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Unzuverlässigkeit in Partnerschaften

Ich weiss nicht welche Beziehungsform, ausser der "nurfreundschaft", zu einer Frau für mich die Richtige ist. Ist die Frage komisch gestellt oder findet sich darin jemand wieder? Oft habe ich, in der Vergangenheit, den Eindruck von mir, dass ich unzuverlässig bin (in ein paar Punkten).

Kommentare

  • Hi, hast du Lust ein paar Punkte zu nennen warum du den Eindruck hast unzuverlässig zu sein?
  • Hallo Sternenschauer, ich versuche es mal zu umschreiben, vielleicht komme ich noch zum Punkt irgendwann am Ende dieses Kommentars ;-). Ich habe nicht nur das Glück introvertiert sein zu dürfen, zudem besitze ich auch noch eine große Menge an Wassermanneigenschaften. Dazu gehört das Bedürfnis der Unabhängigkeit und der Fähigkeit gerne und gut alleine zu sein. Aha, denkst du dir jetzt bestimmt. Na und haben introvertierte doch auch. Wohl richtig, aber ich habe manchmal das Gefühl doppelt so strange zu sein, aufgrund des Wassermanns. Aber vielleicht fühlt es sich derzeit auch nur so an, weil es noch so neu alles für mich ist. Ich muss wohl erst noch damit leben lernen und zwar nicht auf die Verdrängungsweise sondern mit mir offensiv.
    Ich spüre einfach oder spürte, dass meine damaligen Partnerinnen mehr und öfter Nähe und Aktionen benötigten als ich. Und ich habe immer alles versucht recht zu machen. Aber mit Bauchschmerzen. Unzuverlässigkeit deswegen, weil ich in keinem Moment genau weiss, wann und wieviel Abstand ich brauche zu der Person. Ich bin ein treuer Mensch. Habe ich erstmal eine Person in mein Herz geschlossen, hat man in mir einen Freund fürs Leben. Dennoch brauche ich meine Freiräume. Nur kann ich diese nie so richtig definieren. Und es sind auch immer unterschiedliche Gründe. Es kann auch mal sein um es auf den Punkt zu bringen, dass ich 7Tage meine Ruhe haben möchte und dann aber 9Monate am Stück die Person treffen kann. Innerhalb dieser Zeit gibt es auch Variationen aber vielleicht weisst du was ich meine. Ich war bisher nur mit Damen zusammen die schon böse mit mir wurden wenn ich mal eine oder andere Verabredungen mit ihr und ihren Freunden nicht mitmachen wollte. Klar konnte ich es damals noch nicht so gut definieren wie heute wie ich so ticke, aber gesagt hatte ich es schon, dass ich mich unter vielen Menschen oft nicht so wohlfühle. So jetzt mache ich aber mal einen Punkt...sorry!
  • Bist du nicht etwas zu streng mit dir, wenn du behauptest du bist aufgrund deiner Bedürfnisse unzuverlässig? Man ist halt so, wie man ist. Das muss der Partner genau so akzeptieren wie man selbst. Das schwierige finde ich ist, herauszufinden welche Bedürfnisse man hat und noch schwieriger ist es dann zusätzlich diese in einer Partnerschaft zu kommunizieren.

    Wir alle haben hier unsere Gesellschaftlichen Problemchen, sonst würden wir wohl kaum ein solches forum aufsuchen. Es tauchen immer mehr Begriffe wie beispielsweise introversion auf und man fühlt sich Stück für Stück nicht mehr so strange wie man eigentlich denkt zu sein.bzw lernt mit seiner strangen Art zu leben.

    Und hier darf jeder soweit ausholen wie er möchte xD dafür braucht man sich nicht für Entschuldigen

  • Auch wenn "unsere" gesellschaftlichen Problemchen die wir haben nicht immer angenehm sind, bin ich dennoch froh, dass es doch noch Menschen draussen gibt die ähnlich empfinden. Das kannte ich einfach noch nicht. Merkwürdig oder?! Worüber habe ich mich bloß in der Vergangenheit mit den Leuten unterhalten :-) Viele Dinge liebe ich aber mittlerweile an mir mehr und mehr. Und lerne mich zu schätzen. Sogar dass ich in manchen Situationen unsicher oder auch zurückhaltend bin, wenn es um Kommunikation geht. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl.
  • SanSan
    edited August 30
    Hm, also ich würd eigentlich sagen, du bist eher unberechenbar als unzuverlässig. Ich glaub ich kann das nachvollziehen. In meiner letzten Beziehung war ich noch auf dem Trichter "Pärchen machen das so und deshalb machen wir das auch. Das ist, wie man das eben macht!"
    Soll heißen, nie was ohne einander machen (als ich gegen Ende der Beziehung viel mit meinen Mädels loszog, kamen dumme Sprüche), immer aufeinander hocken, was deins ist ist meins und überhaupt, lass es uns "unserers" nennen. Hey dieser Pulli für zwei Personen sieht bequem aus. Lass uns ihn nie wieder ausziehen.

    Seh ich inzwischen anders und jede Frau, die dir einen Strick daraus dreht, dass du nicht mit zu IHREN Freunden kommt, hat soeben einen Neuanfang ohne dich beim Glücksrad gewonnen.
    Ich kann diese Anspruchshaltung partout nich mehr ab. Mach mich glücklich! Sag mir, dass ich schön (oder nicht fett) bin! Interessier dich für das, wofür ich mich interessier! Sei 24/7 bei mir! Sei meiner Meinung!

    Oah ernsthaft, fuck this shit. Sei dein eigener Mensch! Und lass mir Luft zum Atmen!

    Es ist vollkommen okay, dass du deinen Freiraum brauchst und auch nicht im Voraus sagen kannst, wie lange das dauern wird. Ich hab gerade erfolglos versucht, einen Comic über Introversion zu finden, in dem eine Figur (supposedly Extro) eine andere Figur (supposedly Inro) fragt: Soo... how much time to you need to recover?"
    Und die Intro Figur kniff die Augen ein wenig zusammen und antwortete: "Um... all of it?!"
    Du brauchst so lange, wie du brauchst. Und wenn du damit fertig bist, dann hast du exakt und komplett die zeit gebraucht, die du dafür eben brauchtest. Es ist ein absoluter Wert, aber erst nach Abschluss des Prozesses. Während des Prozesses ist es eine dynamische Angelegenheit (San, halt die Klappe, du wirst wieder verwirrend.)

    Wichtig sind an der Stelle nur 2 Dinge: 1) Du brauchst eine Partnerin, die ihrerseits eine komplette Person ist und dich nicht braucht, um sie zu ergänzen. Dreibeinlauf funzt nicht, wenn eine Person unabhängig is und die andere abhängig. Sonst kriegst du wieder Stress an die Backe, weil du dein Leben nich für sie lebst.
    2) Kommunikation. Ihr müsst rechtzeitig und regelmäßig darüber reden. Euch muss klar sein, dass es nichts mit dem Partner zu tun hat, sondern das eigene Bedürfnis darstellt. Frei nach dem Motto: "I love you very much but I can't be around people right now and you are people, too."
    Und ihr müsst auch regelmäßig Rückmeldungen über den aktuellen Status geben, denke ich. Kommunikation macht die Dinge, die hammerschwer wirken, meistens verdammt einfach.
  • Ich lese gerade deine Nachricht. Ich muss grad mal unterbrechen und lese gleich weiter, aber der Satz ist sooooooowas von lustig: Sooo... how much time to you need to recover?
    Danke dafür!!!! :-)))))))))))
  • Also mich kann man zumindest mit Introdingen nicht verwirren. Alles gut! Ich habe nach dieser Sch....ß Ergänzung mein Leben lang gesucht. Aber was soll ich machen, die Filme waren einfach nur gut gemacht "lautlach". Bei dem Wort Dreibeinlauf dachte ich im ersten Moment: hier geht es nun unverblümt weiter ;-) Sorry, ich habe heute meinen Kasper "rolleyes".
    Gelingt dir das denn in Partnerschaften mit der Kommunikation? Ich meine das so wie du es hier Ratschlägst. :-)
  • Hier auch noch mal ne Antwort, obwohl du zumindest als angemeldeter User nicht mehr im Forum bist.
    Aktuell gelingt es mir gut mit der Kommunikation. Das ist aber tatsächlich eine zweigleisige Angelegenheit. Ich weiß nicht, ob es für alle Menschen so funktioniert aber bei mir ist es offenbar so, dass ich mit meinem Gegenüber auch offen reden können muss. In der Vergangenheit war dies nicht immer der Fall. Da wurden schwierige Themen lieber heruntergeschluckt und führten nach und nach dazu, dass die Beziehung daran kläglich erstickt.
    Ich weiß nicht, ob andere Leute das einfach so können, das Kommunizieren auch wenn ihr Partner das nicht gut kann. Ich denke, ich kann das aktuell aus dem Grund weil ich weiß, dass mein Gegenüber versteht, was ich sagen will und damit umgehen kann, und außerdem drüber nachdenkt und versucht, gemeinsam mit mir Lösungen zu finden.

    Ich glaub übrigens, dass ich hier nur so gut Ratschläge erteilen kann, weil ich mich hinter der Anonymität des Internet verstecken kann. Ich sehe den Ausschnitt einer Person, den diese wählt, sich dem Forum zu präsentieren, und dann versuche ich darauf zugeschnitten aus meinen eigenen Erfahrungen einen passenden Text zu formulieren. Im echten Leben wäre das sicherlich nicht ganz so eindimensional, weil ich alleine durch die Anwesenheit und Ausstrahlung einer Person mehr Informationen erhalte als durch das Lesen ihres gesichtslosen Textes. Wäre vielleicht besser für einige, denn dann würd ich noch mal drüber nachdenken, was ich antworte. So wie es aber ist, ist es hochwahrscheinlich, dass ich in meiner Rechnung Dinge außer Acht lasse, die wichtig wären, die ich aber von der Person unmöglich wissen kann. Und ich hoffe immer, dass ich darüber niemanden verletze oder vor den Kopf stoße.
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