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Dating & Flirten für eher introvertierte Menschen (Männer)

Liebe Community,

nach Rücksprache mit der Moderation erlaube ich mir hier mein neues Angebot vorzustellen.
Weil ich glaube, es ist für eine "gute Sache" (mehr Augenhöhe zwischen Mann und Frau)

Ich bin ein hochsensibler Mann und schreibe seit 4 Jahren darüber auf meinem Blog.

Ich weiß, wie hoch der Leidensdruck (und auch die Frustration) als Mann sein kann, wenn man bei Dates keinen Erfolg hat, sondern danach immer nur in der Freundschaftsecke mit einer Frau landet ("Ist nett mit dir zu reden, aber mehr nicht").

Ich weiß auch, dass viele Frauen sich heutzutage einen präsenten und herzensgeöffneten Mann wünschen, der Rückgrat und Herz verbindet.

So begab ich mich vor rund 2 Jahren auf meinen Weg und stellte mein Selbstverständnis und mein Flirt/Datingleben als sensibler Mann auf neue Beine - auf ein ganz neues Fundament (jenseits von Tricks und Spielchen).

Meine Erfahrungen, meine Auf und Abs und Lerneffekte, habe ich nun in einem mehrstündigen Video-Selbstlernkurs zusammengepackt, der in wenigen Tagen an den Start geht. Vielleicht möchte der eine oder andere von euch mehr dazu erfahren, dafür gibt es diese Seite:

https://simplyfeelit.de/vorverkauf-der-nette-kerl-lernt-das-flirten/

Wie sind eure Erfahrungen in Sachen Menschen (Frauen) ansprechen, für ein Date kennenlernen?

Danke für eure Aufmerksamkeit und liebe Grüße, Oliver

Kommentare

  • Hallo Oliver,
    war bei deinem live-Call dabei und konnte dir deutlich anmerken wie genau du die Situationen aus eigener Erfahrung kennst die du uns vermittelst.

    Das macht dich zum einen glaubwürdig und du kommst noch dazu sympathisch rüber. Weitermachen :-)

    Danke für die ausführliche Antwort auf meine Frage und all deine Erfahrung die du mit uns teilst.

    Ich vermute es erfordert eine ordentliche Portion Mut sich so ehrlich und authenthisch zu präsentieren.

    Meine persönliche Ansprecherfahrung ist glaube, allen Mut zusammenzunehmen und wenn das möglich ist nach einer gewissen Vorlaufzeit hingehen und was sagen. Was man sagt ist vielleicht nicht so wichtig. Mit ein wenig Glück sagt das Gegenüber was, worauf man reagieren kann.

    Geb zu meine Datingerfahrung ist ehrlich gesagt etwas eingerostet.. eher wäre mein Thema wie man ein gutes Verhältnis aus Nähe und Distanz hinbekommt. Also das Gegenüber mit Liebe und Aufmerksamkeit nicht zu erdrücken, aber auch nicht zu distanziert sein.

    bin gespannt auf deinen Videokurs mit dem ich dir schon jetzt viel Erfolg wünsche.

    Gute Sache! Auch der Live-call

    Gruß Dani

  • Hallo Dani, danke für deinen Kommentar.

    Und dein Lob & Feedback!. Bedeutet mir viel, dass du mich so authentisch erlebt hast. Weil das ist mir wichtig. Und ja: Habe mit Ansprechen etc. viel Erfahrungen gesammelt.

    Der erste Satz ist wirklich nicht wichtig. Und aus meiner Erfahrung ist es so, umso länger du wartest, du dir überlegst, was du sagen solltest etc., umso verkrampfter wirst du. Die berühmte 3 Sekunden Regel: Sehen - machen - nicht denken - ansprechen.

    Was mir auch noch total wichtig ist, zu erwähnen: Es geht um viel mehr als um Frauen ansprechen! Natürlich ist ein erfülltes Liebesleben und auch Erfolg beim anderen Geschlecht wichtig - für Mann wie Frau.

    Für mich war / ist es so, dass ich mich jetzt erst als richtiger Mann fühle, weil ich zu mir stehe, zu meiner sensiblen wie maskulinden Ader (die ich stärken musste), und dadurch erst einer Frau auf Augenhöhe begegnen kann (also keine Abhängigkeit usw.).

    Ich versuche mit dem Kurs auch zu einer neuen Begegnungs- und Liebeskultur zwischen den Geschlechtern beizutragen! Weil viele Frauen sich solche Männer wünschen: Kraft und sanft zugleich (gerne Aussagen von Teilnehmerinnen hier;)

    Der Kurs ist jetzt online, und er ist schön und inhaltlich wertvoll geworden:

    https://simplyfeelit.de/der-nette-kerl-lernt-das-flirten-sonderpreis/

    Beste Grüße, Oliver
  • @OliverD "dadurch erst einer Frau auf Augenhöhe begegnen kann (also keine Abhängigkeit usw.). "

    Ich finde, das ist der Knackpunkt. Ich war im meinem Leben selber oft viel zu männlich und hab viele "über-männliche" Männer und "lasch weiche" Männer getroffen. Meine weibliche Seite zulassen lernen war, was ich erst noch lernen musste und dabei fiel mir auf, dass diese ganzen harten Machos-Typen da draußen das auch müssen, wenn sie wirklich heil sein wollen.
    Genau, wie viele lasche Männer ihre männliche Seite noch ausbauen müssen.
    Macho-Typen schieben nur ihr Ego vor sich her, anstatt männlich zu sein. In dieser Gesellschaft sieht ein aufgeblasenes, männliches Ego von außen aus wie pure Männlichkeit. Haben Männer anderen Männern und Frauen so beigebracht. Aber diese fake-Männlichkeit ist fragil, nur aus Glas. Zerbrechlich und durchsichtig und starr und geht bei der kleinsten Unebenheit kaputt.
    (Witzig, wenn ich bedenke, dass ich mit meiner fehlenden Fraulichkeit mal genau so war nur in nem Frauenkörper)

    Den Laschen Mann kenne ich also nur vom Sehen, ich kann ihn nicht nachvollziehen weil mein Weg ein anderer war als seiner. Dadurch, dass ich selber ein vermännlichtes Ego vor mir herschob und stark wirkte, zog ich die Laschen an wie Honig Fliegen anzieht (moment. Zieht Honig Fliegen an?)
    Am einprägsamsten ist mir der Endruck geblieben, auf einen Sockel gestellt und angebetet zu werden. Ich hab es gehasst. Es mag vielleicht schmeichelhaft klingen, aber das ist es nicht mehr, sobald man feststellt, dass man auf dem Sockel angekettet steht und ihn nicht verlassen darf. Niemals nicht "anbetungswürdig" und stark sein darf. Weil der Mann sich nicht selber gut finden und selber stark sein kann.
    Deshalb ist die Augenhöhe so wichtig. Der Lasche Mann muss seinen Wert erkennen. Ohne das Ego vorzuschieben und sich "super geil" zu finden. Seinen nackten, rohen Wert ohne Kinkerlitzchen und Schminke und Muckies.
    Genau so muss die Frau ihren eigenen Wert erkennen. Erst dann können beide einander auf Augenhöhe betrachten und damit einander gut tun, ohne dass es zu Abhängigkeiten kommt.

    Ich finds schön, dass du dir zur Aufgabe gemacht hast, dem Laschen Mann zu helfen, seinen Wert zu finden.
  • Puuuuh, @San...

    Die Essenz Deines Textes kann ich nachvollziehen und auch nachempfinden.

    Allerdings - erlaub mir bitte meine Offenheit: da sind schon harte Worte mit dabei.
    Da muss man schon aus einem harten Holz sein, um diese Worte auch kreativ für sich selbst nutzen zu können, ohne niedergedrückt zu werden.
  • @wind_und_wellen Nanu, was meinst du konkret?
  • @San

    Für mich hat z.B. das Adjektiv "lasch" etwas sehr Hartes...
  • @wind_und_wellen Lol, das klingt jetzt aber paradox.
    Nein Spaß beiseite. Ich versteh, dass niemand sich gerne als "lasch" sehen würde. Nun, die Aussage einer einzigen fremden Frau im Internet muss man ja nicht auf sich selber beziehen, aber du sagst selber, irgendwie kannst du es nachempfinden, es spricht dich schon irgendwie an.
    Meine Erfahrung ist, dass Erkenntnisse und Lernprozesse oft weh tun. Wenn alles paletti ist, tut nichts weh, aber dann kriegt man auch keine Impulse aufgezeigt, die einen zu Wachstum anregen. Wieso auch, is ja alles paletti.
    Ich kenn auch das Gefühl, von jemandem eine Einschätzung über mich zu erhalten und erstmal zu denken "Ey, das stimmt gar nicht!! [Eigenschaft] ist kacke und ich bin nicht [Eigenschaft]!"
    Allerdings hat sich für mich persönlich irgendwann herauskristallisiert, dass je doller die infame Anschuldigung meines Gegenübers wehtut, desto wahrscheinlicher ist es, dass etwas dran ist. Dass die infame Anschuldigung vllt doch eine recht realistische Einschätzung meines Charakters von außen ist und ich nur gedacht hatte, diesen von mir unerwünschten Teil nicht zu besitzen oder wenigstens nich so deutlich zur Schau zu tragen.
    Wenn es mich trifft, gibt es zumindst genug Zielscheibe an mir, als dass es Teil von mir sein muss.

    Was nun draus machen? Ich kenn auch das von dir beschriebene Gefühl, dass es dir erstmal tief in die Magengrube haut und du Probleme hast, daraus etwas Konstruktives für dich zu generieren. Ich weiß nicht, ob das "lasch" bei dir inzwischen an Gewicht verloren hat. Bei mir läuft dann immer ein Prozess an, in dem erstmal alles analysiert wird. Inwiefern ich [Eigenschaft] bin. Inwiefern das Bild der Person, die mich [Eigenschaft] genannt hat mit meinem Selbstbild übereinstimmt oder eben nicht. Inwiefwern ich vor mir selber zugeben kann und möchte, dass ich [Eigenschaft] bin, wie ausgeprägt ich [Eigenschaft] bin. Annehmen, dass die Person vielleicht doch Recht hat. Annehmen, dass ich [Eigenschaft] bin (das ist immer ein bisschen wie "ich ergebe mich und nehme die Hände hoch und hoffe auf Gnade." Die Gnade kommt immer, das ist das Schöne am Annehmen.)
    Aber auch Aspekte, die ich möglichst obektiv an mir nicht finden kann, die per Definition aber Teil von [Eigenschaft] sind, konkret ausschließen.
    Mich fragen, ob das schlimm ist, dass ich wirklich ein bisschen [Eigenschaft] bin. Hat die Person es schlimm gefunden? Finde ich es schlimm, vollkommen unabhängig von dem, wie andere Leute diese Eigenschaft an mir finden? Wenn ja, was kann ich tun, um [Eigenschaft] bei mir abzumildern oder daran zu arbeiten?

    (Bei mir war es beispielsweise, dass Leute immer wieder sagten, ich sei ein negativer Mensch. Ich fand das gar nicht und war jedes Mal gekränkt. Nach gründlichem Grübeln und Analysieren bin ich nun für mich persönlich zu dem Schluss gekommen, dass ich nach außen hin wohl manchmal negativ rüberkomme, was vermutlich daran liegt, dass ich schnell aufgebe, wenn sich mir ein Problem zeigt. Die Leute bekommen mit, wie ich mich heulend in den Staub werfe. Die Leute bekommen aber nicht mit, dass ich mich danach jedes Mal still aufrappel und es verbissen so lange versuche, bis es klappt oder ich akzeptiere, dass es niemals klappen wird und meinen Frieden damit mache und weggehe. [Was ich alles nicht als negativ empfinde]
    Außerdem neige ich zu einer sehr nüchternen, unverklärten Sichtweise der Dinge, auf die Leute manchmal nicht klar kommen, wenn ich sie denn dann mal unverblümt teile. Was für mich eine nüchterne Betrachtung ist, wirkt auf Andere negativ. Ansonsten finde ich, dass ich durchaus die Dinge mit Ausnahmen und bei guter Tagesform grundsätzlich positiv betrachte.
    Das hält natürlich Andere nicht davon ab, mich möglicherweise weiterhin als negativ zu empfinden, aber bisher ist es mir nicht mehr an den Kopf geworfen worden.
    So mein Entwicklungsgang mal zur Veranschaulichung.)

    Solange ich Ideen habe, was ich tun kann, fall ich immer wieder auf die Füße und das Gefühl der Ohnmacht weicht einem Plan.
    Wenn du dich also schmerzhaft vom Laschen Mann angesprochen fühlst, kannst du beispielsweise für dich selber herausfinden, inwiefern du dich selber als lasch empfindest. Du kannst dich fragen, was genau San darunter versteht und ob sie es schlimm findet, ob Andere es schlimm finden. Ob du es schlimm findest. Was daran konkret. Du könntest dir Olivers Kurs anschauen, ob der diese Dinge behandelt und überlegen, ob du darein investieren magst (Schleichwerbung :P ).

    Zum Laschen Mann an sich: Das ist einfach, wie Menschen sich entwicklen. Ich bin der Meinung, dass der Großteil der Menschheit heil geboren, beim Erziehen von den Eltern und anderen Personen im Außen kaputt gemacht wird, und von da an ganz alleine im Dunkeln umhertappen muss, um seine Scherben zu finden und die Lebensaufgabe hat, diese so zusammenzusetzen, dass ein Bild entsteht, dass jeder von sich gerne anschauen möchte.
    Auf dem Weg zum Heilwerden sind wir also logischerweise kaputt und orientieren uns notgedrungen an dem, wie Andere es machen. Die Menschen driften dabei (meiner Meinung nach) zwangsläufig in "zu hart" oder "zu weich" ab (bei mir war's ja "zu hart" wie schon beschrieben). Man kann nun mal nur eine Scherbe zur Zeit aufheben und ankleben, das geht nicht mit allen gleichzeitig.
    Es ist also gar nicht verurteilend gemeint, wenn ich "der Lasche Mann" oder "der Macho Mann" sage, sondern einfach eine Beschreibung dessen, was der konkrete Weg eines Mannes an Scherben zuerst zu Tage gefördert hat.

    Nur eines muss ich tatsächlich ein wenig verurteilen: Mann kann durchaus sein Leben mit einer Sorte Scherben leben. Zu weich oder zu hart. Man kann aufhören, im Dunkeln nach dem Rest von sich zu suchen. Man kann aufhören zu wachsen. Aber dann hat man meiner Meinung sich selber aufgegeben und das kann ich nich gutheißen.
    Is aber natürlich unabhängig von meiner Meinung trotzdem immer noch jedem selbst seine Sache [Achtung, grammatikalische Meisterleistung!] und kann jeder machen wie er will. Ich feinde deswegen niemanden an. Jeder hat seinen eigenen individuellen Weg mit den ur-eigenen Entscheidungen.
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