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Ich grüße Euch alle, ich bin der Neue

Ich Grüße euch und erzähle erstmal kurz etwas über mich.
Ich bin 25 Jahre jung und studiere zur Zeit Wirtschaftsrecht an der Hochschule Anhalt. Bin gefühlt ein Bilderbuch Introvertierter. In meiner Freizeit lese ich (wenn ich Lust dazu habe), dazu bin ich ein leidenschaftlicher Computerspieler, über tiefe Themen philosohieren ich extrem gerne, aber nur wenige sind da mit denen man diese Themen auch Teilen kann und ebenso habe ich die große Begeisterung für das Pen and Paper Rollenspiele entdeckt.

So weit so gut, einen kurzen Lichtstrahl auf meine Freizeitaktivitäten.

Wie bin ich hier hergekommen? Der Hauptgrund ist wahrscheinlich das ich andere Introvertierte kennenlernen wollte, denn so verrückt das auch klingt, in meinen Bekannten- und Freundeskreis gibt es nur Extrovertierte. Also ich konnte es mir nicht erklären wie es kommt, dass ich praktisch nur Extrovertierte in meinem Freundeskreis habe, für mich ist das ein faszinierender Kontrast. Doch merke ich stehs den unterschied wie Tag und Nacht. Die tiefen Gespräche sind bei ihnen jetzt doch eher die seltenheit und das wollte ich mit dem Besuch in diesem Forum gerne ändern. Weil ich es nicht glauben konnte das es nur Extrovertierte gibt und mich als einzigen Introvertieten. Das konnte und wollte ich nicht glauben. So ging ich auf die Suche nach Introvertierte und ich hoffe das ich jetzt welche gefunden habe.
Also auf ein Gutes miteinander.

Das war so im großen und ganzen erstmal die Vorstellung meiner Person.

Kommentare

  • Hallo @Battlehut und willkommen hier im Forum.
    Es wimmelt hier nur so von Introvertierten ;) Du bist also richtig hier.
    Viel Spass beim Lesen.

    LG Unikum
  • Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum für Introvertierte!

    Interessieren würde mich, wodurch dein Eindruck entsteht, in deinem Umfeld ausschließlich von Extrovertierten umgeben zu sein?

    Oder sind vielleicht doch auch ein paar Introvertierte dabei, die nach Außen hin extrovertierte Eigenschaften aufweisen?

    Es grüßt
    Enjoythesilence



  • @enjoythesilence
    Ob es wirklich alle Extrovertierte sind kann ich natürlich nicht mit sicherheit sagen, aber die meisten zeigen halt extrovertierte wesenszüge. also es gibt immer etwas raum für zweifel.
    Grüße
    Battlehut
  • Hallo Battlehut,
    auch von mir ein herzliches Willkommen !

    Möchtest Du mitteilen welche Art Bücher Du in Deiner Freizeit liest ? Bei mir sind es überwiegend Sachbücher und Science-Fiction. Allerdings häufen sich bei mir in letzter Zeit die ungelesenen Bücher und hoffen immer auf das nächste Wochenende.

    Möglicherweise hast Du überwiegend Extrovertierte im Freundeskreis weil diese bei seltenen passenden Gelegenheiten viel leichter mit Anderen Kontakt aufnehmen können während wir Introvertierten noch am Sammeln der Worte sind.
  • edited Februar 19
    Guten morgen
    @Nightworker
    Ich lese Fantasy und science fiction sehr gerne. Vorallem die Bücher der Warhammer 40k Reihen haben es mir angetan. für das lesen muss ich aber ein auch in stimmung sein. wenn ich lust habe lese ich ein buch einfach so weg, aber wenn die motivation fehlt rühre ich ein Buch auch mal eine jahr lang nicht an. wenn du wüsstest wie viele Bücher noch darauf warten von mir gelesen zu werden. ich habe auf jedenfall noch gut zutun. und Viele bücher zu haben und am ende eine Bücherwand zu besitzen finde ich sehr reiz voll, da Bücher für mich eine sehr beruhigende ausstrahlung haben. Aber wenn alle stricke reißen dann suche ich mir ein Hörbuch und regel die sache so. Mit E-Book kann ich garnichts anfangen. Liest du Sci-fi technisch etwas spezielles ?

    Und der Freundeskreis. Stimme ich dir zu. ich habe es immer so gesehen das ich der ruhige gegenpol zu ihrer Lauten frontalen art bin. aber deine Aussage ergibt mehr sinn. :)
  • Hallo @Battlehut,
    Wenn ich zum Lesen von Science-Fiction komme dann eher in Richtung Erkundung neuer Welten oder das forschende Verstehen ungewöhnlicher Effekte. Eher etwas in Richtung Star Trek TNG oder Raumschiff Voyager. Kämpferische Auseinandersetzungen sind nicht mein Thema.

    Welche Chancen siehst Du für Dich Deinen Freundeskreis zu erweitern und bei welchen Hindernissen oder Zielen kommst Du nicht so recht weiter ?
  • Herzlich willkommen! Ich bin selber auch neu. Witziger Weise habe ich in Deinem Alter selber noch von mir gedacht, extrovertiert zu sein bzw. mich auch so verhalten. Ggf. sind tatsächlich auch unter Deinen extrovertierten Freunden und Bekannten welche dabei, die es gar nicht ausschließlich sind. Manchmal ist man in einem Strudel und macht einfach nur so mit, was die anderen tun, gerade wenn man noch jünger ist. Hast Du denn schon einmal versucht, mit Ihnen tiefer greifende Gespräche zu führen?
  • edited Februar 19
    @Nightworker
    Meine hauptproblem ist wahrscheinlich das ich mit neuen Leuten nicht wirklich in kontakt komme und wenn es mal vor kommt weis ich nicht wirklich worüber ich mit ihnen reden soll, dann kommt das schreckliche peinlich schweigen, wo auch die andere Person nicht wirklich was produktives zum gespräch beiträgt. was nicht wirklich ermutigt gespräche anzufangen. Wenn ich also in den Freizeit-/Arbeitsräumen der Hochschule sitze gibt es eigentlich genug möglichkeiten Personen anzusprechen. Sollte man meinen wenn man im Studium ist, aber nein es ist nicht so einfach, wie es mir meine Bekannten es gerne erzählen. ich gerate dann in einen grübel modus und denke dann die wollen bestimmt jetzt in ruhe gelassen werden und wenn es mal zu einem Wortwechsel kommt bleibt es bei dem Wortwechsel. da ich dann mögliche Themen durch gehe um eine Gespräch fortzuführen, diese dann bewerte, kann es ihn /sie interessieren, das führt dazu das ich am ende denke "ich halte einfach meinen Mund." Das ist ein Teufelskreis und auch mein haupthindernis.
    hast du da irgendwelche erfahrungen ?

    @Kassandra
    Durch aus kommt es auch mal vor das man mal in ein Tiefes Gespräch kommt, aber das ist ebend eher die Seltenheit, weil es sich weniger ergibt. Wenn es vorkommt dann geniesse ich es auch sehr diese Gespräche zu führen und ich finde es auch immer schade wenn so ein Gespräch endet. soetwas passiert auch nur wenn es eine private umgebung ist und die gruppe nicht mehr als zwei zählen, mich mit gezählt. Diese Gespräche entstehen nie wenn die Gruppe größer ist. Ich selbst weis es nicht genau ob meine freunde reine Extrovertierte sind, wenn wir was machen dann sind sie es für mich. aber absolute sicherheit gibt es nicht. :)
    Was sind Deine Erfahrungen?
  • Hallo Battlehut! Meine Erfahrungen sind, dass man den Leuten immer nur vor den Kopf gucken kann und diese oftmals ganz falsch einschätzt. Ich glaube auch nicht, dass jemand zu 100 Prozent extro- oder introvertiert ist sondern immer nur mehr oder weniger. Ich war schon oft überrascht, mit welchen Menschen ich auch tiefere Gespräche führen konnte, die ich zuvor für oberflächlich hielt. Die Leute zeigen ja nicht immer direkt alles von sich. Außer im Internet, da ist es natürlich leichter. Ich denke aber schon, dass man über Smalltalk ins Gespräch kommen kann, auch wenn ich selbst kein großer Freund davon bin aber für den Start, wieso nicht. Man merkt ja immer relativ rasch, ob man auf einer Wellenlinie schwingt oder nicht. Man kann sich ja dann vorsichtig an andere Themen herantasten. Zu verlieren hat man doch nichts, oder? Vielleicht solltest Du Deinen Grübelmodus mal umstellen und Dich fragen, ob Dich das eigentlich gerade interessiert, was Dein Gegenüber Dir erzählt und nicht umgekehrt :) Welche Bücher liest Du eigentlich gerne im Fantasy-Bereich wenn ich mal fragen darf?
  • Hallo @Battlehut,
    Ich kenne das selbst auch dass genügend Leute da wären aber man kein Gespräch beginnt. Ich denke es sind mehrere Gründe: Keine Gesprächsthemen parat zu haben, eine Art Blockade durch die Situation und Anspannung und der Wunsch die Gedanken geordnet und verständlich vorzubringen.
    Vielleicht fiele es leichter einem ebensolchen Menschen in der Bibliothek beim durchstöbern von Büchern gegenüberzusitzen und dann loszureden wenn man die Worte die man sagen will gedanklich geordnet hat, ebenso wie auf einem gemeinsamen Spaziergang. Niemand kommt hinzu, man hat alle Zeit der Welt und dem Anderen geht es genauso und man weiß "ich kann drauf los reden und nichts falsch machen", ein ideale Situation um zu lernen damit umzugehen. Wenige passende Themen kann man sich anlesen und vorher zurechtlegen.
    Ich werfe mir selbst und anderen nicht mehr vor das nicht zu können, versuche mich aber immer gedanklich im voraus auf die Situation einzustimmen.
  • edited Februar 19
    @Kassandra
    Bei Büchern bin ich durchaus etwas wählerisch, damals in der Schule war es für mich ein Graus Bücher zu lesen, weil ich alle langweilig fand. aber zum glück habe ich endlich meine Themen gefunden. Fantasy habe ich vorallem Bücher die auf der Basis von "Dragon Age" laufen für mich gefunden. Aber nichts ist besser als eine Spielerunde mit Pen and paper die auf basis von fantasy läuft. für mich ist das intensiver als es ein Buch könnte.
    Was liest du wenn ich fragen darf ?
  • @ Battlehut
    Ich lese meistens Thriller, wollte aber jetzt mal etwas anderes ausprobieren als immer nur Mord und Totschlag, deshalb fragte ich. Ich lese auch gerne Mehrteiler bzw. Reihen deswegen habe ich mir jetzt mal testweise von Bernhard Hennen "Die Elfen" besorgt weil es davon auch mehrere Teile gibt. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut. Manchmal lese ich aber auch Sachbücher, zurzeit habe ich mir eines über "introvertierte Menschen" besorgt. Ehrlich gesagt ist es das erste Mal, dass ich mich mit dieser Thematik überhaupt auseinandersetze bzw. dazu stehe. Früher habe ich immer versucht, ein extrovertiertes Leben zu führen. Pen and Paper Rollenspiel habe ich auch mal mitgemacht aber nur als Gast in einer bestehenden Runde. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Spaß macht wenn man richtig im Thema drin ist und sich regelmäßig trifft.
  • @Kassandra
    Also da kann ich dir durch aus Dragon age empfehlen. es füllt zwar die vorgeschichten und die Zwischen räume der Spiele, aber ich finde es ist sehr angenehm geschrieben. bei manchen büchern bin ich gescheitert, weil es sich sehr umständlich liest. aber bei den Dragon age büchern sehr schön und das Problem bei Pen and paper spielen ist, das es sehr schwer ist eine Gruppe zufinden die das auch regelmäßig spielt.
  • SanSan
    edited Februar 19
    @Battlehut San kuckt grad wie ein Schaf. "Dragon Age hat Bücher? :O" *google anwerf*

    (Edit: Lol, in der Ausbildung is mir mal beigebracht worden, dass die Signatur "Hochachtungsvoll" das Brief-Deutsche Äquivalent zu "Ficken Sie sich" ist ^^)
  • @San
    Ja, so in der Art ist mir das auch in Erinnerung :) Auf jeden Fall die möglichst unfreundlichste Verabschiedung.
  • edited Februar 19
    @San @Kassandra
    Also das "hochachtungvoll" so schlecht gesehen wird, wusste ich nicht und ist mir auch neu. Sollte jemand sich davon angegriffen gefühlen, tut mir das sehr leid. ich habe es lediglich als eine höflichkeitsform gesehen, aber das es unfreundlich ist. Na toll gleich wieder einen guten eindruck gemacht. :P
  • @Battlehut Naja ob es wirklich nur als Beleidigung angesehen wird, ist immer diskutierbar. Ich habs nach meiner Aussage direkt gegooglet und kam auch gemischte Meinungen. Ich denke, es kommt immer auf den Kontext an. Wenn am Ende eines sorgsam zusammengeschusterten Briefs an den Kundenservice, der die Wut des Schreibenden kaum verbergen kann, "hochachtungsvoll" steht, kann man sicher davon ausgehen, dass es in diesem Fall "Fickt euch und repariert eure Katastrophe, ihr Stümper" heißen soll. Dass du hier niemanden beleidigen wolltest, war also auch aus dem Kontext ersichtlich.

    Fun Fact: Ich hab, direkt nachdem wir das in der Ausbildung gelernt hatten, Anwendung davon machen können, da eine Mitbewohnerin aus unserer 3er-WG uns nach wenigen Monaten des Zusammenlebens ohne Vorwarnung herauswarf, aber uns kein Geld für die von uns frisch gestrichenen Zimmer und den reparierten Heizkörper zurückgeben wollte. Die "Fick-dich-Floskel" kam in einem Brief an sie zum Einsatz. Sie hat sich ein wenig irritiert darüber lustig gemacht, war mir egal. Ich wusste weiterhin, dass ich sie beleidigt hatte.
  • @Battlehut
    Alles gut :) Es las sich eher lustig in dem Kontext her. Aber genauso wie @San setze ich die Floskel auch ein, also wenn ich echt angepisst von jemandem bin.
  • ich bin in solchen sachen vielleicht etwas naiv. ich bin jemand der nicht wirklich so zwischen den zeilen liest. wenn man mir so einen "angepissten" brief schicken würde, würde ich es wahrscheinlich nicht merken, sofern das jemand nicht mit eindeutigen worten drin zu stehen hat. bei soetwas interpretiere ich nichts rein.
  • @Battlehut
    Das hat doch nichts mit Naivität zu tun. Hast es einfach noch nicht gehört früher. Ich glaube, ganz früher war das Wort auch mal positiv besetzt. Ist auf jeden Fall veraltet. Aber hat doch auch keiner falsch verstanden. Sah man doch im Kontext, dass Du es nicht unhöflich meintest.
  • na dann ist ja alles gut :)
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