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Liebe Grüße aus Österreich.

Bin schon eine Weile Mitglied, hab bisher aber noch nicht aktiv am Forum teilgenommen. Das möchte ich nun ändern.

Mein Name ist Andreas, ich bin 38 und komme aus Leibnitz in der Südsteiermark. Da ich Asperger bin, wenn auch in der denkbar leichtesten Form, ist die Introversion quasi als Hauptsymptom mit im Gepäck. Bildhafte Sprache mag ich aber ;)
Was ich jedoch nicht verstehe, ist das Bedürfnis sog. normaler, extravertierter Menschen nach ständigem Trubel, Lärm, Smalltalk, Entertainment usw. usf. Man könnte fast meinen, dass diese Leute sich vor der Ruhe fürchten. Dies führt dazu, dass ich recht zurückgezogen lebe. Die Welt ist mir zu quirlig und zu laut. Komme alleine eigentlich ganz gut klar, doch die Einsamkeit wird zunehmend zur Belastung. Ich mache kein Geheimnis daraus, dass mir die liebste Kontaktvariente eine Zusammenkunft mit einer Frau wäre, die letztlich nicht nur Partnerin sondern beste Freundin ist. Das fehlt mir nämlich wirklich.
Mal sehen, ob ich hier auf Gleichgesinnte treffe...

Mfg Andreas

Kommentare

  • Huhu Andreas, herzlich willkommen! Schön, dass du da bist.
    Bildhafte Sprache mag ich auch sehr. Ich brauch immer irgendwelche bildhaften Vergleiche. Meine Therapeutin musste nach einem meiner Monologe sogar mal grinsen und sagte dann "ich liebe es, wie Ihr Kopf mit Bildern umgeht!"
    Ich wusste nich, dass das nicht jedem so geht.

    Und keine Sorge, hier verstehen vermutlich viele nich, was der Trubel da draußen soll. Ich komm ursprünglich aus Berlin und vor Kurzem kam mir die Epiphanie, dass ich möööglicherweise in einem kleinen Häuschen am Rande eines winzigen Dorfs als die Dorfhexe leben will, hinter deren Rücken getuschelt wird und wo die Kinder einander Mutproben stellen, das Grundstück zu betreten, um Fußbälle aus dem Rasen zurück zu holen.
    I'd like that very much.

    LG
    San
  • Hi hi, ich sehe schon, dass ich nicht ganz alleine bzw. als Unikum auf der Welt bin. Vielen Dank für deine Antwort!
  • Lieber Andreas
    mir geht es genauso, ich wünsche mir einen Mann der mal wirklich passt. In welcher Form ich eine Partnerschaft leben möchte ist mir immer noch nicht klar. Es eilt auch überhaupt nicht. Vielleicht brauche ich das auch bloss als gedankliches Forschungsprojekt, denn ich leide keinen Mangel. Körperkontakt mag ich gar nicht so gerne, das ist kein gut gepflegtes Grundbedürfnis. Ich bin öfter froh über mein Privileg, ungestört sein zu dürfen, als traurig über das Fehlen eines Partners.
    Ich drücke mich auch gerne in Bildern aus und liebe es, Anerkennung dafür zu erhalten.
    Ja, Trubel, Hektik und Co. darf ich jetzt offiziell nicht mögen, endlich!
    Ich wünsche dir alles Gute
  • Hallo Eva,

    danke auch für deine Antwort. Nun, ich suche ja nicht irgendeine Person, sondern die Richtige. Die macht keinen Trubel und sorgt ganz automatisch für Entspannung. Ohne Körperkontakt ginge es jedoch auf gar keinen Fall. Sex, also der Akt selbst, ist aber entbehrlich. Mir fällt aber auf, so eben auch jetzt, dass die „goldene Mitte“ schwer zu finden ist: Entweder wollen sie nur Sex oder sich gar nicht anfassen lassen. Muss ich das verstehen? Nö. Weil's unlogisch ist.
    Ob ich darüber traurig bin? Jein. Ab und zu äußert sich das durch leichte Frustration, offenbar die männliche Form der Trauer. In der Tat bin ich aber manchmal auch glücklich darüber, dass mir viele Unannehmlichkeiten, die eine Partnerschaft, sofern sie nur auf Gefühlen und nicht Kompatibilität beruht, mit sich bringen kann, erspart geblieben sind. Summa summarum fällt es mir bisweilen trotzdem schwer, diesen Zustand zu akzeptieren. Werde ich aber wohl müssen, der Psychohygiene zuliebe.

    Danke, wünsche ich dir auch.
  • Hallo Andreas
    nein so extrem bin ich nicht, dass mich einer nicht anfassen dürfte. Ich habe einfach keine Ahnung, wie ich die Distanz überbrücken könnte, wenn mir einer sympathisch ist. Wie näher gehen? Im Zweifelsfall halt nicht. Und ich lebe ganz zufrieden ohne Körperkontakt. Ich erschrecke immer noch wenn mir jemand im Gespräch an den Arm fasst.
    Trotzdem träume ich von meinem männlichen Pendant, quasi ein nicht mit mir verwandter Zwilling (das wäre dann ein graumelierter blauäugiger intelligenter schlanker Mittfünfziger der sich gerne bewegt und einen schrägen Musikgeschmack hat - und natürlich wie du sagst keinen Trubel machte, sondern mein ruhender anderer Pol wäre) - träumen darf man ja noch.
  • Ok, das verstehe ich durchaus, auch ich mag es nicht, von Fremden betatscht zu werden, Händeschütteln inklusive. Gewollte Zärtlichkeiten genieße ich aber.
    Im Grunde ist deine Vorstellung vom Traumpartner durchaus bodenständig, das müsste es schon geben.
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