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Meine kleine Vorstellung und der Wunsch nach einer Schreibfreundschaft

Hallo allerseits!

Kann man sagen,dass introvertierte Menschen allgemein etwas tiefgründiger,sensibler und feinfühliger sind?
Ich bin es definitiv.

Als Jugendlicher war es eher eine instinktive Ahnung,später wurde es zur Gewissheit:irgendwie bin ich "anders".
In mich gekehrt,gedankenverloren,etwas melancholisch,verträumt,gefühlvoll.
Wie soll ich das sagen?Es war irgendwie klar,stand auf der Agenda meines Lebens.
Deshalb habe ich auch nie gross unter meiner Art gelitten,fühlte mich nicht gemieden oder ausgegrenzt.

Es ist wie ein roter Faden in meinem Leben,bis heute,inzwischen bin ich 54.
Ich habe nie in einer Beziehung gelebt,habe auch nicht den Wunsch danach.
Von anderen weiss ich,dass Einsamkeit furchtbar bedrückend sein kann.
Einsamkeit ist längst kein Nischenthema mehr,sondern geht querbeet durch alle Altersgruppen und soziale Schichten.
Auch in diesem Punkt kann ich nur für mich sprechen,denn Einsamkeit sehe ich für mich nur selten negativ (Weihnachten z.B.).
Aber sonst ist sie für mich etwas Inspirierendes,etwas was mir Freiheit gibt.
Und ich brauche auch viel Zeit für meine Gedanken und das unabhängige, zurückgezogene Leben.

Interessanterweise hatte ich - wenn überhaupt - nie männliche Freunde.
Zufall oder Schicksal?
Die wenigen Freundschaften waren immer weiblich.
Von daher ist mir eine Idee eingefallen: ich würde mich sehr freuen,hier eine weibliche Schreibfreundin zu finden.Wer möchte,kann sich gerne melden!

Herzlichen Dank!

Kommentare

  • Ein Herzliches Willkommen in unserer trauten Runde StillerPoet.

    Interessant, was du schreibst, da freue ich mich jetzt bereits auf weitere Beiträge von dir.

    Bis dahin fühle dich wohl und verstanden hier bei uns.

    Zum Thema Einsamkeit können wir sicher noch etwas von dir lernen - sich allein nicht einsam zu fühlen z.B.

    Es grüßt freundlich
    enjoythesilence
  • Dankeschön für die freundliche Begrüßung!
    Die Aufgabe ist,der Einsamkeit den Schrecken zu nehmen,das Bedrohliche,Dunkle.
    Leicht ist das nicht immer,zugegeben.
    Ich finde,Stille sollte nicht mit innerer Leere verwechselt werden,Stille ist was Schönes.
    Schau nur auf Dein Pseudonym ... ☺
    Liebstille Grüße!
  • Da bin ich ganz deiner Meinung! :)

    enjoythesilence
  • Hallo StillerPoet,

    schöne Vorstellung mit wahren Worten!
    In der Stille kann ich meine Energien auftanken. Ich brauche Ruhe und die Einsamkeit um Dinge im Alltag zu verarbeiten und nicht ständig unter Strom zu stehen.
    Ganz oft liest man, dass jemand einsam ist und dies eher negativ angesehen wird.

    Einsamkeit ist meiner Meinung nach erst ein Problem, wenn man sich mehr sozialen Kontakt wünscht, als man wirklich hat. Dann kommt die "negative" Einsamkeit durch.
    Eine andere Einsamkeit, wie anscheinend bei Dir und mir, ist durchaus gewollt und keineswegs etwas schlechtes.

    Herzlich Willkommen im Forum!
    Jano
  • Hallo Jano,

    er kommt spät,aber er kommt - mein Dank für Deinen Kommentar.

    Ich stimme Dir zu,was die (gefühlte) negative Einsamkeit betrifft.Zu einem Teil gehören sicher auch die äußeren Lebensumstände dazu.
    Jemand,der mit knappem Budget in einer gesichtslosen Hochhaussiedlung mit Wänden dünn wie Papier leben muss,für den kann Einsamkeit sehr erniedrigend sein.
    Wer hingegen seine finanzielle Komfortzone genießen kann hat es da schon leichter.
    Grundsätzlich gehört viel Selbstdisziplin dazu,um Einsamkeit "positiv" zu bewältigen.

    Übrigens habe ich Deinen Beitrag "Ketten der Zeit" mit großem Interesse gelesen,Du hast die Dinge auf den Punkt gebracht.
    Wir erleben derzeit einen skrupellos zynischen neoliberalen Kapitalismus,der natürlich auch dazu beiträgt,dass sich immer mehr Menschen abgehängt fühlen und es ja auch per se sind!
    Auch dies ist einer von vielen Aspekten,der zu Vereinsamung führt.

    Ich kann Dir nur wünschen,dass es Dir in irgendeiner Form gelingt,dem ewigen Hamsterrad zu entkommen!
  • Vielen Dank @StillerPoet
    Auch ein Problem ist, dass Arbeitnehmer immer weniger als Menschen mit Existenzen wahrgenommen werden, sondern nur noch als Kostenaufwand.
    Solange das so weitergeht, gibt es kein Entkommen, es sei denn, man wird sein eigener Chef.
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