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Wo ein Innen ist, sind viele Außen

Liebes Forum,

nach Jahrzehnten der Fehlersuche, des Herumeierns, vielen Abwegen und auch vielen (Selbst-) Schuldzuschreibungen bin ich nun erwartungsvoll und bereits ein wenig erleichtert in dieses Forum gestolpert (nach der Lektüre von 'Still' und 'Kopfsache', da bin ich bestimmt nicht der Einzige).
Besonders fasziniert haben mich die Beschreibungen und Selbsterkenntnisse hinsichtlich der vorgetäuschten Verhaltensweisen von Hochsensiblen, den pseudoextravertierten Personae ... daran habe ich viel herumzudenken und in meiner Geschichte auszuloten. Die Stolpersteine, die sich daraus für die Themen Berufswahl und Beziehungsführung ergeben, sind frappierend.
Ich freue mich darauf, hier die ein oder andere Mitdenkerin (m/w egal) zu treffen oder euch einen mitdenkenden und -fühlenden Kontakt bieten zu können.

Sehr gefreut hat mich der Respekt innerhalb und das 'Niveau' (ihr wisst hoffentlich, was ich meine) der bisher gelesenen Beiträge.

Bis bald!

Kommentare

  • Ein herzliches Willkommen im Forum für Introvertierte, M26

    und schön, dass du nun hier bist!

    Weiterhin gute Erkenntnisse beim lesen der bestehenden Beiträge oder eröffnen von Neuen.

    Viele Grüße
    Enjoythesilence
  • Hallo @M26,

    mir scheint, als würde dein Kopf gerade Karussell fahren. Ich denke aber, dass wir alle hier dieses bzw. ein ähnliches Gefühl sehr gut nachvollziehen können. ;-)

    Herzlich willkommen! :-)

    Viele Grüße,
    Ina
  • Hallo M26 (interessant!),

    zu Deiner Vorstellung, die auf einen sich vielen Themen stellenden Menschen hinweist, ergibt sich von meiner Seite gleich eine Frage: Möchtest Du nachfolgende Andeutung näher erläutern - was genau meinst Du, insbesondere den Punkt "der vorgetäuschten Verhaltensweisen von Hochsensiblen" betreffend?
    "Besonders fasziniert haben mich die Beschreibungen und Selbsterkenntnisse hinsichtlich der vorgetäuschten Verhaltensweisen von Hochsensiblen, den pseudoextravertierten Personae ..."

    Ich freue mich auf Deine Antwort!
    Seelenbilder
  • Guten Morgen und herzlich willkommen!
    Ich bin heut n bisschen doof, da konnte auch Kaffee bisher nichts dran ändern. Aber ich fand deinen Titel bezüglich Innen und Außen gerade sehr synchronisations-mäßig für mich (also es war ein a-kausaler Zusammenhang, ein verrückter Zufall, wenn du so willst) weil ich gerade erst kurz bevor ich deinen Thread überhaupt gesehen habe, viel über die Wirkung im Innen und die Anforderung ausm Außen schwadroniert habe. Und dann kam mir dein Text nicht mal so vor, als wenn er sich wirklich doll um das Thema drehen würde, es war nur die Überschrift, die mir ins Gesicht hauen sollte.(Oder aber ich bin heute zu dumm [deshalb die Referenz am Anfang meines Absatzes] um den Inhalt zu raffen.)

    Anyways! Tob dich "ruhig" aus hier! :D
    LG
    San
  • Hallo M26,

    möchte dich auch noch willkommen heißen. Außerdem interessiert mich das selbe, wie seelenbilder bereits gefragt hat. :-)
  • So, vielen Dank für die Reaktionen. Es ist schön zu beobachten, dass es nicht unbedingt vieler Worte bedarf, um irgendwie einen Anklang, Nachhall, Assoziation o.ä. zu bewirken. So würde sich auch ( @San ) die ein oder andere Wirkung erklären. Das ist besser als es dem Kaffee zuzuschreiben ;) - Das ist die Macht der Sprache!

    @seelenbilder und @Jasmin:
    Ich habe zwischendurch den Gedanken aufgeschnappt, dass es zwar die Präferenzen der Extros und Intros gebe, zudem aber auch ein gesellschaftliches Ideal, das selbst dem eigentlich Introvertierten sozusagen abverlangt, sich extrovertiert zu geben, selbst darzustellen, um (vor allem) beruflich aber auch, z.B. sozial, im Privaten besser dazustehen. Der Antrieb, erfolgreicher zu sein, allgemein gemocht zu werden und - Präferenz hin oder her - nicht allein (bzw. einsam) durch's Leben gehen zu müssen, spielt hier eine Rolle.

    Was logisch folgt, ist vergleichsweise harmlose Anpassung (darauf zielen ja sogar manche Tipps in der Literatur) bis hin zur (weniger harmlosen) Verstellung und vielleicht ja sogar Leugnung jener Eigenschaften, von denen wir uns als Intros eben nicht lösen können (das meine ich mit "pseudoextravertiertem Verhalten" oder eben "Personae", Masken).

    Das kann insofern gefährlich sein, dass man sich in der eigenen Haut (eigentlich ja im eigenen Kopf) fremd vorkommt und ein echt mieses Selbstbild und Selbstwertgefühl bekommt, da man nicht für sich sorgt und zudem noch unter der eigenen Falschheit, der Verstellung leidet. Es muss ja nicht gleich eine manifeste Identitätsstörung sein ...

    Könnt ihr mir folgen? ;)

    Liebe Grüße, M
  • Ja, ich kann folgen @M26 und danke für die Erklärung. Ok, verstellt habe ich mich zum Beispiel nie, da mir ewig nicht bewußt war, dass ich introvertiert (bin halt eher eine Ruhige) und hochsensibel bin. Ich Laufe meines Lebens habe ich mich weiterentwickelt (wie alle anderen auch) und bin von extrem introvertiert zu introvertiert "gewachsen".
    Außerdem habe ich gelernt, manchmal besser zu schweigen als zu diskutieren, wo es eh sinnlos ist.
  • Alles klar, M26!
    Vielen Dank für Deine Erläuterungen, ich bin da ganz bei Dir!
    Ich verweigere Anpassung genauso wie Verstellung, aber ich habe gelernt, nicht mehr alles zu sagen, was mir auf der Zunge liegt. Ich schaffe es, wo notwendig, rechtzeitig meine Zunge zu verknoten. Mein Trost ist aber immer, dass meine Gedanken frei sind. Der Knoten lässt sich ganz leicht wieder lösen, nämlich dort, wo man - manchmal sogar ohne große Erklärungen - verstanden wird: Ich habe in den letzten Jahren so viele extreme Erfahrungen gemacht, was das (Un-)Menschliche betrifft, dass ich es als Ressourcenverschwendung sehe, da den Mund aufzumachen, wo die Wellenlängen nicht einmal ansatzweise parallel verlaufen.
    Ich bin dankbar, in meinem Leben auf Seelenverwandte vertrauen zu können. Es sind wenige Menschen, doch das reicht mir vollkommen. Liebe Grüße!
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