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Ein herzliches Hallo aus NRW!

Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und habe mich daher hier angemeldet. Ich (w, 46J.) würde mich ebenfalls als introvertiert bezeichnen, wenngleich ich mich schwer tue, mich und andere in spezielle Schubladen zu stecken; „ich bin x, du bist y“. Jeder hat so viele Facetten an sich, mal ist man introvertiert und möchte seine Ruhe haben und nicht reden, mal hat man das Bedürfnis nach Austausch mit anderen und kann den Wortfluss kaum stoppen :-)

Was mich seit meiner Kindheit begleitet, ist, dass ich irgendwie immer andere Interessen hatte als die meisten Gleichaltrigen, und ich eher zurückhaltend und ruhig war und bin. Während andere Kinder mit Barbiepuppen gespielt haben, habe ich gern Bücher über das alte Ägypten gelesen, während andere gern auf Partys gegangen sind und sich im übertragenen Sinne „abgeschossen“ haben, war ich lieber draußen in der Natur und habe die Ruhe dort genossen. Während heute die Leute sich überwiegend in sozialen Internet-Netzwerken aufhalten, Whatsapp, Twitter, Facebook nutzen, und sich von Netflix & Co. berieseln lassen, verzichte ich überwiegend auf all dieses und beschäftige mich z.B. mit esoterischen Themen und – bitte nicht erschrecken – mit dem Kartenlegen (ein altes Hobby aus meiner Jugend). Gut, gelegentlich schaue auch ich gern mal einen guten Film oder eine Serie… ;-)

Ich mag einerseits den Austausch mit Menschen und lache auch sehr gerne, andererseits merke ich recht schnell, dass mich die Energien anderer oft regelrecht „fluten“, es mir zu viel wird und ich wieder meinen Rückzug brauche. Ich bin immer schon eher die Beobachterin statt die „Rampensau“ gewesen, dementsprechend habe ich immer schon Schwierigkeiten gehabt, Freunde zu finden und dauerhaft zu halten.

Was für eine Ironie des Schicksals, dass ich eine Arbeit mache, die mit Beratung von Menschen zu tun hat :-)

Hui, ich denke, für’s Erste habe ich genug „Input“ über mich geliefert. Ich freue mich auf Austausch mit Gleichgesinnten!

Viele Grüße von Flordelis

Kommentare

  • Ein Zufall war das Hierherkommen bei mir auch ... ich schätze, wohl bei den meisten hier!

    Ich sehe mich ebenfalls als facettenreich in meiner Kommunikation, wie es die Menschen oder eine Situation eben ermöglichen: Wenn ich von Menschen umgeben bin, mit denen ich klarkommen muss, aber nicht auf einer Wellenlänge bin, dann bin ich definitiv sehr zurückhaltend.

    Ich beschäftige mich auch mit Kartenlegen und bin immer wieder erstaunt, wie aussagekräftig diese sein können. Noch mehr fasziniert mich allerdings die ernsthafte Astrologie, also die psychologische Schiene.

    Das Wort Esoterik sehe ich oft als irreführend, auch leidet es an einem schlechten Ruf. Sicherlich leider manchmal auch zurecht - was ich bevorzuge, ist, eine ganzheitliche Sicht auf das Leben zu haben.

    Liebe Grüße nach NRW!
    Seelenbilder
  • Hallo @seelenbilder,

    dankeschön für deine Zeilen! Das mit dem "nicht auf einer Wellenlänge liegen" kenne ich nur allzu gut. Wenn man dann auch noch zurückhaltend ist, wird dies von anderen oftmals als "arrogant" bewertet; "der/die will nichts mit uns zu tun haben" - obwohl dem gar nicht so ist. Hast du diese Bewertung auch so kennengelernt, dieses als "arrogant" eingeschätzt zu werden, nur weil du zurückhaltend bist?

    Ich freue mich, dass du dich auch mit dem Kartenlegen beschäftigst :-) Darf ich fragen, welche du nutzt? Ich nutze überwiegend die Lenormand-Karten, vor allem für mich, um Dinge, bei denen ich ein "unklares, eigenartiges Bauchgefühl" habe, besser für mich sichtbar machen zu können. Ja, es ist wirklich erstaunlich, wie aussagekräftig sie sein können. Mit Astrologie kenne ich mich leider nicht aus, aber ich kann mir vorstellen, dass auch diese sehr spannende Dinge zu Tage bringen kann.

    Was das Wort "Esoterik" betrifft: Es kommt, wie bei vielen anderen Begriffen und Themen, immer darauf an, wie man diesen Begriff interpretiert und was man daraus macht. Man kann diesen Begriff abstempeln als "ist nur etwas für Verrückte, die den ganzen Tag lächelnd durch die Gegend laufen und lange weiße Gewänder tragen", oder man kann sich damit beschäftigen, was dieser Begriff bedeutet, und was er womöglich beinhaltet.

    Ich bin eher Kopfmensch, sehe viele Dinge kritisch und hinterfrage vieles. Trotzdem gibt mir die Beschäftigung mit diesem Bereich eine gewisse Befriedigung, die Thematik ist für mich ein guter Ausgleich für die viele Kopfarbeit, die ich beruflich leisten muss, und auch generell ein Ausgleich für mein "Kopf-Mensch-Sein".

    Und natürlich ist es unverzichtbar, eine ganzheitliche Sicht auf das Leben zu haben - wenngleich diese Sicht natürlich auch von den eigenen Erfahrungen und Interpretationen des Lebens geprägt ist ;-)

    Auch dir sende ich liebe Grüße - und wünsche dir und den anderen Mitlesenden eine schöne, geruhsame Weihnachtszeit!
  • edited Dezember 2020
    Liebe @Flordelis,
    ich persönlich habe Arroganz immer als etwas erlebt, das Menschen ausstrahlen, die innerlich sehr wenig Standhaftigkeit besitzen. Sie haben sich (un-)bewusst in einen mentalen Schutz-Mantel gehüllt, der nach außen kühl und distanziert wirkt, also wenig angreifbar - und erst bei sehr genauem Hinblicken ist zu erkennen, dass Arroganz oft mit tiefer Unsicherheit gepaart ist.
    Ich habe Rückmeldungen gehört, dass ich eher schwer zuordenbar bin. Und manche, die glauben, mich zu durchschauen, sind oft heftig im Irrtum. Und wenn Menschen Eigenschaften verstecken wollen, die gemeinhin nicht unbedingt als angenehm empfunden werden, dann verhalten sie sich mir gegenüber mitunter auch angriffslustig und toxisch, weil sie spüren, dass ich diese dunklen Seelennischen ausleuchten kann. Die Angst, (auf intuitive Weise) "entlarvt" zu werden, ist groß. Dabei habe ich meine Erkenntnisse nie ausgespielt, ich wollte eher immer helfend eingreifen - dabei habe ich mir aber durchaus die Fingerchen verbrannt. Seitdem lasse ich das sein. Ich übe mich im Beobachten und in der Zurückhaltung.

    Ich nütze am liebsten die OH-Karten - sie werden eher als Spiel verkauft und bestehen in der Möglichkeit, Paarungen aus einem Symbol und einem Rahmen mit einem Begriff zu ziehen - aber die Dinge, die sich da oft zeigen, sind einfach nur verblüffend richtungsweisend. Davon können auch kräftige Skeptiker ein Liedchen singen :-))
    Besonders gern beschäftige ich mich auch mit Naturkarten, die Heilpflanzen und ihre Botschaften für Körper, Geist und Seele offenbaren.
    Ansonst Tarotkarten - es sind immer Phasen, wo ich meine Karten wieder hervorhole.

    Solltest Du dazu noch nähere Fragen haben, können wir uns gerne weiter austauschen, vielleicht auf privaterer Ebene über eine Nachricht?

    Wir haben Parallelen, denn auch ich betätige meinen Kopf intensiv und empfinde daher diese nach innen gerichtete Welt als schönen Ausgleich. Beides zusammen macht mich "runder", wenn Du Dir vorstellen kannst, was ich meine.

    Die Astrologie finde ich noch aussagekräftiger. Sie wird allerdings leider vielfach falsch angewendet. Dabei wäre sie in vielen Angelegenheiten des Lebens eine gute Art und Weise, das universelle Leben besser zu "greifen", erfahrbarer zu machen.

    Liebe Grüße und hoffnungsvolle Weihnachten ...
  • Auch von mir noch ein herzliches Willkommen bei uns @Flordelis

    Schön, dass du zu uns gefunden hast!

    Viele Grüße sendet
    Enjoythesilence
  • @seelenbilder:

    "schwer zuzuordnen sein"... das empfinde ich nicht als verwerflich. Muss man sich und sein Innerstes stets auf dem Silbertablett nach außen hin transportieren? Wenn man alles von sich direkt auf einen Schlag offenbart, überfordert es doch die meisten Menschen und verschreckt sie, gerade wenn man z.B. schwierige Erlebnisse aus der Vergangenheit oder Gegenwart preisgibt. Sich zu offenbaren, "zuzuordnen zu sein" braucht Vertrauen. Vertrauen entsteht nicht auf Fingerschnipp, sondern braucht Zeit. Wenn jemand bereit ist, diese Zeit in dich zu investieren, dann wird er dich auch irgendwann "zuordnen" können. Dies ist ein Geschenk an deine Mitmenschen, welches die meisten hoffentlich zu schätzen wissen.

    Das „helfende Händchen“, das du beschreibst, kenne ich auch an mir nur zu gut. Ich habe daraus gelernt, dass es besser ist, zu warten, bis jemand um Hilfe bittet, statt meine Hilfe unaufgefordert von selbst anzubieten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Hilfe durchaus auch manchmal gar nicht erwünscht war, und diese nur aus Gefälligkeit angenommen wurde (wo wir wieder beim „guten Schein wahren“ angelangt wären :-) ).

    Auch ich beobachte gern, statt mich direkt „ins Getümmel“ zu stürzen. Durch Beobachten lernt man Menschen viel intensiver kennen, denn das Gesagte weicht doch recht oft von dem ab, was Gestik, Mimik und Körpersprache aussagen. Gut, manch einer interpretiert das Beobachten als „Ausspionieren“, was es ja auch in gewisser Weise ist. Allerdings schaut man sich ja nur das an den Menschen an, was sie sowieso freiwillig zeigen. Niemand wird gezwungen, auf die Straße zu gehen und zu riskieren, dass man sich seine Körpersprache anschaut.

    Was das Thema „Karten“ betrifft: Darüber können wir gern via PN schreiben. Hat ja auch nicht so wirklich mit dem Thema „Introvertiertheit“ zu tun…

    Hallo @enjoythesilence, auch dir ein liebes Dankeschön für dein Willkommenheißen!
  • edited Dezember 2020
    @Flordelis, hallo,
    vielen Dank für Deine aufschlussreichen Zeilen, die ich hiermit beantworte - übrigens habe ich schon eine kurze PN an Dich übermittelt, vor einigen Tagen. Sollte diese nicht angekommen sein?

    Ich habe kein Problem damit, wenn ich für andere schwer zuordenbar bin. Was ich allerdings nicht mag, ist ein Schubladendenken, das auf den, der "zwingend" eingeordnet wird, oft hemmend wirkt. Ich selbst lasse mir sehr gerne Zeit, Menschen kennenzulernen, ich glaube, der erste Eindruck kann oft sehr wichtig sein in Hinblick auf Intuition - sobald aber der Kopf dazu kommt, sollte man sich länger Zeit lassen.

    Das Beobachten meine ich eher als Zeitqualität. Daher würde ich es meinerseits keinesfalls in die Nähe des Ausspionierens bringen ... Ausspionieren wäre für mich, etwas zu hinterfragen und das Hervorgebrachte dann an jemand anderen weiterzugeben! Für so etwas bin ich nicht zu haben! (Das hat im Übrigen schon so manchen Vorgesetzten verärgert ...)
    Mich interessiert sehr viel mehr, wie Menschen über andere denken, wenn diese nicht zugegen sind. DAS finde ich wirklich spannend! Hier offenbaren sich Charaktere ...
    Ich bin mitunter sehr verwundert, wenn Menschen nach einem Tag in einem neuen Unternehmen etwa glauben, dass sie wissen, wie der Hase läuft. Das weiß man im Detail auch nicht nach mehreren Tagen oder Wochen, dafür braucht es Zeit und Geduld. Was mich am Beobachten reizt, ist auch nicht so sehr Körpersprachliches, da Körpersprache durchaus auch fehlinterpretiert werden kann. Nicht immer ist sie eindeutig bzw. es kann durchaus auch eine Haltung mehrere "Ursachen" haben.

    Ich bin ohnehin niemand, der unter neuen Menschen gleich einen ganzen Bauchladen angefüllt mit lauter Offenheit vor sich herträgt. Ich bin bei Menschen, die ich nach längerer Beobachtung als vertrauenswürdig empfinde, offen, aber auf leise Weise!

    Ich bin durchaus auch schon um Hilfe gebeten worden - und danach war es auch nicht richtig, zu tun, worum ich gebeten wurde. Wenn Menschen - ich schreibe hier wiederum von der Arbeitswelt - besonders unter Druck stehen, dann können sie vollkommen irrational agieren und sogar Hilfe, die sie durchaus eingefordert haben, kann auf einmal die falsche Hilfestellung gewesen sein!

    Liebe Grüße!
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