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Kummerkasten gesucht.. einsamkeit ist soo laut

Hallo Zusammen.
Was soll ich über mich sagen.
Ich bin 25 Jahre Jung. Seid 4,5 Jahren in einer festen Beziehung. Allerdings sehr eingeschränkt. Ich bin abhängig von meinem Partner. (Mobilität, Finanziell etc.)
Ich bin auf irgendeine Weise „gefangen“ in meiner Beziehung. Denn meine Eltern möchte ich nicht um Hilfe bitten. Denn für Sie lebe ich bereits ein glückliches, erfolgreichen und erfülltes Leben. Ich muss Sie leider belügen.
Z.B dass ich studiere.. (was ich wirklich machen möchte)
Aber wie schon oben erwähnt bin ich von meinem Partner abhängig. Ich bekomme oder kann nur etwas machen wenn er es „einwilligt“.

Er verspricht mir viel. Wir machen dies wir machen das. Aber da kommt nie was bei rum.
Er kommt weiter im Leben. Hat Freunde , Bekannte etc. und ich sitze nur zu Hause in „unseren“ 4wänden.
Und langsam Habe ich begriffen dass ich nur auf der Stelle trete. Ich bin alleine, psychisch am Ende und habe überhaupt keinen zum Reden.
Ich würde ja sagen ich habe meinen Mann, aber ob ich Single jetzt wäre oder in meiner Beziehung bin.. es würde keinen Unterschied machen. Wenn ihr versteht was ich meine.
Das war nicht immer so. Aber jetzt ist es so wie es ist.

Und ich bin hier auf diese Seite gestossen weil ich „kummerkasten gesucht“ eingegeben habe.

Ich bin eigentlich ein lieber herzensmensch. Voller Energy. Liebevoll und fürsorglich. Aber in den Letzten Monaten fängt diese Person an zu verschwinden. Ich bin gereizt, ständig wütend auf alle.. aber Vor allem auf mich selbst. Ich weine sehr viel. Und erkenne mich nicht mehr wieder.
Ich hasse dass ich jetzt so bin wie ich bin :(

Ich suche jemanden der mit helfen kann wieder zu mir zu finden. Eine neue Freundschaft vielleicht zu schliessen. Mir ist es egal ob du ein Mann oder eine Frau bist.
Ich suche einfach jemanden der mich verstehen kann und möchte.

Liebe Grüsse

Kommentare

  • edited März 11
    Hallo Puderwölkchen,
    das ist aber eine sehr unangenehme Situation in der du dich befindest. Ich kann verstehen, dass man seinen Eltern nicht auf der Tasche sitzen möchte. Irgendwann kommt man in ein Lebensalter da möchte man unabhängig sein. Das betrifft erst mal die Unabhängigkeit von den Eltern und geht dann weiter.

    So wie ich das sehe werden deine Bedürfnisse vollkommen unterdrückt von äußeren Einflüssen, so dass dir selbst ein Mangel auffällt und du diesen Mangel selbst beheben möchtest. Der äußere Einfluss hindert dich aber daran etwas dagegen zu unternehmen weil du befürchtest etwas fundamentales zu verlieren.

    Es ist denke ich wichtig festzustellen, welchen Verlust man befürchtet und ob es einem Wert ist dafür weiterhin den Mangel in den Bedürfnissen in Kauf zu nehmen. Letztendlich kannst du dies nur für dich selbst herausfinden. Ich kann dir aber so viel von meiner persönlichen Lebenseinstellung verraten: ein Leben ist kurz um sich und seine Bedürfnisse nur nach anderen zu richten und anderen beweisen zu müssen, wer man ist und was man kann. Es ist dein Leben und deine eigene Verantwortung es lebenswert zu gestalten.
    Ich bin übrigens männlich und 26 Jahre alt.

    Viele Grüße und viel Erfolg bei deinen Erkenntnissen
    Morgenmuffel
  • Hallo Morgenmuffel. Vielen Dank für dein Kommentar! Ich gebe dir zu deinen Worten vollkommen recht.
    Ich stelle meine Bedürfnisse komplett nach hinten. Und im Moment steht nur mein Partner im Vordergrund. Allerdings ich nicht so ganz bei ihm. Seine Bedürfnisse befriedigt er immer. Und meine Nacht lust und Laune. Oder ich muss erst vorher einen Aufstand machen um etwas zu erreichen.

    Ich habe keine Angst etwas „fundamentales“ zu verlieren, weil im Endeffekt wenn ich mich von meinem Partner jetzt trennen würde . Habe ich nichts. Und das was ich mit Ihm habe ist kein Fundament. Es ist nur eine Ilussion denke ich mal. Weil ich mich in dem Sinne komplett verliere... irgendwie ist es kompliziert das alles zu beschreiben. Ich habe einfach langsam keine Hoffnung mehr in diese Person und keine Kraft/Mut diese hinter mir zu lassen. Oder mal mit der „Faust auf den Tisch“ zu hauen... .


    Liebe Grüsse
  • Hallo Puderwölckchen.

    Puh, also was du schreibst, lässt mich erstmal schlucken. Ohne dir da zu nahe treten zu wollen, das klingt leider alles andere als gesund.

    Ich verstehe, dass du unabhängig von deinen Eltern sein willst und sie (vielleicht) auch nicht enttäuschen willst. Ich kann dir aber aus eigener Erfahrung sagen, man unterschätzt seine Eltern da und tut ihnen evtl. sogar Unrecht. Denkst du nicht, sie würden dir sofort helfen/dich unterstützen, wenn sie um deine Lage wüssten?

    Sehr lange Zeit nicht man selbst sein zu können/dürfen, macht dich kaputt. Wie du ja selber merkst, wandeln sich alle deine liebenswerten, guten Eigenschaften ins Gegenteil und wenn du Pech hast, wird dein Umfeld (inkl. deinem Partner) darauf mit Unverständnis und Gegenwehr reagieren.

    Es ist schwer, dir da einen Rat zu geben, ohne die ganze Geschichte zu kennen aber du hast noch dein ganzes Leben vor dir, hast es verdient, gut behandelt zu werden und auch mal an erster Stelle zu kommen. Lass dir dieses Recht nicht nehmen, steh dafür ein, auch wenn es hart erscheint und erstmal aussichtslos.

    Hab Mut :)
  • Hallo Puderwölckchen,

    lass diesen Menschen, der dich ausmacht nicht verloren gehen. Alles weitere wird sich Schritt für Schritt finden. Und dabei kann dir garantiert geholfen werden. Der Weg wird allerdings lang und steinig, ist es aber definitiv wert.
  • Puderwölkchen, du kannst nicht in deinem Leben hocken und auf andere warten, damit sie endlich anfangen, es für dich zu leben. Wie du sagst, dein Freund verspricht dir Dinge, die er dann nie einhält... und du sitzt da mit im Schoß gefalteten Händen und wartest brav auf die Dinge, die niemals kommen werden.
    Natürlich macht dich das kaputt! Natürlich bist du ausgelaugt. Natürlich verwandelst du dich in eine wütende, unausgeglichene Person!
    Die wird verwehrt, was dir gebührt! Ein glückliches Leben, Zufriedenheit, Selbstbestimmtheit.... all das wird dir verwehrt! Von dir selber. Denn du lässt es zu, dass dir das alles genommen wird, von jemandem, der nicht dafür verantwortlich ist, es dir zu geben.
    Du sagst, du "musst" deine Eltern belügen. Man hat immer eine Wahl. Wenn du ehrlich bist, warum "musst" du deine Eltern belügen? Was würde passieren, wenn du ehrlich zu ihnen wärst? Würden sie glauben, du bist gescheitert? Dafür, dich nach dem ersten Versuch, das Nest zu verlassen, aufzufangen... dafür sind Eltern da. Ich musste nach meinen ersten WG-Experimenten auch zu Kreuze kriechen und wieder bei Mama einziehen, die mir vorher gesagt hatte, ich schaffe das nicht. Ein bisschen Häme gabs, aber ich war immerhin nicht obdachlos und der zweite Versuch klappte deutlich besser.

    Oder wären deine Eltern möglicherweise gegen deine Beziehung? Würden sie dir erzählen, was du schon zu häufig gehört hast? "Schlimm, mach doch Schluss!"

    Ich hatte mal eine Freundin, die mich sehr an dich erinnert. Sie war gefangen in einer missbräuchlichen Beziehung zu ihrem Freund und konnte sich nicht lösen. Einmal die Woche kam sie zu mir um sich emotional zu erleichtern. Ich wollte nicht diejenige sein, die wie alle sagte "mach Schluss, er tut dir nicht gut", aber eia-Bubu machen und mir in der Woche drauf den aktuellen Soap-Opera-Stand abzuholen, damit sie es schaffen würde, sich eine weitere Woche durchzuschleppen, das tat ihr letztendlich auch nicht gut, denn es verhinderte, dass sie sich aus ihrer zermürbenden Situation löste. Als ich mich distanzierte, weil ich ihre emotionale Last nicht mehr für sie tragen konnte, war sie anfangs extrem angefressen. Nach einer längeren Kontaktpause erfuhr ich über einen gemeinsamen Bekannten, dass sie sich getrennt und einen neuen Partner gefunden hatte, mit dem sie heute (scheinbar? ich habe keinen Kontakt) glücklich verheiratet ist.

    Soll heißen, meine Worte tun weh und du willst sie nicht hören, ich weiß. Manchmal muss es weh tun, damit wir den Kick bekommen, den wir brauchen, um an einer Situation etwas zu verändern, die uns nicht gut tut. Und glaub mir, deine Einsamkeit mit Leuten im Internet teilen ist NICHT die nachhaltige Hilfe, die du in deiner Situation brauchst. Find mich kacke deswegen, aber ich will dir gerne helfen, auch wenn ich weiß, dass es ein unangenehmer Weg für dich wird. Aber unangenehm ist deine Situation für dich jetzt auch schon. Es geht nur darum, die bekannte Unangenehmheit gegen eine unbekannte zu tauschen.

    Ich bin wirklich kein Freund von "Na dann mach halt Schluss", das ist immer leicht gesagt, wenn man selber die Person nicht liebt und emotional involviert ist.
    Aus jüngsten, eigenen Erfahrungen mit dem Thema "Missbrauchsbeziehung" frage ich dich nun: Was hält dich bei ihm? Was, konkret, liebst du an ihm? Was tut dir gut, was er tut?

    Hätte ich mir noch vor einem Jahr diese Fragen gestellt, ich hätte keine Antworten gehabt. Ich kann heute antworten: Ich liebte die Idee, nicht allein zu sein. Ich liebte das, was er anfangs über mich und zu mir gesagt hat, es aber schon lange nicht mehr tat. Das band mich emotional an ihn. Ich vermisste die alten Zeiten und hoffte, sie würden wiederkommen. Ich war immer nur dabei, auf ihn zu warten. Er wiederum nahm sich alle Zeit der Welt, wann immer es ihm passte (oder nicht passte). Ich vermisse, dass er mich liebte, was er schon nicht mehr tat, es aber niemals zugab, wenn ich ihn fragte. Ich war süchtig nach etwas, das mir schadete. Ich verschloss die Augen vor seinen (Nicht-)Taten und hörte lieber auf seine (manchmal) süßeren Worte.

    Falls du dich im letzten Absatz wiedererkannt hast, ist mein Rat: "Mach bitte Schluss. Das ist keine Liebe und es wird nicht besser werden, sondern einfach nur immer schlimmer und schlimmer".
  • Hallo San.

    Vielen Dank für deinen Kommentar wenn er auch hart sein mag. Aber es ist die Wahrheit was du sagst. Und als ich den letzten Abschnitt gelesen habe. Den hätte ich selber schreiben können.

    Danke für deine Worte. Ich nehme Sie mir zu Herzen
  • edited März 13
    Hallo @Puderwölckchen, willkommen im Forum, und Glückwunsch zu deinem Mut, hier zu schreiben. Denn damit hast du den ersten Schritt in deine Freiheit getan.

    Ich kann mich dem Tenor von @San’s Worten und jenen der Anderen hier nur anschließen: Du solltest nicht zulassen, dass du dich vollkommen selbst verlierst nur um eine Beziehung aufrecht zu erhalten, die alles ist, nur keine Liebesbeziehung, die ihrem Namen gerecht wird.

    Ich muß gestehen, als ich las, was du über deinen Partner schreibst, da war ich regelrecht schockiert. Und verzeih mir bitte meine vulgäre Wortwahl, aber was für ein Arsch ist dieser Mann?

    Du schreibst „Aber wie schon oben erwähnt bin ich von meinem Partner abhängig. Ich bekomme oder kann nur etwas machen wenn er es ‚einwilligt‘.“

    Was zur Hölle...? Ist er dein Pascha? Auf jeden Fall deutet das auf einen ausgeprägten Kontrollzwang bei dem „guten“ Mann hin.

    Und weiter: „Er verspricht mir viel. Wir machen dies wir machen das. Aber da kommt nie was bei rum. Er kommt weiter im Leben. Hat Freunde , Bekannte etc. und ich sitze nur zu Hause in „unseren“ 4wänden.“

    Und schließlich: „Seine Bedürfnisse befriedigt er immer. Und meine Nacht lust und Laune. Oder ich muss erst vorher einen Aufstand machen um etwas zu erreichen.“

    Was für ein armes Würstchen, da kommt mir die Galle hoch!

    Das worin du da steckst, ist wahrlich keine gesunde Beziehung. Wenn er dich wirklich lieben würde, dann würde er dich dich entfalten lassen. Er würde zusehen, dass du alles hast was du brauchst, er würde würde versuchen dir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, er würde alles versuchen, um dich glücklich zu machen. Du bräuchtest nicht seine Einwilligung, um etwas zu bekommen oder tun zu können. Du müsstest ihn nicht erst bitten oder gar einen Aufstand machen um deine Bedürfnisse befriedigt zu bekommen, oder etwas zu erreichen.

    Ja, ich kann mich San’s Rat nur anschließen: Mach Schluss mit diesem Mann. Er ist deiner Liebe nicht wert, und er ist es vor allem nicht wert, dass du dich vollkommen selbst verlierst.

    Und um da raus zu kommen, solltest du wirklich deine Eltern kontaktieren, damit sie dir jene Unterstützung zukommen lassen, die du brauchst um dich dieser Beziehung entwinden können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es gutheißen würden, dass du – nur um sie zu schonen – in diesem Gefängnis bleibst. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht sein wird für dich, dich bezüglich dessen deinen Eltern zu offenbaren. Aber – wie heißt es? „Ein Ende mit Schrecken ist allemal besser, als ein Schrecken ohne Ende.“

    Und ich bin überzeugt, dass du es schaffen kannst. Denn den ersten Schritt hast du getan, indem du dich uns geöffnet hast.

    Ich drücke dir die Daumen, und wünsche dir Kraft und Zuversicht!




  • Ich hatte ein wenig Angst, wie du reagierst, @puderwölkchen und bin erleichtert, als ich deine Nachricht jetzt gelesen habe. Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht, momentan. Der letzte Absatz hat auch mich gerade noch mal ordentlich erwischt. Es ist über ein Jahr her und manchmal bin ich immer noch nicht über alles hinweg. Nur ein paar lieben Freunden hab ich es zu verdanken, dass ich im Dialog mit ihnen nach über einem Jahr sehen konnte, dass es wirklich emotionaler Missbrauch war, was mich da in seinen Klauen gehalten hatte. Dass dieser Mann mich mit Liebesversprechungen eingefangen und mit systematischem Liebesentzug gefügig und geradezu verrückt gemacht hatte. Ich bin mir sicher, sowas geschieht zu einem Großteil bei der missbrauchenden Person unterbewusst, weil die auch kaputt sind, wie man selber.
    Aber das heißt nicht, dass man sich das als missbrauchte Person noch eine Sekunde länger antun sollte oder müsste.
    Es ist ok, wenn du das Gefühl hast, es alleine nicht zu schaffen. Dabei können dir wie @peloquin schon sagte, deine Eltern helfen.
    Es ist auch ok, dass es hart wird. Was dir bei einer Trennung von einer dich missbrauchenden Person blüht, ist im wahrsten Sinne ein Entzug wie von Drogen.
    Es hat mich unendlich erleichtert, zu lesen, dass die missbrauchende Person sich wie Drogen oder ein Computervirus in dein System geschrieben hat und es nun schwer ist, diese Abhängigkeit zu lösen. Das nahm so viel Druck aus meinen Gedanken heraus "warum bin ich denn IMMER noch nicht drüber hinweg?" oder "Warum spiele ich in Gedanken immer noch was-wäre-gewesen-wenn-ich-mich-anders-verhalten-hätte-Szenarien durch, obwohl ich WIRKLICH nicht mehr mit ihm zusammensein will?"
    Am besten ist, wenn du dir in der nächsten Zeit die beste Freundin bist und dich auch so behandelst, wie du eine gute Freundin behandeln würdest (meistens sind wir milder und großzügiger zu unseren Freunden als zu uns selber, dabei sollten wir mit unserer Liebe und Güte bei uns selber anfangen).

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft auf deinem Weg! Ich glaube daran, dass diese tolle Person, die da verschüttet wurde, eines Tages wieder auftaucht.
  • @San

    dem was du schreibst, möchte ich mich direkt anschließen.
    Wunderbar erkannt, zusammengefasst und formuliert.
  • @peloquin @San ihr habt da auf jedenfall recht. Und ich danke euch dafür das ihr mir zu hört und eure Meinung dazu sagt.
    Ihr habt auch mit so gut wie allen recht.
    Nur das ich dennoch nicht weis wie ich mit allem umgehen soll. Und was ich in meiner beschissenen Lage machen soll. Wie soll ich handeln.
    Denn zu meinen Eltern auch wenn es das einzig richtige wäre zu gehen. Werde ich nicht. Lieber schlafe ich auf der Strasse als zu denen zu gehen. Ich weis das es stur und eventuell dumm von mir ist. Aber es kommt erstmal nicht in frage :)
  • edited März 13
    Es ist nicht dumm, ich kann das durchaus nachvollziehen, denn es ist mit Sicherheit nicht einfach gegenüber deinen Eltern einzugestehen, dass du dich geirrt hast, und noch viel weniger leicht dürfte sein, sie nach all der Zeit um Hilfe zu bitten.

    Wenn du auf keinen Fall deinen Eltern um Hilfe bitte möchtest, könnte deine nächste Anlaufstelle ein Frauenhaus sein. Sowas sollte es auch bei dir in der Gegend geben. Auf jeden Fall bin ich sicher, dass es in deinem Umkreis soziale Einrichtungen gibt, die darauf spezialisiert sind, Menschen in Notlagen zu helfen.

    Und die Tatsache, dass dich dein Mann von sich abhängig gemacht hat, das konstituiert in meinen Augen definitiv eine Notlage. Gewalt kann auf viele Weisen ausgeübt werden, es muß nicht immer physische Gewalt sein.

    Ja, ich denke du solltest auf jeden Fall versuchen, professionelle Helfer zu kontaktieren. Ich weiß nicht wer das bei dir in der Gegend ist. Wenn du auf Anhieb nichts findest oder nicht weiter weißt, empfiehlt es sich vielleicht, dass du bei der Telefonseelsorge anrufst, die sind glaube ich auch darauf eingestellt, weiter zu helfen. Die können dir vielleicht sagen, wo in deiner Gegend du dich hinwenden kannst.

    Vielleicht haben die anderen hier Schreibenden noch weitere Ideen, was du tun könntest.

    Ich bin aber sicher, dass es außer der von dir nicht gewünschten Unterstützung durch die Eltern und dem Schlafen auf der Straße noch andere gangbare Wege gibt.

    Ich drück dir die Daumen!
  • Hallo, es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Diese Einsamkeit in einer Beziehung, die eigentlich keine ist, kann ich gut nachfühlen. Telefonseelsorge ist ein guter Tip. Es gibt auch Beratungsstellen von caritas etc, man kann einen Termin vereinbaren oder sich auch online beraten lassen. Diese Stellen können dir, wie Peloquin sagt, auch Anlaufstellen nennen, wo du noch weitere Hilfe bekommen kannst. Es fühlt sich zwar so an, aber du bist nicht allein!!
  • @Peloquin ich werde wirklich nach verschiedenen Anlauf stellen schauen. Vielleicht findet sich ja etwas brauchbares.
    Es tut gut. Das sich hier Menschen für mich Zeit nehmen und mir zuhören obwohl man sich überhaupt nicht kennt.
    Oftmals sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und durch die verschiedensten Kommentare und Ansichten der Anderen. Sieht man viele Sache die man vorher nicht gesehen hat :)

    Dankeschön an alle. Es tut einfach gut
  • Halte uns gerne auf dem Laufenden, wie es bei dir weitergeht und wenn du Unterstützung oder Rat brauchst!
  • Hey Puderwölkchen :)
    Wenn du magst, kann du mir gerne schreiben..ich selbst habe irgendwie immer so eine Angst wen anzuschreiben. Ist auch der erste Kommentar auf dieser Seite den ich Grade schreibe.
    Jedenfalls.. ich kann mich ganz gut in deine Lage hineinversetzen.. ich hatte vor zwei Jahren eine Beziehung, aus der ich nicht rauskam. Naja es ist eigentlich was komplett anderes. Da war Gewalt im Spiel.. Kontrolle.
    Aber diese gewisse Kontrolle scheint auch bei dir zu sein. Naja jedenfalls eine Abhängigkeit. Kontrolle ist vielleicht doch ein zu hartes Wort .-.

    Jedenfalls, du kannst gerne mit mir reden. Ich wäre sehr froh auch Mal nen Kontakt zu haben.. habe auch keine Freunde. Naja bin etwas jünger als du. Grade 18 geworden. Aber wenn es dich nicht stört und ich dich Grade nicht abgeschreckt habe, schreib mir gerne :)
    Ansonsten... Wünsche ich dir einfach sehr viel Kraft. Aber du musst da nicht alleine durch und ich wäre gerne für dich da. Und sei es nur das ich zuhören :) manchmal reicht das ja auch :)

    Und tut mir leid. Ich könnte Grade nicht alle Antworten von den anderen Usern lesen weil ich eigentlich nicht am Handy sein darf Grade. Aber ich wollte dir gerne schreiben und dich wissen lassen das ich mich halt anbiete zum reden :)
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