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Kommentare

  • Habe mich dort ziemlich gut wiedererkannt :-)
  • Schöner Artikel, auch ich kann mich darin sehr gut wiedererkennen... :-)
  • überraschend guter Artikel, hat wohl eine introvertierte Autorin geschrieben :)
  • "Was in dieser Zeit passiert, ist ein innerer Wiederaufbau, ein Sammeln und Zusammensetzen der Einzelteile."

    Oh ja...

    Besser hätte man es kaum beschreiben können. :-)
  • Danke für's Posten! Wirklich toller Artikel.
  • Sehr bereichernd!
  • Ich hab grad überlegt, den meiner Familie zu schicken... Meine Schwester betont in letzter Zeit immer so oft, ich würde ja Menschen hassen... Ich mein, theoretisch is mir das ja Schnurz, ob jemand über mich denkt, ich würde Menschen hassen. Häufig würd ich dieses Statement wohl unterschreiben, besonders wenn ich hungrig bin und/oder jemand besonders lahmarschig vor mir dahinlatscht. Aber ich denke es liegt einfach daran, wie in dem Artikel gut beschrieben ist, dass es eine große Ansammlung von Fremden ist. Quasi personifizierter Small Talk. Kann ich nix mit anfangen. Und wenn das nich weg geht, werd ich gnatschig.
  • edited Februar 18
    @San
    Ich würde das was Du beschreibst nicht als Menschen hassen bezeichnen. Sie gehen einem einfach nur manchmal eben auf den Sack. Bei mir ist das auch so, schüchtern bin ich eigentlich nicht. Aber wenn jemand z. B. im Hausflur ist oder schlimmstenfalls noch mehrere Nachbarn im Hausflur quatschen, dann warte ich auch mit dem Wäsche herunterbringen, nicht aus Angst oder Schüchternheit, sondern weil ich einfach keinen Bock darauf habe und schon gar nicht auf Smalltalk oder doofe Fragen. Aber dieses als Menschenhass zu bezeichnen wäre wohl weit überzogen.
  • SanSan
    edited Februar 19
    @Kassandra Ahahaha genau das mache ich auch! Am Wochenende mal drei Ladungen Wäsche waschen ist voll zum Akt geworden, weil ich dazu immer in den Keller runter muss und versuche, Zeitintervalle abzupassen, wo ich niemandem im Treppenhaus begegne (die Tatsache, dass meine Haare zu allen Seiten abstehen, ich lagenweise zusammengestoppelte Schlumperhosen und -Shirts und Antirutsch-Noppen-Socken trage und vermutlich nich mal Zähne geputzt habe, tut da... vielleicht ein bisschen was mit zur Sache).
    In meiner letzten Wohnung habe ich mich morgens vor lauter Schreck, dass jemand am Fahrstuhl stehen könnte, aus meiner eigenen Wohnugn ausgesperrt, weil ich angestrengt lauschend (der Fahrstuhl war von meiner Wohnungstür nicht sichtbar, sondern lag um die Ecke) still und leise die Tür mit dem innen steckenden Schlüssel zugezogen habe... Zonk.

    Nee deshalb sag ich ja, es irritiert mich einfach, wenn meine Schwester das immer so betont, dass ich ja Menschen hassen würde. Wer das nicht in Ruhe lassen kann, scheint sich deutlich mehr damit zu beschäftigen als ich und ich frag mich, wieso. Ich will immer wissen, was in den Köpfen der Leute abgeht, besonders von denen, die mir nahe stehen.
  • @San Ich glaube ja, dass wenn Menschen andere Menschen in ihrem Sosein nicht einfach lassen können, sie sich selbst nicht so annehmen und sein lassen können und sich das nicht erlauben. Ich habe das bei mir deutlich verfolgt. Als ich noch vorwiegend so gelebt habe, dass es anderen gefallen könnte, habe ich auch schnell ge- und verurteilt ( andere Menschen betreffend, aber auch mich selbst). Jetzt, wo ich viel mehr danach gehe, was ich möchte und mir gut tut und viele, viele Konventionen und "das macht man so" losgelassen habe, kann ich auch andere so sein lassen wie sie eben sind und sein/handeln möchten. UND ich finde das viel spannender ....
  • edited Februar 19
    @San
    Witzige Geschichte mit der Wohnungstür :) Das wäre mein Alptraum.
    @Nanno
    Ja, ein wichtiger Punkt. Die Menschen, die mit sich selbst am wenigsten im Reinen und zufrieden sind und sich alles mögliche selbst auferlegen, sind auch die größten Kritiker. Ich schaue mir immer zuerst an, wie zufrieden die Person mit sich selbst scheint, bevor ich Kritik überhaupt annehme.
  • Ja stimmt, das sehe ich im Großen und Ganzen auch so.
    Bei meiner Schwester sehe ich das gar nicht als Kritik. Sie formuliert es eigentlich immer "lustig". Als wäre das mein Charakter, Menschen zu hassen. Als bräuchte sie dieses Label für mich. Es irritiert mich, weil wir uns nun seit 32 Jahren kennen und sie gefühlt niemals Labels für mich brauchte.
    Aber ja, vielleicht sollte ich mal in die von euch geschilderte Richtung denken, ob sie vielleicht selber entsprechende Neigungen hat und es bei mir so oft betont, wie um davon abzulenken, dass es ihr ähnlich geht?
  • @San
    Vielleicht ist sie selber ja ein Typ, der vieles Gesellschaftliche mitmacht weil sie denkt, dass es von ihr erwartet wird. Vielleicht würde sie sich gerne auch trauen, sich selbst mehr abzugrenzen. Nur Spekulation. Kenne sie ja nicht.
  • Ein passender Kalenderspruch dazu, den ich mir mal gemerkt habe:

    „Viele Menschen sind nur auf ihren guten Ruf bedacht, aber die anderen werden glücklich.“ ;-)
  • @Ina Aw, der ist schön! Ich find auch "Mut zur Hässlichkeit" toll, wobei Hässlichkeit sich eher darauf bezieht, das man in den Augen Anderer nicht dem erwarteten Bild entspricht. Das muss für sich selber absolut nicht hässlich sein. Es kann sich auch darauf beziehen, das WE nicht aus dem Ei gepellt durchzupowern sondern 48h nicht aus dem Schlafanzug rauszukommen und dazu zu stehen.
  • Der Artikel ist außergewöhnlich gut verfasst und Situationen sind auf den Punkt beschrieben. Mich hat er gefesselt, vor allem auch, weil ich immer dachte, in der Schule besonders extravertiert gewesen zu sein. In letzter Zeit sind mir da ohnehin meine Zweifel gekommen, denn auch dort habe ich mich nur unter Gleichgesinnten wohl gefühlt, und die "echten" Gleichgesinnten waren rar gesät.

    Erst gestern habe ich jemandem gesagt, dass ich das Netzwerken nicht für mich verwenden kann, weil ich dahinter zuviel Zielorientiertheit sehe, mir sind aufrichtige Freundschaften wichtig!

    Vielen Dank fürs Posten dieses einmaligen Artikels!
  • Introvertierte schöpfen ihre Energie aus dem Alleinsein - kann ich bei mir nicht unterschreiben.Ich brauche beides - obwohl wenn, dann mit 2,3 leuten die ich sehr gut kenne,mehr nicht sonst wird es wieder zuviel.
  • Danke fürs Teilen! Finde der Artikel ist ganz praktisch!!
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