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Liebe und Freundschaft: Eure Erfahrungen

Hallihallo!

Ich möchte euch mal direkt fragen: Glaubt ihr an die wahre Freundschaft? Glaubt ihr an die wahre Liebe? Und wie sieht beides für euch aus? Ich würde mir gerne mal andere Meinungen zu dem Thema anhören, einfach um mal verschiedene Ansichten zu hören und vielleicht auch um für mich selbst neue Perspektiven zu finden.

Die "Freundschaften" die ich bisher hatte, sahen für mich immer so aus, dass sie nie für die Ewigkeit waren. In der Schulzeit war ich so in einem Außenseitergrüppchen. Wir haben die Zeit einfach gemeinsam überstanden, es war schön, nicht alleine sein zu müssen. Aber dennoch entstand daraus nie so eine tiefe Bindung, niemand war auch wirklich Vertrauenswürdig, das wusste ich mit Sicherheit. Abgesehen von einem, meinem besten Freund. Ihm konnte ich alles erzählen, ohne dass ich Angst haben musste, dass er mich hintergeht. Aber auch bei ihm blieb der Kontakt nur in der Schule. Bei ihm sah der kulturelle Hintergrund anders aus und er hätte privat auch nie wirklich Zeit gehabt.
Kontakte, die ich nach dieser Zeit hatte, verschwanden auch immer mit der Zeit. Es ging nicht in einem Streit auseinander, sie waren halt einfach nur weg. Ich spreche von realen, sowie Internetkontakten. Ich fand das immer natürlich, schließlich war noch nie eine so richtig tiefe Bindung da... Das änderte sich, als ich letztendlich meine beste Freundin kennengelernt habe. Durch sie habe ich auch das Vertrauen in eine wahre und ewige Freundschaft gefunden. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge, hatten ähnliche Interessen, fast immer gleiche Ansichten. Und selbst wenn nicht, haben wir den jeweils anderen immer nachvollziehen können. Und das bedeutet für mich eine wahre Freundschaft: Ehrlichkeit, Offenheit und Akzeptanz. Menschen mit so einer Einstellung und einer positiven Grundeinstellung, sind meiner Meinung nach perfekt gemacht für eine wahre, ewige Freundschaft. :) Und das beginnt schon vorher, jemandem der z.B. immer lügt, kann man einfach nicht vertrauen.

Na ja, "Lüge" ist das beste Stichwort, um über meine Erfahrungen in der Liebe zu erzählen. In meinem Leben gab es zwei Frauen und beide habe ich über das Internet kennengelernt. (Yay! Ein Hoch auf das digitale Zeitalter! :D) Die erste Frau hat mir verschwiegen, dass sie eigentlich schon einen Freund hat, mit dem sie zusammenlebt... Die zweite war dann auch so meine "große Liebe". Sie hat mich immer belogen, meinte dazu aber immer, dass sie sich bessern will. Sie meinte, dass sie damals in ihrer Jugend angeblich so sehr verletzt wurde und deswegen Zeit braucht. Damit hat sich mich quasi immer auf Distanz gehalten, aber ohne mich völlig loszulassen. Ich war damals leider noch sehr jung, naiv und unerfahren und habe ihre ganzen Lügen abgekauft. Das sind richtig miese, psychologische Manipulationen, die sie da getrieben hat. Würde ich sie nun verlassen, dann könne sie damit nicht mehr Leben und sie könne dann nie wieder jemandem vertrauen. Ein gutherziger Mensch fällt leider in diese Strippen. Aber wenn ich einen Schritt weiter gehen will, dann traut sie sich auf einmal doch nicht. Sie hat einfach nur mit mir gespielt, mit mir und meinem Herzen. Auf jeden Fall war da noch ein anderer Kerl, der sie angehimmelt hat. Und dann erzählte mir ihre (reale) Freundin, dass sie Blumen von einem Typen in echt bekommen hat und mich verleumdet hat. Sie hat es auch selbst zugegeben, es ist wirklich passiert. Und der größte Schock war im Prinzip, als ich mich in ihren Account eingeloggt habe. Wir haben so ein Online-Spiel gespielt und wir hatten die Daten von dem jeweils anderen. Auf jeden Fall wollte ich sie überraschen, indem ich ihr etwas schenke. Und genau dann kommt eine Nachricht von NOCH EINEM KERL und der so: "Hey, Schatzi." :((( Aber selbst dafür hatte sie noch Ausreden und ich Idiot habe ihr das geglaubt, auch wenn ich das nie vergessen konnte. Ich dachte, ich wäre einfach nur sehr eifersüchtig... Ich habe letzten Endes auch Schluss gemacht. Ich hasse mich einfach nur für meine Dummheit!!! Ich habe Videos für sie gemacht, also mit unseren beiden Charakteren aus dem Spiel. Ich habe sogar zwei kleinere Spiele für sie gemacht, da saß ich auch lange dran. Es war halt wirklich einseitig, das weiß ich jetzt. Ich habe mein Herz verschenkt, aber nichts dafür zurückerhalten (abgesehen von leeren Worten, die mir viel bedeutet hatten...) und das hat mich leer gemacht. Sie hätte auch mein Herz erobern müssen, ich hätte mich nicht einfach auf einem Teller präsentieren dürfen. Am Ende war alles umsonst, ich war auch meistens nur traurig, wegen dieser Erlebnisse mit den anderen Männern... und anderen Sachen... Wenigstens habe ich eine wertvolle Erfahrung gemacht. Aber ich bin leider so, ich träume von der ewigen Liebe und ich halte zu einem bis zum Ende, egal unter welchen Umständen. Fluch und Segen zugleich. :/

In der Freundschaft hatte ich immerhin Glück. :) Auch wenn-- na ja... Deswegen glaube ich, dass es mit der Liebe nicht anders sein wird. Man muss halt einfach nur den einen richtigen finden, bei dem es perfekt passt. Irgendwo gibt es für jeden den passenden Gleichgesinnten. Aber die Welt ist groß, sich zu begegnen braucht schon sehr großes Glück!

Wie gesagt, erzählt mir gerne mal eure Erfahrungen. Es können die schönsten, aber auch die traurigsten sein. Vor der Wahrheit muss man sich nicht verstecken, wir können gemeinsam davon lernen und daran wachsen. :)
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Kommentare

  • Hallo Kibo,

    es tut mir leid, was du bisher für Erfahrungen mit der Liebe gemacht hast. Demnach, was du daraus offenbar gelernt hast, kann es eigentlich in Zukunft nur noch besser werden :)

    Mal allgemein gesprochen ist so "zwischenmenschliches Gedöns" wohl das Schwerste am Leben!

    Und auch nicht alle dieser Schwierigikeiten haben mit Introversion zu tun. Ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema Narzissmus - woran mich deine eine Erfahrung auch sacht erinnert.

    Vor allem gehören wie immer zwei dazu. Der eine der Spielchen spielt und der andere, der mitmacht.

    Zwei deiner Zitate möchte ich herausgreifen:

    "Aber ich bin leider so, ich träume von der ewigen Liebe und ich halte zu einem bis zum Ende, egal unter welchen Umständen. Fluch und Segen zugleich."

    Wem sagst du das :)

    Die Kunst ist offenbar, schneller zu erkennen, daß man sich verrannt hat.
    Auch eine einmal getroffene Entscheidung vielleicht wieder umzuwerfen.

    Man hat jedes Recht, seine Meinung zu ändern. Wo habe ich das kürzlich gelesen?!..

    "Die Freundschaften die ich bisher hatte, sahen für mich immer so aus, dass sie nie für die Ewigkeit waren."

    Müssen Freundschaften wirklich für die Ewigkeit sein? Und können sie das leisten?

    Und gibt es wirklich den EINEN passenden Partner?

    Bei allen drei Fragen wäre meine Antwort "nein".

    Im Normalfall entwickelt sich jeder von uns weiter. Interessen und Lebensumstände ändern sich. Das muß nicht bedeuten, daß eine Freundschaft plötzlich nicht mehr wichtig ist, vielleicht nie wichtig war und/oder zu Ende ist. Aber ich vermute mal, es ist völlig normal, daß sich die meisten Menschen mehr auf geistiger Ebene bestenfalls ein Leben lang miteinander verbunden fühlen, als daß sie diese Verbundenheit auch wirklich leben, indem sie sich mindestens 1x die Woche sehen.

    So viel einmal von mir.
    Interessantes (und sicher ergiebiges) Thema übrigens :)



  • Ob es wahre Freundschaften gibt?
    Keine Ahnung, ich sag einfach mal, dass sich Freundschaften im Laufe des Lebens verändern und nur wenn beide Seiten aneinander festhalten wollen, diese sich auch weiterentwickeln.
    Ich bin noch immer mit meinen früheren Mitschülern befreundet, oder zumindest Kumpels.
    Das ist schon eine ganze Strecke, auch wenn sie mich in jüngerer Vergangenheit - mit Ausnahme unserer LAN neulich - schon irgendwie enttäuscht haben und das hart.
    Das hat Spuren hinterlassen, auch wenn die LAN mich etwas entspannt hat.
    Jedenfalls zeigte mir dieses Erlebnis damals, dass man trotz besten Verständnis sich auch ganz schnell entzweien kann, sofern man nur einmal etwas macht, was die andere Seite so nicht erwarten mag.

    Andere Schulfreunde habe ich auch noch aus andern Ortschaften, sowie einfache Freundschaften von der Arbeit.
    Doch diese sind eben nicht gerade ums Eck und jeder hat sein Leben, somit verläuft das ganze ziemlich ruhig.
    Mit den Freunden von der Arbeit sieht das etwas anders aus, doch da man eben auch jeden Tag auf Arbeit miteinander zu tun hat, ist man oftmals auch satt.

    Was Liebe angeht, so hab ich da gar keine Ahnung.
    Ich mochte zwar schon ein paar Damen sehr in meinem Leben und misse diese auch durchaus, doch ich sag mir, dass sie jetzt sicher auch ein schönes Leben haben und ich da nur unnötig wäre, weshalb ich sie einfach leben lasse.

    Ansonsten hab ich auch kein wirkliches Glück, mein Umfeld ist dafür das falsche und auf Arbeit läuft auch nichts.
    Vom Internet halte ich mich fern und wenn man selbst zu passiv ist, bekommt MANN eh keine ab.
    Alllso mache ich das beste aus meinem Leben und genieße andere Aspekte, wie eben diese merkwürdigen Freundschaften, welche ich noch pflege.
  • Ich glaube weder an die klassische Hollywood-Klischee-Liebesbeziehung von 16-90 Jahre, noch an eine Freundschaft, die in einer immer gleichbleibenden Intensität einen ähnlichen Zeitraum überdauern kann.

    Ich glaube, dass wir alle auf unserer eigenen Bühne stehen, von der Sekunde unserer Geburt an bis zur Sekunde unseres Todes sind wir der Hauptdarsteller in unserem eigenen Theaterstück. Der Regisseur (das Leben) ruft von hinter der Bühne Nebendarsteller auf die Bühne, die dort eine oder mehrere Szenen mit dir spielen.
    Und wenn sie ihren Text aufgesagt und ihre Szene/n mit dir zuende gespielt haben, gehen sie zurück hinter die Bühne.
    Nur der Regisseur könnte dir sagen, ob sie ein weiteres Mal auf die Bühne gerufen werden, um mit dir zu spielen.

    Ich beobachte oft, dass Menschen sich an andere Menschen (und Dinge, Situationen, alles Mögliche) klammern und diese nicht gehen lassen wollen. Ich bin sogar selber schuldig im Sinne der Anklage und das auch nicht selten. Es ist aber nun mal so, dass die Menschen, wenn sie gerade keine Szene in deinem Stück zu spielen haben und gegen den Willen des Regisseurs von dir selber auf die Bühne gerufen werden.... sie haben keinen Text, sie haben keine Ahnung vom Stück, sie wollen einfach nur schnell wieder runter von der Bühne und schustern schnell eine Impro zusammen, die es ihnen möglich macht, so schnell wie möglich wieder abgehen zu können.

    Menschen verschwinden teilweise aus unserem Leben und manchmal sind wir selber dafür noch nicht bereit. Andersherum passiert es genau so. Wir verschwinden aus dem Leben Anderer, ohne dass die das wollen.

    Ich glaube an die Gesetze der Resonanz. Jeder von uns ist ein kleiner (großer?) Magnet und resoniert mit den anderen Magneten. Mal begegnet man einem Pluspol, mal einem Minuspol. Die eigene Polung bestimmt, von wem man angezogen und von wem man abgestoßen wird. Die eigene menschliche Polung ist aber natürlich viel komplexer als ein bloßes Plus oder Minus und das schlägt sich auch in der Anziehung und Abstoßung von anderen Menschen nieder.

    Da die eigene Polung mitnichten in Stein gemeißelt ist, sondern wir uns konstant weiterentwickeln und in jeder Sekunde verändern, ist es für mich nur logisch, dass manche Menschen unsere Bühne verlassen und nie wieder auf die Bretter zurückkehren, während andere manchmal nach Jahren wieder eine neue Szene mit uns spielen.

    Deshalb glaube ich, dass der Mensch, die Gesellschaft, das Konstrukt der perfekten Freundschaft und der perfekten Beziehung aus Bequemlichkeit und Angst erschaffen haben. Es ist allgemeingültig viel erstrebenswerter, auf lange Beziehungen zurückschauen zu können, anstatt sich regelmäßig den neuen Beziehungen im Leben zu öffnen, die dann aber GUT sind. Weil die Menschen, die wir jeden Tag neu treffen die Menschen sind, die WIR, unser heutiges ICH, sich mit seinem Magnetismus anzieht.

    Das soll kein Plädoyer dafür sein, Menschen sofort fallen zu lassen, sobald man nicht mehr miteinander resoniert. Es soll ein Plädoyer dafür sein, aufzuhören, sich verzweifelt an Menschen festzuklammern, mit denen man nicht mehr resoniert. Und erstmal die Augen dafür zu öffnen, anstatt sie kategorisch zu verschließen und sich selber zu sagen "Beziehungen haben ewig zu laufen. Wir haben uns mal so gut verstanden, ich akzeptiere nicht, dass sich das jemals ändert!"
    Das Leben ist Veränderung. Jede einzelne Sekunde davon verändert sich alles konstant.
    Es wäre töricht zu glauben, dass man selber oder die eigenen Beziehungen davon nicht betroffen sind.

    Und an etwas festzuhalten, erhöht im Grunde nur den Widerstand, während es gleichzeitig nicht dafür sorgt, dass die festgehaltene Sache tatsächlich bei einem bleibt. Sie entwindet sich einem nur ein wenig langsamer, dafür umso schmerzhafter. Loslzulassen und sich dahin treiben zu lassen, wo die Strömung einen hinbringen will (oder wo der Magnetismus einen hinzieht), das offenbart oft wahre Wunder.
  • @San

    wow!

    Das verinnerlicht verlieren Trennungen ihren Schrecken.

    Sehr schönes Beispiel mit der Bühne und dem Regisseur, vor allem der fehlende Text und die daraus entstehende Impro, "die es ihnen möglich macht, so schnell wie möglich wieder abgehen zu können. "

    Schönes Bild und sehr wahr!
  • @enjoythesilence Danke! Wie ich dir grad schon schrieb, sehen mich Menschen wie unser Studi wegen solcher Sichtweisen gerne mal als negativ eingestellt oder pessimistisch an, obwohl ich mich selber eher als realistisch und unverklärt einschätzen würde.

    Ich hab mich vorhin fast schon gefreut, als er das sagte. Wir lieferten uns einen kleinen Schlagabtausch, nach dem er fragte: Werd ich eigentlich dafür bezahlt, dass ich dich hier berate?
    Darauf sagte ich: Du berätst mich gar nicht.
    Er dachte kurz nach und meinte dann: Stimmt.
    Und ich meinte: Aber wir werden grad beide für dieses Gespräch bezahlt ;)

    Hat sich doch gelohnt :D
  • Alter Japaner! Deine Worte haben mich gerade zutiefst bewegt, @San. Ich muss darüber erstmal nachdenken, aber du hast mir gerade in vielen Dingen die Augen geöffnet. (Nicht chirurgisch natürlich.) Woooaaah!!!

    Genau, @enjoythesilence. Das wird mir auch nicht noch mal passieren. Vor 10 Jahren war ich einfach noch viel zu jung, um das alles verstehen zu können. Ich wusste im Grunde die ganze Zeit, dass ich ihr nicht vertrauen kann. Aber sie war auch der einzige Mensch, der mich so akzeptiert hat, wie ich bin. Das wollte ich trotz allem auch nicht verlieren...

    Das Thema Narzissmus würde mich auch interessieren! :) Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Narzissmus mitunter auch einen introvertierten betreffen kann.

    Ich habe es jetzt verstanden... Menschen verändern sich immer, entwickeln sich weiter und darum ist eine ewige Freundschaft nicht möglich. Jemand der beispielsweise die letzten 5 Jahre dein bester Freund war und alles perfekt schien, hat auf einmal einen Sinneswandel und ihm sind Freundschaften nun gar nicht mehr wichtig. Das Leben mit ihm, an das du bisher gewohnt warst, gibt es nun nicht mehr. Man selbst hat da auch keinen Einfluss drauf. Hm, man kann das zu allem sagen: 10 Jahre verheiratet, Partner verliebt sich neu, warum zwanghaft noch aneinander klammern, wenn keine Gefühle mehr da sind? Egal was die Gründe sind, jeder entwickelt sich für sich weiter.

    Ich hatte auch mal einen Bekannten, mit dem ich relativ viel gemacht habe. Aber irgendwann hat er dann eine Frau kennengelernt und sie sind auch zusammengezogen. Plötzlich waren ihm alle seine Bekannten egal, niemand hat natürlich damit gerechnet. Er ist jetzt ein völlig anderer Mensch! Vorher war er echt lustig und offen. Aber seit diese komische (und unsympathische) Frau da ist, läuft er nur noch mit so einer grimmigen Miene rum. Er darf jetzt nicht mehr alles und sie ruft ihn andauernd an und überwacht ihn. Karma? :D Jeder der Bekannten ist auch anders damit umgegangen. Einer wollte ihm "die Augen öffnen" und er wollte den alten *piep* wiederhaben. Er war halt jemand, der mit dieser Veränderung nicht so gut umgehen konnte, aber letztendlich hat er es akzeptiert. Was soll er auch sonst tun?
    Ich persönlich denke, dass solche Menschen es schon immer im Blut hatten. Für einige ist wohl die Liebe (also Partnerschaft oder Ehe) das höchste Ziel im Leben und Freunde und Bekanntschaften sind dann solange gut genug, bis man dieses Ziel erreicht hat. Dann wollen sie nur noch für sich alleine, in ihrem eigenen "Glück" leben. Und wenn es nicht klappt, kommen sie wieder angekrochen.

    @EinNerd
    Nicht alle sind dazu gemacht, schwere Zeiten gemeinsam zu überstehen. Aber genau solche Zeiten sind wichtig, um die eigenen Bande mit anderen Menschen zu festigen. In solchen Zeiten erkennt man, was es wirklich für Menschen sind, mit denen man zu tun hat.


    Auf jeden Fall verstehe ich die Welt jetzt wieder etwas besser. Das mit der ewigen Freundschaft und der ewigen Liebe ist einfach nur eine Träumerei von mir. Und dort ist es auch eine wundervolle Vorstellung. Und genau deswegen sollte sie dort auch bleiben: In meiner Fantasie, in meinen Träumen. Und die Realität muss man realistisch sehen. Stimmt's, San? :') Man darf nur beide Welten nicht miteinander verwechseln. Filme sind letztendlich auch nur Filme, so als Beispiel.

    Mein größter Fehler war bisher immer, dass ich in anderen Menschen versucht habe einen Sinn im Leben zu finden. Ich will anderen was gutes tun, aber ohne zu berücksichtigen, ob sie das überhaupt wollen. Das ist auch sehr egoistisch von mir.
    Im Grunde kommt es einfach darauf an, mit sich selbst glücklich zu sein. Man selbst ist der Sinn im Leben. Mir fällt das schwer, aber das kriege ich auch noch hin. :)
    Und andere Menschen sind einfach zweitweise Begleiter. Es kann ein längerer Zeitraum sein, aber eben auch nicht. Solange man nicht abhängig von ihnen wird oder in ihnen den Sinn im Leben sieht, wird man auch glücklich bleiben. :) Man muss das einfach nur alles akzeptieren können. Ein gemeinsames Ziel kann auch was tolles sein. Nur wenn dieses Ziel erreicht ist, geht danach eben auch wieder jeder seinen eigenen Weg.


    Alles klärchen! -^.^- Ihr könnt dieses Diskussionsthema gerne weiterverwenden, wenn ihr das möchtet und euch über Freundschafts- und Liebeskram austauschen wollt.
  • @kibo, ich könnte ein Skalpell besorgen, wenn du Bock hast. Sag mir nur wann und wo :D
    (Edit: Skalpell ist evtl nich mehr steril, aber is ok, oder?)
  • @San, warte mal... Das ist aber nicht die nächste Stufe, von der Geschichte mit dem Vogel, oder?!? Das Angebot klingt sehr... verlockend. Und... ICH BIN DABEI!!! Lass uns zwei blutige Glasaugen auf den Küschentisch legen und ich schmiere mir künstliches Blut in mein Gesicht und halte mir die Augen schmerzhaft zu. Andere Leute werden langsam panisch und dann kommst du mit dem blutigen Skalpell um die Ecke. Kekeke...
  • @kibo Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen aber: Sag mir nur wann und wo. Ich bin dabei. Und ich meine es.
  • @Kibo Nicht alle Kontakte sind dazu gedacht, ewig zu halten und auch was @San sagt, ergibt für mich irgendwo Sinn.
    Eine wahre Freundschaft, eine wahre Liebe, das kann es nicht geben und falls doch, nun... dann ist es auf alle Fälle eine sehr seltene Sache, wo ich mich dann allerdings doch für diese Menschen freue.

    Ich denke auch nicht, dass es schlimm ist, wenn man Kontakte etwas abkühlen lässt.
    Immerhin kennt man sich gut, mit den Personen und falls man noch was gemeinsam unternehmen will, weiß man, wo diese aufzufinden sind.

    Kann natürlich an meine ruhige, zurückhaltende Art liegen, allerdings funktioniert das auch einfach für mich.

    Momentan ist mein Leben somit zwar auch relativ leer, aber das lässt sich nicht vermeiden.
  • @San
    Warte, dein Gesicht... Oke! Meinetwegen. :D Das Blut kann ich besorgen, aber stelle keine seltsamen Fragen~
    ...
    Sollten wir aufeinander treffen, dann Amen unseren Mitmenschen, haha.

    @EinNerd
    Nein, das stimmt. Nicht alle Kontakte sind für die Ewigkeit. Es würde mich halt nur traurig machen, wenn man jetzt jemanden kennenlernt, wo alles super passt und es am Ende doch irgendwie auseinander geht. Aber ich verstehe jetzt, dass das auch dazugehört, sollte es so kommen. Es kann sich immer mal etwas ändern, das stimmt schon.
    Ich bin leider so, dass ich mit solchen Verlusten nicht umgehen kann und mich das noch jahrelang beschäftigt. Darum werde ich jetzt auch nicht mehr nach so was suchen und mich mehr auf die Menschen konzentrieren, denen man einfach so begegnet. Man kann ja trotz allem eine schöne Zeit zusammen haben, bis letztendlich wieder jeder seinen eigenen Weg geht...
  • @Kibo Ich stell nie seltsame Fragen, nur dumme. Aber du wirst feststellen, dass ich erstaunlich tolerant bin.
  • @San Ich bin auch tolerant und auch für allen möglichen Schabernack und/oder Weltherrschaftspläne zu haben. Aber für's erste möchte ich mein Augenlicht behalten, das ist mir irgendwie wichtig... :'D
  • Feundschaft,ewige Liebe?
    @EinNerd

    Auf jeden Fall verstehe ich die Welt jetzt wieder etwas besser. Das mit der ewigen Freundschaft und der ewigen Liebe ist einfach nur eine Träumerei von mir. Und dort ist es auch eine wundervolle Vorstellung. Und genau deswegen sollte sie dort auch bleiben: In meiner Fantasie, in meinen Träumen. Und die Realität muss man realistisch sehen. Stimmt's, San?
    :
    Realität ?

    LASS UNS FREUNDE BLEIBEN

    Seit der Großteil der Menschheit in der Lage ist, über das Grunzen hinaus zu kommunizieren, wird mehr verbaler Abfall produziert, als vom Gehirn recycelt werden kann.
    Für die Kategorie "Worte, die die Welt nicht braucht"
    qualifizieren sich vor allem all die Sprüche, die man sich am Ende einer Beziehung anhören muss. Ganz oben im Kurs steht der Satz, für den der Urheber nackt ausgezogen, mit Salz eingerieben und in eine Ziegenherde geworfen gehört:

    "Lass uns Freunde bleiben!"

    Das muss man sich mal verinnerlichen!
    Eben noch wurde das Herz durch den Eierschneider gedrückt,
    man hat zusammen geweint der eine aus Schmerz, der andere aus Reflex –
    und jetzt heißt es "Schwamm drüber, Pflaster drauf, Küsschen aufs Nüsschen und wir haben uns wieder lieb!".
    Dass statt des Küsschens nicht das Knie in den Nüsschen landet,
    verdankt der Exekutor nur der Tatsache, dass sich sein frisch fallen gelassener Partner vor Schock noch nicht rühren kann und, in den Fängen eines schweren geistigen Ausnahmefehlers, womöglich auch noch zustimmt.
    Hintergrund und Ziel dieser Floskel sind dabei grundverschieden -
    je nachdem ob die Frau oder der Mann sie anwendet.
    Die Frau meint es ernst!
    Man hat ja schließlich Zeit zusammen verbracht,
    Schmierstoffe ausgetauscht und tief innen ist immer ein Platz für den Verflossenen reserviert.
    Zwar im Hinterhof bei den Toiletten, aber das ist eh das Kleingedruckte.
    Die Absicht hinter dem Friedensangebot ist das berühmte 'Eisen im Feuer', das so schön das Ego in Zeiten einsamer Langeweile auch schon mal das Bett wärmt und bei einem Streit mit dem aktuellen Lover ohne größeren Aufwand als Schulter zum Ausheulen herausgeholt werden kann.

    "Wer lässt sich denn so auf die lange Bank abschieben?",
    fragen die Herren Leser sich jetzt entgeistert, während sie die Einträge ihrer Damaligen aus dem Telefonregister löschen.
    Da wären zum Beispiel: der Nostalgiefreak, der, wie wir Frauen nach dem Wunder der Geburt, im Laufe der Zeit das Negative vergisst und sich nur noch an die schönen Momente erinnert, der Ungläubige, der sich - ähnlich einer rastlosen Seele nach einem plötzlichen Tod - weigert, ins Licht zu gehen, der Verzweifelte, der denkt
    "So eine wie die bekomme ich nie wieder!"
    und nicht zu vergessen der Rächer, in der utopischen Hoffnung, sie zurückzubekommen, um es ihr dann heimzuzahlen.

    Der Mann dagegen lügt wie gedruckt!
    Das Letzte, was er will, ist dieses heulende Elend jemals wiederzusehen.
    Das würde nur stören, seine Neue ist nämlich schon seit Monaten rasend eifersüchtig auf seine 'Mitbewohnerin'.
    Bei dem männlichen Schlussmacher definiert sich 'Die Freundschaft Danach' als
    “Sei nett und mach keine Szene, ruf mich nicht an und gib mir bitte Deine Kopie von dem Video zurück. äh, Du weißt schon welches."

    Doch leider hält sich nicht jede Frau an diese versteckte Botschaft.
    Da gibt es die Mutation, die lange tränenfeuchte Briefe schreibt, sich ausdauernd und wortreich für Fehler entschuldigt, die sie nie begangen hat und ihm regelmäßig zum Geburtstag eine Karte schickt.
    In ihrer allnächtlichen Vorstellung öffnet ihr Entfleuchter die Post mit zitternden Händen, führt das salzige Papier zu seinen Lippen und wird ohnmächtig, als ihm bewusst wird, welch kapitalen Fehler er da begangen hat.
    Träum weiter, Schwester!
    Die nüchterne Wahrheit ist die: Briefe und Karten werden gelesen, beschmunzelt und mit dem Gefühl, ein toller Hengst zu sein, nach hinten in das Regal geschoben.
    Irgendwo zwischen das Benutzerhandbuch für Windows 10 und den Steuerratgeber 2017.

    Gefährlich ist das Weibe, das "Eine verhängnisvolle Affäre"
    zu ihren Lieblingsfilmen zählt.
    Sie lauert ihrem Opfer vor dem Fitnessstudio auf, folgt ihm in die Kneipe und beschimpft ihn vor seinen versammelten Freunden mit Tiernamen und Musikinstrumenten
    (Kalter Fisch, Dummes Schwein, Arschgeige, Flötenhirn).
    Sie ruft seine neue Freundin an, um ihr von seiner sexuellen Vorliebe für Shetland-Ponys zu erzählen; seine Eltern wissen bereits Bescheid.
    Oft bleibt dem Mann nur noch der Kauf einer neuen Identität und die Flucht nach Tibet.

    In diesem Sinne….
  • Phew, interessantes Thema

    @Kibo
    die kurze Version, ja ich glaube daran, aber ich halte es nicht für sonderlich realistisch beides zu finden.
    Die meisten Menschen die in einer Beziehung stecken reden sich vieles schön, den Perfekten Partner gibt es nicht und wenn einer von beiden stärker verletzt oder enttäuscht wird, dann kann auch die stärkste Beziehung ziemlich ins schwanken geraten. Mit Freundschaften habe ich eher die Erfahrung gemacht, das sich 2 Menschen häufig unterschiedlich entwickeln und die solidesten Freundschaften die sind, welche man im Alter zwischen 20 und 30 geschlossen hat.

    @nostalgiefreak da muss ich grad an den Film/Buch "Mängelexemplar" denken.
  • @nostalgiefreak

    So krass sehe ich das jetzt weniger.

    Es stimmt zwar wie gesagt, dass auch Freundschaft und Liebe im Laufe der Zeit mal abkühlt und dann wieder zunimmt, doch wer sich versteht, bleibt wohl irgendwie auch immer zusammen, denke ich mir.

    Letztlich sind beide Faktoren wie in einer Ehe, an welcher man auch immer schrauben muss, von beiden Seiten.
    Wird da nicht mitgezogen, leiden am Ende beide Parteien.

    Die Liebe sehe ich als kritischer, weil es eben auch ein gutes Stück näher ans Gemüt geht, als eine Freundschaft, mag diese auch noch so tief verwurzelt sein, doch wenn diese nicht sein soll, was sie ist, dann ist das auch ultimativ.
    Anders bei der Freundschaft, welche entspannter verläuft, für gewöhnlich.
  • Ich entschuldige mich schon mal im vorraus, es wird sicher verwirrend weil mein bild zu dem thema aus so vielen Perspektiven kommt.

    Wahre liebe, wahre freundschaft... Muss sie für immer halten? Unbedingt? Wenn ja?
    Was ist etwas wert wofür man nicht kämpfen muss
    Wenn es wie ein naturgesetz ist, unabbänderbar da ist, wie kann ich es nich wertschätzen? Und es muss ja gegenseitig sein damit es nicht eine abhängigkeit ist. Wie soll man sich gegenseitig dauerhaft mögen wenn man sich gegenseitig hilft zu wachsen. Dann verändert man sich und die lebensumstände auch. Da ist es doch gut möglich das die Freundschaft/liebe einschläft.

    Und ja selbstverständlich glaube ich daran das es sie gibt die wahre liebe und freundschaft, jedes mal wenn ich mich tief verbunden fühle. Aber noch nie habe ich ausser im theater oder seinen verwandten davon gehört. Oh nein, ich lüge. Ich habr oft im realen davon gehört. Die liebe der eltern zu ihren kindern. Sind wir alle nicht erwachsen und haben ein daddy/mommy issue? Dad wir diese liebe erfahren wollen? Oder wünschen wir uns insgeheim eigentlich kinder für die wir diese liebe empfinden? Ist die liebe die wir suchen was wir braichen aber wir suchen es im falschen kontext? Ist diese wahre liebe nicht was uns mit einem menschen verbindet, sondern die brücke zwischen den generationen? Wie sieht es dann mit der Freundschaft aus, ist das dann das gefühl zu entfernter verwandtschaft? Und was wir als freunde bezeichnen, war das nicht ursprünglich eher eine zuverlässige geschäftsbeziehung, der gute handelspartner auf den man sich verlassen konnte und der einen nicht übers ohr gehauen hat weil man einander gut tat?
    Und um das thema gleich etwas zu erweitern, beziehungen/partnerschaften... Waren das nicht seit je her keine liebesbeziehungen sonder ökonomische? Ökonomische beziehungen in denen es okay war auch nebenher mal phasenweise liebschaften zu haben.

    Waren das nicht auch ein stück weit friends mit benefits. Man kam miteinander im alltag gut aus, hatte auch sex, aber geliebt hat man sich nicht. Und deswegen hat man es dem anderen auch gegönnt auf wolke 7 zu schweben... Mit jemand anderem...


    So viele fragen. Was ist freundschaft denn wirklich? Was ist liebe denn wirklich? Ich weiss es nicht, aber ich zweifel dass es das ist was uns unsere Eltern und hollywood erzählt haben.
  • Guten Morgen @intrastisch! Interessante Ansatzpunkte hast du da! :) Spannend!
    "Was ist freundschaft denn wirklich? Was ist liebe denn wirklich?"
    Ich glaube, Freundschaft und Liebe sind dasselbe, nämlich Liebe. Und die Liebe zu jemandem, für den wir Verlangen haben, verwechseln wir gerne mit Verlangen. Manche Menschen lieben wir "nur", nach manchen verlangt es uns auch. (oder Anziehung [Ausziehung...höhö], Erotik, nenn es wie du willst ^^)

    Ich glaube wie du nicht daran, dass Hollywood recht hat und ich glaube auch nicht, dass "die ewige Liebe" möglich ist. Oder die ewige Freundschaft, wenn man es doch differenzieren will. Ich glaube auch nicht, dass das Streben danach sinnvoll ist. Ich glaube, dass es uns als Heiliger Gral vom Pferd erzählt wurde, immer und immer wieder, und dass es das höhste und unerreichbarste Gut ist (gleich danach kommt der Perfektionismus), nach dem die Menschheit strebt.

    "Wie soll man sich gegenseitig dauerhaft mögen wenn man sich gegenseitig hilft zu wachsen."

    Dieser Satz enthält für mich den Knackpunkt. Man wächst zusammen und durch einander, und dann entwächst man sich. Das ist nicht traurig, ganz und gar nicht. Es ist etwas sehr Schönes, zu wachsen. In die allereigene Richtung. Aber wir Menschen machen es traurig, weil wir einander nicht loslassen können.
    Und einander loslassen heißt ja nicht, dass man sich danach gegenseitig hassen muss. Man kann auch fern entfremdete Freunde wieder lieben. Sie sind nur nicht täglich in unseren Gedanken. Aber wenn man sie dann trifft, ist es vielleicht, als hätte sich nie was geändert, aber danach hält man trotzdem keinen Kontakt zueinander.
    Das ist normal, glaube ich. Das ist ein Zeichen dafür, dass man sich immer noch wohlgesonnen ist, aber keinen oder nur noch wenig Platz im Leben des Anderen mehr hat, weil dort neue Menschen aufgetaucht sind.
    Und ich glaube, genau so sollte es sein. Es kommen immer die Leute in dein Leben, die gerade in diesem Moment am besten zu dir passen.


    (sorry, falls ich mich zu meinem obigen Post arg wiederholt hab, aber ich wollt gern antworten)
  • edited September 2018
    Zitat:
    "Glaubt ihr an die wahre Freundschaft?"

    Ja, daran glaube ich, weil ich so etwas habe.

    Wie lange diese Freundschaft halten wird? => Keine Ahnung, das wird die Zeit zeigen. Die Frage stellt sich für mich nicht. Es passt einfach - und das seit ca. 11 Jahren. Es wird solange passen, wie es passt. Nichts im Leben ist für die Ewigkeit.

    Bei deiner Frage nach der "wahren Liebe" finde ich den Begriff schwierig, weil er so mehrdeutig ist, aber oft nur mit der Bedeutung als Liebe zu einem (Ehe-)Partner gemeint ist von anderen.

    Für mich verstehe ich Liebe universeller als nur auf diese "romantische, partnerschaftliche Liebe" begrenzt. Letztere kann ich nicht nachempfinden, aber ich kenne Liebe als Zuneigung zu anderen Lebewesen. Diese Zuneigung kann sehr stabil sein und tief gehen.

    Deshalb beinhaltet auch jede Freundschaft für mich Liebe zueinander. Ebenso selbstverständlich auch eine Freundschaft+, vorausgesetzt die Basis ist eine echte Freundschaft (der Begriff wird ja gerne inflationär verwendet für alles mögliche an Beziehungsgestaltungen). Liebe in dem Sinne kann im gewissen Sinne auch durchaus bei reinen Sextreffen oder ONS vorhanden sein als aufrichtig empfundene temporäre Zuneigung zueinander, neben der Geilheit (damit meine ich nicht das, was gerne als Verliebtheit bezeichnet wird). Es kommt imho darauf an, wie Menschen generell mit anderen Menschen umgehen, wenn man sich nahe kommt: Eher liebevoll-empathisch oder eher lieblos-konsumorientiert. Mal ganz grob gesagt.
  • edited Januar 16
    .
  • Guten Morgen, @Bianca,
    auaa, das erinnert mich gleich an 2 Personen aus meiner Vergangenheit. Eine der Personen ist mein Ex-bester-Freund, der genau wie dein (ex?-)bester Freund sein Leben nicht auf die Reihe bekam und das andere war eine ex-Beste-Freundin, die sich extrem in Selbstmitleid und ihren Problemen suhlte, wahnsinnig gerne jammerte, aber Problemlölsungen grundsätzlich aus irgendeinem Grund abschmetterte. Es war ja nicht möglich, etwas daran zu ändern. (Stimmt. Wenn man im Grunde nicht will, kann man nichts ändern. Ist eigentlich ziemlich einfach.)

    Die folgenden Erkenntnisse habe ich aus diesen Freundschaften gewonnen, die an Stellen wirklich schön und bereichernd für mich waren, aber irgendwann einfach "kippten".
    So wie eben deine Freundschaft.

    Mir kommt als erstes der Spruch in den Sinn, den ich seit meinem ex-Besti im Handy gespeichert habe: "Manchmal fördert Hilfsbereitschaft anderer Leute Bequemlichkeit und lähmt deren Impuls, eigene Fähigkeiten zu entwicklen."
    Das war damals für mich wie ein Faustschlag der Erkenntnis, dass auch ich Fehler gemacht hatte, indem ich meinem Besti immerzu half (damals ein mittelschwerer bis schwerer Fall von Helfersyndrom auf meiner Seite) und mich dabei selber vergaß und er sich irgendwann komplett auf mich verließ.
    Dann muss ich an den Spruch denken (ich speicher mir gerne Sprüche ab *hust*) "Wenn das Setzen von Grenzen im Anderen einen Anfall auslöst, ist das umso mehr Beweis für die Notwenigkeit für das Setzen von Grenzen" (frei aus dem Englischen übersetzt, kenn den genauen Wortlaut grad nicht mehr und der erste Kaffee ist auch noch nicht komplett durchgelaufen)
    Das hatte ich mit meiner ex-Besti (also die Frau). Es war mir alles an einer Stelle irgendwann zu viel. Das ständige Gefragt-werden, ob ich Zeit hätte. Ich brauchte Zeit für mich. Nicht mal für Job oder Studium, nein für mich. Also selbst wenn du NICHT den ganzen Tag in der Uni sitzt, hast du immer noch ein Anrecht auf deine ganz eigene Bianca-Zeit. Lass dir nicht einreden, dass "Nichts-tun" nicht auch ein Termin sein darf, den du wahrnehmen möchtest oder sogar musst, nur weil du in der Zeit auch etwas mit jemandem unternehmen könntest. Jeder braucht auch Zeit für sich alleine und daran ist nichts verkehrt! Damals konnte ich das selber noch nicht so sehen und hab mich furchtbar schuldig gefühlt, meiner Ex-besti nicht die Zeit schenken zu können/zu wollen, die sie gerne von mir wollte.
    Meine Therapeutin sagte damals fassungslos: " 'Ich will!' ist für Dreijähige. Ist Ihre Freundin 3? Sie muss lernen, dass Sie ein eigenenständiger Mensch sind, der nicht dafür da ist, ihre Bedürfnisse zu stillen."
    Ich sagte der Freundin, dass ich erst in der nächsten Woche Zeit hätte (stimmte mit ein oder zwei Ich-Tagen darin sogar). Sie wurde zickig und wollte dann gar keinen "Termin".
    Das bewies mir, wie wichtig und richtig es war, ihr meine "freien" Ich-Zeitslots zu verwehren, damit ich mich um mich kümmern konnte.
    Du hast keine Verpflichtung, andere zu unterhalten!
    Heute regt mich solches Verhalten irgendwie auf.

    Kommen wir mal zum Schluss der langen Rede (ich könnt noch einiges erzählen, aber das waren die Quintessenzen).
    Brich den Kontakt ab. Erstens tut er dir nicht gut, weil er dich bedrängt und Dinge von dir fordert, die du nicht mal in einem studiumstechnisch entspannten Zustand zu liefern verpflichtet bist. Niemandem. Nicht deinem Partner, keinem Freund, keinem Verwandten.
    Zweitens tust du ihm in diesem Zustand nicht gut. Du bist seine große Säule, auf die er sich stützt. Die ihm zuhört, Rückhalt gibt, die ihm die Möglichkeit gibt, weiter jammern zu können, aber niemals etwas an seinem Leben ändern zu müssen.
    Ihm diese Stütze zu entziehen, ist ein Akt der Liebe, auch wenn vielleicht erstmal keiner von euch beiden das so sehen kann. Denn nur ohne die Stütze lernt er, auf eigenen Beinen zu stehen. Vielleicht lernt er es auch nie. Aber das ist nicht dein Problem, so böse es klingt. Es ist seine Verantwortung, etwas aus seinem Leben zu machen oder es eben sein zu lassen. Und die versucht er momentan, auf alle anderen abzuwälzen. Du warst bisher ein dankbares Opfer.
    Deshalb rate ich dir, komplett den Kontakt abzubrechen und auch zu unterbinden, dass er dich dennoch erreichen kann (also wirklich blocken und nicht einfach nur nicht reagieren). Und den Brief irgendwo ungelesen abzuheften oder wenn du das übers Herz bringst, sogar wegzuwerfen.
    Du solltest ihm aber erklären, warum du das machst. Dasselbe habe ich bei meinem Ex-Besti gemacht. Ich hab ihm erklärt, dass ich ihm nicht gut tue und ihn blockiere und ich ihm alles gute wünsche und hoffe, dass er sein Leben auf die Reihe kriegt. Dass ich ihn immer lieben werde. Und dann habe ich ihn sofort blockiert. Einre Antwort abwarten, lässt dich nur wieder weich werden. Er kann dir viel erklären oder versprechen, sich zu bessern. Er wird nicht wachsen, solange er in seinem bequemen Nest sitzt.

    Mein ex-Besti und ich haben seit kurzem, nach über zwei Jahren wieder Kontakt miteinander. Er schrieb mir, dass es eine extrem harte Zeit für ihn war, nachdem ich gegangen war, aber dass er es überlebt und viel (vor allem über sich selber) gelernt hat und dass es seitdem (toi toi toi) nie wieder so schlimm war.
    Und ich bin stolz auf ihn.

    Soll heißen: Hör auf, sein Elternersatz zu sein und lass ihn erwachsen werden. Das tut nun mal leider weh, flügge zu werden, aber da mus jeder einzlene von uns durch. Es gibt keine Shortcuts. Für niemanden. Nur weil du ihn jetzt aus deinem Leben entfernst, heißt es nicht, dass es für immer so sein wird. Wie ich weiter oben mal schrieb: Entwicklung ist etwas sehr Schönes und ich bevorzuge es, zwischenmenschliche Beziehungen nicht wie eine Parallele oder eine Gerade zu sehen, die irgendwann einfach auseinander führt sondern eher wie ein Netz, dass nach Zeiten der Entfernung immer mal wieder zueinander führt.
  • edited Januar 16
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  • @Bianca aber immerhin sucht er sich hilfe, das sehe ich als ein gutes Zeichen an! Das bedeutet, er wird über dich "hinweg kommen", da er in der Lage ist, sich Hilfe zu suchen.
    Und Therapeuten sind so ziemlich dagegen gefeit, in die Helferrolle zu fallen. In ner Therapie muss man die Arbeit schon selber erledigen, der Mensch auf dem Sessel gegenüber gibt nur die Richtung vor.

    Kannst du die Nummer nicht am Telefon direkt blockieren, sodass nichts mehr durchkommt?
  • edited Januar 16
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  • Guten Morgen,

    beides ist wichtig für einen Menschen. Aber ich denke Freunde sind einem das wichtigste da man immer für einander da ist. Bei einer Liebe kann man das schneller verlieren.

    LG Tarkan17
  • SanSan
    edited Oktober 2018
    @Bianca Hmm das ist komisch, aber ich meine, das auch mal gehabt zu haben. Ich krieg öfter mal Spam-Anrufe und da ich nicht herausgefunden habe, wie man sie blocken kann (auf "blocken" klicken hat komischerweise nicht funktioniert) hab ich sie unter dem Namen berühmter Hollywood Schaulspieler eingespeichert und mich fortan gefreut, dass Leonardo DiCaprio schon wieder verzweifelt versucht hat, mich in meiner Mittagspause zu erreichen (er ist sehr schüchtern. wenn man es schafft, innerhalb der 2 Klingeler ranzugehen, die er mir Zeit lässt, ist er so erschrocken, dass er selten ein Wort sagt!)

    Aber ob dir das für deinen Freund reicht, ist natürlich fraglich. Kannst du über deinen Provider eine Blockung der Nummer erreichen? Oft gibt es Kundencenter, wo man sich einloggen kann und die könnten eine Blocking-List haben.
    Vielleicht haben noch andere hier eine Ahnung, wie man es machen kann. Bei Technik frag ich immer @einNerd. Weißt du noch was?
  • Leider nicht, ich hab zwar ein Netzclub-SIM (O²) in meinem Telefonkolben, doch deren Werbe-SMS stören mich nicht, da ich opt-in ja sogar in Kauf genommen hab, dafür, dass die Karte und ein rudimentärer Netzzugang gratis im Monat sind.

    Der regionale Kabelanbieter hier nervt mich oft mit Werbeanrufen, welche laut Gesetzeslage mittlerweile ja sogar illegal sind, doch wenn ich so etwas erhalte, blockiere ich die Rufnummer im Betriebssystem und habe dann auch prinzipiell Ruhe.

    Kann sich natürlich von Mobilfunkanbieter zu Mobilfunkanbieter unterscheiden, bei T-Mobile und Vodafone bekommt man bspw. immer eine Abwesenheitsnachricht, wenn jemand versucht hat, einen zu erreichen.
  • @San.... ich lieg flach :-D Diese Idee ist unglaublich :-D
    Er wird halt nicht Deutsch können, drum muss er auflegen...
  • @einNerd Ich krieg auch so oft Spam-Anrufe... Und interessanterweise fast alle Zuhause. Meine Festnetznummer haben so ziemlich 3 Leute und kein Unernehmen...außer dem, das mir die Nummer überhaupt erst erteilt hat.... Danke fürs Weiterverkaufen, ihr Assis.

    @zwischen_den_Stühlen Ach, wahre Liebe kennt keine Sprachbarriere! ♥
  • edited Januar 16
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  • @Bianca Jemand, der sagt "deinetwegen muss ich psychologische Hilfe inanspruch nehmen" ist ein Egoist. So jemand schiebt nämlich die Schuld für seine Probleme auf andere Menschen, damit er sie nicht beseitigen muss. Ähnliches hast du ja schon von ihm berichtet.

    Jemand, der toxische (sorry, aber nach allem was du erzählt hast, ist er momentan nichts anderes für einen sensiblen, hilfsbereiten Menschen wie dich) Menschen (vorübergehend oder dauerhaft) aus seinem Leben streicht, ist kein Egoist sondern sorgt einfach gut für sich selber. Betrachte dich selber als lieben Freund. Als den lieben Freund, der vor allen anderen lieben Freuden kommt. Sorgst du nicht gut für diesen besonderen lieben Freund, kann er sich nicht um andere Menschen kümmern, wenn er das möchte, weil er sonst vollkommen heruntergewirtschaftet ist.

    Natürlich hast DU den Kontakt abgebrochen, weil es DIR zu viel war. Givers need to set the limits because takers rarely do. Du musst Leuten beibringen, wie sie mir dir umgehen dürfen, sie werden das sonst nicht von sich aus lernen. Rücksicht ist nicht in alle Menschen hineingeboren und deshalb nehmen sie den ganzen Arm, wenn man den kleinen Finger angeboten hat.
    Du hast deine eigenen, vollkommen akzeptablen (!!) Grenzen und die muss er wahren, wenn er dich wirklich respektiert und als Freundin sieht.
    Es geht hierbei nicht darum, was er will. Es geht darum, was du für einen anderen Menschen dauerhaft leisten kannst und willst. Und wenn das seinem Willen nicht entspricht, musst du dir überlegen, ob du dir wichtiger bist als das, was er will.
    Und ich hoffe, die Antwort auf das ist ein lautes, überzeugtes Ja. Denn ich kann nur noch mal betonen: Daran, gut für sich selber zu sorgen, ist nichts egoistisches. Es ist pure Selbsterhaltung! Lass dir nicht von anderen einreden, das dürftest du nicht oder du wärst es nicht wert oder andere hätten ein Stück von dir verdient. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich die Aufmerksamkeit von Menschen nicht verdienen kann... angenommen man könnte es. HÄTTE er sich auch um deine Aufmerksamkeit verdient gemacht? Was erhältst du von ihm für deine ganze Unterstützung zurück? Auch diese Rechnung anzustellen ist nicht egoistisch sondern dient dazu, herauszufinden, wer in deinem Leben dir gut tut und wer dich nur leerschlürft wie einen Milchshake.
    Du DARFST von Menschen zurücktreten, die dir (unwillentlich oder willentlich) nicht gut tun.
  • Nach einer kürzlich erfolgten Trennung und im letzten Gespräch in dem der Satz"
    "LASS UNS FREUNDE BLEIBEN"fiel, kam mir folgendes in den Sinn.



    Seit der Großteil der Menschheit in der Lage ist, über das Grunzen hinaus zu kommunizieren, wird mehr verbaler Abfall produziert, als vom Gehirn recycelt werden kann.
    Für die Kategorie "Worte, die die Welt nicht braucht"
    qualifizieren sich vor allem all die Sprüche, die man sich am Ende einer Beziehung anhören muss. Ganz oben im Kurs steht der Satz, für den der Urheber nackt ausgezogen, mit Salz eingerieben und in eine Ziegenherde geworfen gehört:

    "Lass uns Freunde bleiben!"

    Das muss man sich mal verinnerlichen!
    Eben noch wurde das Herz durch den Eierschneider gedrückt,
    man hat zusammen geweint der eine aus Schmerz, der andere aus Reflex –
    und jetzt heißt es "Schwamm drüber, Pflaster drauf, Küsschen aufs Nüsschen und wir haben uns wieder lieb!".
    Dass statt des Küsschens nicht das Knie in den Nüsschen landet,
    verdankt der Exekutor nur der Tatsache, dass sich sein frisch fallen gelassener Partner vor Schock noch nicht rühren kann und, in den Fängen eines schweren geistigen Ausnahmefehlers, womöglich auch noch zustimmt.
    Hintergrund und Ziel dieser Floskel sind dabei grundverschieden -
    je nachdem ob die Frau oder der Mann sie anwendet.

    Die Frau meint es ernst!
    Man hat ja schließlich Zeit zusammen verbracht,
    Schmierstoffe ausgetauscht und tief innen ist immer ein Platz für den Verflossenen reserviert.
    Zwar im Hinterhof bei den Toiletten, aber das ist eh das Kleingedruckte.
    Die Absicht hinter dem Friedensangebot ist das berühmte 'Eisen im Feuer', das so schön das Ego in Zeiten einsamer Langeweile auch schon mal das Bett wärmt und bei einem Streit mit dem aktuellen Lover ohne größeren Aufwand als Schulter zum Ausheulen herausgeholt werden kann.

    "Wer lässt sich denn so auf die lange Bank abschieben?",
    fragen die Herren Leser sich jetzt entgeistert, während sie die Einträge ihrer Damaligen aus dem Telefonregister löschen.
    Da wären zum Beispiel: der Nostalgiefreak, der, wie wir Frauen nach dem Wunder der Geburt, im Laufe der Zeit das Negative vergisst und sich nur noch an die schönen Momente erinnert, der Ungläubige, der sich - ähnlich einer rastlosen Seele nach einem plötzlichen Tod - weigert, ins Licht zu gehen, der Verzweifelte, der denkt
    "So eine wie die bekomme ich nie wieder!"
    und nicht zu vergessen der Rächer, in der utopischen Hoffnung, sie zurückzubekommen, um es ihr dann heimzuzahlen.

    Der Mann dagegen lügt wie gedruckt!
    Das Letzte, was er will, ist dieses heulende Elend jemals wiederzusehen.
    Das würde nur stören, seine Neue ist nämlich schon seit Monaten rasend eifersüchtig auf seine 'Mitbewohnerin'.
    Bei dem männlichen Schlussmacher definiert sich 'Die Freundschaft Danach' als
    “Sei nett und mach keine Szene, ruf mich nicht an und gib mir bitte Deine Kopie von dem Video zurück. äh, Du weißt schon welches."

    Doch leider hält sich nicht jede Frau an diese versteckte Botschaft.
    Da gibt es die Mutation, die lange tränenfeuchte Briefe schreibt, sich ausdauernd und wortreich für Fehler entschuldigt, die sie nie begangen hat und ihm regelmäßig zum Geburtstag eine Karte schickt.
    In ihrer allnächtlichen Vorstellung öffnet ihr Entfleuchter die Post mit zitternden Händen, führt das salzige Papier zu seinen Lippen und wird ohnmächtig, als ihm bewusst wird, welch kapitalen Fehler er da begangen hat.
    Träum weiter, Schwester!
    Die nüchterne Wahrheit ist die: Briefe und Karten werden gelesen, beschmunzelt und mit dem Gefühl, ein toller Hengst zu sein, nach hinten in das Regal geschoben.
    Irgendwo zwischen das Benutzerhandbuch für Windows 10 und den Steuerratgeber 2017.

    Gefährlich ist das Weibe, das "Eine verhängnisvolle Affäre"
    zu ihren Lieblingsfilmen zählt. Sie lauert ihrem Opfer vor dem Fitnessstudio auf, folgt ihm in die Kneipe und beschimpft ihn vor seinen versammelten Freunden mit Tiernamen und Musikinstrumenten
    (Kalter Fisch, Dummes Schwein, Arschgeige, Flötenhirn).
    Sie ruft seine neue Freundin an, um ihr von seiner sexuellen Vorliebe für Shetland-Ponys zu erzählen; seine Eltern wissen bereits Bescheid.
    Oft bleibt dem Mann nur noch der Kauf einer neuen Identität und die Flucht nach Tibet.

    In diesem Sinne….
  • Irgendwie kommt mir der Text bekannt vor @nostalgiefreak
  • ja @enjoythesilence, ich hab auch beim Eierschneider zu lesen aufgehört, weil "schonmaldagewesen" :-D
  • Öhm.. echt? Woher kennt man den denn?
    Ich fand ihn nur einfach recht klischeehaft. Als gäbe es niemanden auf dieser Welt, der eine (einseitig gewollte) Trennung nicht auch in Würde hinnehmen kann.
  • irgendwo stand kürzlich ziemlich genau derselbe Beitrag vom selben Verfasser hier im Forum an anderer Stelle @San
  • Huhu hier ich bin so eine, die an liebe auf den ersten Blick und für immer und ewig glaub!!
    Mein Prinz reitet wohl auf einer Schildkröte ;)

    Leider stehe ich mit mit dieser Wunschvorstellung irgendwie selbst im Weg. Oder bin ich einfach nur bereit das nächst beste zu akzeptieren und meine Wünsche über Bord zu werfen? Ega Wie man es dreht und wendet es klingt negativ.

    Ich habe aber für mich verinnerlicht, mich einfach drauf einzulassen und nichts ist für die Ewigkeit. Bisher fahre ich damit ganz gut. Jedoch neige ich mit dieser Einstellung in Streitsituaionen eskaliert dementsprechend gegenüber unter die Nase zu reiben dass ich nix zu verlieren habe und ihn schon gar nicht...
    Aber ein bisschen kann man sich selbst mit der Einstellung verarschen und manchmal glaubt man dann selbst an den Quatsch....
  • "Mein Prinz reitet wohl auf einer Schildkröte"

    *rofl*

    und wie erfrischend!
  • Zu auf ner Schildkröte reiten muss ich immer an die Schnecke denken.. :D
    https://i.kym-cdn.com/photos/images/newsfeed/000/930/464/a8a.jpg
  • *gröhl* das ist wohl nicht zu toppen @San

    :D
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