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Familienbesuch: Für mich der pure Stress!

Ich habe es überstanden! Vier Tage Familienbesuch liegen hinter mir. Vier Tage, die für mich mal wieder der absolute Horror waren! Gefühlt handelte es sich um eine Ewigkeit und noch immer habe ich mich nicht davon erholt.

Tendenziell fühle ich mich fast eine ganze Woche hundselend, wenn wir mehrtägigen Besuch im Haus hatten. Es ist, als würde es in den Knochen stecken. Ich bin müde, kann mich zu nichts aufraffen und komme einfach nicht in die Gänge. Ich schleppe mich wie ein Zombie durch den Tag und kann abends dennoch nicht einschlafen. Entsprechend gerädert bin ich am nächsten Morgen.

Schon vor dem Eintreffen von Besuch habe ich wahnsinnigen Stress. Als Perfektionistin mache ich mir wahrscheinlich mehr Arbeit als nötig wäre. Ich putze wie eine Irre, alles muss blitzeblank sein. Während ich Haus, Hof und Garten in einen 1-A-Zustand versetze, spielt sich in mir das Kopfkino ab, was mich die nächsten Tage erwartet. Zu diesem Zeitpunkt steigere ich mich so sehr hinein, dass ich der Abreise unserer Gäste schon sehnlichst entgegen fieber, noch ehe sie überhaupt eingetroffen sind.

Das ich so peinlichst genau bin, kann ich einfach nicht ablegen. Einerseits weiß ich selber, dass es völlig übertrieben ist. Aber ich habe immer die Angst, es könnte auch nur ein Krümelchen gefunden werden, dass dazu veranlasst mir nachzusagen, ich wäre dreckig. Parallel werde ich wütend auf meinen Mann. Für ihn bin ich die, die einfach nur zu Hause ist. Er ist der hart arbeitende Familienversorger. Trotz das ich arbeite, wenn auch nur ein paar Stunden als Selbstständige von zu Hause aus, sieht er mich lediglich als die Hausfrau. Und selbst wenn dem so wäre, finde ich nicht, dass man das derart abtun kann. Schließlich macht er nicht den kleinen Finger krumm. Offen gestanden, kann ich mich als alleinerziehend verheirat betiteln. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Kommen wir also auf den Familienbesuch zurück.

Schwiegermutter und Lebensgefährte kündigten sich mal wieder zu Besuch an. Ja, richtig. Angekündigt. Ungefragt. Als mein Mann mir davon erzählte, geriet ich auf 180 und verneinte dies vehement. Meine Schwiegermutter war gerade erst mit der Tante meines Mannes vor wenigen Wochen da. Ich hatte nicht schon wieder Bock auf Leute im Haus, da meine Schwiegermutter hierbei so etwas wie Routine hat einkehren lassen. Man kann sagen, dass sie rund alle zwei bis drei Monate bei uns auf der Matte steht. Das ist mir einfach zu viel! Noch dazu, dass der Zeitpunkt einfach unpassend war. Wir erwarteten eine Großlieferung Heckenpflanzen, die natürlich anschließend schnellstmöglich in die Erde gebracht werden sollten. Das mein Mann hier überhaupt in Erwägung zog, sich noch Besuch ins Haus zu holen, brachte mich zur Weißglut. Mein Mann versuchte mir die Situation schmackhaft zu machen, in dem er mit seiner Mutter ausgemacht hätte, sie würde auf die Kinder aufpassen und für uns kochen, damit wir ganz in Ruhe 120 Pflanzen setzen könnten. Zugegeben, für einen Moment klang das verlockend. Doch ich wusste genau, dass die Realität am Ende anders aussehen würde. Folglich blieb ich bei einem Nein.

Hinter meinem Rücken wurden schließlich Nägel mit Köpfen gemacht. Ich wurde hintergangen und vor vollendete Tatsachen gestellt. Meine Schwiegermutter wollte ein Nein absolut nicht akzeptieren, kommentierte mit aber, aber, aber. Es wäre ja das letzte Mal für dieses Jahr, wo es klappen würde. So ein Blödsinn! Ich kenne sie doch. Spätestens nächsten Monat, zum Geburtstag einer unserer Söhne, will sie wieder hier aufschlagen. Und Weihnachten steht auch noch vor der Tür.

Nun ja, da kam Schwiegermutter also mit ihrem Lebensgefährten. Nichts gegen die Beiden. Ich mag sie. Nur wie ich bereits sagte, ist mir diese Regelmäßigkeit zu viel. Das Gefühl, dass sich konstant in mir breit macht, während unser Besuch da ist, kann ich gar nicht beschreiben. Es ist ein Cocktail aus allem. Ich bin genervt, gestresst, aufgewühlt, irgendwie unruhig und sogar sauer. Ich fühle mich ganz einfach in meiner Privatsphäre gestört! Wenn ich versuche, dem allem auch nur mal für ein paar Minuten zu entfliehen, mich in mein Büro verkrieche oder in die Küche verschwinde, dauert es fast nur einen Moment, da kommt mir auch schon jemand hinterher. Kurz gesagt: Es ist zum kotzen!

Der Knaller war es, als die Heckenpflanzen geliefert wurden. Wie ich es ahnte, kam alles anders. Mein Mann in der Arbeit, ich hier mit Kindern und Besuch. Von wegen, Schwiegermutter würde die Kinder versorgen und für uns kochen. Pff! Stattdessen kam ich nicht mal dazu, die Dinger auszupacken, weil es bereits Zeit war, dass Abendessen vorzubereiten. Zum Höhepunkt bekam ich dann noch von meinem Mann zu hören, warum ich noch nicht angefangen hätte, die Pflanzen wenigstens ins Wasser zu stellen. Genervt übernahm er das, während ich kochte und unser Besuch sich in der Sonne chillte.

Am nächsten Tag machten sich mein Mann und ich an die Arbeit, Löcher zu buddeln und die Pflanzen zu setzen. Auch wenn ich das gegenüber unserer Gäste sehr unhöflich fand, versuchte ich es zu ignorieren. Schließlich wussten die Beiden, dass wir das machen mussten und die Pflanzen nicht mehrere Tage rumstehen können. Trotzdem hinterfragte der Lebensgefährte meiner Schwiegermutter, ob das sein müsse. Ich schluckte einfach nur. Letztendlich hat wenigstens er geholfen, indem er die Thujen entbündelte und anreichte. Trotzdem hätte ich zu diesem Zeitpunkt am liebsten den Besuch, als auch meinen Mann in der Luft zerrissen! Es hat ja unbedingt sein müssen, obwohl man wusste, es passte zeitlich gar nicht.

Die weitere gemeinsame Zeit war nicht weniger schlecht. Zumindest mühte ich mich mit diesem Gefühl ab. Am langweiligsten finde ich die Abende, wenn man vor dem Fernseher oder zusammen am Tisch sitzt, noch etwas trinkt und erzählt. Ich sitze größtenteils nur da und lasse, was um mich herum geschieht, auf mich einwirken. Das, was auf dem Bildschirm flimmert, interessiert mich nicht und die Gespräche sind in meinen Augen meist einfach nur hohl. Oft ertappe ich mich dabei, wie ich sogar von meinem Gegenüber denke, wie doof und oberflächlich er oder sie ist. Innerlich schreie ich und wünschte, ich könnte meiner gewöhnlichen Routine nachgehen. Stattdessen trällert die laufende Akustik auf mich ein.

Als Mama und selbstständige Ehefrau bilden die Abende meinen Ausgleich zum Tagesgeschehen. Meist sitze ich im Stillen für mich, schaue ASMR-Videos, durchstöbere das Internet oder zocke ein bisschen. Ich brauche das ganz einfach. Aber genau diesen gewohnten Ablauf nimmt mir unser Besuch und das macht mich wahnsinnig!

Genauso wahnsinnig macht mich das Chaos, dass sich überall im Haus mit Besuch breit macht. Überall steht und liegt irgendein Zeug herum. Ich rege mich massiv darüber auf, wenn Deko in meinen Regalen beiseite geschoben wird, nur damit man da seinen persönlichen Kram hinlegen kann. Ja, ich weiß. Das ist wahrscheinlich lächerlich. Aber so bin ich nun mal.

Mein Mann kann das gar nicht verstehen. Er ist zwar auf seine Art ein Eigenbrödler, doch die Introvertiertheit ist bei mir schon sehr stark ausgeprägt. Während er sich auf Besuch, vorallem wenn es sich um seine Mutter handelt, freuen kann, betrachte ich das eher aus einem negativen Blickwinkel. Vorallem scheint es für mich immer so, dass Familie alles als selbstverständlich betrachtet. Nur ich hab es allmählich satt, dass ich laufend zurückstecken soll, damit die Bedürfnisse der anderen gedeckt sind. Ich bin gespannt, wann sich das nächste Mal Besuch einlädt.

Kommentare

  • O H - M E I N - G O T T...*.*

    Was für ein Albtraum!
  • das hat, denke ich zumindest, auch gar nichts mit Introvertierheit und deren "Probleme" zu tun, das ist deine Privatsphäre und deine Grenze, die hier alle niedertrampeln.

    Geh nächstesmal ins Hotel, solange die da sind, soll doch dein Mann sich kümmern...

    Es ist einfach unverschämt, das hat nix, aber gar nix mit dir zu tun!
  • SanSan
    edited Oktober 9
    Heilige Sch=§$#!!! :O
    Ich kann gar nicht fassen, wie rücksichtslos eine komplette Familie sein kann.
    Ich würd an deiner Stelle glaub ich mal ein ernstes Wort mit meinem Mann reden und ihm wie von zwischen_den_Stühlen vorgeschlagen (war auch mein erster Gedanke) androhen, mich für den nächsten Besuch in ein Hotel einzuquartieren.
    Wenn es in seinen Augen so leicht ist, Kinder und einen Haushalt zu jonglieren, sollte das ja kein Problem für ihn sein.
    Ohne Witz! Bitte sorg gut für dich selber. Es tut sonst in dieser Familie offenbar keiner und es hat anscheinend auch keiner vor!
  • ....Memo an mich selbst: doch nur 2-Zimmer-Wohnung ohne Gästebereich kaufen, um solchen Attacken zu entgehen....
  • Mein Beileid @hEAT

    Während ich deinen Bericht über den viertägigen Familienbesuch las, kam alles wieder hoch, was ich jahrelang durchgemacht habe.

    Ich bin vollkommen bei dir und deinen Gefühlen über diese Familieninvasion.

    Sie laden sich ein und kommen vorbei, ob es bei euch zeitlich passt oder nicht, denn sie sind ja FAMILIE.

    Anstatt wie versprochen unterstützend einzugreifen, bemängeln sie erst einmal, daß man sich die nötige Zeit nicht nimmt..

    Und sie werden wieder kommen - wie selbstverständlich und ohne dieses Mal etwas an Erfahrung mitgenommen zu haben, was sie bewegen könnte ihr Verhalten zu ändern.

    Sehe ich das soweit richtig?

    Es sollte klar sein, daß wenn man in einer Partnerschaft lebt, beide Partner Mitspracherecht über die Nutzung der gemeinsamen Räume haben.

    Klare Absprachen getroffen werden, an die man sich dann auch bestmöglich hält.

    Nicht du solltest das nächste Mal in ein Hotel gehen, sondern die Familie sollte so fair und zuvorkommend sein, sich für die Zeit ihres Besuchs eine Bleibe zu organisieren. Und damit meine ich nicht euer Haus.

    Das Problem sehe ich vor allem auch darin, daß man schnell auf die Idee kommt:

    es ist Platz vorhanden, der ja schließlich genutzt werden will.

    Dabei wird jedoch vollkommen vergessen, daß Besuch in den eigenen vier Wänden einfach nicht jedermans Sache ist.

    Ich versuche da inzwischen mit gutem Beispiel voran zu gehen und werde es nicht müde zu sagen:

    wir sind nun langsam aus dem Alter raus, daß wir bei Freunden und Familie unterkommen müssen.

    Natürlich gibt es Ausnahmen.

    Was ich aber wirklich schlimm finde ist, wenn das Gegenüber davon ausgeht, selbstverständlich eine kostengünstige/kostenfreie Übernachtungsmöglichkeit angeboten zu bekommen.

    Noch dazu wird kurzfristiges Zusammenleben mit dem Steigen der Ansprüche ja nicht leichter, soll heißen, da Schwiegermutter einen eigenen Haushalt unterhält, läuft sie Gefahr, diese Standards von ihr auch bei dir zu suchen.

    Wenn man da nicht drüberstehen kann, diese Erwartungen zu bedienen.. und wer kann das schon?!..

    Grundsätzlich habe ich mir während der Beschäftigung mit dem Thema Introversion viele Gedanken auch zu alten Familientraditionen und Glaubenssätzen gemacht und ich komme zu dem Schluß: viele dieser eingeschliffenen Gewohnheiten sollte man durchaus einmal neu überdenken.

    Es lebt sich entspannter, wenn man nach sich und seinen Bedürfnissen (zuerst) schaut, Grenzen setzt, klare Absprachen trifft.

    Man darf dabei freundlich bleiben und Kompromisse eingehen :)

    Doch es kann und darf nicht sein, daß Familie sich wie selbstverständlich selbst einläd/
    dein Mann den Mut nicht aufbringt, seinen Leuten eine Absage zu erteilen.

    Ich nehme mal an, der Besuch wäre eine Woche später immer noch unangenehm und mit viel Aufwand für dich verbunden gewesen, aber immerhin wären die Heckenpflanzen dann schon in der Erde, die dir noch zusätzlichen Streß und Ärger beschert haben.

    Ich kann verstehen, daß Großeltern ihre Enkel sehen möchten. Wäre es daher auch einmal denkbar, daß eure Kinder das ein oder andere Mal Zeit bei den Großeltern verbringen?

    Das fände ich persönlich ja weit hilfreicher, als das Angebot deiner Schwiergermutter, sich in eurem Haus um die Kinder zu kümmern - was sie dann, wenn ich deine Schilderung richtig verstanden habe, nur bedingt gemacht hat..

    Puh, die Hecke ist nun gepflanzt und der nächste Besuch hoffentlich in weiter Ferne.

    Hast du die Möglichkeit, das kommende Wochenende einmal etwas für dich zu machen?

  • ich denke schon, dass der Mann den Mut aufbrächte, wenn er die Notwendigkeit sähe... ich glaube daran hapert es...
  • Ich glaub auch, heat wird einfach nicht wahrgenommen. Bin der Meinung, wer nicht hören will, muss fühlen. Und da sie es oft genug gesagt hat und es niemanden interessiert, hilft meiner Meinung nach nur noch ne Konsequenz draus zu ziehen und die anderen dann eben machen zu lassen.

    Ganz ehrlich..? Ich würd mir das geilste Hotel der Stadt mit dickem Wellnessbereich suchen, meinem Mann sagen, dass ich jetzt das Handy weglege, weil es im Wellnessbereich die anderen Gäste stört und dann genießen, dass ich den Tag ganz für mich alleine habe...
    Huuh, ich glaub ich muss mal wieder in die Sauna.
  • @hEAT
    Auweia, du hast mein Mitgefühl.
    Hier wurde schon einiges gesagt, dem kann ich nur beipflichten.
    Für deine nächsten Besuche wünsche ich viel "Kreativität" ;-)
    Kopf hoch!!
    Gruß axle
  • Hallo Heat :D

    Als ich den Titel deines Beitrags gelesen habe, dachte ich: "Ja das kenn ich. Geht mir auch so." Dann hab ich ihn gelesen und ich hab meine Meinung geändert. Auch wenn ich Familientreffen (und ich hab eine große Verwandschaft) sehr stressig finde, oder wenn mich meine Eltern in meinem Studienort besuchen (und das stresst mich auch jedes Mal weil es ein rießen Aufwand ist), dann ist es doch keine Vergleich mit deinem Famielnbesuch.

    Eigentlich wurde eh schon alles gesagt, aber ich kanns nur nocheinmal sagen: nimm dir Zeit für dich!! Und überlass es einmal deinem Mann, alles unter einem Hut zu bringen.

    Liebe Grüße
  • Oh mein Gott. Ich frage mich auch ehrlich, wie lange das noch mit deinem Mann gut gehen kann, er wirkt auf mich ziemlich respekt- und verständnisvoll dir gegenüber....
    Ich habe dieses Jahr auch endlich mal Weihnachten mit Familie abgesagt, die Verwandtschaft ist wohl auch schon angenervt, weil ich als einzige in der Familie nie zu Besuch komme und das letzte Essen mit Mutter und Bruder hat mir auch wieder die nächsten 3 Monate gereicht...
  • Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie sehr man auffällt durch Nichtanwesenheit. Das scheint den Anwesenden doch sehr viel Raum für Spekulationen und Lästerein zu geben :-)
  • @hEAT

    am liebsten würde meine Antwort 2 -teilig ausfallen, einen empathischen, mitfühlenden, der das respektlose Verhalten der Familie deines Mannes kritisiert und einen...eher konstruktiven. Da Ersteres von der Community schon 1.klassig beantwortet wurde, begrenze ich mich auf den eher konstruktiven Teil

    //"Schon vor dem Eintreffen von Besuch habe ich wahnsinnigen Stress". "Zu diesem Zeitpunkt steigere ich mich so sehr hinein, dass ich der Abreise unserer Gäste schon sehnlichst entgegen fieber, noch ehe sie überhaupt eingetroffen sind."/

    Für mich klingt das so als würdest du dir einen Großteil des Stress selber machen, versuch doch mal das ganze etwas positiver zu betrachten, schließlich sagst du ja selbst, das du die beiden ja eigentlich magst und ich glaube dein Mann und die Kinder freuen sich ja auch über den Besuch, oder?

    Warum hat das nicht geklappt, dass euer Besuch sich um Kinder und Essen kümmert? Das ist doch das mindeste...und wenn die Schwiegereltern nicht gerade wegen Alterserscheinungen zusammen brechen, hätte ich sie auch für das Einpflanzen der Hecken so stark eingebunden wie nur irgendwie möglich. Wenn Familie sich schon wie selbstverständlich selbst einlädt, hilft sie genauso selbstverständlich auch bei allem mit was in der Zeit anfällt!

    //Am langweiligsten finde ich die Abende, wenn man vor dem Fernseher oder zusammen am Tisch sitzt, noch etwas trinkt und erzählt. /
    Was verpflichtet dich denn dabei zu sein? die Schwiegereltern kommen doch hauptsächlich wegen ihrem Sohn und den Enkeln, ich persönlich würde dir Empfehlen einfach in dein Büro zu gehen und zu tun worauf du Lust hast...gerade bei mehrtägigem Besuch muss man seinen Alltag meiner Meinung nach nicht aufgeben. Und das würde ich auch ankündigen so etwa "ich brauche jetzt Zeit für mich Selbst, gehe ins Büro und möchte nicht gestört werden". ..oder du sagst das zu deinem Mann und der soll dafür sorgen das du nicht gestört wirst!

    Insgesamt habe ich den Eindruck das du mit deinem Mann mehr offene und sachliche Gespräche führen solltest, insbesondere dann wenn du grad nicht in der Emotion steckst. Also nicht gerade unmittelbar vor oder nach einem Familienbesuch.

    Das dein Mann sich nicht um Haushalt und Kinder kümmert...ist ein anderes Thema, das er aber nicht Wertschätzt, was du leistest, finde ich inakzeptabel. Mutter ist auch im 21. Jahrhundert noch der wichtigste "Job".
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