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Der Kreativ-Thread

Für alle Kreativen unter uns wäre hier Platz, sich auszutauschen.

Haut rein, Jungs und Mädels :)
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Kommentare

  • Woohoo!Ach enjoy du bist immer so gut zu uns.. Wenn wir nich ausm Arsch kommen machst du die Threads für uns auf ^^

    Also dann fang ich mal an. Ich bin in Sinuskurven-Phasen kreativ. Momentan auf dem Tiefpunkt aber das bedeutet ja, dass es bald wieder hoch geht.

    Ich nähe gerne und baue wahnsinnig gern Lampen. Generell gilt, wenn mir irgendwas gefällt, frag ich mich nicht ob ich es mir leisten kann, sondern ich frag mich, wie ich das bauen kann und ob ich es die Woche noch zum Baumarkt schaffe.

    Eigentlich hab ich grad eine Nähphase (mein Bastelzimmer sieht aus als wär eine Stoffpuppe explodiert!) aber mein Kopf will grad mal wieder in Richuntung: "Ey, mach dir Schuhe selber!" Wie gut, dass es heute Gehalt gegeben hat.
  • @enjoythesilence

    Klasse - so einen Eingangspost hätte ich wohl auch noch hingekriegt... :-D
    Echt schade, dass man hier offenbar keine Bilder posten kann! Selbsgemachte Schuhe klingen ja mal interessant, davon hätte ich gern mal Bilder gesehen... Selbstgemachte Lampen finde ich auch toll. Der Bastel-Typ bin ich rein gar nicht bei mir geht Kreativität nur mit Wolle und Strick- oder Häkelnadeln, ab und zu auch mal Stickgarn und Stöffchen mit vorgedruckten Motiven... Und momentan bin ich da ebenfalls auf dem Tiefpunkt, einen Schal mit Lochmuster hab ich vor längerer Zeit mal angefangen, aber der wird wohl erst weiterwachsen, wenn die Tage wieder kürzer und die Abende länger werden... ;-)
  • Ich hab schon mal überlegt, mit Häkeln anzufangen weil man damit so niedliche Japanische Figuren erstellen kann, ich hab den Namen vergessen. Aber ich versteh nur Bahnhof, wenn ich Strick- oder Häkelanleitungen lese.. Dann näh ich lieber, das ist für mich leichter mit der Räumlichen Vorstellung und den Stoff muss ich nicht erst noch selber machen... ^^

    Ich hab statt der Schuhe jetzt erstmal n neues Kleid angefangen, weil Stoff aus Amerika gekommen ist (hat ne Weile gedauert, sich aber gelohnt. Das Muster ist wie eine Art blau-günes, sehr abstraktes Pfauenauge und es sind goldene Linien in den Stoff gewirkt)

    Die Überweisung für das Leder der Schuhe wurde abgelehnt, weils doch noch kein Geld gab und das Konto wohl nicht ausgeglichen war. Ups.

  • Ich würde total gerne nähen, in der Schule hab ich ein Pinguin, Topflappen (der Klassiker )und ein Rock genäht, naja der Rock hat's nicht ins Finale geschafft und da das ganze schon Ionen Jahre zurück liegt, wüsste ich gar nicht mehr wie's geht. Muss mich nur trauen, mich bei einem Kurs anzumelden. ..

    Zum Häkeln , da kann ich dir nur YouTube empfehlen, so hab ich es gelernt. Wollte unbedingt ne Mütze und die Anleitungen dort sind sehr gut und einfach. Gut, ein paar mal pause und weiter und Pause und weiter, aber wenn du den Dreh erstmal raus hast, ist es ganz einfach.
  • Ich hab nen (selbstgenähten) Pinguin im Kühlschrank ^^ Er liegt auf den Eiern, erst dachte ich er brütet sie aus, aber es stellte sich heraus, dass er sie "seine bitches" nennt. (Er weiß nicht, was mit "seinen bitches" passiert, wenn wir welche aus dem Kühlschrank rausnehmen... pssst!)

    Ach nähen ist eigentlich gar nicht so schwer. Wenn du noch weißt, wie der Unterfaden eingefädelt wird, dann klappt das fast von alleine.
  • OMG...ich rufe den Tierschutz inkl eines Psychotherapeuten der auf Pinguin flüsterei spezialisiert ist, kein Wunder das der arme denkt es seien seine bitches, nicht nur das es ihm auf Dauer wahrscheinlich zu kuschelig im Kühlschrank ist, nein er bekommt ungefähr drei mal täglich für ca 2 Sekunden Licht und versucht innerhalb dieser begrenzten Zeit, seine bitches zu suchen, die ihr ihm regelmäßig entwendet, aber da seine Augen sich nicht schnell genug an dieses helle Blitzlicht gewöhnen können, verzweifelt er immer mehr. Mir zerreißt es das Herz....:)
  • Er kriegt ja immer Nachschub-Bitches ^^ Um ehrlich zu sein erkennt er nicht mal einen Unterschied, das mag daran liegen, dass Eier immer recht ähnlich aussehen. Außerdem wäre es ja Tierquälerei, ihn in diesen Breiten(?)graden außerhalb des Kühlschranks zu halten. Über die Installation von dauerhaftem Licht oder einer Mini-Taschenlampe werde ich wohl aber mal nachdenken...
  • und du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich nur (NUR!!einself!!) drei Mal am Tag den Kühlschrank aufmache! XD
  • Aha. .ein Stopfkopf also.. :)

    Belassen wir es dabei, bin hier neu und möchte es mir nicht gleich verscherzen indem ich auch noch dazu beitrage einen thread zu verhunzen ;)

    Lang lebe der Pinguin
  • Nähen habe ich auch mal versucht, zu erst in der 6 Klasse oder so, hatte das Wahlfach Textilgestaltung :) war lustig, hat auch ganz gut funktioniert. Dann habe ich mir mal auf nem Flohmarkt eine Nähmaschine gekauft, die ich vor einem Jahr verschenkt habe, da ich mir mal eine Hose genäht habe, aber nein die kann man nicht anziehen. Um meine Kreativearder aus zu leben mache ich viel Musik, die meisten Texte sind eher emotional und sehr tiefgründig, meine Bandkollegen haben schon gemeint die sind alle irgendwie gleich und wir könnten eine Emocore-Band sein. Aber ich glaube die verstehen den Sinn hinter jedem Text nicht, ist auch nicht immer der selbe, aber die sehen das anders. Gut ein Song heißt "Allein" und der andere "Einsamkeit". Weil die gar nicht so deppri sind, sondern immer ein Happyend haben. Aber ich kann auch unernste Lieder schreiben.

    Zwischendurch habe ich mich mal an Elektro versucht, einfach um zu schauen wie einfach bzw schwer es ist. Klingt irgendwie ein bisschen nach Nitendomusik :)

    Ich habe mal angefangen Drehbücher zu schreiben und wollte auch diese Filme als super Low-Budget-Produktion durch ziehen, aber irgendwie kann ich mich dazu nicht aufraufen. Bin nicht wirklich weit.
  • Ah cool, mit Musik hab ich ja echt nüscht am Hut. Grad gestern die "This is war"-Doku von 30 Seconds to Mars gesehen und über das schiere Talent von Songwritern und Musikern gestaunt. Ich sehe nur zur Hälfte, was sie da machen, aber verstehen oder eine Art Intuition aufbauen könnte ich nie. Muss ich ehrlich sagen.

    Ich glaube nämlich, es geht alles irgendwie voran, wenn man für etwas eine Intuition aufgebaut hat. Wie das mit deiner Hose, die nicht gut sitzt. Hab früher nur so genäht. Mir fiel mal auf, dass ich permanent nähe und nix davon in meinem Kleiderschrank landet, weil es alles Mist is. Allerdings kam bei mir eines Tages die Intuition. Für Stoffe, für Schnitte, für Abänderungsmöglichkeiten, für Kombinierungsmöglichkeiten... Je öfter du eine Sache (die gleiche Sache! Z.B. den gleichen Schnitt nähen, denselben Stoff verarbeiten..) machst, umso sicherer wirst du. Und damit baust du eine natürliche Intuition auf, die davon profitiert, wenn man sie mit anderer Info füttert, weil man dadurch andere Sachen schneller erahnen kann ("wenn Baumwolle sich so verhält, könnte der Schnitt für Jersey zu hart sein" oder so) Zumindest geht das mir so. Gestern hab ich aus nem ähnlichen Stoff, den ich zuletzt verarbeitet hab, ein ähnliches Schnittmuster wie die letzten beiden Werke genommen. Obwohl ich sehr viel Freestyle herumgeschraubt hab, war ich relativ schnell recht weit und bei der nächsten Session ist es schon fertig. Früher hätt ich für so ein Kleid noch Wochen gebraucht.

    Ich kenn ja jetz deine Songs nich, muss aber als sporadische Musik-Hörerin sagen, dass ich bei Bands oft ein Muster erkenne, nach dem all ihre Songs aufgezogen sind. Selbst wenn eine Melodie anders ist, in die ein anderer Text gewoben wurde, kann es dennoch sein, dass es von der Machart her immer dasselbe ist und dadurch gleich klingt, obwohl etwas anders gewmacht wurde. Das ist ein ganz schmaler Grat zwischen "Stil der Band" und "monotoner Langeweile". Weißt du wie ich meine?


  • @San
    30 Seconds to Mars ♥♥♥
    *sorry for OT*
  • Jepp ich weiß wie du das meinst. Kommt mir auch oft so vor. Wenn man irgendeine CD von einer Band nimmt, dann klingen die Lieder alle ähnlich. Das finde ich immer Schade. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es bei uns nicht so ist :P

    Bei mir ist es immer so, dass ich die Texte "geschenkt" bekomme. Mir fällt irgendwie alles von selbst ein. Was ich zu geben muss, nachdenkliche (viele sagen depremierende) Texte finde ich leichter zu schreiben, als sinnfreie. Für mich ist es eine Art meine Gefühle aus zu drücken. Ist nicht immer einfach, nicht weil ich mir denke die Anderen könnten es missverstehen, ich glaube die suchen gar nicht den Sinn in den Liedern, sondern weil ich dann merke, dass es mir manchmal doch sehr dreckig geht und es mir dann klar wird, wenn ich die Lieder so für mich spiele. Und dann erstmal eine Zeit brauche mich an den neuen Song zu gewöhnen bzw bis ich bereit bin, meine Gefühle/Schmerzen mit den anderen zu teilen, oder sie einfach offen zu legen...
  • Also aus Sicht des musikfernsten Menschen auf der großen weiten Welt klingt das eigentlich goldrichtig, wenn dir die Texte zufliegen ohne dass du groß was dafür machst.
    Muss ich etwa auf meine alten Tage meine Behauptung, Kunst sei zu 99% Übung und zu 1% Talent, revidieren?

    Nö klar, wer schreibt schon Texte um letztendlich nix zu sagen? is schon richtig, dass du über das schreibst was dich bewegt. Wenn ich ma ganz dreist von mir auf dich schließe, würd ich sagen, das Publikum für deine Gedanken ist einfach das falsche? Und mit Publikum mein ich jetz alle, die der Meinung sind, deine Texte seien depri anstatt deep oder die sich wünschen würden, du würdest etwas Seichteres schreiben.
  • Ja dass musst du revidieren :P

    Ich glaub das Publikum hört meistens gar nicht zu, und die, die die Deprimeinung vertreten wollen den Sinn vielleicht gar nicht verstehen, weil sie ja dann überetwas nachdenken müssten, dass die Welt da draußen doch nicht so heile ist....
  • @muckeline97 "Machst du auch etwas Kreatives als Hobby?" Juppp, mach ich ^^
    Herzlich willkommen im Kreativ-Thread.
    Momentan nähe ich ein Kleid aus blauem Jersey, das mit blauer Spitze überzogen ist.
  • Klingt toll @San. Ich schreibe viele Fanfiktions, weil mir das richtig gut liegt außerdem mach ich auch Rollenspiele auf G+, wenn ich mal Langeweile habe.
  • Was für fan fiction ist das denn? Also für welche.. Welt, welches Merch, wie auch immer mann das nennt? ^^'

    Und Rollenspiele auf G(oogle?)+? Wie hab ich mir das vorzustellen? Wie pen&Paper nur online und du bist der Spielleiter?
  • Oh wie schön, dass ich das hier grade finde!

    Ich glaube ich hab grade für nächstes Jahr einen relativ guten Job ausgeschlagen, weil ich mal etwas Auszeit haben wollte um mich kreativ auszutoben. Und irgendwie dachte ich kann ich damit auch ein bisschen Geld machen. Jetzt bin ich im Nachhinein etwas verzweifelt, weil ich glaube, einen Fehler gemacht zu haben XD.

    Na wie auch immer. Ich zeichne und Male für mein Leben gerne, schon seid Ewigkeiten. Dazu basteln ich auch total gerne, am besten aus Sachen die niemand mehr braucht. Ich baue auch total gerne alte Möbelstücke oder motze sie auf.

    Nähen wollte ich auch immer gerne, aber irgendwie ist die Nähmaschine nicht mein Freund. Irgendwas ist immer, wahrscheinlich mache ich einfach was grundlegendes falsch. ^^
  • SanSan
    edited September 2016
    Moin @skadi, wie cool! meine Ideen zielen meistens nicht auf kaputte oder alte Gegenstände ab, was ich schade finde. Damit lässt sich am wertvollsten kreativ sein, weil es so ökonomisch ist und du Dingen neues Leben einhauchst, die sonst "sterben" müssten.
    Ich finds total mutig, dass du dich kreativ austoben willst. Nur Mut, das war sicher kein Fehler! ;) (Und selbst wenn, dann hast du ihn jetzt begangen und kannst das nicht rückgängig machen, es aber akzeptieren und weiter nach vorne schauen. Und wer weiß- vielleicht entspringt diesem "Fehler" eines Tages eine wundervolle Sache!)

    Hast du mal an eine eigene Webseite oder einen Dawanda-Shop gedacht, wenn du da Geld mit deinen Sachen verdienen magst? Ach jetzt hätte ich super gerne Fotos von deinen Sachen :)
  • Ich fand es halt mehr schon schade, erstmal neues kaufen zu müssen, bevor man selbst kreativ wird, während tausend Sachen eh nur rumfliegen oder weggeworfen werden.
    Beim Nähen, Stricken oder Häkeln ist recyceln aber auch etwas komplizierter. Man kann ja alten, angeranzten Stoff nicht einfach so wieder verwenden, obwohl ich da auch noch überlege, vielleicht muss man es nur anders machen :).

    Der Job wäre halt an sich toll gewesen, aber eigentlich hatte ich mir schon vorher vorgenommen, mindestens ein Jahr Pause zu machen und zu versuchen, anders an Geld zu kommen.
    Irgendwie hatte mich der Gedanke an die vielen neuen Leute auch schon gestresst, eigentlich war es immer mein Traum, von Zuhause aus arbeiten zu können. Ich brauche auch nicht viel Geld und wenn ich zwischendurch doch mal wieder jobben muss, dann ist das halt so :).

    Ja, an sowas wie einen online Shop habe ich schon gedacht, aber dafür müsste ich eben erstmal was aufbauen und die Zeit fehlte mir bisher permanent.
    Sehr viel vorzeigen kann ich leider nicht, die meisten Ideen sind noch in meinem Kopf und liegen in Form von Material rum, aber ich habe eben nicht ausreichend Zeit und viel zu viel im Kopf und so wird es chaotisch ^^
  • Och naja man kann ja Altkleider, die nicht mehr in Form sind, umnähen. Dafür brauchts ne andere Form von Kreativität weil du gleichzeitig was Neues im Kopf haben und wissen musst, was du aus dem Alten überhaupt gezaubert kriegst. Ich hab neulich auf dem Flohmarkt ein Kleid gekauft, das aus so Kostümstoff (also Anzug, nich Clown) gemacht, aber etwas zu eng ist. Ich konnte es ja dort nicht auf der Straße anziehen. Der Ausschnitt und die Ärmel sind auch sehr seltsam, assymmetrisch angenäht, was mich verwirrt, weil ich irgendwie nur auf klare Linien klar komme (aber Leute bewundere, die auch out-of-the-box können). Das Kleid liegt in meinem Nähzimmer und ich warte momentan auf den Geistesblitz.

    Na dann klingt das ja doch nicht soo schlimm, dasss du den Job nicht angenommen hast :)

    Ah, das kenn ich. Zu viele Projekte, zu wenig Zeit... wieso hast du denn so wenig Zeit, wenn du momentan nicht nebenbei arbeitest? Wenn ich die 8 Stunden Büro nicht hätte, hätte ich ordentlich Zeit für meine Nähsachen. Aber n Motivationsproblem.
  • Achso klar, wenn der Stoff noch gut ist, kann man das machen :). Nur leider ist er das bei vieler meiner Sachen nicht mehr.

    Ne, ich arbeite grade schon, noch bis Ende des Jahres habe ich was und bis dahin muss ich auch meine Abschlussarbeit fertig geschrieben haben. Also noch genug zu tun :).
    Aber bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit, vielleicht ergibt sich noch was ganz anderes.
  • Achso! Nagut! :) Na dann eins nach dem anderen!
  • Hallo an euch die gerne nähen :) ich hab nun beschlossen mich hier mal anzuschließen allerdings bin ich bis jetzt was das kreative betrifft nur mit Bleistift, Farbe und Papier vertraut. Genäht habe ich noch nie so wirklich. Der letzte Kontakt mit Nadel und Faden war in der siebten klasse, was nun schon einige Jahre her ist und damals hab ich nicht sehr viel Fingerspitzengefühl bewiesen :)

    Ich würde mir aber unheimlich gerne das Nähen aneignen, weil ich total Lust habe, Klamotten nach meinen eigenen Vorstellungen zu nähen und mit Stoffen umzugehen :) Anfangs hielt mich noch der Gedanke ab, dass das alles wahrscheinlich nicht ganz billig werden würde, wegen den ganzen Stoffen und Fäden und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht was man sonst noch so alles braucht.. ich bin wirklich totaler Anfänger.

    Aber da wollte ich euch nun fragen und um Hilfe beten, ob es schwer ist, sich das selbst beizubringen und ob ihr vielleicht Seiten kennt wo man besonders schöne Stoffe bekommt oder ob ihr euren Stoffladen in eurer Stadt bevorzugt? :) Wie ist es mit Schnittmustern? Erstellt ihr die selber?

    Danke schon mal :)
  • Ich habe meiner Tochter aus Sperrholz ein Bett für ihre Barbies gebaut... ein Mädchentraum in rosa und Gold. Sie meinte, es wäre das schönste Bett, das sie je gesehen hat :-) Weil sie sich so gefreut hat bin ich jetzt motiviert noch mehr Möbel zu fabrizieren und für die Playmobil - Leute möchte ich ein Haus bauen.... macht echt Spaß.

    Und da ich mich so freue, dass ich gerade beim Erwachsenen- Malwettbewerb zum 100 jährigem Jubiläum unserer Kirche den ersten Platz gewonnen habe, denke ich, ich könnte öfter mal wieder zu Pinsel und Farbe greifen...

    Alte Möbel aufpäppeln liebe ich auch...

    ... und zu überlegen, wie ich meinen Garten gestalte und bepflanze, damit zu jeder Jahreszeit etwas blüht und ein harmonisches Gesamtbild entsteht (gar nicht so einfach).

    Jedenfalls habe ich tausend Ideen, was ich so alles machen könnte... nur die Zeit ist immer zu knapp.
  • Hey @muckeline97,
    das freut mich voll! :) Kannst du gut englisch? Dann hätte ich eine Seite mit ganz vielen gratis Schnittmustern, die du dir selber ausdrucken kannst.
    Die heißt http://m-sewing.com/ (manchmal sind unter einigen Kleidungsstücken keine Download-Dateien verfügbar, das find ich dann immer komisch, aber für den Anfang hat es mir total gereicht und ich wandle heute noch mein erstes Schnittmuster von denen ab)

    Meine Erfahrung ist, dass man es sich eigentlich ganz gut selber beibringen kann, nur nicht verzagen und nicht sofort die teurersten Stoffe nehmen, sonst ärgerst du dich nur, wenn es am Anfang vielleicht nicht so schön aussieht.

    Tipps, die du für den Anfang unbedingt berücksichtigen solltest (an die hab ich mich nicht gehalten und ich war jedes Mal bitter enttäuscht, wenn es dann blöd aussah)
    1) Nimm den richtigen Stoff gemäß der Empfehlung des Schnittmusters. Nimm nicht eine andere Stoffart, weil sie so ein schönes Muster oder eine tolle Farbe hat.
    2) Bügeln, bügeln, bügeln. Vor dem Zuschneiden deinen Stoff bügeln, wenn er sehr zerknittert ist. Nach dem Nähen die Nähte auseinander bügeln. Es nimmt Zeit in Anspruch aber es sieht sooo viel besser aus!
    3) Nicht gegen den Stoffbruch schneiden, nur weil es Stoff spart, wenn man die Schnittteile in einem anderen Winkel als angegeben enger zueinander legen kann. Der Stoff hat sonst auf den unterschiedlichen Schnittteilen eventuell einen anderen "Strich", wenn die Fasern in eine andere Richtung zeigen. Und fast immer wird ein Stoff, wenn man ihn auf 45° zieht (also nach rechts /links oben anstatt nur nach rechts, links, oben oder unten) wegen der Webung ein wenig elastisch. Wenn nur die Hälfte deiner Schnittteile "elastisch" ist und die andere nicht, sitzt das Kleidungsstück am Ende schlecht und irgendwie komisch.

    Wenn du Fragen hast, ich teile supergerne all mein Wissen mit dir. Ich hoffe, das hat dich jetzt nicht erschlagen... kanns echt nur empfehlen weil es super viel Spaß macht. (ich hab noch gaanz viele mehr Tipps und Ideen ^^ Wollt dich nur nicht überrumpeln)

    @schmetterling, das mit der Zeit kenn ich auch... Momentan ist bei mir allerdings Ideen-Ebbe, was eigentlich mal ganz angenehm ist. Ich hab sogar mein Bastelzimmer aufgeräumt. Das mit den Möbeln (ob klein oder groß) find ich total genial! :D Wo nimmst du denn alte Möbel zum restaurieren her? Das würde mich auch mal interessieren...
    Und Glückwunsch zum gewonnen Wettbewerb!
  • @axle Da hätten wir den Kreativ-Thread mal ausgegraben.

    Ja, die Kreidefarbe hab ich bei Bauhaus auch gesehen, wusste aber nich, ob das das ist, was du suchst. Die haben in meinem Bauhaus so einen Aussteller, wo sie die Farbe auch mal drauf aufgetragen haben, damit man sich das Ergebnis anschauen kann. Es sieht schon gut shabby aus, etwas rau und matt, vielleicht kann man ja die eigentliche Idee dahinter, dass man Kreide auftragen kann, vernachlässigen. Hat auch schöne pastellige Töne, das passt immer gut zu shabby, weils so "sonnegebleicht" aussieht.

    Was du noch meintest bezüglich der IKEA-Möbel und dem Umziehen, ich hab da jetz gar nich mal sooo schlimme Erfahrungen gemacht. Mein IKEA-Bett hab ich jetzt seitdem ich 20 bin und das ist jetzt in der vierten Wohnung mit mir. Dasselbe mit dem Schreibtisch und dem Sofa (hat sogar einen Umzug mehr auf dem Buckel, wurde aber fairerweise zwischenzeitlich nur als Klamottenablage und Kuscheltierheim benutztz) und ein weiterer Tisch is seit 3 Umzügen dabei. Die anderen Möbel sind immer mal wieder dazugekommen oder an Exen abgegangen, die würd ich jetzt mal aus der Rechnung rauslassen.
    Ein Schrank ist auch dabei, der sieht zugegeben etwas ranzig nach nur einem Umzug aus, aber der sah nie schön aus und wurde nur zum Zweck gekauft (mein Bastelschrank, den ich ja eh ersetzen will), nich fürs Auge.
    Ich find IKEA eigentlich immer noch gut, weils was für schmale Geldbeutel ist und dabei immer noch verhältnismäßig gut aussieht. Bei Roller&Co. kriegste für vergleichbares Geld eben Zeug, das aussieht als hättest du 12 Katzen in ner HartzIV-Wohnung.

    Aber ich bin natürlich wie du kein Fan der Wegwerfgesellschaft und deshalb hab ich mich ja auch dazu entschieden, meine Möbel aufzumotzen, solange sie noch brauchbar sind und damit schlag ich zwei Fliegen mit einer Klappe, weil ich mich dazu noch kreativ austoben kann, statt einfach nur was Fertiges oder was Gebrauchtes zu kaufen und mir das hinzustellen.
  • @san uups, jetzt hätte ich fast die Fortsetzung hier verpasst...

    Ja die Stuhlgestelle sind eichenfarben also recht dunkel. Da muss ich mal sehen, wie ich da mit ner helleren Farbe klarkomme. Ich werd es ausprobieren müssen. Später sollen die Bezüge in weiß/gelb draufkommen.
    Eine Kommode von ca. 1960 ist dann auch noch dran, aber da wage ich mich erst heran, wenn das mit den Stühlen geklappt hat. Ein bisschen dauert es noch, ich brauche die Zeit zum arbeiten (ist nicht so einfach nebenher) und ein bisschen gutes Wetter weil draußen gearbeitet wird. Vielleicht stelle ich dann mal ein Foto ein, wenns was geworden ist.
    Recht schönen Dank für deine netten Antworten!
    Gruß axle
  • @axle Uh, über Fotos würd ich mich sehr freuen! Viel Erfolg auf jeden Fall :)
  • edited September 2018
    Um den Kreativ-Thread ein wenig zu pushen :D ...

    Ich habe vor allem früher viel gezeichnet ... fast täglich. In erster Linie mit Bleistift. Leider zeichne ich heutzutage nur noch viel zu selten ... mein letztes richtiges Zeichenprojekt (ein Porträt) hat mittlerweile schon wieder 4 Jahre am Buckel. Als ich vor mehreren Wochen mal wieder ein Porträt zeichnen wollte, habe ich es schnell wieder beiseitegelegt, weil ich voll unzufrieden damit war.
    Es hat schon etliche Leute gegeben, die gemeint haben, ich solle doch versuchen damit Geld zu verdienen oder zumindest mehr aus dem Talent zu machen. Naja, ich bezweifle irgendwie, dass man heutzutage mit traditionellen Bleistiftzeichnungen besonders weit kommt. Ich glaube, da ist man fast besser dran mit digitaler Kunst, also wenn man digital illustrieren kann ... was ich voll gerne beherrschen würde, aber ist irgendwie gar nicht so einfach das zu erlernen! =/

    Dafür beschäftige ich mich seit ca. Mai nebenbei ein wenig mit 3D Modeling in Blender, was echt Spaß machen kann, wenn man mal ein paar Ergebnisse erzielt hat.
  • hey hey, ich freu mich über Beteiligung hier, @Persephonia
    Das is irgendwie das Thema, über das ich mich tot quatschen könnte (und selbst danach könnte man noch neben meinem Grabstein stehen und hören "uh und hast du mal Embossing Powder ausprobiert..?"

    Ich hab auch oft gehört "Du bist so kreativ, damit musst du doch beruflich was machen!"
    Und ich hab den Leuten jahrelang geglaubt und hab mich schlecht gefühlt, weil "es doch so einfach ist! ich bin kreativ, also sollte ich auch mein Geld damit verdienen, denn die Welt ist ein grauer, trister Ort, der seltene Einhörner wie mich königlich bezahlt dafür, ein bisschen Farbe in den zementenen Alltag zu bringen!"
    Zumindest scheint das der Eindruck aller "Nicht-Kreativen" zu sein. Allerdings bin ich inzwischen der Meinung, dass es niemanden auf der Welt gibt, der nicht kreativ ist. Alleine deine Wohnugn einzurichten, oder dir zu überlegen, was du heute kochst, oder auch nur wie du dein Brot belegst, all das ist Schaffenskraft und damit Kreativität.
    Leute reden sich selber ein, sie seien nicht kreativ, aber jeder von uns ist es. Die meisten sind nur nich gewohnt, auf ihre Ideen zu hören und sie umzusetzen und reden sich zudem ein, sie hätten nich die nötigen Fähigkeiten.
    Und viele haben schlicht nicht das Bedürfnis oder die Priorität, und das ist okay.

    Dennoch bin ich inzwischen dazu übergegegangen, nur noch für mich selber kreativ zu sein. Selbst wenn ich gefragt oder gebeten werde, etwas für Andere zu machen.. manchmal finden sie die Idee dann doch doof oder mögen die Umsetzung nich und das wundert mich auch nich, denn jeder mag schließlich Anderes. Aber blöd fühlt es sich schon an, wenn man vorher dediziert gefragt wurde. Das beruflich machen zu müssen wär überhaupt nicht meins. ich bin gerne kreativ. Wenn ich kreativ sein MUSS um zu überleben, bin ich nich mehr gerne kreativ.

    Hast du mal ein Graphic Tablet ausprobiert? Meins hab ich damals wutentbrannt in den Mülleimer geschmissen und getobt, dass die Scheiße nich funktioniert.
    Nachdem ich abgekühlt war, holte ich es aus dem Müll (war schließlich teuer), schloss es erneut an, und es klappte langsam. Es war, als benähme es sich durch meinen Ausbruch endlich und heute mag ich es sehr gerne.

    Blender hab ich vor Ewigkeiten mal ausprobiert und fand es meeeega schwer. Was hast du denn schon cooles damit erstellt? Wenn du 3D-Modelle bauen kannst, kannst du die auch 3d ausdrucken lassen. Das wollt ich eigentlich immer mal lernen, aber ich hatte bisher nicht die Geduld dazu.

    Ich würd ich auch freuen, wenn du dein letztes Bild hochladen wölltest :)
  • edited September 2018
    @San Hehe, wieder was gelernt, denn "Embossing Powder" musste ich glatt mal googlen. :D

    Das hast du super beschrieben - so einfach stellen viele Menschen sich das vermutlich wirklich vor. ^^
    Und du hast natürlich absolut recht damit, dass ganz strenggenommen jeder kreativ ist, sobald er etwas erschafft. Immerhin steckt das Wort "erschaffen" ja auch in "kreativ" drinnen. Die meisten denken bei Kreativität in erster Linie an die Fähigkeit originelle, neue Kunstwerke zu schaffen.
    Diesbezüglich ist mir in den letzten Jahren auch immer mehr bewusst geworden, dass ich als Kind vieeeel mehr Fantasie und Einfälle hatte. Puh, wenn ich daran denke, dass ich da früher stundenlang gesessen bin und "Bücher" geschrieben und gezeichnet habe, indem ich einen Packen A4-Zetteln in der Mitte gefaltet und dann an der Biegestelle mit Heftklammern zusammengeheftet habe, damit etwas ähnliches wie ein Buch entsteht ... diese ganzen Geschichten würden mir heutzutage wohl gar nicht mehr einfallen. =P

    Ich kann dich auch voll gut verstehen, dass du nur für dich kreativ sein magst. Geht mir nämlich auch so. Wenn ich mich mal hinsetze und etwas in Richtung Zeichnen etc. mache, dann nur ungerne unter Druck bzw. Zeitdruck. Es kommt vor, dass ich mit dem, was ich anfange, gar nicht zufrieden bin.
    Ich habe mal ein einziges Mal etwas für eine alte Bekannte, die in Kindheitstagen eine gute Freundin war, gezeichnet. Das ist noch gar nicht so lange her, fällt mir ein. Sie wollte, dass ich ihr einen Entwurf für ein Tattoo mache - und zwar eine Walküre reitend auf Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd. Da musste ich schon ordentlich durchatmen bei diesen Anforderungen, aber ich hab eingewilligt unter Vorbehalt, denn ich habe ihr damals gesagt, ich würde es versuchen und könne nicht versprechen, dass es auch was wird. Das Ergebnis ist, dass sie heute mit einer Tättowierung am Schulterblatt durchs Leben geht, das ich entworfen habe. xD Ich selbst war ja nicht 100% überzeugt davon, aber ihr hat es gefallen und schlussendlich war es ja ihre Entscheidung, ob sie das für immer unter ihrer Haut tragen möchte. Ich hätte es nicht getan. *gg*

    Jepp, ich hab ein Graphic Tablet und hab es auch schon ein paar Mal probiert. Komme jedoch nicht sooo gut damit zurecht, weil meine Linien einfach fürchterlich aussehen. Egal, ob ich beim Zeichnen weit reinzoome oder nicht. Zudem ist es mir ein bisschen zu klein.
    Ich hätte ja gerne so einen Grafikmonitor, wo man direkt dort drauf sieht, was man zeichnet, weil ich glaube, dass sich das "natürlicher" anfühlt, als wenn ich mit dem Stift am Tablet herumfahre, dabei aber auf den Computerbildschirm starren muss. Diese Grafikmonitore sind aber leider nicht sooo günstig und daher habe ich bis jetzt keinen gekauft, weil ich mir unsicher bin, ob es sich für mich auszahlen würde. Stattdessen hab ich mir mal ein Samsung Galaxy Tab 3 gekauft, weil man das vielfältig nutzen kann und weil da ein Stift dabei ist, mit dem es sich am Tablet auch ganz gut kritzeln lässt.

    Komplett fertiggestellt habe ich in Blender bis jetzt ein Bild, auf dem man 2 Donuts und eine Kaffeetasse im Hintergrund sieht. Das ist eine Anfängertutorialreihe bestehend aus ca. 5 Videos von Blenderguru auf Youtube und ich kann das nur wärmstens als ersten Einstieg empfehlen, weil er das wirklich super vorzeigt und erklärt für blutige Anfänger. Das ganze ist auf Englisch, aber ist sehr gut zu verstehen. Ich hab das ganz am Anfang gemacht ohne irgendwelche Blender-Vorkenntnisse. Das zweite, was ich gemacht habe, war ein Amboss. War auch ein Blenderguru-Tutorial. Ansonsten hab ich mir nebenbei ein Abo auf CG Cookie geleistet und dort bis jetzt ein paar Lernvideos angeschaut und teilweise Hausaufgaben gemacht.
    Ja das mit dem Drucken stelle ich mir witzig vor - dasselbe hat erst am Wochenende mein Freund zu mir gesagt und dass wir uns einen 3D-Drucker anschaffen sollten. ^^
    Der eigentlich Auslöser mich da ein wenig einzulesen in die Thematik, war der eigentliche Wunschgedanke, vielleicht iiiiirgendwann mal ein Spiel machen zu können. Dann wäre ich für das Künstlerische verantwortlich und mein Freund, der Programmierer ist, für die Technik dahinter. Aber wie gesagt, das ist bis jetzt nur so ein Wunschtraum. xD

    Ich finde partout hier leider keine Uploadfunktion, daher verlinke ich hier mal was - ich hoffe, das funktioniert so:

    Blender Donuts: https://picload.org/view/dlwogiiw/donut.png.html
    Blender Amboss: https://picload.org/view/dlwogipr/anvil_final4.png.html
    Meine letzte Zeichnung: https://www.deviantart.com/p-e-r-s-e-p-h-o-n-e/art/Tom-Hiddleston-435278894

    So, der Post ist aber lang geworden. *_*
  • So unterschiedlich ist das, ich modelliere nämlich beruflich in 3 D und hätte NULL Bock, mich auch noch zuhause damit zu beschäftigen ;-)
    Trotzdem: Schöne Sachen
    Gruß axle
  • Woah, wie krass.geil.das.aussieht... :O
    Ohne Scheiß, ich erstarre gerade in Ehrfurcht, @Persephonia.
    (Ohhh shit, kennst du das, als Künstler siehst du Sachen von anderen und entweder denkst du "Meh, gefällt mir nicht. Hätt ich anders gemacht." oder "Oh Gott, ich bin unwürdig.")

    Also ich sag das wirklich nicht leichtfertig, das kannst du mir glauben. Auch ich kenne das Gefühl, die eigenen Werke lauwarm zu finden und andere machen sich vor Begeisterung in die Hosen. Und ich hab auch irgendwo einen kritischen Blick auf anderer Leute Kunst entwickelt, aber ich find deine wirklich, ganz aufrichtig richtig richtig gut!

    (Huu ich krieg grad voll Komplexe. Atmen San, jeder hat einen anderen [*inneres Kind fängt an zu schluchzen* ] ..Stil..waaah Mini-San es ist doch alles gut, nicht weinen! [*brennende Toilettenpapierrollen fliegen durch die Luft* In der Ferne...Sirenen*])

    *Räusper*
    Wo war ich?
    [*sirenen werden lauter* Eine Frau kreischt* Scheiben klirren*]
    Ich bin früher auch noch auf ganz andere Gedanken gekommen als heutzutage. Beispielsweise hab ich teilweise früher beim Schreiben Begrifflichkeiten oder Formulierungen verwendet, wo mir heute fast die Spucke wegbleibt. Wann hab ich denn gelernt, SO witzig und on point zu formulieren und warum kann ich das heut nich mehr??

    Ich "muss" tatsächlich häufiger mal was machen. Meine Familie hat mich dummerweise als "die Zeichnerin" der Familie abgestempelt und immer wenn sie ein Bild sehen, das sie gerne hätten, fragen sie mich, ob ich es ihnen malen könnte.
    Ich sag dann immer (intern grummelnd) ja, und es wird auch jedes Mal ganz gut aber... wirklich begeistert wär ich, wenn mal jemand sagen würde "Hey kannst du mir nich diese coole Lampe nachbauen?" oder "bau mir doch mal nen geilen Tisch!" oder so.
    Ich zeichne nur noch selten und wenn, dann echt mitm Graphic Tablet.

    Das mit dem Tattoo hätt ich so auch haben können. Wollt ich aber nich. Ich wollte mein Lieblingsgedicht in Bildform tättowiert haben, bat aber meine Tättowiererin darum, es mir zu entwerfen, weil ich meine Bilder direkt nach dem Fertigstellen mag, sie nach einem Tag ganz ok, nach einer Woche problematisch finde und sie nach einem Monat am liebsten verbrennen will. Und damit dann ewig auf der Haut rumrennen... nee.

    Wie lange hast du denn für den Donut und den Amboss gebraucht?
    3D-drucken kann man auch online z.B. bei Shapeways. Da lädt man sein Objekt hoch und wählt aus, woraus es gedruckt werden soll und kriegts dann nach Hause geschickt. Andere können sich das dann wohl auch drucken? Aber vllt nur wenn mans für die Öffentlichkeit hochlädt? Ich weiß es gar nich... Ich hab da schon Tage meines Lebens damit verbracht, durch nicht enden wollende Objekt-Gallerien zu scrollen und dann nie was drucken lassen, weil ich das Geld nicht hatte.
  • @axle: Danke :-) ... Was erstellst du denn in 3D für deinen Job, wenn ich so fragen darf?

    @San: Hihihi, muss lachen mit dir. :D Freut mich sehr, dass es dir gefällt!
    Viel öfter denke ich mir die Aussage "Oh Gott, ich bin unwürdig." - es gibt einfach so viele, die ganz einfach besser sind als man selbst und ganz ganz viele Sachen, wo ich mir denk "da bin ich vom Niveau her noch weeeiiiiit entfernt davon" :D

    Ich denke, du musst dich um deine Schreibweise gar nicht sorgen. :-) Selbst deine Forenposts verraten, dass du sehr fähig dazu bist, um charmant, witzig und einfallsreich zu formulieren. Man hat aber natürlich auch mal schlechtere Tage, wo es vielleicht nicht so klappt, wie man gerne hätte.

    Ich hatte bisher Glück, dass mich in meiner Familie noch nicht so viele gefragt haben, ob ich ihnen etwas zeichne - könnt auch sein, dass ich sie dann immer erfolgreich abgewimmelt habe. =P Ich erinnere mich da an einen speziellen Fall, als wer mit so einem Minipassfoto daherkam und fragte, ob ich das als großes Porträt zeichnen könne. Bei sowas muss ich ablehnen, denn um ein möglichst gutes, detailliertes Porträt machen zu können, hab ich am liebsten groooooße Vorlagen, idealerweise digital zum Reinzoomen am PC. :D

    Jetzt wär ich neugierig auf Bilder von Zeichnungen oder Fotos deiner gebastelten Kunstwerke. :-)

    Stundenmäßig im Nachhinein schwer zu sagen, wie lange ich gebraucht habe für die 3D Modelle. Beim Donut weiß ich noch ganz genau, dass ich den innerhalb eines Wochenendes, also aufgeteilt auf 2 Tage, geschafft hab. Ein so ein Video dauert nicht sooo lange, aber man selbst muss ja mitkommen und vielleicht öfter mal zurückspulen, um nochmal zu sehen, was jetzt gemacht wurde usw. ... für den Amboss hab ich etwas länger gebraucht. Da hab ich dazwischen auch mal mehrere Tage Pause gemacht. Aber ich schätze es insgesamt auf ca. 5-7 Tage zu je 2-3 Stunden.
    Danke für den Tipp mit dem Onlinedrucken. Das war mir noch nicht bewusst, dass das geht!
  • @Persephonia
    Das ist technischer Art. Ingenieursmäßiges CAD- Modellieren von Nutzfahrzeugen.
    Ist nicht künstlerisch, aber dennoch kreativ...
    @san
    In deinem Kopf ist eine Menge los.... ;-) ich musste schmunzeln..
  • @Persephonia Aaaalso pass auf, danach wirst du dich besser fühlen, was das unwürdig sein angeht ^^
    Ich hab nur so ne FB-Seite, die ich ewig nicht gepflegt habe, weil ich kaum mehr was in die Richtung mache, aber da siehst du den Stil:
    https://www.facebook.com/pg/SanSch/photos

    Danke für das Kompliment zu meinen Formulierungen :) Und jetz stell dir die kleinen Diamanten vor, die ich da von früher gefunden hab, wenn du das schon gut findest ^^
    Alle weg!

    Ah erfolgreich abwimmeln, wie geht das? ^^ Ich will dann immer nicht unhöflich sein. Aber manchmal warte ich einfach ab, manche Kolleginnen etwa fragen etwas zum Nähen und ich antworte höflich und vollständig, aber ich komme ihnen nicht entgegen zu der Frage, die sie sich dann doch nicht zu stellen trauen ( "Würdest du es mir umnähen?" ) weil ich da ehrlich gesagt bei den allermeisten Personen gar nich so den Bock drauf hätte.
    Eine Kollegin fragte mich mal nach einem roten Kleid, sie hätte schon gegogglet, aber nichts gefunden, was ihr komplett gefiele und sie wolle sich mal bei mir informieren.
    Da dachte ich nur so, okay du scheinst ja ordentlich Ansprüche an das Kleid zu haben. Wenn du selber nicht weißt, was du haben willst, wie soll ich es riechen? Und dir ist klar, dass ich dafür einen Stoff und ein Schnittmuster brauche und beides musst DU ausgewählt haben, denn DU willst das Kleid später tragen. Und dazu kommt noch, dass es in den allermeisten Fällen teurer ist, sich etwas zu nähen, als sich etwas zu kaufen.
    Zu den Materialkosten müsste ich vermutlich etwas berechnen (was ich extrem ungern tue, weil ich meiner Zeit und Fähigkeit partout keinen Geldwert gleichsetzen kann und will), weil wir nicht mal befreundet sind und ich nich die Heilsarmee bin.

    Gesagt habe ich... gar nichts, sondern einfach nur geschwiegen und vage Andeutungen gemacht, dass sie erstmal herausfinden müsse, WAS genau sie sich vorgestellt hätte.
    Leute gibts, ey... Sie wartete immer so auffordernd, als würde ich IHR Heilrezept haben und es sogleich verraten.

    So gerne ich Leute ermutige, sich in Richtung Kreativität auszuprobieren, viele haben irgendwie arg romantisierte Vorstellungen von so nem Entstehungsprozess.
    Dass da auch viel Verschleiß ist... dass hinter einem Künstler, der was taugt, etliche Stunden der Frustration, Wut, Trauer, Verzweiflung liegen... Dass jeder Künstler Milliarden Mal gescheitert ist, bevor er etwas fabrizieren konnte, was er sich traut, anderen zu zeigen.
    Da ist dann immer die Rede von "du bist so talentiert, ich könnte das gar nicht". Korrekt wäre "du hast so viel Übung, ich könnte das gar nicht."
    Und nur weils am Ende vorzeigbar ist, heißt es nicht, dass dieses Stück dem Künstler leicht von der Hand gegangen ist (Weiß nicht, ob du Zuhause auch den "Schrank der gestorbenen Projekte" hast..? Ich hab einen Schrank und eine Kiste voll davon...Manche Projekte find ich manchmal und gehe sie noch mal an und dann erinner ich mich, warum ich sie hab sterben lassen...)

    Also das mit dem Donut und dem Amboss finde ich schon beeindruckend. Für jemanden, der sich nur mal ein paar Stunden (ohne Tutorial, das war wohl der Fehler) mit Blender auseinander gesetzt hat und nich mal ne Kugel abändern konnte...*hüstel*

  • @axle Du hast keine Ahnung, wie viel ;D
    Aber das gehört vermutlich eher in einen Psychotherapie-Thread....
  • @San Keine Angst, ich fühle mich jetzt gar nicht weniger unwürdig als zuvor, weil ich deine Sachen voll cool finde. Außerdem hast du ja schon viel mehr Sachen gemacht als ich faule Sau, das ist ein weiterer Pluspunkt. :D Du hast deinen eigenen comichaften Stil, dem du treu bleibst, was ich ur super finde. Überaus geil finde ich auch die Wolkenlampe. Das würde ich ungelogen bei mir in der Wohnung auch aufhängen!

    Hm, ich glaub in meinem Fall war das Abwimmeln immer recht einfach. Ich hab mich immer darauf ausgeredet, dass ich mit der Bildvorlage entweder leeeeeeider nicht viel anfange (weil z.B. zu klein) oder die Auflösung bzw. Qualität zu schlecht ist, sodass ich nicht garantieren kann, dass es ein schönes Bild wird. Die meisten Leute machen sich dann nicht extra die Mühe um ein anderes Bild als Vorlage zu suchen. :D
    Aber ist schon arg, wie manche Leute das gleich ausnutzen wollen, wenn sie wissen, dass man irgendwas kann - siehe Kollegen. Die glauben dann auch immer, wie du schon erwähnt hast, man wäre ein Zauberer und könnte ihre Wünsche (und Extrawürschtl) über Nacht anfertigen. So leicht ist es aber eben nicht immer. Und ja, bei mir schwirren daheim irgendwo sicher so einige angefangene Bilder herum, die ich wohl nie fertigstellen werde. :D

    Ganz ohne Anleitung hätte ich mich in Blender aber auch nicht so rasch zurechtgefunden und hätte wohl niemals herausbekommen, wie ich nun diesen Würfel, der gleich am Anfang da ist, verformen kann. :-)

    Manchmal verbinde ich auch das Zocken mit kreativer "Arbeit", indem ich Screenshots im Spiel mache. Ich nenne das dann "Ingame Photography". :D Habe dafür auch einen eigenen Instagram Account, der bisher eigentlich nur Guild Wars 2 gewidmet war. Ist bestimmt jetzt für manche ein merkwürdiges Hobby, aber ich finds lustig.
    Und eigentlich mag ich auch ganz gerne ab und zu normale Fotografie.
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