Hey Fremder!

Sieht so aus als wenn du neu hier bist. Wenn du mitmachen willst, drücke einen dieser Buttons!

Aufgrund der Datenschutzgrundverordnung ist es wichtig, auf das Impressum sowie die Informationen zum Datenschutz hinzuweisen. Hier sind die entsprechenden Seiten: Impressum – Datenschutzerklärung. Außerdem möchte ich auf die Hausordnung des Forums verweisen.

Optimierung des Selbst

Ich würde gern ein Thema aufgreifen, das @axle an anderer Stelle bereits angeschnitten hat.

https://introvertiert.org/forum/discussion/2941/artikel-und-links#latest

Ist es erstrebenswert, auf den Zug der Selbstoptimierung aufzuspringen oder darf man sich genügsam zurücklehnen und genießen, was ist?

Kommentare

  • Schwieriges Thema, wie ich finde. Ich glaube es ist immer gut sich selbst weiter zu entwickeln und zu lernen.

    Aber es gibt ganz harte Grenzen. Wenn man immer einem fiktiven Ideal nach jagt, das vielleicht für einen selbst völlig unrealistisch ist, dann kann das auch ganz schnell in Selbstverleugnung, Selbsthass und Depression münden. Ich finde das sehr gefährlich, gerade für Introverts, die ja oft den Fehler machen zu glauben, ihre Introvertierung wäre eine Krankheit, die beseitigt/geheilt werden muss. (mich eingeschlossen)

    Viel besser als Selbstoptimierung finde ich also Selbst-Akzeptanz und lernen damit besser zu leben.

  • Das sehe ich ähnlich wie @grasta998
    Ich finde es ist in erster Linie mal wichtig, man selbst zu sein und sich so zu akzeptieren.
    Natürlich hat jeder Mensch - und wir hier ganz besondern - Defizite, die es zu verbessern sich lohnen könnte.
    Ich meine damit nicht sowas wie "ich will gerne sein wie der oder die...", nein ich meine eine Verbesserung der sozialen Kompetenz z.B. oder die Fähigkeit, auf fremde Menschen zuzugehen, oder sie einfach anzusprechen oder anzulächeln. Das war jetzt für mich gesprochen, da hat sicher jeder seine eigenen Baustellen. Und wenn man diese kennt, und sich den Nutzen vorstellen kann, den es bringen würde, wenn man sich da verbessert, dann ist das ein lohnenswertes Ziel.

    Natürlich darf man sein Ziel nicht zu hoch stecken, denn das erzeugt nur Frustration oder endet in Depressionen, wie bereitrs erwähnt. Nein, kleine Schritte, einer nach dem anderen. So, wie man eine Treppe hoch geht.

  • Die Selbstakzeptanz scheint mir ein ganz wichtiger Schritt zu sein, was unter Umständen ein längerer Weg sein kann, weil man ja im Alltag immer wieder auch auf Menschen trifft, die dann eben diesem fiktiven Ideal entsprechen und man selbst wird wieder einige Schritte zurückgeworfen, weil man sich unter Umständen mit dem Nachjagen eben dieses Ideals beschäftigt.
    @Unikum - der Vergleich, "wie man eine Treppe hoch geht" das beschreibt es sehr gut.
  • Ist vielleicht auch eine Frage, wie man Selbstoptimierung definiert. Ich persönlich sehe das nicht als Gegenteil von Selbstakzeptanz, sondern viel eher als Gegenstück, wie ein Puzzleteil, wo das eine vom anderen profitieren bzw. erst ganz wird. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch ein gewissen Potenzial, das er oder sie entfalten kann und ich empfinde es als erstrebenswert, dies auch zu tun. Das stärkt doch gleichzeitig auch das eigene Ego. Natürlich ist es schon wichtig, sich innerhalb der eigenen Grenzen zu bewegen und nicht Idealen nachzueifern, die einem so gar nicht entsprechen. Also Selbstoptimierung, ja, aber eben dort, wo es auch funktioniert. Nur was da ist, kann optimiert werden.
Sign In or Register to comment.