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Asperger-Syndrom ?

Mein Sohn ist meiner Meinung nach introvertiert, da er wenig redet und nicht soviele Kontakte hat, sondern auch viel Zeit alleine verbringt. Er hat aber einen guten Freund, mit dem er sich häufig und angeregt unterhält. Nun meinte ein Lehrer, dass er auch das Asperger-Syndrom haben könnte. Ich habe mich nun darüber informiert und gelesen, dass Asperger-Patienten sich schlecht in andere Menschen hineinversetzen können und die Mimik und Gestik anderer nicht deuten können. Das trifft auf meinen Sohn nicht zu. Nun bin ich aber trotzdem etwas verunsichert. Kennt jemand noch weitere Unterschiede zwischen Asperger und Introversion ?

Kommentare

  • Ich bin schockiert das man das Asperger-Syndrom mit Introversion vergleicht. Das sind doch zwei völlig verschiedene Sachen.
    Du kannst einen Arzt bitten deinen Sohn zu untersuchen, irgendwas wird er schon finden.

    Wie kommt der Lehrer auf solch eine Vermutung?
    Vielleicht ist dein Sohn einfach nur introvertiert. Was ist falsch daran?
  • Hallo @tome

    Es gibt Online-Tests nach verschiedenen Altersstufen, die eine erste Einschätzung geben ob Autismus in irgendeiner Form wahrscheinlich ist.
    https://autismus-kultur.de/tests/autismus-tests.html Das scheint mir erstmal sinnvoller als deinen Sohn ohne konkrete Hinweise auf Asperger zum Arzt zu bringen und ihm damit eventuell das Gefühl zu geben es wäre etwas mit ihm nicht in Ordnung. Worauf basiert der Lehrer seine Vermutung?

    Introversion bedeutet eine Ausrichtung nach Innen. Introvertierte empfinden die Außenwelt als einen Fremdkörper mit dem man sich notgedrungen irgendwie arrangieren muss. Wenn jedoch die Außenwelt der Innenwelt zu guten Teilen entspricht, dann sind Introvertierte in ihrem Element.

    Mit Asperger kenne ich mich nicht gut genug aus um dir dazu etwas zu schreiben, hoffe aber der Link hilft dir weiter.
  • Haha, witzige "Diagnose". Wenn es nach den Symptomen ginge, leide die halbe Gesellschaft unter Asperger-Syndrom. "Sich schlecht in andere Menschen hineinversetzen können und die Mimik und Gestik anderer nicht deuten können." Ich kenne da jemanden, der sich SEHR schlecht (also eigentlich gar nicht) in andere hineinversetzen kann und selbst die Worte anderer nicht deuten kann, geschweige denn Mimiken und Gestiken. Da fällt mir ein, dass er bei mir mal eine bipolare Störung "diagnostiziert", nachdem er sich "im Internet belesen" hat...

    Mal im Ernst. Jeder von uns trägt Charaktereigenschaften von Symptomen irgendeiner psychischen Erkrankung. Ab wann das krankhaft ist, weiß nur der Psychologe. Es ist gefährlich und verantwortungslos, andere Menschen irgendeiner psychischen Krankheit zuzuordnen.

    Jeder Mensch ist anders, der eine kann mehr, der andere weniger Empathie aufbringen, der eine weniger, der andere mehr kommunizieren, der eine ist impulsiv, der andere zögernd, der eine mag blau, der andere grün....

    Gut, das wird die Lehrerin bestimmt nicht böswillig gemeint haben. Sie macht sich scheinbar auch Sorgen, was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist. Du kennst deinen Sohn besser als seine Lehrerin. Vertraue deinem Gefühl, nimm die Einschätzung der Lehrerin an und kläre sie eventuell auf. Das gibt ihr bestimmt auch ein besseres Gefühl, als wenn ihre gut gemeinten Einschätzungen nicht erhört werden.

    Im Übrigen verstehe ich unter Empathie nicht, nach Schema F so zu tun, als ob man jemanden versteht, sondern jemanden WIRKLICH zu verstehen. Und auch zurückhaltende Gestiken finde ich sympathischer als das krampfhafte Grinsen und wilde Herumfuchtele mit Armen und Beinen.

    (Achtung! Im letzten Absatz können Spuren von Übertreibungen zu finden sein.)
  • Danke für eure Rückmeldungen. Ich habe mich jetzt über das Asperger-Syndrom ausführlich informiert. Da mein Sohn nicht nur introvertiert, sondern auch sehr schüchtern ist, kann es schon sein, dass er im sozialen Kontakt wie ein Asperger-Patient wirkt, da er in der Schule keinen Blickkontakt aufnimmt und nur sehr wenig spricht. Der Unterschied ist aber, dass er sich zuhause ja ganz anders verhält, weil er sich hier sicher fühlt und nicht ständig erwartet wird, dass er etwas sagt. Ohne diesen Druck redet er von ganz alleine. Ich habe dem Lehrer jetzt eine e-mail geschrieben und versucht, diese Zusammenhänge zu erklären
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