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Leben mit der eigenen Sensibilität

Nach allem, was ich die letzten Jahre erfahren habe, besteht zwischen Introversion und (Hoch)sensibilität durchaus eine Verbindung.

Hier wäre Platz für eure Erfahrungen als sensible Menschen.

Die Schwierigkeiten rauszuarbeiten, die eine sebsible Ader mit sich bringt, aber vielleicht auch die Chancen zu sehen, die diese Eigenschaft mit sich bringen kann.

Kommentare

  • Wie äussert sich die Sensibilität bei Dir/Euch? Ich bin mir da bei mir selbst unsicher ob ich besonders sensibel bin, bzw. ob das, was ich bei mir als besonders sensibel bezeichnen würde, auch das ist, was allgemein damit gemeint ist.
  • Wie äußert sich bei mir die Sensibilität?
    Gute Frage, über die ich mal kurz nachdenke..

    Ich halte mich zum einen für einen guten Beobachter.
    Kann mich glaube ganz gut in die Gefühle und Ansichten Anderer hineinversetzen.
    Spüre Stimmungen ziemlich rasch.
    Letzteres kann vor allem Fluch und Segen zugleich sein, zumal ich glaube, dass die empfanfenen Schwingungen mein eigenes Empfinden beeinflussen.

    Eine stresserfüllte Umgebung wirkt sich daher vermutlich schneller auf mein Wohlbefinden aus, als bei weniger empfindlichen Menschen.

    Dazu bin ich offenbar empfänglicher für Allergien. Kopfschmerzen und andere gesundheitliche Phänomene wirken sich vermutlich stärker im Sinne von eher auf mein Wohlbefinden aus.

    Ich habe jedoch im Gegenzug feststellen dürfen, dass ich bereits auf eine geringe Dosis von z.B. Schmerzmittel reagiere, was ja wiederum als Vorteil zu werten sein könnte.

    Wie äußert sich deine Sensibilität @Unikum ?
  • edited Januar 26
    @enjoythesilence
    Ja, bei mir... auf der körperlichen Eben bin ich z.B. sehr schmerzempfindlich und brauche auch immer eine hohe Dosierung Schmerzmittel, damit es wirklich wirkt.

    Auf der emotionalen Eben bin ich sehr verletzbar, irritierbar und ebenfalls von der Stimmung anderer (wenn sie mir nah genug stehen) beeinflussbar.

    Auf der kognitiven Ebene sind es Dinge wie Beobachtung, das Wahrnehmen von unwichtigen Details, Wahrnehmung von kleinen Abweichungen in sonst routierten Abläufen.

    Auf der unterbewussten Eben ist es ein extrem zuverlässiges Bauchgefühl, was fast immer richtig liegt und eine Fähigkeit, die Entwicklungen mit oder bei mir nahestehenden Menschen vorauszusagen, was leider zu oft wahr wird.
    Ich glaube aber andererseits auch, dass ich mir im Laufe des lebens ein "dickes Fell"zugelegt habe, was diese Eigenschaften dann wieder unterdrückt oder abschwächt. Deswegen bin ich mir da sehr unsicher.
  • Wie äußert sie sich bei mir? Darüber musste ich länger nachdenken.
    Ich greife mal die Unterteilungen von @Unikum auf, hoffe das ist ok...?

    Auf der körperlichen Ebene bin ich mir unsicher, ob ich schmerzempfindlicher bin. Bei Schmerzen im Kopfbereich, sprich Kopf-, Hals-, Zahn- oder Ohrenschmerzen bin ich auf jeden Fall sehr empfindlich.

    Emotionale Ebene: Von der Stimmung anderer bin ich auch beeinflussbar, auch wenn jemand sehr traurig ist, kann ich sehr mitempfinden. (Laute) Wut z.B. irritiert mich eher und lässt mich zurückschrecken bzw. zurückziehen.

    Auf der kognitiven Ebene geht es mir auch ähnlich. Das Wahrnehmen unwichtiger Details ist ein großer Punkt. Ebenso das Wahrnehmen von Gerüchen und Geräuschen ist sehr stark ausgeprägt. Da reicht manchmal schon das Ticken einer Uhr oder Gerüche, die andere Menschen vielleicht nicht stören oder vielleicht sogar angenehm empfinden, da habe ich dann meine Probleme. (Beispiel: ich wohne in einem Haus mit 6 Mietparteien. Sonntags wird gerne hie und da gekocht und der Braten-, Fisch- oder Zwiebelgeruch zieht dann oft bis zu mir hoch. Es gibt Tage, da kann ich es gut tolerieren, aber an manchen auch nicht).

    Auf der unterbewussten Ebene habe ich ein sehr zuverlässiges Bauchgefühl. Wenn ich auf dieses Bauchgefühl in meinem Leben früher öfter mal gehört hätte, so wie ich es jetzt tue, wäre manches anders gelaufen und wäre mir auch erspart geblieben. Aber, hätte, wäre wenn....
  • Meine Erfahrung mit der Thematik ist, dass ich leider auch mehr als mir manchmal lieb ist wahrnehme. Ich weiß z. T. noch Jahre später, welche Leute bei einem bestimmten Termin mit mir im Wartezimmer oder gleichen Zugabteil saßen, wie die aussahen und worüber die sich unterhalten haben, ohne dass ich das will. Mir fehlt die Fähigkeit, Dinge um mich herum auszublenden. Ich sauge alles auf wie ein Schwamm. Die unwichtigen Details, wie Unikum sie beschreibt, nehme ich also auch immer mit auf.
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