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Eine neue gesellt sich dazu

Hallo miteinander,

Ich stelle mich nun auch mal vor, nachdem ich bisher stille Mitleserin war.
Bin 35, w, und bei mir wurde vor Jahren eine sozialphobie diagnostiziert. In Therapie war ich nur ein paar Monate nachdem ich merkte das es nichts für mich war. Soll heissen, zum einen war mir die Psychologin nicht sympathisch und zum anderen hatte ich das Gefühl ich würde gegen mein Naturell gehen. Aus mir rauskommen unter Menschen gehen,mehr reden. Naja. Daran liegt es.
Es gibt Zeiten in denen es mir nichts ausmacht mit anderen zu reden, aber die Tage kam vermehrt eine Situation auf mich zu in dieser ich mich sehr unwohl fühlte. Ich war mit Kollege und seiner Freundin zusammen und die Freundin ist eher ein extro. Sie hatte wohl das Gefühl mich ständig anlabern zu müssen und ist mir nicht von der Seite gewichen. Irgendwann merkte Sie wahrscheinlich das ich so gar kein Interesse hatte mit ihr zu reden, was mir hinterher irgendwie leid tut. Kennt das Gefühl jemand von euch?
Vielleicht sollte ich so nicht fühlen! Ändern kann ich nichts daran. Ich bin wie ich bin... Still, geniesse gerne die Natur, meide Menschen wo es nur geht, Familien feier usw... Sind für mich eine Qual.

Lg erstmal von mir

Kommentare

  • Willkommen im Forum !

    Du kannst sicher über Deinen Kollegen an seine Freundin ausrichten lassen dass Du eher eine stille Natur bist und ihr trotzdem nette Grüße bestellen. Da er Dich kennt wird er dies ihr gegenüber versöhnend verständlich machen können. Du lehnst nicht sie ab sondern kommst nur nicht mit ausufernden Gesprächen klar.

    Eine Thera muss nicht grundsätzlich ungeeignet sein wenn sie hilft sachte die Ursachen innerer Blockaden festzustellen und für Dich gangbare Wege hinaus zu finden.
    Doch man muss sich dort menschlich aufgehoben fühlen und ein tieferes Verständnis für die typische Situation vorliegen. Das war damals für Dich nicht ausgewogen erfüllt.

    Unabhängig davon können ein paar gewachsene Freundschaften beständig das Selbstvertrauen stärken und auch helfen Situationen unter neuen Blickwinkeln zu betrachten und dadurch ermutigender einzuschätzen. Vielleicht sind behutsame Freundschaften für Dich eine bessere Alternative, auch wenn Du nur bei Bedarf den Kontakt hälst.
    Auch wir Introvertierten müssen immer wieder im Umgang miteinander hinzulernen.

    Die Anregungen hier im Forum werden Dich sicher ebenso voranbringen.

    Alles Gute für Deinen Weg !
  • Wieder ein wundervoller Text von dir mit guten Erkenntnissen @Nightworker

    und willkomnen im Forum für Introvertierte ssw!

    Vielleicht ist die Freundin deines Arbeitskollegen auch einfach nur ein empathischer Mensch.
    Wollte dir mit ihrer Vorgehensweise eine Brücke bauen.

    Fühl dich bitte nicht schlecht für deine Reaktion.
    Heute ist ein anderer Tag, den du von neuem beginnen kannst.

    Ich versuche momentan zu lernen, dass meine Art und Vorgehensweise nicht Jedem gefallen kann, dafür sind Menschen einfach zu unterschiedlich. Aber ich kann gut mit mir und den Menschen in meinem nächsten Umfeld umgehen, bei denen die Sympathie auf Gegenseitigkeit beruht.
    Gut mit mir selbst umzugehen, bedeutet für mich aber auch, einmal nein zu etwas sagen und sich eine Austeit zu nehmen. Möglichst ohne dem schlechten Gewissen, welches ich durchazs auch kenne.

    Schau dich in Ruhe hier um. Es gibt gerade zur Zeit einige Themen, die dir vielleicht Anregung sein können. Ansonsten scheue dich nicht, ein eigenes Thema zu eröffnen.

    Viele Grüße
    Enjoythesilence
Diese Diskussion wurde geschlossen.