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Unausgeglichenheit und innere Unruhe

Hi ihrs,

obige "Lebensbegleiterscheinungen" verfolgen mich seit ich denken kann. Ich bin jetzt 35 und habe bis heute weder
definierbare Gründe, noch Mittel gegen diese stressigen Themen gefunden.

Vielleicht geht es der/dem ein/en oder anderen auch so? Wie geht ihr damit um? Wisst ihr vielleicht besser als ich, wodurch das bei euch ausgelöst wird?

Liebe Grüße,
Comely

Kommentare

  • Ich habe ein ähnliches Problem, stressige Angriffe passieren, selbst wenn ich nur in den Laden gehe
  • Oft ist ein Angst vor etwas. Fühlst du dich nicht wohl unter Menschen? Hast du den falschen Beruf? Getrieben sein kenne ich ganz gut. Aber bevor ich einen Roman schreibe... Vielleicht hast du noch ein paar Details? So viele, wie du eben preisgeben magst.
  • Wenn ich unter Leuten bin, die ich nicht kenne. Sie mögen nicht einmal auf mich achten, aber ich scheine zu ersticken. Es ist einfacher auf der Straße oder im Park, aber drinnen ist es schrecklich, und wenn ich alleine dort bin, ist alles in Ordnung.
  • Momentan zu Corona-Zeiten hab ich immer irgendwie eine komische Unruhe im Hinterkopf, was meine Arbeit angeht, obwohl ich stinknormal ohne Jobgefärdung oder Geldeinbußen von Zuhause aus arbeite.
    Meiner Erfahrung nach kann es sinnvoll sein, sich bei derlei diffusen, unguten, im Hinterkopf schwebenden Gefühlen mal hinzusetzen, die Augen zu schließen und eine Reise nach innen anzutreten um herauszufinden, wo diese Gefühle sitzen (ruhig wirklich auch, WO, körperlich) und welcher Natur sie genau sind. WAS fühlst du da (sei ehrlich zu dir) und kannst du dir vorstellen, WARUM dieses Gefühl da ist? Zum Schluss komplett darauf einlassen, das Gefühl zu fühlen. Danach geht es meist automatisch von allein weg. Gefühle wollen einfach nur gefühlt werden. Die sind ein Reminder deines Systems, dass es glaubt, dass was nicht stimmt. Wenn du bei dem Reminder immerzu auf "in 5 Minuten erneut erinnern" drückst, rennst du halt den ganzen Tag mit dem Gefühl im Hinterkopf rum. Wenn du den Reminder mal gezielt vom Zettelstapel nimmst, durchliest und rational gegencheckst, ob die Gefühle notwendig sind oder ein Coping Mechanismus, Automatismus, oder was auch immer und rational gesehen nicht notwendig sind, kannst du vielleicht gedanktlich aktiv deinem System bewusst machen, dass es unterbewusst diese Gefühle nicht mehr herstellen muss. Könnte ein paar Anläufe brauchen, bis das dauerhaft funktioniert.
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