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Moin, Moin!

Hei zusammen!
Eigentlich bin ich nicht die Person die sich in Foren vorstellt, obwohl die Kommunikation ja eigentlich der gesamte Sinn der Sache ist. Ich bin eher die stille Mitleserin im Hintergrund. Aber hier ist die Hürde nicht so groß, da man hier ja ausschließlich auf Gleichgesinnte treffen kann :) Wie schön! Und so gar nicht wie die Welt „da draußen“.
Ja...Wer bin ich...Aufjedenfall super introvertiert und bestimmt auch grandios hochsensibel. Immer poetisch, philosophisch und zu 100 % emotional.
Ich liebe alle Lebewesen (vor denen deren Bewegungen ich nicht voraussagen kann habe ich jedoch Angst) und fühle mich allen verbunden (Deswegen bin ich auch ein intensiver Öko). Bei Menschen ist das dann so eine Sache, da diese auch die Eigenschaft der Boshaftigkeit mitbringen können. Aber ich versuche jedem zunächst „offen“ zu begegnen (Auf die introvertierte Art und Weise).
Was nicht einfach ist, ich denke die Schulzeit hat einen Knacks hinterlassen. Wenn einem oft genug gesagt wurde dass man falsch ist wie man ist, machen einen die Anstrengungen endlich so zu sein wie alle anderen, „normal“ zu sein und sich nicht so anzustellen etwas kaputt. Verbiegen in jeglicher Hinsicht. Eine lustige Anekdote; Wenn man die Literatur, die einem in der Schule „vorgesetzt“ wird, wirklich gut findet, das aber nicht zeigen darf weil man ansonsten seltsam ist.
Aber als Studentin, die endlich genau das tun kann was sie möchte und zu nichts mehr gezwungen wird, finde ich wohl meinen Frieden. Hier beschäftige ich mich nach einiger Zeit im Bereich der Informationenstechnik gerade mit regenerativen Energien.
Am liebsten versinke ich in Büchern, habe aber oft das Gefühl nicht die Zeit dafür zu haben, höre Musik und fühle diese gänzlich, verbringe Zeit mit meinen Tieren, mache Yoga, beschäftige mich tief mit der Physik, liebe die Natur (Norwegen ist meine Seele).
Ich schreibe unheimlich gerne, nehme mir extra Zeit für meine Gedanken, lerne tatsächlich sehr gerne (was mich die meiste Zeit zum Streber gemacht hat und auch unerhört war und mich oft in die blöde Situation bringt zwischen Menschen und Wissen zu entscheiden) und versuche eigentlich einfach nur die Welt zu verstehen in der ich lebe.
Ja, der Streber sein, das konnte ich gut. Auch wenn die Lehrer mich oft missverstanden haben, da ich nie etwas gesagt habe, wollte ich mit diesen eigentlich nur über die wirklich relevanten Themen sprechen.
Den Mitschülern habe ich mich zu keiner Sekunde wirklich zugehörig gefühlt, aber irgendwann lernt man ja alles zu faken.
Eigentlich war ich immer der Kunstmensch, Regeln und Richtlinien haben mir den Spaß etwas verdorben. Ich bin gleichermaßen auch der Naturwissenschaftsmensch, wo es um Regeln und Richtlinien geht und auch darum eigentlich alles was man sieht zu hinterfragen und zu durchdenken. Chemie war mein Herz, bevor ich von der Quantenphysik erfahren habe.
Perfekt!
Deswegen sehe ich mich im Prinzip auch als zukünftige Physikern, die diesen unumgänglichen Bereich gerne philosophisch betrachtet und bin immer auf der Suche nach guten Science-Fiction Filmen.
Und um den Rahmen einer Vorstellung nicht so unglaublich zu sprengen beende ich das ganze an diesem Punkt lieber, ich glaube was ich geschrieben habe sollte mich ganz gut beschreiben und ist hoffentlich nicht zu viel.
Ich freue mich aufjedenfall in diesem Forum mitzulesen und mitzuschreiben und euch kennenzulernen :)
Viele Grüße

Kommentare

  • Moin - Respekt dafür, dass du dich vorgestellt hast und dann noch auch so ausführlich (und sehr gut leserlich!). Mit "in der Schule habe ich mich verstellt" bist du hier glaube ich ganz richtig, das geht/ging vielen von uns so. Mir wurde immer gesagt, die Schulzeit sei die beste Zeit des Lebens und ich würde ihr mal hinterherweinen. Also es ist jetzt (Taschenrechner, komm her!) ... über acht Jahre her und nicht ein einziges Mal habe ich die Schulzeit vermisst. Für viele von uns wird es danach einfach besser :)

    Liebe Grüße
  • Es gibt Regeln, die wichtig sind, weil sie einer Gemeinschaft Halt und Sinn geben oder weil sie Naturgesetze aufzeigen -
    und es gibt solche, die "dürfen" wie Ketten gesprengt werden, weil sie Menschen den Atem nehmen.

    Ein durchaus auch philosophischer Sci-Fi-Film und auch einer der ganz wenigen, die mir aus diesem Genre wirklich was geben, ist der einzigartige Film "Dune - Der Wüstenplanet" (die Kinoversion vom Meister, David Lynch).

    Ein berührendes und unglaublich menschliches, kostbares Meisterwerk der filmischen Gegenwart ist "The Shape Of Water".

    Liebe Grüße!
  • Auch von mir noch einmal ein offizielles Willkommen im Forum für Introvertierte, gracie!

    Schön, dass du zu uns gefunden hast.
    Nach allem, was du über deine Interessengebiete schreibst, bin ich überzeugt, dass du dich hier sehr gut einbringen kannst, es ausreichend Stoff für interessanten Austausch gibt und wir auch ein wenig von dir lernen dürfen.

    Fühl dich wohl und verstanden hier bei uns.

    Es grüßt dich
    Enjoythesilence
  • Hallo gracie,

    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!

    Ja, das mit der Schulzeit kenne ich nur zu gut. Erinnere mich noch an das Seufzen meiner Klassenkameraden, als wir Brecht lasen oder den Erlkönig auswendig lernen sollten ;)
    Und vor Allem in Geschichte war der Unterschied zwischen meinen Interessen und denen der Klasse stark.
    Ich habe es mittlerweile so gemacht, wie Du beschreibst, ich studiere jetzt Geschichte und historische Linguistik.
    Ich denke wie enjoythesilence auch, dass Du dich hier sehr gut einbringen kannst.

    Ja, das stimmt allerdings, dass es auch in den Naturwissenschaften Regeln gibt. Ich war nur etwas verwirrt, dass wir im Physikunterricht die Zeit als absolut beigebracht bekamen. Später las ich über die Allgemeine Relativitätstheorie, schwarze Löcher und Schrödingers Katze. Das war's mit der Zeit als absolute Größe. ;)
    Ich würde die Verbindung von Philosophie, Physik und Science-Fiction mal mit einem Wort beschreiben: Faszinierend. \V/ ;)

    Liebe Grüße
    Charon
  • Hallo gracie,

    auch von mir ein Willkommen:)
    Die Schulzeit und Ausbildung haben auch bei mir einen Knacks hinterlassen. Ich vertraue Menschen nur noch selten und hinterfrage alles was sie sagen.
    Naturwissenschaft und Science-Fiction finde ich auch super interessant. Ich bin sogar so verrückt, dass ich die Landung des Mars-Rovers verfolgt habe:)
    Spielst du auch Spiele? Die Mass Effect-Reihe ist perfekt dafür.

    MfG Ben
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