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Studienabbruch

Servus.

Ich studiere Mechatronik an einer größeren Universität und bin mittlerweile im 6. Semester.
Auf den ersten Blick ist alles gut, weil meine Noten durchwegs gut sind, aber nun müsste ich eine Bachelorarbeit schreiben und danach einen Job finden, und ich weis bei beidem nicht wie ich das machen soll.

Ich hab bisher im Studium immer nur alleine zu Hause auf meine schriftlichen Prüfungen gelernt und das hat auch funktioniert. Aber jetzt muss ich für die Bachelorarbeit an einem Lehrstuhl arbeiten. Ich kann das was ich in der Bachelorarbeit machen soll eigentlich noch nicht und muss das alles selber herausfinden, indem ich Mitarbeiter am Lehrstuhl frage, von denen ich aber niemanden kenne.
Falls ich die Bachelorarbeit doch schaffen sollte, muss ich danach Bewerbungsgespräche führen, die sind ein Albtraum für mich.
Und falls ich da tatsächlich jemanden überzeugen kann mich einzustellen, muss ich im Unternehmen unter meinen neuen Kollegen Anschluss finden. Das wird auch eine unmögliche Aufgabe für mich.

Ich habe so große Bedenken davor, dass ich überlege das Studium abzubrechen und lieber in einem Unternehmen eine Ausbildung zu machen. Da ist das alles durchgeplanter wer dir was beibringt und wer dein Ansprechpartner ist und was von dir erwartet wird. Das würde meine Persönlichkeit nicht so sehr überfordern...
Aber es wäre sehr schade um mein Studium.

Viele Grüße
Lekrub

Kommentare

  • Sei mir nicht böse, aber du willst JETZT dein Studium abbrechen...?! So kurz vorm Ziel?

    Ich meine, wenn du später noch etwas anderes machen möchtest, dann ist das völlig okay, aber mach doch jetzt den Sack erst mal zu. Dann hast du wenigstens schon was in der Tasche.

    Ich habe selber auch Diplom gemacht (ja, lange ist's her... ;-) ) und dann noch einen Master dran gehängt. Deshalb kann ich die Aufregung vor der Abschlussarbeit sehr gut nachvollziehen. Aber das ist doch kein Grund, gleich alles hinzuschmeißen.

    Also, Ar*$&#backen zusammenkneifen und die 3-4 Monate noch durchhalten. ;-)

    Du wirst dann sehr stolz auf dich sein, weil du die Herausforderung angenommen hast und am Ende das Zeugnis in der Hand halten wirst. :-)

    Und dann kannst du immer noch schauen, ob du dich umorientieren möchtest.

    Viel Erfolg weiterhin!

    Ina

    Achso, eine Sache noch:

    "Ich kann das was ich in der Bachelorarbeit machen soll eigentlich noch nicht und muss das alles selber herausfinden, indem ich Mitarbeiter am Lehrstuhl frage, von denen ich aber niemanden kenne.
    Falls ich die Bachelorarbeit doch schaffen sollte, muss ich danach Bewerbungsgespräche führen, die sind ein Albtraum für mich.
    Und falls ich da tatsächlich jemanden überzeugen kann mich einzustellen, muss ich im Unternehmen unter meinen neuen Kollegen Anschluss finden. Das wird auch eine unmögliche Aufgabe für mich."

    Da mussten wir alle mal durch. :-)
    Und wir leben auch noch. ;-)

    Mal abgesehen davon, dass du auch nach einer anderen Ausbildung Bewerbungsgespräche führen und dich mit Kollegen arrangieren musst.

    Man gewöhnt sich daran. ;-)
  • Ich sehe es genauso wie @Ina. Das klingt für mich eher so, dass du deine Komfortzone nicht verlassen möchtest. Mit Menschen reden.... Oh, schlimm. Manche könnten ja auch nett sein. ;-)

    Ein Studium ist nicht nur Fachwissen aneignen, sondern sich auch persönlich weiter zu entwickeln.

    Und wie Ina schon sagt:
    Auch für und nach der Ausbildung musst du dich bewerben, mit Menschen reden und dich da eingliedern.

    Du hast also jetzt die Möglichkeit, dich deinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen. Zieh's durch! Oder möchtest du dein Leben lang von einer Ausbildung zur nächsten wechseln und jeweils kurz vor den Abschlussprüfungen abbrechen!?

    Und was spricht gegen einen Master im Anschluss?
  • Na ja, darum geht es ja auch insbesondere bei der Ausarbeitung einer Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit: Sich im Eigenstudium Dinge aneignen, die man vorher noch nicht konnte oder wusste.

    Mir hat das beide Male sogar ziemlich viel Spaß gemacht. :-)

    @Bianca hat das meiner Meinung nach ganz exakt auf den Punkt gebracht.

    Insbesondere hiermit:

    "Du hast also jetzt die Möglichkeit, dich deinen Ängsten zu stellen und daran zu wachsen. Zieh's durch! Oder möchtest du dein Leben lang von einer Ausbildung zur nächsten wechseln und jeweils kurz vor den Abschlussprüfungen abbrechen!?"
  • Tja, immer irgendwie schade, wenn dann gar keine Rückmeldung mehr kommt...
  • Ja, schade, @Ina. Offensichtlich war Lekrub zuletzt am 8. Mai online. Er / sie sollte es also gelesen haben. Vielleicht hat er / sie die Antworten nicht hören wollen....

    Der einfache Weg ist aber nicht immer der beste.

  • Na, also ich kann @Lekrub verstehen - alles braucht seine Zeit. Auch bis man sich dazu überwinden kann, sich zu überwinden.

    Ich bin auch der Meinung, ein Studium so kurz vor dem Abschluss auch noch vollständig durchzuziehen - und ja, es kostet auch viel Überwindung, sich der eigenen Angst zu stellen.

    Daher kann ich es verstehen, wenn erst mal keine Antwort kommt...

    @Lekrub: Ich drück Dir die Daumen - Du schaffst das!!!
  • Also ich hatte gestern ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung und da konnte das auch niemand nachvollziehen, warum ich mein Studium abbrechen würde, solange ich es noch schaffen kann. Also werde ich jetzt weiterhin versuchen mein Studium abzuschließen, auch wenn ich nicht sicher bin, ob das noch was wird.
    Ich hab jetzt jedenfalls erkannt, dass meine Überlegungen nicht wirklich Sinn machen und ich da halt durch muss.

    Danke für eure Kommentare und ich denke ich melde mich nicht mehr, nicht dass das wieder vergeblich erwartet wird.
  • Hoffentlich war's die richtige Entscheidung.

    Mach's gut Lekrub.
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