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Das viele Nachdenken

Hallo in die Runde, dass wir Intros viel nachdenken, ist uns ja bekannt. Im Prinzip mag ich das ja auch, über das Leben zu philosophieren und auch vieles zu hinterfragen.

Im Moment treibt mich aber das Thema etwas um, dass ich immer alles zerdenken muss. Das macht mich echt wahnsinnig. Jede Situation am Tag, jede Begegnung gehe ich abends nochmal durch und überlege, was ich hätte besser machen können.

Aber das führt doch zu nichts. Gerade zur Zeit empfinde ich meinen Kopf so schwer vom vielen Denken.

Ich möchte so gerne das Leben fließen lassen, es hinnehmen, wie es ist und einfach nur leben. Und nicht immerzu alles bewerten und analysieren. Manchmal möchte ich meine Gedanken einfach nur abschalten....

Hab jetzt auch angefangen zu meditieren, aber auch hier flitzen meine Gedanken woanders hin.

Wie ist das bei Euch, akzeptiert Ihr das als eine Seite von Euch oder nervt Euch das auch phasenweise?

Herzliche Grüße

Kommentare

  • Hallo @Nethi,

    kann ich verstehen, dass dich das nervt, das tut es mich nämlich auch manchmal. Situationen im nachhinein noch mehrmals durchgehen, obwohl es doch schon vorbei ist, alles doppelt und dreifach analysieren,... Da wäre so ein "Not-Aus" Schalter schon manchmal praktisch, wenns im Kopf einfach zu viel wird.

    Spazierengehen oder Sport an der frischen Luft tut mir da unheimlich gut. Auch in einem Buch lesen bringt die Gedanken zumindest für den Zeitraum des lesens zum erliegen.

    Machmal fällt es mir leichter und machmal auch schwerer, das viele Denken als eine Seite von mir zu akzeptieren. Es kommt auch immer drauf an, in welcher Allgemeinverfassung ich mich gerade befinde. Ich gebe dir da absolut recht, dass es auch mal schön wäre, das Leben einfach fließen zu lassen, ohne Gedanken.


    Viele Grüße
    Igel_82
  • Hallo @Nethi

    Also das vielen Nachdenken habe ich schon sehr früh als einen Teil von mir akzeptiert und ich bin dankbar dafür, die Zeit dafür zu haben. Denn es wird zur Qual, wenn ich KEINE Zeit dafür habe. Dann belastet es mich, also in der Form, dass ich es nicht ausleben kann.
    Wenn ich beim EInschlafen vor lauter Gedanken nicht zur Ruhe komme, oder nachts aufwache und das Gedankenkarussell direkt zu drehen anfängt und ich deswegen nicht wieder einschlafen kann, nervt es mich enorm. Aber das ist ein Zeichen - das habe ich jetzt erkannt - dass ich mir nicht genug Zeit dafür tagsüber gegeben/genommen habe und ich einen Gang runter schalten sollte.
    In solchen Situationen hilft mir Meditation, auch wenn ich manchmal gar nicht bei der Sache bin und was anderes denke. Ich lasse es zu und es ist ok. Und dann klappt das auch mit dem Runterkommen.

    LG
    Unikum
  • edited März 2
    Auch ich denke regelmäßig über viele Ereignisse nach und wie andere Menschen über mich denken. Dieses Nachdenken und nach Auswegen suchen gehört zu mir und entlastet mich solange ich Wege finde besser mit etwas umzugehen oder eine Situation nachträglich zu entspannen oder zukünftig erwartungsgemäßer verlaufen zu lassen.
    Dass Du Dir jetzt so viele Gedanken machst zeigt Dir dass die Situationen oder Begegnungen nicht so verliefen wie gewünscht oder ein Thema berühren das Dir nahe geht. Sicher sind Dir auch schon Möglichkeiten eingefallen diese Situationen mehr nach Deinen Wünschen verlaufen zu lassen. Vielleicht zweifelst Du wie die richtige Herangehensweise ist oder wie die anderen Beteiligten reagieren werden.
    Ich denke überall gibt es aufgeschlossene empathischen Mitmenschen die Dich aus ihrer Lebenserfahrung heraus mit Deinen Wünschen wahrnehmen wollen und um ihre eigene Tollpatschigkeit wissen und dadurch vieles tolerieren was dem Anderen hilft.

    Sobald erkennbar wird dass man das Belastende beeinflussen kann, sichtbare Verbesserungen eintreten und die anderen Mitmenschen dies respektvoll zulassen kann man wieder die Stille genießen und Kraft schöpfen.
  • Hallo, liebe Runde, ich bin neu hier! Ich war in letzter Zeit immer wieder in diesem Forum und habe viele Diskussionen entdeckt, die ich als vieldenkender Mensch sehr spannend finde.
    Ich denke auch über vieles nach, was unsere gesellschaftlichen Entwicklungen betrifft. Ich reflektiere sehr viel über Erlebtes und kann das Vieldenken grundsätzlich sogar genießen. Wenn sich mein Denken um sorgenvolle Themen dreht, dann wird es allerdings mitunter sehr mühsam, doch mit zunehmenden Lebensjahren kann ich immer mehr Strategien entwickeln, mein Gehirn zu entlasten. Ganz klar hilft mir die Einteilung in zwei Kategorien: A) Hier kann ich etwas ändern; B) bei diesen Themen kann ich nichts ändern - außer meine Haltung dazu ...
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