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Jetzt geb ich auch mal was von mir preis:


Hallo zusammen,

nachdem ich nun schon einige Zeit hier mitlese und mich in letzter Zeit sogar an Diskussionen hier im Forum beteilige, ist es wohl angezeigt, mich auch kurz etwas vorzustellen. Irgendwie fällt mir das schwer.

Derzeit bin ich noch 55, werde aber bald 56 Jahre alt sein. Ich bin weiblich, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

Belastet bin ich mit der Diagnose „Hohe Anteile der schizoiden Persönlichkeitsstörung“. Oft wirke ich laut und extravertiert, aber meistens sind das Situationen, in denen ich mich sehr unsicher fühle. Im Innern will ich meine Ruhe, mag die Stille und bevorzuge Kontakte, bei denen ich selbst auch so sein kann. Wenn ich so laut und überdreht bin, dann mag ich mich selbst nicht. Ich frage mich dann immer wieder, weshalb ich immer so werde.

Mein (gewolltes) Umfeld besteht fast nur aus introvertierten Menschen. Irgendwie sind die meisten davon nicht nur introvertiert, sondern in irgendeiner Form auch von sozialen Ängsten behaftet. Ich selbst zähle mich auch zu diesen.

Andere Menschen um mich herum mag ich nicht besonders, wenn, dann vielleicht einen oder maximal zwei. Aus diesem Grund finde ich das Wandern ganz schön. Wenn man in der Gruppe wandert, dann verteilt sich das in kleinere Gruppen. Man fällt nicht auf, wenn man sich immer wieder nur mit ein/zwei Leuten abgibt. Ich wandere sehr gerne und gehe sehr gerne spazieren. Ansonsten beschäftige ich mich sehr gerne mit meinen Kakteen oder lese etwas.

Danke für’s Interesse.

Mit lieben Grüßen
Paula

Kommentare

  • Danke für Deine Vorstellung und ein nachträgliches willkommen !
  • Herzlichen Dank.
  • Hallo liebe Paula,

    auch von mir ein herzliches Willkommen und vielen Dank für Deinen Einblick - und Deine offenen Worte :-)

    Hab eine angenehme Zeit hier :-)

    Liebe Grüße von wuw
  • Hallo Paula,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.
    Schön, dass hier noch mal eine Frau in meinem Alter vorbei schaut. :-)

    Deine Diagnose kannst du getrost anzweifeln; dass passt auch auf Introvertierte. Ich bin allerdings kein Arzt, und kenne dich nicht. Meine langjährigen Arzterfahrungen haben mir allerdings gezeigt, dass mal schnell eine Diagnose gestellt wird. Ich hatte mal wochenlange Beschwerden, die dann mit "Depressionen" behandelt worden sind (habe zum Glück die Medis nicht genommen). Nach ca. 2,5 Monaten kam nämlich raus, dass ich Zysten hatte, wovon in 1 Tumorzellen gefunden worden. Im Endeffekt war alles gutartig, und nach der OP waren alle Beschwerden weg.

    Ich nehme schon ewig Schilddrüsentabletten. Da ab und an die Dosierung wechselt, wurde mir unterstellt, dass ich die Tabletten nicht regelmäßig nehme. Wenige Menschen sind so konsequent wie ich! (Groll).

    Ein anderes mal bekam ich die Diagnose Polyneuropathie in den Füßen, ohne das etwas vermessen wurde. Im Endeffekt habe ich ausgeprägte Hohlfüße, und nachdem ich eine Weile (konsequent - hi, hi) Einlagen getragen hatte, waren alle Beschwerden weg.

    Und so weiter, und so fort.

    Ich will hier nicht, dass nun alle ihre Diagnosen anzweifeln, meistens hat ein Arzt doch Recht. Aber ab einem gewissen Alter kennt man seinen Körper ganz gut, und wenn man sich sicher ist, wie z. B. in meinem Fall "keine Depressionen", sollte man nicht wahllos Tabletten in sich rein schaufeln. Nun gut, ist jedenfalls meine Meinung.

    Freu dich bitte, dass du von Introvertierten umgeben bist. Ich selbst habe sehr sehr wenig Kontakte, und die sind auch noch extrovertiert.
  • Herzlichen Dank an alle.

    @Jasmin,
    ich glaube, du hast mich etwas missverstanden. Ich habe keine Probleme mit der Diagnose. Schon eher mit mir selbst, weil ich mein eigenes Verhalten manchmal nicht gut finde. Meine Diagnose half mir sogar sehr dabei, mich selbst erstmal zu verstehen. Sie passt schon. Und meinen Therapeuten halte ich für einen Profi. Er unterstützt mich sehr dabei, mich selbst zu verstehen und so manches zu verändern. Auf ganz viele Dinge habe ich, mit seiner Hilfe, einen völlig anderen Blickwinkel eingenommen und sehe es nun ganz anders. Ich denke nicht, dass ich diesbezüglich Grund zu klagen hätte.

    Du bist ähnlich alt, wie ich? Das gefällt mir auch sehr gut. Ich habe mich gleich nicht mehr so alleine gefühlt.

    Und ja, ich freue mich von Introvertierten umgeben zu sein. Ich nehme mir aber auch das Recht dazu heraus, mir meinen Umgang auszuwählen. Da ich eh nicht so starke Bedürfnisse nach regelmäßigen Kontakten habe, suche ich mir diese schon ziemlich gezielt aus der Masse heraus. Auf diese Weise schütze ich mich ja selbst auch vor dem „Zu viel!“, denke ich wenigstens.
  • Hallo Paula,

    ja sorry, da habe ich dich wirklich missverstanden. Lag an: "Belastet bin ich..." Aber nun ist ja alles geklärt. :-)
  • Ja, das find ich auch.
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