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Das Gedankenkarussell anhalten

Aus akutem Anlass mal eine Frage an Euch, Ihr kennt das sicher auch:
Man liegt im Bett, ist müde, müsste eigentlich schlafen (können).... aber die Gedanken ziehen ihre Kreise!

Gedanken vom Tag, Gedanken an morgen, an die nächste Woche, Gedanken um ein kommendes Problem, oder einen Konflikt.
Was für Strategien habt Ihr, diese Spirale zu unterbrechen oder zumindest soweit zu bremsen, dass ihr trotzdem gut einschlafen könnt?

Das müde Unikum, was nicht einschlafen kann :-/

Kommentare

  • Das ist eine sehr gute Frage @Unikum, ich kenne dieses Gedankenkarussell nur zu gut. Bei mir ist es meisten so, dass ich schon lange bevor ich aufstehen muss wach werde und dann beginnt sich das Karussell zu drehen.

    Es ist manchmal wie ein Perpetuum Mobile, das sich einfach nicht anhalten lässt. Auch ich wäre hier für jeden Tipp dankbar.

    Viele Grüße vom müden Igel, der schon lange wach ist...
  • Nicht einschlafen zu können begleitet mich schon lange. Oder ich schlafe ein, wache nach 1-2 Stunden wieder auf und kann dann nicht wieder einschlafen.

    In den letzten Tagen/Wochen ist es noch schwieriger geworden. Seit ein paar Tagen habe ich mich mit Meditation beschäftigt, auch wegen anderer Dinge und es dabei auch mit dem Einschlafen versucht. Es hat nicht beim ersten Mal sofort geklappt, das wäre auch zu viel erwartet. Nach ein paar Versuchen hat es mir geholfen, mich zu entspannen, ruhiger zu werden und die Gedanken in meinem Kopf zum stoppen zu bringen.

    Bei Youtube gibt es ganz gute Einschlaf-Meditationen. Das ist natürlich nicht für jeden etwas und man muss sich auch darauf einlassen können/wollen. Nicht jede Stimme mag man oder manche "Reise" gefällt einem nicht. Da muss man ein bisschen suchen und das Richtige für einen selbst finden.
  • Ich hab da für mich ein absolutes Geheimrezept. 9Gag. Eine endlose Kette an absolut sinnfreien Memes zum Schmunzeln oder auch nicht. Tötet jeden Gedanken absolut effektiv ab. Ich schlaf danach immer super ein.
    Naja, bis man dann halt Nachts um 3 den Kopf wieder nicht aus kriegt. Aber auch dann ... 9Gag!

    https://9gag.com/
  • @SanneHB
    Hast Du einen Link zu den Videos oder einen Suchbegriff, mit dem ich das finden kann?
    Würde das gerne mal ausprobieren.
  • Wenn du bei Youtube den Namen "Ohrinsel" eingibst oder "geführte Meditation einschlafen" wird einiges angezeigt. Ich mag die Stimme von Alan von der Ohrinsel gerne. Das muss aber nicht für jeden so sein.
  • edited Januar 20
  • @Unikum Das Problem des Gedankenkarussells kenne ich auch, allerdings kann und konnte ich schon immer gut schlafen. Bei mir drehte es sich zeitweise den ganzen Tag. Für mich lag die Lösung darin, im Hier und Jetzt und vor allem weniger im Kopf und mehr im Körper zu sein. Und so dieses Sein im Hier und Jetzt bewusst mit allen Sinnen körperlich zu erleben. Außerdem bin ich zunächst in der Meditation innerlich zurückgetreten und habe beobachtet, was in mir auftaucht, ob Körperempfindungen, Gefühle oder Gedanken. Nur beobachtet ohne zu werten. Mittlerweile kann ich das auch während der ganz alläglichen Verrichtungen so machen. Wenn Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft auftauchen, nehme ich das sofort wahr und vor allem lasse ich mich nicht von dem Gedankenstrom mitziehen, ich springe da nicht mehr auf, sondern beobachte nur, dass er da ist und seine Bahn zieht. Ich lasse ihn einfach ziehen und nehme gleichzeitig wahr, was noch alles da ist, zB. wie sich das Wasser beim Spülen anfühlt, das Papier bei der Arbeit, wie ich sitze oder stehe usw. Und schon bin ich wieder ganz da in der Gegenwart und meine Gedankenaktivität kann sich nicht aufrecht erhalten.
    Das war anfangs sehr schwer und ein längerer Weg. Anfangs habe ich es auch mit geführten Meditationen versucht. Da spielt sich aber halt auch alles im Kopf ab und war für mich nicht förderlich. Den Wendepunkt hat mir in erster Linie eine Behandlung bei der Osteopathin gebracht, auch, wenn es sich merkwürdig anhört. Aber scheinbar wurden dadurch im Körper Blockaden gelöst, die mich immer von dem bewussten Erleben der Gegenwart abgeschnitten hatten. Außerdem habe ich mir eine zeitlang ständig ASMR- Videos mit Kopfhörer angehört und war danach viel präsenter, ich habe viel mehr gehört und konnte mich immer mehr auf die Wahrnehmung dessen konzentrieren, was jetzt tatsächlich da ist. Seitdem bin ich viel lieber in der Stille statt immer wie vorher das Radio anzumachen. In der Stille nehme ich mich selbst besser war und habe ein reichhaltiges Erleben über meine Sinne, wobei es ganz alltägliche Verrichtungen sind.
    Ich glaube, dass es dir auch beim Einschlafen helfen würde, ganz bewusst über deine Sinne wahrzunehmen, wie sich das Bett anfühlt, wie warm oder kalt es ist und wie sich die Bettdecke an jedem einzelnen Teil deines Körpers anfühlt, wie sich das Gefühl beim Bewegen verändert, auch, wie sich dein Körper von innen anfühlt, die Stellung deiner Gliedmaßen usw., und dann die aufkommenden Gedanken zwar da sein zu lassen, aber deine Aufmerksamkeit nicht auf sie zu lenken, sondern dich auf die Sinnesempfindungen zu konzentrieren.

    Ich wünsche dir jedenfalls, dass du deinen Weg findest und schon ganz bald dein Gedankenkarussell stoppen und frei davon einschlummern kannst.


  • @Unikum

    Evtl. könnten auch Einschlafgeräusche helfen? Sicher empfindet das jeder anders. Ich schlafe auch sehr schlecht, finde aber etwas leichter in den Schlaf, wenn ich gewisse Geräusche höre. Es gibt Apps, die sehr realistisch Regengeräusche, entferntes leichtes Gewitter, Waldgeräusche, Naturgeräusche allgemein und viele mehr abspielen. Ich persönlich empfinde das Geräusch des Regens als sehr tröstlich und entspannend. Auch Hörbücher helfen mir da oft. Hast du so etwas schon probiert?

    Allerdings hatte ich jetzt beim Lesen den Eindruck, dass die Tipps von @SanneHB und von @Nanno die Richtigen und noch viel wirkungsvoller sein könnten. Danke @Nanno für deine ausführliche und für mich gefühlt sehr tolle Beschreibung, wie man im Hier und Jetzt sein kann und Sinne empfinden kann. Eine für mich völlig neue Sichtweise, die sich einfach fantastisch "anhört". Ich werde es selbst ausprobieren und mich darin üben.
  • @1iedlerkrebs
    Bei den geführten Meditationen werden oftmals Meeresrauschen bzw. Naturgeräusche verwendet und mit deinen Worten hast du mich überhaupt erst auf den Gedanken gebracht, dass gerade diese Geräusche vielleicht auch das sind...."tröstlich und entspannend". Danke dafür :-)

    Ein permanentes, immer wiederkehrendes Geräusch würde mich vielleicht eher stören. Aber, es ist ja gut, dass es so vieles und für jeden etwas....das Richtige gibt :-)
  • Danke Euch alles für die Tipps!
    @1siedlerkrebs
    So eine Geräusche-App hab ich schonmal ausprobiert, speziell der Regen, den ich in Echt sehr beruhigend und angenehm finde.
    Aber das Problem war, dass ich die Widerholung der Sequenz nach einer Weile erkannt habe und mich dann darauf konzentriert habe und das hat mich dann genervt.

    Der Vorteil an eine solchen App ist, dass man einem Timer stellen kann, sodass es nicht die ganze Nacht läuft. Ich werde das noch mal versuchen, vielleicht ne andere, es gibt ja verschiedene.
  • @1iedlerkrebs Freut mich, dass du es ausprobieren möchtest:) Wichtig finde ich auch, innerlich zurückzutreten, um zu beobachten, was da so in uns geschieht, was zB. das Gehirn da am laufenden Band produziert, sich zu fragen: Nützen mir diese Gedanken jetzt? Will ich das denken? Ich hatte immer das Gefühl, dass ich machtlos bin und das einfach so mit mir passiert. Diese Einstellung habe ich geändert. Ich bin mir jetzt bewusst, dass ich mein Gehirn so nutzen kann wie es mir nützt, ich habe also irgendwann die Verantwortung für meine Gehirnaktivitäten übernommen, indem ich einen Schritt zurückgetreten bin.
  • Hm, ich weiß nicht, ob es zum Thema dazu passt, aber vielleicht hat schon mal jemand was von Binauralen Beats gehört. Das Gehirn befindet sich in einer Schwingung und je höher diese ist, desto "aufgeregter" ist es. Je tiefer, desto mehr nähert sich das Gehirn Schwingungen, in die es auch in Traumphasen eintritt. Mit binauralen Beats auf den Ohren kann man dem Gehirn helfen, in eine tiefere, ruhigere Schwingung zu kommen, was vielleicht auch ein Gedankenkarussell verlangsamen oder komplett anhalten kann.

    Ich finde das hier sehr gut erklärt:https://www.12trance.de/binaural-beats-erklaert/
    Man muss bei dem nix kaufen, auf youtube gibts tonnenweise binaurale beats. Welche Channels gut sind, weiß ich aber selber nicht, so tief bin ich nich in das Thema vorgedrungen. Gibt dort sicherlich (wie zu allen Themen) auch einigen Bullshit.
  • @San Ich habe schon öfter diese Binauralen Beats gehört, konnte aber nicht wirklich einen Unterschied merken....kann aber auch nicht sagen, dass sie nicht irgendeine Wirkung hatten, die ich dann aber vielleicht nur nicht so eindeutig und klar wahrgenommen habe.
    Was mich interessiert, sind die Sachen von Dieter Broers. Habe mir schon vieles von ihm angehört und finde ihn sehr überzeugend. Ich überlege schon länger, mir die CD THETAIOS zu kaufen, konnte mich bisher aber noch nicht dazu durchringen. Meine Zirbeldrüse scheint sehr verkalkt zu sein:). Wenn ich versuche, mir bestimmte Farben vorzustellen, sehe ich sie gar nicht oder nur einen winzigen Punkt mit größter Konzentration. Nur violett sehe ich gut.
    Hast du da irgendwelche Erfahrungen?
  • @San
    vielen Dank für den Tipp, das kannte ich noch gar nicht.
    Werde ich mal ausprobieren.
  • Das Problem, was ich da habe: Ich kann nicht gut mit Kopfhörer einschlafen. Und über Lautsprecher funktionieren die Binauralen Beats nicht. Aber ich werde das in jedem Fall mal ausprobieren beim Arbeiten, das finde ich sehr interessant.
  • SanSan
    edited Februar 17
    @Unikum Sag bitte auf jeden Fall Bescheid, was deine Erfahrungen sind. Wenn du magst. Mich interessiert das auch sehr, vor allem weil ich manchmal einfach super schlecht schlafe und nicht weiß, warum.
    Aber auch ich schlafe eigentlich am besten ohne was an den Ohren und besonders in absoluter Stille.

    @Nanno Moooment, DieterBroers muss ich erst googlen. Huh, ich weiß nicht, ob ich schon mal aktiv versucht habe, zu versuchen, mir Farben vorzustellen. Jetzt frage ich mich, ob das grün auch grün genug ist oder woran du merkst, dass du es nicht kannst, bis auf bei Violett?
    :O
  • @San Also, wenn ich die Augen schließe und mir grün vorstelle, sollte ich grün sehen usw. Ich seh aber nur dunkel, manchmal so ein klein bisschen Farbe in der Mitte, aber mein Sohn sieht dann nur grün, quasi das ganze Blickfeld, soweit man bei geschlossenen Augen davon sprechen kann, und wenn er sich dann blau vorstellt, wird alles sofort blau. Das Violett taucht bei mir einfach so auf, wenn ich vorher TRE gemacht habe oder einfach Yogaübungen und mich danach entspanne. Dann sehe ich auch manchmal andere Farben, wie zB so ein leuchtendes Weiß mit leuchtendblauem Rand, aber ich kann keinen Einfluss darauf nehmen. Hört sich echt schräg an, ist aber so^^
  • Ich habs grad mal ausprobiert und kann mir gar keine Farben vorstellen, also so, dass ich sie dann sehe mit geschlossenen Augen. Da ist einfach nur schwarz.
  • SanSan
    edited Februar 18
    Ich kann das mit geschlossenen Aigen eher nicht, weil ich mich dann unter druck setze. Aber denke ich beispielsweise an ein Fußballfeld, sehe ich eine perspektiv verzerrte große Grünfläche.
    Es gibt tatsächlich einen Namen dafür, wenn man sich vor dem inneren Auge nichts vorstellen kann, ich glaube dann hat man möglicherweise Aphantasie. Dann kann man auch kein Buch lesen und ist mitten in der Geschichte drin. Ich finde diese Vorstellung ganz gruselig.
    Aber dass es wie bei @Nanno nur so halb ist und auch nicht immer...? oder war das schon immer nur so halb bei dir? Das klingt tatsächlich irre!

    Nachtrag: Link https://www.spektrum.de/news/afantasie-wenn-die-bildliche-vorstellungskraft-fehlt/1519733
  • @San Also, ich glaube nicht, dass ich Afantasie habe. Ich kann zB sehr gut sagen, welche Fenster wir wo in unserem Haus hatten, in dem ich seit 5 Jahren nicht mehr wohne. Ich gehe gedanklich durch die Räume und kann mir die Fenster vorstellen. Dabei ist es egal, ob meine Augen offen oder geschlossen sind.
    Wenn ich die Augen schließe, sehe ich wie @Unikum schwarz oder wenn die Sonne draußen scheint, rot oder manchmal einfach lila/violett und habe trotzdem eine genaue Vorstellung der Fenster in meinem Kopf. Meine Tochter hat dies auch gerade bestätigt. Sie sagt, sie kann sich alles bildhaft vorstellen, aber wenn sie die Augen dabei schließt, sieht sie tatsächlich nur dunkel. Ich kann mir jetzt auch meine Freundin genau vorstellen, wie sie lacht, geht usw, aber ich würde nicht sagen, dass ich sie sehe.......ich sehe sie nur in meiner Vorstellung.......hm....keine Ahnung
    Und die Gebilde, die sich da in meinem Blickfeld bewegen, wenn ich in Entspannung nach irgendwelchen Übungen die Augen geschlossen habe, sehe ich tatsächlich und extrem klar und leuchtend, kann die Farbe und Form aber nicht selbst bestimmen. Ich stelle es mir ein bisschen vor wie auf einem LSD- Trip oder so. Ich fühle mich dann wie im Kino und gut unterhalten und finde es schade, wenn es aufhört^^
  • @Nanno Ich bin auch nicht wirklich davon ausgegangen, dass du das hast, weil du ja meintest, mit Violett zumindest geht es. Aber ich streue gerne solche Infos, weil ich immer wieder gesehen habe, wie Leute sich plötzlich mit etwas identifizieren können, von dem sie nicht mal wussten, dass es sowas gibt. Vielleicht liest das hier ja irgendwann mal so ein Mensch und weiß dann endlich etwas, was er sich vielleicht schon die ganze Zeit gefragt hat.

    Ich mach tatsächlich gerne geführe Meditationen mit inneren Visualisierungen und hab mal mit meiner Therapeutin meinen inneren Ort der Ruhe gefunden/erstellt, an den ich mich - ähnlich wie du in dein altes Haus - bildhaft versetzn und dort herumlaufen und mit meinen inneren Kindern reden kann.
  • @San Ja, das habe ich auch schon oft gemacht, ich bin dann immer am Strand und es ist immer wieder sehr berührend, da gab es schon die ganze Achterbahn der Gefühle....sehr heilsam....
  • Bei mir in der Stadt hat das gesundheitszentrum autogenes training (at) im Angebot gehabt. Ich wollte eigentlich mal so ein Kurs mitmachen, wo man meditiert aber das ist mir alles zu weit weg gewesen.

    Die kursleiterin hat mit uns nicht nur at gemacht sondern auch Atemübungen, body scan, Gedankenreisen.
    Im Kurs hat sie das natürlich angeleitet, aber sie hat auch gesagt man soll sich nicht nur anleiten lassen sondern auch autonom sowas praktizieren, damit man das auch zwischen durch im Alltag anwenden kann.

    An Wochentagen hab ich das für mich so kultiviert, daß ich es immer am Abend mache.
    Was ich interessant finde ist, wenn ich dann da sitze und mitten in meinem at bin ziehen immer wieder Gedanken vorbei, die mich den Tag über beschäftigt haben und ich erkenne wie unwichtig diese Gedanken oftmals sind.

    Durch diese Erkenntnis hole ich mich während meines Alltags immer mal wieder zurück ins hier und jetzt. Einfach mal wahrnehmen was gerade passiert, ganz ohne Wertung wie @Nanno es auch beschrieben hat.

    Mit Augen zu sehe ich auch nur schwarz, aber ich sehe trotzdem Bilder vor dem inneren Auge, ich hab keine ahnung wie ich das beschreiben soll.

    Bei Gedankenreisen finde ich mich oft im Wald wieder, dort nehme ich dann den erdigen Geruch eines Waldes wahr.
    Mich würde interessieren, ob euch bei Gedankenreisen Gerüche auffallen
    @san und @Nanno
  • @Rocco Ich glaube nicht, dass ich "in meinem Kopf" Gerüche wahrnehme. Ich hab tatsächlich nach der Erstellung meines inneren Ortes glaub ich noch mal ins Thema hineingelesen und in einer Anleitung hieß es auch "Wie riecht es hier?" Gar nich. Ich "höre" und "sehe" das dort, aber ich "rieche" es nicht.
    Witzig, eigentlich. Meine Nase ist ziemlich fein und empfindlich, genau wie mein Gehör. Dass es eines "dort" gibt, aber das andere nicht, darüber hab ich noch nie so wirklich nachgedacht...
  • @san
    https://www.palverlag.de/selbsterkenntnis-1.html
    Das ist ein gedankenexperiment mit einer zitrone. Falls es dich interessiert, ob du Gerüche in deinem Kopf wahrnehmen kannst dann versuch es doch mal aus.
    Das war auch das aller erste was die kursleiterin des at mit uns gemacht hat.
    Ich hab mir das sehr bildhaft vorgestellt und dann gedanklich in die zitrone rein gebissen. Nicht nur das mein speichelfluss angeregt war und mein mund sich verzogen hat, ich hatte auch diesen sauren Geschmack im Mund.
  • @Rocco Ich nehme Gerüche in meiner Vorstellung ähnlich wahr wie die Bilder und Geräusche oder Stimmen. Das hat aber nichts mit dem Sehen, Hören und Riechen, wie wir es sonst kennen, zu tun. Es ist nur in meiner Vorstellung da und kommt aus der Erinnerung. Ich habe genau wie du keine Ahnung, wie ich das beschreiben könnte. In der Nase ist es jedenfalls eindeutig nicht^^
    Es ist eher ein erinnerter Eindruck......
    Wenn man einen Ohrwurm hat, hört man ja auch nicht wirklich was, sondern hat eine Vorstellung, eine Idee vom Lied.....

    Und ja, wie unwichtig diese Gedanken sind, habe ich auch heraus gefunden, bei mir waren sie sogar gegen mich gerichtet, abwertend und gar nicht hilfreich. Aber mittlerweile bin ich da sehr wach und achtsam und sie treten auch so gut wie gar nicht mehr auf.
  • Oh, das was @Nanno sagt, würd ich so unterschreiben. Klar kann ich mir Geschmack und Geruch einer Zitrone in Erinnerung rufen und vorstellen, und ich fang dann auch an zu sabbern wie blöde, aber es ist wie gesagt nur eine Erinnerung. Ich war nie körperlich an meinem inneren Ort der Ruhe, vielleicht riechst dort deshalb nich. Wenn ich "will", kann ich dem Ganzen einen erdigen, waldigen Geruch hinzufügen. Aber der ist weg, sobald ich mich nicht mehr darauf konzentriere, dass er da sein soll.
  • @San
    Ich habe nun ein paar Mal diese binaural beats ausprobiert. Natürlich über Kopfhörer, denn sonst bringen sie nichts. Ich habe welche bei Spotifz gefunden, die zum Einschlafen sein sollen. Es handelt sich dabei aber um die reinen Töne, also nicht eingebettet in Entspannungsmusik.
    Nach ca. 15 Minuten merke ich, wie ich schläfrig werde und meine Beine schwer werden (wie ich es sonst nur bei Rotwein habe). Also irgendwie funktioniert es. Da ich aber leider nicht mit Kopfhörern auf einschlafen will/kann. Mache ich das dann wieder aus, wenn ich schläfrig genug geworden bin. Es wäre sicher noch schöner, damit auch einzuschlafen.
    Was ich gemerkt habe: Die Lautstärke sollte so gering wie möglich sein, also gerade noch so hörbar, das funktioniert (bei mir) am besten.

    Hast Du denn auch schon Erfahrungen gemacht?

    LG Unikum
  • @Unikum Na das klingt tatsächlich interessant... Ich habs leider momentan nicht mehr weiter getestet. Ich nehm mir immer vor, mich mal wieder mehr mit Meditation und sowas zu beschäftigen, aber irgendwie ist es paradox- gerade so viel Stress, da sollte es gerade helfen und ich kann mich nicht aufraffen, was in die Richtung auszuprobieren... -_-
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