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Ein kurzes Hallo in die Runde:)

Hallo an alle:)
Kurze Vorstellung von mir: ich bin 24 Jahre alt, Student und wer hätte es gedacht, ich bin introvertiert. Mittlerweile komme ich mit meiner Introvertiertheit sehr viel besser klar als noch vor einigen Jahren, aber oft habe ich immer noch zu kämpfen, mit all den Schwierigkeiten, auf die Introvertierte in unserer Gesellschaft stoßen. Mit meinem eher extrovertierten Freundeskreis fällt es mir schwer über viele Dinge zu reden und oft habe ich das Gefühl, dass mich meine Freunde nicht verstehen oder meine Handlungen nicht nachvollziehen können. Aber ich bin ja auf dieses Forum hier gestoßen und hoffe mich hier mit anderen Introvertierten über Ihre und meine Probleme austauschen zu können. Also dann bis bald:) Theki

Kommentare

  • edited Februar 19
    Ich grüße dich Theki und heiße dich willkommen von jemanden der auch noch nicht lange hier ist.
    mit deiner Aussage rennst du bei mir offene Türen ein und ich weiß ganz genau was du meinst. mir geht es praktisch genauso. ich bin der Stille in der gruppe, während alle anderen ausgelassene gespräche führen und wenn es mal zu dem smalltalk kommt antworte ich meistens sehr kurz und sachlich. was für mich nicht wirklich zielführend ist neue Leute kennenzulernen, dazu weis ich auch nie worüber ich mit neuen Leuten reden soll. wenn ich zum Beispiel fragen stelle habe ich oft das gefühl ich bin eher unhöflich. so läuft es darauf hinaus das ich eher den mund halte und zuhöre. also nur so ein kurzer anriss meiner Person. wie bekommst du das thema smalltalk hin?
  • Danke für deine Antwort:)
    Beim Thema Smalltalk geht es mir ähnlich. Oft komme ich in einen Modus, in dem ich nur Fragen stelle und die andere Person einfach erzählen lasse, Fragen stellen fällt mir generell sehr leicht. Am Ende des Gesprächs ist es dann oft so, dass ich alles über die andere Person weiß aber sie überhaupt nichts über mich. Oft habe ich auch das Gefühl, andere Personen mit meinen Fragen zu nerven, dabei bin ich meistens wirklich daran interessiert. Das ganze macht es mir auch sehr schwer, neue Leute kennenzulernen. Ich habe zwar einen guten Freundeskreis, der besteht jedoch schon seid Jahren aus denselben Personen. Das ist zwar an sich nicht schlimm, aber ich würde mich freuen, auch mal neue Leute kennenzulernen oder zumindest die Möglichkeit dazu zu haben.

    Mit meinen Freunden ist das ein anderes Thema, mit denen kann ich manchmal sogar stundenlang reden, teilweise über belangloses Zeug, teilweise aber auch über tiefergehende Themen. Irgendetwas ist "anders", wenn ich mit meinen Freunden rede. Sobald dann aber auch nur eine neue Person dazukommt, ist es als ob ein Hebel umgelegt wird und ich bin wieder komplett still. Ich kann dann meistens auch nicht erklären, woran das eigentlich genau liegt.
  • edited Februar 19
    @Theki
    Sieht bei mir genauso aus. Was den Freundeskreis angeht, aber mit den Fragen stellen tu ich mich etwas schwer. Wenn bei mir neue Leute in die Gruppe kommen brauche ich immer etwas Zeit Um die Person zu beurteilen und einzuschätzen.( und einzuschätzen wie die Person wirklich drauf ist) wenn die Person es solange schafft auch in der Gruppe immer wieder aufzutauchen. dann Taue ich auch stück für stück auf. bei meiner Studentenfreundes Gruppe habe ich Fast zwei Jahre gebraucht um vollständig aufzutauen, aber das lage hauptsächlich daran das ich sie seltener gesehen habe. Wo ich zum Beispiel neue Leute getroffen habe und kennengelernt, war bei einem Pen and Paper Spiel von einem Kumpel der auf eine anderen Uni ist und seine Leute eingeladen hat. das brauchte mir eine gewisse vertraute umgebung. ich war überrascht wie schnell ich da aufgetaut bin. ich war von mir selbst beeindruckt.
    So habe ich neue Leute getroffen es ist zwar kein inniges verhältnis, aber man kann durchaus plaudern.
    hast du schon mal etwas ähnlich versucht ? :)
  • Ja das geht mir bei meinen Unileuten auch ähnlich. So oft sehe ich die nicht und wenn, habe ich das Gefühl, dass ich nicht wirklich ich selbst sein kann und bin meistens sehr viel ruhiger als wenn ich mit meinen alten Schulfreunden bin.
    Was ich schonmal gemacht habe, ist, dass ich zu einem Improvisations Theater Kurs gegangen bin. Impro Theater klingt erstmal etwas merkwürdig aber mir hat es echt Spaß gemacht und man ist von Anfang an gezwungen aus sich heraus zu kommen. Vielleicht ist es bei dir mit Pen and Paper ja ähnlich, ich habe es selbst noch nie gespielt (obwohl ich eigentlich Interesse hätte) aber vielleicht ist dort ja auch so, dass man gezwungen ist aus sich heraus zu kommen. Und da es in einem spielerischen Rahmen ist, fällt es leichter, als wenn man im "echten" Leben aus sich heraus kommen müsste.
  • Wenn ich fragen darf, was studierst du ?
  • Äh also ich studiere Umwelttechnik:) Meine Kommilitonen sind eigentlich alle sehr nett aber es fällt mir trotzdem sehr schwer im Studium Anschluss zu finden
    Wie ist es bei dir?
  • Ich studiere Wirtschaftsrecht und bei mir war es so das ich in meiner gruppe ein bisschen reingestolpert bin. Man sitzt in den Vorlesungen zusammen und man fand sich sympathisch und so ist man zu einer gruppe geworden. Außerhalb dieser gruppe gibt es zwar auch noch andere die auch nett sind aber da hat sich nie etwas gebildet das über den "bekannten" hinausging. Dazu Anschluss bei anderen zu finden ist für mich genauso schwer. ich beginne von mir aus sehr selten gespräche und man müsste mich schon ansprechen.
    Was genau macht man bei Umwelttechnik? ich kann mir da nichts vorstellen.
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