bei allen Punkten der Liste zu. Da ich noch zur Schule gehe, betrifft mich besonders der Punkt mit der Schulnote. Da es (leider) in den meisten Fächern so ist, dass das Mündliche 70% und das Schriftliche 30% zählt (ca.), habe ich in den meisten Fächern am Ende eine 3 im Zeugnis. Im Schriftlichen bin ich eigentlich im Allgemeinen immer auf 1-2, manchmal auch eine 3, aber nie schlechter. Allerdings habe ich dann im Mündlichen fast immer eine 3-4, da ich mich einfach nicht melde. Ich versuche es zwar, aber man hat immer so wenig Zeit zum Nachdenken und außerdem bin ich sehr zurückhaltend. Leider sagen meine Lehrer immer nur „Es ist nicht schlimm, wenn du was falsches sagst. Jeder sagt mal was Falsches“, und verstehen nicht dass es für mich einfach sehr anstrengend ist. Und meine Eltern meinen auch nur, ich sollte einfach mal mich mehr melden und mich am Riemen reißen.

  22. Ich persönlich habe mit einem Schlafsaal im Hostel eigentlich auch kein Problem. Bis jetzt ist es mir fast nie passiert, dass mir dort irgendein Gespräch aufgedrückt wurde oder permanent Leute am plappern waren.
    Meistens sind die anderen Gäste eh in der Stadt unterwegs und trudeln erst Abends ein um ins Bett zu fallen. Es gibt immer wieder Leute, die etwas mehr Zeit im Zimmer verbringen und die waren meiner Einschätzung nach meistens – genau – introvertiert. Die wollten dann in Ruhe ein Buch lesen und Musik hören, statt sich im Gemeinschaftsraum zu unterhalten oder Abends durch die Clubs zu ziehen.
    Inzwischen gönne ich mir nach Möglichkeit zwar auch lieber Einzelzimmer, aber das hat er mit der möglichen Geräuschs- oder (noch schlimmer) Geruchsbelästigung im Schlafsaal zu tun.
    Vielleicht hat der ein oder andere Introvertierte ja gewisse Vorurteile basierend auf Erlebnissen auf Klassenfahrten. Aber wenn man sich nicht gerade das schlimmste Party-Hostel aussucht, ist die Atmosphäre eine völlig andere.

  23. Michael says:

    Hallo Patrick,
    eine sehr treffende Auflistung, kann ich für mich fast uneingeschränkt so unterschreiben, mit einer kleinen Abweichung bei Punkt 9. Lieber maile ich zu einem Zeitpunkt meiner Wahl, als überhaupt anrufen zu müssen, womöglich noch zu bestimmten Zeiten. Ich lasse auch meistens den Anrufbeantworter anspringen, erfahre ich, was der Anrufende möchte, habe ich mehr Zeit, mir die richtige Antwort zu überlegen. Daraus ergibt sich, dass eine wirklich kurze Email kaum mal angebracht ist, man möchte ja nicht unhöflich sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, so etwa als kurze Nachfrage, wie es so geht. Da ich selber nicht gerne von mir erzähle, bleibt die Frageform an den Angesprochenen, die kann auch mal kurz sein. Also, kann mal so vorkommen.

  24. Lanzarina says:

    Wie ich hier schon an anderer Stelle schrieb, glaube ich auch, dass sich hier einiges vermischt. Nicht jeder Hochsensible bzw. Introvertierte ist z.B. automatisch schüchtern. Ich habe z.B. immer gerne jedem gesagt, wenn ich was wusste. Aber mir würde es nie in den Sinn kommen, mich laut schreiend über irgendetwas (Fußball-WM z.B.) zu freuen. Das kann ich nur nach innen. Generell kann ich Freude mit ein, zwei Personen hervorragend teilen, aber nicht in großen Gruppen. Auch kann ich mich erinnern, dass ich schon als kleines Kind die Frage stellte, warum andere Kinder so laut im Schulhof oder auf Klassenfahrt schreien. Nicht dass ich so leise wäre, aber gerade richtig positive Gefühle verbinde ich vor allem mit innerer Einkehr und umso mehr Menschen diese stören, desto weniger findet sie statt.

  25. Auch wenn der Post schon etwas älter ist, muss ich doch schreiben, wie toll ich es finde, einen Blog wie diesen gefunden zu haben. Fühle mich hier absolut angesprochen :). Auch von Deiner Liste, Patrick. Ich habe mich allerdings immer wieder mal zu Gruppenurlauben überreden lassen. Gut, dass ich so ein schlechtes Gedächtnis habe und nach einiger Zeit nicht mehr so genau weiß, wie anstrengend es war ;). Denn egal ob Bekannte, Familie oder Fremde (kam auch einmal vor), ein Zimmer mit anderen ist schon bis zu einem gewissen Grad eine Qual für mich. Ohne eine Rückzugsmöglichkeit nur für mich allein ist es hart. Brauche danach immer ein paar Tage, in denen ich niemanden sehe. Obwohl ich einiges Erlebte aus diesen Urlauben nicht missen möchte…

  26. Flauschviech says:

    Kann mich absolut damit indentifizieren. Wobei meiner Meinung nach irgendwo angemerkt werden sollte, dass sich gewisse Eigenschaften in der richtigen (kleinen) Gesellschaft und oder unter Alkoholeinfluss (oder genrell unter Einfluss von Rauschmitteln) temporär stark umwandeln können, zu einer Eigenschaft eines Extrovertierten, z.B. Punkt 1 oder Punkt 8.

  27. Ich kann die Liste auch so unterschreiben 🙂
    Spannend und auf mich sehr zutreffend auch weitere Aussagen von anderen Mitgliedern hier:
    – Friseurbesuch, ich mag es gar nicht. Es ist mir zu nah. Und wenn es unbedingt sein muss, ohne waschen. Viele Menschen empfinden es angenehm und entspannend ich muss es gar nicht haben.
    – Gruppenreise habe ich noch nie gemacht. Möchte ich auch nicht, da ich weiss das ich es schaffe mit keinem Menschen gesprochen zu haben, wenn die Reise endet. Egal wie lange sie dauert. Spricht man mich an ist es ok, muss aber dann auch nicht jedesmal mit dieser Person sprechen, wenn es nach mir geht.
    -Telefonieren ist auch so eine Sache. Ruft man mich an, gehe ich ran wenn ich sehe wer das ist und wenn ich LUST habe. Anrufen tue ich generell niemanden, außer ich habe einen Grund und die Person hat kein Whats APP.
    – Geburtstag feiern gehört bei mir auch dazu. Es ist schrecklich. Immer im Mittelpunkt, alle wollen was und erwarten Reaktionen. Die finden dann aber ja nur in meinem Inneren statt …..

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