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Das Leben ist eine Reise ...

... durch bekannte Landschaften ebenso wie in unbekannte Regionen, die vielleicht auch nicht von allen Menschen entdeckt werden wollen. Das Auf und Ab des Lebens ist es, dem ich mich stelle und diese Herausforderungen des Lebens formen mich. Dabei treffe ich sehr gerne auf Menschen, die manchmal auch nicht anders können, als hinter so viele Oberflächlichkeiten zu blicken ... und ich freue mich, dabei auch Türen achtsam und behutsam zu öffnen, um dahinter die essenziellen Themen des Lebens einzusehen oder um schon recht alte Teppiche zu heben, um darunterzublicken ...

Bei meinen Begegnungen mit Menschen ist mir sehr wichtig, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen. Achtsamkeit ist mir eine der wichtigsten Eigenschaften, die ich in mir entwickeln möchte.

Hallo, liebe Menschen, ich bin neu hier und ich bin sowohl gerne unter wertschätzenden Menschen, wie ich auch ganz viel Zeit dazu verwende, alleine die vielen Eindrücke, Entdeckungen und all das, was auf mich einströmt, zu überdenken, zu verarbeiten, damit umzugehen. Ich bin genauso introvertiert wie extravertiert - und mit Sicherheit ganz vieles dazwischen.

Das Nachdenken und Einordnen verbringe ich am liebsten schreibend, denn dadurch ergeben sich für mich die meisten Klarheiten. Und ich weiß, dass sich mir in diesem Leben nicht alles erschließen muss ...

Schön, dass es dieses Forum gibt!

Kommentare

  • Hallo @seelenbilder,

    wie schön, dass dich deine Reise nun hierher geführt hat.

    Ich habe das Gefühl, dass du hier bei uns gut aufgehoben bist. :-)

    Schau dich in Ruhe um und beteilige Dich wenn und wo du magst.

    Herzlich willkommen!

    Viele Grüße,
    Ina

  • Hallo Ina,

    vielen Dank für Deinen Willkommensgruß, Deine Worte fühlen sich sehr herzlich an, ich freue mich darüber :-)) !!!

    Ich war schon mehrmals *hier* und habe mich bereits dazu aufgemacht, einige Türen lesend etwas zu öffnen, denn ich bin auch ein sehr offener Mensch auf meinen Reisen, wenn ich Gleichgesinnte erkennen kann. Dabei ist für mich nicht wichtig, einer Meinung zu sein, sondern auch andere Einsichten kennenzulernen und gegebenenfalls einfühlsam zu diskutieren. Die ähnlichen Interessen sind es, die mein Wachsein inspirieren.

    Liebe Grüße!
  • Was sind denn so deine Interessen?

    Wir haben hier schon öfter festgestellt, dass uns ähnliche Themen oder Aktivitäten interessieren.

    Häufig verbringt man seine freie Zeit am liebsten mit den Dingen, die einem riesig Spaß machen oder helfen, die eigenen Akkus schnell und gut wieder aufzuladen.

    Am besten sogar beides gleichzeitig. :-)
  • edited April 10
    Meine Interessen sind vielfältig, wie wohl bei sehr vielen Menschen, die sich hier im Forum treffen - sie führen mich oft auch an sehr schöne Orte, die ich mit Liebe und Achtung auf Fotos festhalte. Meine Reisen nach Innen (in die Seelen und Herzen von Menschen) und im Außen sind sehr wichtige Lebenselixiere für mich, wobei mich die Reisen nach Innen oft auch sehr fordern ...

    Meinen Akku speise ich am liebsten in der Natur, im Kino, beim Lesen (von Biografien, historischen Romanen, Krimis, psychologischen und philosophischen Texten), beim Fotografieren, beim Schreiben von Gedichten und Texten - und ich sammle mit größter Freude Kurzgeschichten und Zitate. Ich liebe es, zu kochen, Musik zu hören, ich verbringe gerne Zeit mit Kunst und Kultur und schätze es sehr, mich mit seelenvollen Menschen auszutauschen. Und: Ich brauche auch sehr viel Rückzug! ;-)

    Ich kann mir vorstellen, da sind einige Übereinstimmungen dabei?

    Meine Reisen - nach Innen und nach Außen - teile ich auch gerne mit bewussten Menschen...
    https://cml179.wixsite.com/lebenslinien/post/erlebnisreiche-stille

  • Hallo @seelenbilder,
    Willkommen im Reisezentrum für Introvertierte !
    Ich glaube Du kannst ein weitreichendes Spektrum an Gedanken und Sichtweisen einbringen.

    Es ist für mich nicht wichtig, einer Meinung zu sein, sondern auch andere Einsichten kennenzulernen und gegebenenfalls einfühlsam zu diskutieren
    Nur dadurch dass wir auch andere Sichtweisen als möglich und verständlich akzeptieren bietet sich für zwei Seiten eine Chance geeignetere Auswege für sich selbst zu erkennen oder auch ein erweitertes Verständnis für die Mitmenschen zu entwickeln.

    Ich habe heute ein Buch fertiggelesen, in dem ich diese Worte fand: "Manche ertragen es nicht, wenn man ihnen hilft"
    Man muss den Menschen zugestehen ihren eigenen Weg zu gehen, für sich zu entscheiden welche Vorschläge ihnen hilfreich und persönlich realisierbar erscheinen. Das muss man auch erst einmal lernen.
    Oft ist es auch nur ein sehr kleiner Bereich in dem man Trost und Anregung geben könnte und die eigenen naheliegenden Schritte können für den Anderen unpraktikabel sein. Man kann versuchen erwartungsfrei mit Verständnis beizustehen. Nur manchmal gelingt das auch.
    Kannst Du mir den Titel jenes Buches mitteilen ?

    Ich wünsche Dir vielfältige neue Sichtweisen die Dich innerlich bereichern und weiter inspirieren !
  • edited Juli 10
    Hallo @Nightworker,
    ich danke Dir sehr herzlich für Dein Begrüßen und Deine Rückmeldung!!!
    Ich habe schon gesehen, dass es von Dir viele Gedanken und Sichtweisen in diesem Forum gibt, ich freue mich schon darauf, diese alle zu lesen :-))

    Genau dieses erweiterte Verständnis für Mitmenschen ist für mich so essenziell ... es wird mir immer wichtiger - ich setze mich derzeit gerade intensiv mit Aspekten auseinander, die Menschen zu Verletzenden machen können. Ich erfahre immer wieder aufs Neue, dass Verletzende selbst so viele Verletzungen erlitten haben.
    Aber es heißt bei weitem nicht, dass der Verletzte immer diesen Weg gehen wird ... denn es gibt Erlösung und der Rucksack des Lebens kann um so vieles leichter werden ... Es gibt die magische Kraft des Verzeihens ... sie kann einem so viele Wege öffnen!

    Ja, ich stimme Dir aus Überzeugung zu - Menschen sollen ja auch ihre Freiheit beanspruchen, eigene Pfade zu suchen und zu gehen!!! Selbst wenn jemand um Rat oder Hilfe fragt, bleiben diesem letztendlich nur eigene Entscheidungen, wie man selbst handelt.
    Dieses Bestreben, jemandem erwartungsfrei mit Verständnis beizustehen, sehe ich auch als sehr wichtig in menschlichen Begegnungen. Es ist mir selbst wichtig, mich nicht überstülpt zu fühlen, wenn ich an Türen anklopfe und um Rat bitte.

    zum Buch: "Das Versprechen der Wüste" - Katherine Webb
    Eine junge Archäologin bricht mit ihrem Verloben 1958 in die arabische Welt auf. Der Oman wird für sie zum Schauplatz unzähliger Ereignisse und Abenteuer, die sie selbst sucht oder in die sie hineingespült wird.
    Anfangs hat mich das Buch nicht sonderlich angesprochen, der Plot hat sich aus meinem Empfinden zäh entwickelt. Mein Durchhaltevermögen hat sich jedoch gelohnt, denn Seite für Seite wurde das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt richtig spannend und die HeldInnen der Geschichte begannen, sich auch vor meinen Augen zu formen ...
    Historisch sind die Umstände, dass es in dieser Zeit zu Konflikten zwischen dem omanischen Militär, das von britischen Soldaten unterstützt wurde, und von Saudi-Arabien unterstützten Aufständischen kam, Stw. Dschabal-Krieg.

    Wunderbare Bücher, die ich immer wieder so gerne verschenke, sind jene von Khaled Hosseini ... In seinen Büchern finden sich einzigartige Beschreibungen des früheren Afghanistan mit seinen EinwohnerInnen - seine zentralen Themen sind Freundschaft und Solidarität und zwar gerade unter äußerst schwierigen Umständen! "Der Drachenläufer", "Tausend strahlende Sonnen", "Traumsammler"

    Herzliche Grüße und auch Dir eine Fülle der Inspirationen!
  • edited Juli 11
    ... wieder einmal schlaflos, weil mir so vieles durch den Kopf geht.
    Ich lese hier von Menschen, die sich unverstanden fühlen von anderen, weil sie nicht dem entsprechen, was heute wohl von Menschen erwartet wird. Warum quälen solche Gedanken, wenn wir doch alle ganz individuell sein dürfen?

    Ich beobachte, dass ich selbst auch immer leiser werde. Ich lerne, mich selbst zu verstehen und mich weniger zu verurteilen - einfach anzunehmen, was ist. Mit den Jahren ist mein Sein gut. Es hat nicht nur mit meinen eigenen Anlagen zu tun, dass ich lieber an stillen Plätzen bin, es ist meinerseits auch eine Reaktion auf zuviel Lautes, Grelles, für mich Unwichtiges.

    Darf ich Dich an Logenplätze für die Seele führen? Hier schlägt das Herz in großem Staunen und die Seele spannt weit ihre Flügel aus ...
    https://cml179.wixsite.com/seelenbilder/single-post/2019/08/27/Logenplätze-für-die-Seele

    https://cml179.wixsite.com/seelenbilder/single-post/2017/07/01/Mit-leichtem-Gepäck
  • Liebe @Seelenbilder
    herzlich willkommen hier. Ich empfinde diese Gruppe als respektvoll. Wir kommunizieren bedacht, die Nachrichten kommen spärlich. Ich mag es nicht, "überflutet" zu werden..
    Ich erlaube mir eine Frage an dich: Du hast zum zweiten Mal einen Link geschickt. Worum handelt es sich? Warum steht das "unanständige" Wort am Anfang?

    Liebe Grüsse
  • Liebe Eva,
    vielen Dank für Deinen Willkommensgruß!

    Ich lese hier von Menschen, die spärlicher und seltener posten, so wie andere mehr und öfter schreiben. Es ist alles in Ordnung, denn man ist ja nirgendwo unter Druck, lesen zu müssen. Dadurch entsteht für mich auch keine Flut, denn jede/r hat hier die Wahl, und das ist gut so und ich begrüße es! Jeder kann nach Themen wählen, nur lesen oder sich auch dazu äußern.

    In den beigefügten Gedanken geht es um herzerfrischende Weite an für mich einzigartigen stillen Plätzen. Schönheit und Natur als Lebenselixier ... dazu sind mir zwei besondere Orte eingefallen.

    Liebe Grüße!
  • Hallo, liebe Lesende,
    mein letzter Ausflug hat mich in eine der schönsten Städte Österreichs geführt - an einen äußerst speziellen Ort. Diesen Besuch kann ich sehr empfehlen! Auch, weil sich trotz großer Beliebtheit keine Menschenmassen entwickeln ...
    https://cml179.wixsite.com/lebenslinien/post/alles-fließt
  • Eine Frage in die geschätzte Runde: Wie geht es Dir damit, wenn Dir jemand den Gedanken mitgibt: "Bleib so wie Du bist!" - Was fühlst Du dabei?
  • Oh, ich glaube, @eva meinte das Wort "wix", das ist einfach der Name des Webseitenanbieters und hat nichts mit der Tätigkeit zu tun, die ein wenig unanständig klingt. Auf die Links kann man ruhig draufklicken, die führen einfach zu Blogeinträgen von seelenbilder.

    @seelenbilder Hm, ich glaube, ich finde den Spruch irgendwie leer und klischeebehaftet. "Bleib so wie du bist" ist natürlich zweifelsohne als Kompliment gedacht, aber irgendwie fand ich ihn immer ein wenig herablassend. Es klingt für mich ein wenig nach "ich weiß, du bist anders und seltsam und du hörst das oft von Leuten, aber ICH bin hier um dir zu sagen, dass du ruhig so seltsam bleiben kannst!" Ich weiß nicht.. ich hab Leute lieber, die mich verstehen und für die meine "Seltsamheit" einfach ein Audruck meines Charakters ist, der als völlig normal anzusehen ist und nichts, was mich von ihnen abgrenzt.
  • @San, danke bezüglich Aufklärung bezüglich des unanständigen Wortes des Webseitenanbieters :-))

    Ja, ich habe das auch immer so empfunden ... als Kompliment gedacht! Aber sehr schal und ja, man kann es auch als herablassend empfinden.
    Es war an mich adressiert nicht so sehr das "Anderssein" gemeint, aber das "Du bist immer für mich da!", "Mit Dir kann ich so gut reden", es möge IMMER so bleiben. Ich habe mich in manchen Fällen "benotet" gefühlt und fand es einfach erstickend, dass ich mich in den Augen anderer nicht weiterentwickeln sollte ...
    Ich sehe das Leben als eine ständige Möglichkeit, zu wachsen, zu reifen, und ja, auch Irrtümer zu korrigieren - wo es möglich ist, neue Chancen zu ergreifen.
    Jedenfalls möchte ich nicht für andere funktionieren, nur weil es für diese so bequem ist. Mein Leben muss für mich stimmig sein.
  • @seelenbilder AUTSCH! Gerade das, woür du gelobt wurdest, war ja ein Dienst, den du anderen auf zuverlässige Weise erwiesen hast. Die wollten nicht um deinetwillen, du mögest so bleiben (und dich wohlfühlen) wie du bist, die wollten das um ihretwillen, damit sie weiterhin kostenfreie emotionale Arbeit von dir erhalten können. Ich hab das Gefühl, oft merken Leute gar nicht, dass eine Beziehung ziemlich einseitig zu ihren Gunsten ausfällt und glauben, man fühlt sich in dem Gespann genau so aufgehoben und wertgeschätzt, wie sie sich dort fühlen.

    Darüber, dass es einem auch Raum für Entwicklung nimmt, hab ich noch gar nicht nachgedacht, aber du hast vollkommen Recht!
    Da muss ich an ein Zitat aus dem Internet denken: Me: "What defines you?" Him: "Nothing. Because that would mean there is no room for change."
  • @San - Vielen Dank, Du hast es mit Deinen Worten auf den Punkt gebracht. Und das Zitat ist auch goldrichtig, werde ich in meine umfangreiche Sammlung aufnehmen!

    Die Person, die dieses Unwohlsein über diesen einen Satz vor Jahren in mir ausgelöst hat, hat mit Sicherheit niemals eine "negative" Absicht dahintergesetzt, es war tatsächlich eine Wertschätzung. In unserem sehr guten Gespräch darüber war sie sehr erschrocken, was der Satz bei dem, dem er zugedacht ist, auslösen kann.
    Allerdings habe ich ab diesem Zeitpunkt vermehrt darauf geachtet, wer ihn mir gegenüber geäußert hat ... https://cml179.wixsite.com/lebenslinien/post/bleib-nicht-so-wie-du-bist
  • SanSan
    edited September 11
    @seelenbilder Ein weiterer Gedanke dazu kam mir, als ich deinen Artikel las: "Bleib so wie du bist" ist der Versuch einer emotional verkrüppelten Gesellschaft, einer Person zu sagen "Du bist gut so, wie du bist". Wir alle sind oft nicht in der Lage, Menschen zu sagen, dass wir sie lieben, obwohl (gerade weil?) sie uns nahestehen. Wenn es sich nicht gerade um einen Partner in einer Liebesbeziehung handelt. Aber wer sagt seiner Mutter das? Seinem erwachsenen Kind, das schon lange nicht mehr Zuhause wohnt? Dem Bruder, der Schwester? Freunden?
    Die "du-Anrede" in "Du bist gut, wie du ist" ist vielleicht zu persönlich, genau wie ein "ich liebe dich (so wie du bist)". Vielleicht sagt man deshalb das etwas holprige "Bleib so wie du bist" denn es sagt ja im Grunde aus, dass man so bleiben kann, weil es gut so ist.
    Dein Artikel mit der Antwort "ich will nicht bleiben wie ich bin" ist die direkte Antwort auf das "um den heißen Brei herumreden". Denn es stimmt - wer so bleibt wie er ist, hat schon verloren, denn der ist verholzt und entwickelt sich nicht mehr. Wenn man aber die (wie von mir vermutet) dahinterliegende Bedeutung des "Du bist gut so wie du bist" nimmt und deine Antwort darauf legt, dann passt sie schon nicht mehr. Da es in der Aussage "du bist gut" nicht mehr darum geht, dass man sich nicht weiter entwickeln soll. Es geht nur darum, dass das Bedürfnis nach Weiterentwicklung nicht gleichzeitig bedeutet, dass deine jetzige Person solange nichts wert ist, WIE du dich nicht weiterentwickelst. Es sagt im Grunde, dass du JETZT gut bist und dass du auch nach deiner Entwicklung gut sein wirst.

    Hoffentlich war das jetzt nicht zu wortklauberisch und einigermaßen verständlich ^^' ich nehm gerne Worte auseinander.

    Edit zum Zitat in deinem Artikel: Ja, ich glaube auch, dass das größte Geschenk, das ich von meinem jetzigen Partner erhalten habe, das gleichzeitig größe Geschenk ist, dass ich JE erhalten habe: Gesehen zu werden. Nach dem Sehen verstanden zu werden. Und nach dem Verstehen angenommen werden. Wie ich bin. Ob ich so bleibe oder nicht.
  • @San: Vielen Dank für Deine herrliche Untersuchung! Du hast wesentliche Aspekte aufgezeigt und ja, natürlich habe ich "damals" auch hören können, dass es gerade gut ist.
    Dennoch, es war nicht alles, was ich gefühlt habe. Und Du hast natürlich eine Sicht eingebracht, die ziemlich sicher auf so einige zutreffen wird, die einem nicht sagen können, dass sie jemanden lieben / lieb haben.
    Dass ich das "Bleib so, wie Du bist" überhaupt *schräg* hereinbekommen habe, hat sicherlich auch mit meinem Elternhaus zu tun. Ich hatte immerzu das Bedürfnis, mich davon wegzuentwickeln ... Nicht ein verholztes Wesen zu werden, nur weil man vor dem Leben soviel Angst hat ... sondern weiter sehen zu wollen, vieles entdecken zu wollen, auch mal Unbequemes auf sich zu nehmen!

    "Es geht nur darum, dass das Bedürfnis nach Weiterentwicklung nicht gleichzeitig bedeutet, dass deine jetzige Person solange nichts wert ist, WIE du dich nicht weiterentwickelst." - Ja, es geht um ein Bedürfnis meinerseits, Weiteres im Leben zu entdecken. Doch selbst, wenn ich Pausen einlege und raste, ist es okay.
    Wir Menschen sind ja auf einer Reise, deren Wege allerdings nicht gleich vom Start weg detailliert feststehen. Und auch die Ziele werden nicht alle definiert sein können - und hier kommt es auch darauf an, ob wir dem Leben auch eine spirituelle oder sogar religiöse Bedeutung geben.

    Alles in allem halte ich es trotzdem für sehr gewagt, jemandem diesen Wunsch auf seine Reise mitzugeben, denn es würde voraussetzen, dass man den anderen so gut kennt wie sich selbst, eben mit allen Anteilen. Ich glaube nicht, dass das möglich ist.
    Ich wage die Behauptung, dass es so manchen Menschen nicht einmal gelingt, sich selbst voll und ganz kennenzulernen. Denn es ist ein Wagnis, sich auf sich selbst einzulassen! Und viele wagen es einfach nicht ...
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