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Leben mit Introversion – oder: Das Leben danach

Dies ist ein Gastbeitrag von Ina. Sie engagiert sich von Beginn an in unserem Forum und teilt in diesem Beitrag ihre persönliche Geschichte von der Erkenntnis bis zur Zufriedenheit.

Erkenntnis

Es war im Winter 2011. An das genaue Datum kann ich mich komischerweise nicht erinnern. Wenn ich geahnt hätte, dass sich mein Leben seit diesem Tag so nachhaltig verändern würde, dann hätte ich mir das Datum sicher dick und rot in meinem Kalender eingetragen.

Durch Zufall stieß ich auf einen Artikel zum Thema Introversion. Wie ich dahin gelangt bin, kann ich eigentlich gar nicht mehr genau sagen. Ich war mal wieder auf der Suche. Auf der Suche nach Wissen, nach neuen Dingen und Erkenntnissen. Als ich in der Überschrift des Artikels das Wort „introvertiert“ las, bezog ich dieses noch gar nicht auf mich. Eigentlich wusste ich gar nicht genau, was dieses Wort so richtig bedeutet. Aber ich war trotzdem irgendwie sehr neugierig auf den Inhalt des Artikels. Also habe ich ihn gelesen. Bei Interesse ist er hier zu finden.

Beim ersten Lesen dieses Artikels war ich ziemlich überrascht. Da beschrieb jemand genau mich und meine Eigenschaften. Es war einfach unglaublich. Ich habe den Artikel noch mehrere Male gelesen und mit jedem Mal wurde ich wieder von einer Welle von Gedanken und Emotionen durchflutet. Das, was ich bin und was mich in meinem tiefsten Inneren ausmacht, hat einen Namen. Und vor allem gibt es andere Menschen, die wie ich denken und fühlen. Ich bin nicht allein. Und ich bin nicht unnormal oder gar merkwürdig. Dieser Tag und diese Situation werden mir wohl mein ganzes restliches Leben in Erinnerung bleiben.

Seitdem habe ich alles, was ich zum Thema Introversion finden konnte, in mich aufgesogen. Ich habe sämtliche Bücher und alle Artikel, die ich finden konnte, förmlich verschlungen. Irgendwann bin ich dann auch auf den Blog von Patrick gestoßen, für den ich jetzt meinen ersten Gastartikel verfasst habe.

Ich möchte gerne darüber berichten, wie sich das Leben „danach“ entwickelt hat. Wie lebt es sich drei Jahre nach der Erkenntnis, dass man introvertiert ist. Für viele User, die sich neu im Forum von Introvertiert.org anmelden, ist die Entdeckung der eigenen Introversion noch ganz frisch. Sie befinden sich gerade in dem Taumel der Gefühle, den ich bereits vor einigen Jahren erlebt habe. Bei mir hat sich die Erkenntnis in der Zwischenzeit etwas setzen können. Ich habe viel über mein Leben und mein Umfeld nachgedacht. Und ich habe auch viele Dinge geändert. Wie sich mein Leben und meine Einstellung verändert haben, möchte ich gerne mit anderen Introvertierten teilen. Ich danke Patrick deshalb sehr, dass ich dafür seinen Blog nutzen darf.

Erleichterung

Für mich steht im Zusammenhang mit dem Wissen über die Introversion das Gefühl der Erleichterung an allererster Stelle. Ich war noch nie so erleichtert wie ich es seit dem Tag bin, seitdem ich von meiner eigenen Introversion erfahren habe. Auf einmal ergibt alles einen Sinn. Warum ich so gerne alleine bin. Warum ich nicht gerne Small-Talk betreibe. Warum mich manche Menschen einfach in den Wahnsinn treiben. Warum ich gerne und viel denke. Und warum ich lieber schreibe und nicht so gerne rede. Es gehört alles zum Paket Introversion dazu. Alle Eigenschaften, die ich besitze, alle meine Fähigkeiten und Vorlieben resultieren wohl größtenteils aus der Introversion.

Ich weiß nun, dass diese Dinge einfach zusammen gehören. Dass sie ein Teil von mir sind und mich ausmachen. Eine weitere wichtige Erkenntnis ist für mich, dass mir gewisse Dinge immer schwerer fallen werden als extrovertierten Menschen. Früher war ich deswegen schon öfter mal traurig. Vor allem, dass ich unter gewissen Umständen sehr schnell meine Kräfte verliere, hat mich doch hin und wieder ziemlich bedrückt. Ich habe mich schon gefragt, warum ich bestimmte Dinge einfach nicht kann. Warum ich so schnell erschöpft bin und warum es bei mir einfach immer länger dauert als bei anderen, bis ich wieder bei Kräften bin. Das macht mir inzwischen glücklicherweise nicht mehr viel aus. Ich weiß jetzt, warum es so ist. Das macht den Umgang mit diesen Eigenschaften sehr viel leichter. Außerdem weiß ich heute besser wie ich meinen inneren Akku optimal wieder aufladen kann. Diese Erholungszeiten nehme ich mir deshalb sehr viel bewusster und ohne das früher häufig vorhandene schlechte Gefühl, wenn ich mich mal wieder zurückziehen muss.

Der Preis für meine wichtigen und guten Fähigkeiten ist eben der, dass ich bestimmte Dinge nie richtig gut können werde. Darin unterscheiden sich aber Extrovertierte und Introvertierte nur wenig. Auch extrovertierte Menschen werden gewisse Dinge, die wir Intros gut beherrschen, nie richtig gut können. Ich fühle mich deswegen nicht mehr schlecht, sondern konzentriere mich auf meine Stärken und baue diese weiter aus.

Stärken und Schwächen

Es ist kein Zufall, dass ich gerne schreibe und das wohl auch ganz gut kann. Es ist eine Eigenschaft von introvertierten Menschen, die sie deutlich von Extrovertierten unterscheidet. Uns liegt das Reden dafür weniger gut. Und das ist auch völlig in Ordnung, denn es gibt genug Menschen, die das für uns übernehmen.

Seit drei Jahren lege ich meinen Fokus mehr auf die Dinge, die mir gut liegen. Das ist u.a. das Schreiben. Und ich ärgere mich nicht mehr so sehr darüber, dass mir bis auf wenige Ausnahmen eigentlich niemand wirklich zuhört. Früher hat mich das ziemlich gestört. Heute lasse ich es nicht mehr so nah an mich heran. Das führt auch dazu, dass ich um bestimmte Menschen einfach einen großen Bogen mache. Immer geht das natürlich nicht, denn gerade im Beruf müssen wir des Öfteren aus unserer Komfortzone heraus treten. Aber auch im Job können wir versuchen, dass wir Bereiche finden, die besser zu unseren Vorlieben passen.

Nicht jeder Mensch kann alle Dinge gleich gut. Das ist eigentlich selbstverständlich. Dennoch hat mir das Wissen um die Introversion diesbezüglich die Augen weiter geöffnet. Unsere Stärken und Schwächen sind ein Paket, das es nur komplett gibt. Es hilft also nichts, dass wir weiter über unsere Schwächen trauern. Sie sind ein Teil von uns. Wir müssen sie einfach akzeptieren. Mir fällt das inzwischen relativ leicht, denn ich weiß, dass ich dafür sehr viele gute Eigenschaften habe, bei denen es sich lohnt, sie weiter auszuarbeiten. Das bringt einem Erfolgserlebnisse, ein gutes Gefühl und Spaß an den Dingen, die einem gut liegen und die man gut kann.

Außerdem weiß ich durch die Beschäftigung mit der Introversion und daraus resultierend auch mit der Extroversion, dass es auch bei extrovertierten Menschen Dinge gibt, die ihnen nicht liegen und für die sie uns einfach dringend brauchen. Es wäre für uns sicherlich schön, wenn die Welt ein wenig introvertierter wäre, aber so sind und bleiben wir einfach etwas Besonderes.

Zufriedenheit

Mir hat das Wissen darüber, dass ich introvertiert bin, sehr viel Zufriedenheit gegeben. Ich bin bis heute eigentlich jeden Tag dankbar dafür, dass ich über den oben erwähnten Artikel gestolpert bin. Ich habe mich seitdem verändert. Und das, obwohl ich doch eigentlich dieselbe geblieben bin. Ich glaube, dass jeder Introvertierte weiß, was ich damit meine. Die Welt hat sich nicht verändert und auch die extrovertierten Menschen nicht. Aber meine innere Einstellung zu diesen Dingen hat sich verändert. Ich habe eine innere Ruhe in mir gefunden, nach der ich lange gesucht habe. Ich schaue nun sehr viel genauer hin. Vor allem bei Menschen. Ich rege mich nicht mehr großartig darüber auf, dass mir nicht zugehört wird, sondern ich suche eher nach Leuten, die sich tatsächlich für mich interessieren. Sehr viele sind das gewöhnlich nicht, aber wenn ich mal jemanden gefunden habe, dann lohnt es sich daran festzuhalten. Das ist für Introvertierte sehr viel wichtiger als 300 „Freunde“ bei Facebook zu haben.

Ich weiß, dass ich auf meine Fähigkeiten vertrauen kann, dass ich Lösungen für meine Probleme finden werde. Aber eben auf einem introvertierten Weg. Extrovertierte Lösungsansätze gelten für mich nur eingeschränkt. Ich muss mir treu bleiben und mich auf meine Stärken konzentrieren, dann werden sich die richtigen Türen öffnen.

Aussicht

Ich hoffe, dass andere Introvertierte ähnliche Erfahrungen machen werden oder gemacht haben. Vor allem diejenigen, die gerade erst auf dieses Thema gestoßen sind. Ich freue mich immer über die Leute, die bereits in jungen Jahren erfahren, dass mit ihnen alles „in Ordnung“ ist. Ich war bereits über 30 als ich erfuhr, dass ich introvertiert bin. Besser spät als nie, aber wenn ich bereits mit 20 über introvertierte Eigenschaften gelesen hätte, wären mir sicher einige Dinge erspart geblieben.

Rückblickend hat mir das Wissen um die Introversion eigentlich nur Vorteile gebracht. In der ersten Zeit nach der Erkenntnis war ich ziemlich durcheinander. Das Bewusstsein, dass ich introvertiert bin und die damit einhergehenden Eigenschaften mussten sich erst einmal setzen und von mir sortiert werden. Viele Dinge aus der Vergangenheit waren neu zu betrachten und zu bewerten. Das hat einige Zeit gedauert. Und natürlich kann man sich und sein Leben auch nicht von einem Tag auf den nächsten verändern. Aber mit kleinen Schritten ist es mir gelungen, dass ich mein Leben (größtenteils) nach meinen Vorlieben ausgerichtet habe. Ich fühle mich nicht mehr schlecht, wenn ich bestimmte Dinge nicht so gut kann und manchmal auch einfach schneller erschöpft bin. Das habe ich akzeptiert. Aufgrund der Stärken, die ich als introvertierter Mensch habe, fällt mir das inzwischen recht leicht.

Ich wünsche allen Introvertierten, die erst kürzlich von ihren eigenen introvertierten Eigenschaften erfahren haben, dass es ihnen in ein paar Jahren oder vielleicht auch schon Monaten ähnlich gehen wird. Introvertiert zu sein ist kein Nachteil. Im Gegenteil, es ist ein besonderes Geschenk, das wir annehmen und nutzen sollten. Das Wissen um die eigene Introversion eröffnet einem völlig neue Wege und Möglichkeiten. Durch unsere Unabhängigkeit und unsere Zielstrebigkeit fällt es uns leicht, unseren eigenen Weg zu finden und ihn auch konsequent zu verfolgen. Da wir nun wissen, über welche besonderen Gaben wir verfügen, fällt es uns sehr viel leichter, diese künftig auch gezielt einzusetzen.

Auch in einer extrovertiert geprägten Welt gibt es für uns Introvertierte Orte und Gelegenheiten, die zu uns passen. Es liegt an uns, unser Umfeld zu gestalten. Und die Menschen zu finden, die wir mögen und die mit uns auf einer Wellenlänge liegen. Es ist absolut nicht ausgeschlossen, dass es sich dabei auch um extrovertierte Menschen handeln kann. Wichtig ist nur, dass wir uns wohlfühlen in der Gegenwart des Anderen und wir selber sein können. Wenn jemand uns und unsere stille Seite nicht akzeptiert, dann sollten wir das nicht zu unserem Problem machen. Ich habe mal ein Zitat gelesen, das ich in diesem Zusammenhang sehr passend finde:

„Wer dein Schweigen nicht versteht, versteht auch deine Worte nicht.“ – Elbert Hubbard, Schriftsteller, Philosoph und Verleger

Ich hoffe, dass ich einigen Introvertierten Mut machen kann. Vor drei Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich solche Zeilen mal zu Papier bringen würde. Ich war überwältigt und völlig durcheinander. Ich war hin und her gerissen zwischen großer Freude, großer Trauer und Erleichterung. Traurig vor allem über vertane Chancen, über verschwendete Zeit und falsch investierte Kräfte. Aber gleichzeitig erleichtert über das Wissen, dass ich nicht alleine bin. Dieses Wissen hat mich zu der heute überwiegend vorherrschenden Zufriedenheit geführt, die ich auch anderen introvertierten Menschen wünsche.

Wenn Ihr Interesse habt, Euch mit mir auszutauschen oder mir von Euren Erfahrungen zu berichten, dann findet Ihr mich im Forum für Introvertierte unter dem Namen Ina.

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Über den Autor

Mein Name ist Patrick und ich bin introvertiert. Oft habe ich mir gewünscht, extrovertiert zu sein, bis ich meine Veranlagung besser verstanden habe. Mehr über mich, mein Buch Kopfsache, mein Projekt Healthy Habits.

Comments

  1. Hallo,

    lustig, diesen Artikel hat mir mal eine Freundin gegeben und ich habe dadurch „meine Introvertiertheit entdeckt“. Ich war sehr erleichtert und es geht mit gut mit dem Wissen worauf mein Verhalten beruhrt. Mich beschäftigt es dennoch. Gerade bei Leuten die ich eher flüchtig kenne, vor allem Kollegen, habe ich immer wieder das Gefühl, nicht richtig zu genügen. Ich höre öfter: Du schaust so ernst. Viel reden tust du ja nicht….Oder ich stehe rum und weiß nichts zu erzählen. Das übliche eben, womit man als Introvertierter so zu kämpfen hat. Was machst du in solchen Situationen? Ich kann ja nicht jedem sofort Introvertiertheit erklären. Also mich nervt nach wie vor auf meine „Schwächen“ angesprochen zu werden und wie ich damit umgehen soll, weiß ich bisher immer noch nicht. Vielleicht hast du ja einen Ratschlag.

    Viele Grüße
    Mirir

    • Hallo Mirir,

      auch wenn man bereits länger von der eigenen Introversion weiß, heißt das leider nicht, das jeder Tag gleich leicht ist. Es wird immer Menschen geben, mit denen man sich nicht versteht. Oder Arbeitskollegen, mit denen man einfach kein gemeinsames Thema findet. Das ist völlig normal.

      Ich habe immer ein paar Floskeln parat, die mir helfen, wenn ich mal gerade nicht weiter weiß. Z.B. ist es ganz hilfreich, wenn man um Zeit zum Überlegen bittet. Und dass man sich dann wieder bei demjenigen meldet.

      Ich finde es auch immer wichtig, dass man ein paar Sätze in Vorbereitung hat, die einem den Absprung erleichtern, wenn man höflich und ohne großes Aufsehen aus einer Unterhaltung heraus möchte.

      „War nett mit Dir zu plaudern, aber jetzt muss ich noch schnell zu Herrn XY wegen …“

      „Tut mir sehr leid, aber ich muss noch unbedingt bei Fa. … zurückrufen. Ich erreiche da sonst niemanden mehr.“

      Ansonsten kann ich eigentlich ganz gut damit leben, dass ich nicht so viel reden muss. Das Problem damit haben doch meist die anderen. Lass Dich von denen nicht verrückt machen. Im Gegenteil, meist sind diese Menschen doch nur unsicher, weil sie uns nicht richtig einschätzen können. 😉

      Viele Grüße,
      Ina

  2. Es ist schon eigenartig: Erst, wenn wir wissen, dass unsere vermeintlichen Schwächen als Introvertierte „normal“ sind, bemerken wir die Stärken unserer Persönlichkeit. Mir ist es im Grunde genau wie Ina gegangen: Früher hielt ich mich für zu schüchtern, zu still, zu unauffällig und komplett erfolglos – heute genieße ich es, mich im Hintergrund zu halten, meine innere Ruhe zu nutzen, um mich dann genau da einzubringen, wo mir etwas besonders am Herzen liegt.

  3. Der Artikel beschreibt meine Lieblingskurzfassung in Bezug auf Introversion (verstehen – akzeptieren – verinnerlichen) auf sehr gute und ausführliche Weise. Respekt, Ina!

  4. Sehr guter Artikel! Ich habe es schon seit einiger Zeit geahnt, dass ich introvertiert bin, wollte aber dagegen ankämpfen, denn ich befürchtete, als kontaktunfreundlich und unsozial eingestuft zu werden. Für mich wird das oberflächliche und unwesentliche „Gerede“ von vielen Mitmenschen immer mehr zur Belastung. Ich werde mich heute noch im Forum anmelden. Vielen Dank Ina und Patrick!

  5. Vielen Dank an alle für die positiven Rückmeldungen!

    Gruß Ina

  6. „Introvertiert“ ich kannte das Wort schon lange, aber es war für mich sehr negativ besetzt. Introvertiert war für mich gleich schüchtern gleich ängstlich. Ich sagte mir jeweils ich sei halt etwas schüchtern. Dies nahm ich als Problem wahr, gegen das ich angehen wollte.
    Jemand (ein Vorgesetzter) bezeichnete mich einmal als „sehr introvertierte Person“ ich war am Boden zerstört, suchte Ausreden und leugnete.

    Gestern stiess ich nun auf einen Artikel über Introvertierte und es war fast schon beängstigend wie sehr ich mich darin wieder fand. Ich fühle mich sehr erleichtert nun herausgefunden zu haben, wieso ich in gewissen Dingen anders bin als Andere. Teilweise hatte ich mir wirklich Sorgen gemacht und mich gefragt, was mit mir nicht stimmt. zB wenn ich im Ausgang mit meinen Freunden eigentlich nur nach Hause wollte. Oder wenn ich schneller erschöpft war als andere. Oder wenn ich mich in Gruppenarbeiten überhaupt nicht einbringen konnte, obwohl ich doch eigentlich klug und kreativ bin.

    Das ganze Thema „Introvertiert“ ist noch sehr neu für mich und gerade wirbeln mir tausend Gedanken im Kopf herum. Ich frage mich ob diese oder jene Eigenschaft von mir auf meine Introvertierte Persönlichkeit zurückzuführen sind. Einiges macht plötzlich Sinn Anderes noch überhaupt nicht. Trotzdem habe ich nun einen Ansatzpunkt gefunden und darüber bin ich sehr froh.

    Entschuldigung, dass ich hier über mich schreibe und mich nicht gross auf deinen Beitrag beziehe, aber du sprichst in deinem Text von deinem „Tag der Erkenntnis“ und diesen habe ich erst gestern erlebt darum wollte ich hier davon berichten.

    Übrigens bin ich 22 Jahre alt.

    Den Blog hier finde ich sehr interessant und werde ihn weiterhin verfolgen. Auch Patricks Buch werde ich mir kaufen.

    Freundliche Grüsse
    Simon

    • Patrick says:

      Hallo Simon,

      schön, dass dir der Artikel die Augen geöffnet hat. Nicht alle deine Eigenschaften werden sich auf Introversion zurückführen lassen. Es gibt ganz verschiedene Persönlichkeitsmerkmale, Introversion ist eines der häufigeren. Letztendlich hast du einen Mix aus verschiedensten Merkmalen in dir, die dich ausmachen.

      • Hallo Simon,

        ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sich die Gedanken in Deinem Kopf gerade überschlagen. Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es bei mir war. 🙂

        Sei froh, dass Du bereits mit 22 auf das Thema Introversion gestoßen bist. Diese Erkenntnis wird nicht das ganze Leben entspannt und sorgenfrei gestalten, aber es wird doch in vielen Bereichen ein bißchen leichter.

        Herzlich willkommen unter uns Intros. Ich wünsche Dir noch viele wichtige Erkenntnisse.

        Viele Grüße,
        Ina

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