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Thema "Schwiegermutter"

Liebe Alle

Ich (26) bin seit 6 Jahren mit meinem Partner zusammen und sehr glücklich mit ihm.
Ich mag seine Eltern grundsätzlich auch sehr gut aber seither sie pensioniert sind, möchten sie andauernd Zeit mit uns verbringen. Z.B. fragen sie immer wieder nach, ob wir mit ihnen Ausflüge (inkl. Übernachtung) vornehmen möchten und dann gibt es auch immer irgend einen Grund zum Feiern bzw. einen Vorwand, um gemeinsam Essen zu gehen... Sie laden uns auch meistens dazu ein (also übernehmen die gesamten Kosten), was mir aber eher unangenehm ist. Nachdem wir etwas zusammen unternommen haben, schlägt die "Schwiegermutter" bereits ein neues Datum inkl. Ausflugsziel oder Restaurant vor. Wenn wir ablehnen, dann wirkt vor allem seine Mutter sehr getroffen. Oftmals habe ich den Eindruck, dass mein Freund dann grosses Mitleid mit ihr verspürt und Gewissensbisse. Mein Freund und ich arbeiten 100%. Da ist es echt manchmal eine grosse Herausforderung allen/allem "gerecht" zu werden. Natürlich verbringen wir auch gerne Zeit zu zweit als Paar oder mit Freunden... und da gibt es ja auch noch meine Eltern, Familie. ;)

...Es fällt mir und meinem Freund leider sehr schwer, Angebote von den "Schwiegereltern" abzuschlagen insbesondere dann, wenn wir noch nichts vorhaben. Ich frage mich, wie sich das ganze entwickeln wird, wenn dann plötzlich noch Grosskinder im Spiel sind... Ich fühle mich einfach sehr unterdrückt von dieser Erwartungshaltung und habe Angst, dass es sich in Zukunft noch verstärken wird.

Ich bin euch sehr dankbar um Tipps, mit dieser Situation besser umzugehen bzw. etwas daran zu ändern.

Liebe Grüsse

Kommentare

  • edited Juni 1
    Hallo SaraNila,

    ...Es fällt mir und meinem Freund leider sehr schwer, Angebote von den "Schwiegereltern" abzuschlagen insbesondere dann, wenn wir noch nichts vorhaben."

    Genau hier sehe ich den Schlüsselpunkt an der ganzen Thematik. Wenn ihr also weiterhin wegen des schlechten Gewissens und im gewissen Maße auch aus Gewohnheit, die ja durchaus auftreten kann, der Treffen und Aktivitäten zusagt, so wird es sich nicht besser werden. Wenn es keine Grenze gibt, wird es sich gar noch mehr verstärken.

    Ich würde in diesem Fall zunächst an sich selbst arbeiten, bedeutet, besser zu lernen damit und insbesondere mit Absagen umzugehen. Die Gedanken an das eigenes Leben und eigene wertvolle Zeit können dabei ungemein helfen. Diese Tatsache kann man bei Gelegenheit auch freundlich der Schwiegermutter zu verstehen geben und Sie wird hoffentlich verstehen können, dass der Sohn und die Schwiegertochter sich mehr auf ihr eigenes Leben konzentrieren wollen (Job, Freunde usw.) statt so viel Zeit mit den Eltern zu verbringen. Denn die Eltern sind nun mal in einer anderen Lebensphase und wenn sie es versehen, gibt es die gewünschte Trennung und mehr Verständnis für diesen Unterschied und somit mehr Freiraum für jede Seite. So denke ich jedenfalls zu dieser Sache.

    Ich wünsche Euch den richtigen Weg und hoffentlich baldige Klärung dieser Situation.
    Alles Gute!

    Liebe Grüße,
    Eagle
  • Hallo @SalaNila,

    es scheint, als gäbe es mehr als einen Grund, warum Deine Schwiegermutter so gerne präsent ist. Das von Dir Beschriebene wirkt, als wären Deine Schwiegereltern etwas einsam, vielleicht fehlen - auch aufgrund der Corona-Zeit - Kontakte zu Gleichaltrigen?
    Zugleich kann man den Eindruck gewinnen, dass Dich Deine Schwiegermutter durchaus sehr schätzt, weshalb sie gerne Zeit mit Dir verbringt.

    Nun kann niemand auf den Grund ihres Herzens sehen und wir können hier nur Vermutungen anstellen. Ich denke, wenn Du Dich etwas "befreien" willst, dann wirst Du zusammen mit Deinem Partner nicht umhin können, Dich dazu zu äußern.
    Dabei ist es sicherlich hilfreich, wenn Ihr mit einer gemeinsamen Botschaft ankommt, die unterstreicht, dass Ihr auch andere Treffen gestalten möchtet bzw. zwei Vollzeitjobs einfach keine ständige Präsenz zulassen.
    Wenn es Euch schwerfällt, angesichts der Betroffenheit Deiner Schwiegermutter eine Absage zu formulieren, dann hilft es vielleicht, Euch vorzustellen, dass es bereits andere Termine gibt ... Es könnte möglicherweise unterstützen, zu lernen, nein zu sagen.

    Euer schlechtes Gewissen kann bereits ein Knopf sein, der immer wieder gedrückt wird, denn er ist der Schwiegermutter vermutlich nicht verborgen geblieben. Ich unterstelle keine böse Absicht, aber durchaus eine gewisse Gedankenlosigkeit, wenn man das eigene Kind und die Partnerin so "verpflichtet".
    Immer wieder auf diesen Knopf zu drücken, erwirkt bei Euch einen gewissen Stress, zu dem Ihr auch stehen könntet. Diese Entscheidung kann Euch niemand abnehmen - und eine Abnabelung vom Elternhaus haben wir alle früher oder später durchgemacht.

    Wie auch immer Ihr Euch entscheidet und ob es noch weitere Möglichkeiten für Euch gibt, zu handeln - ich wünsche Euch, dass die Entscheidungen freundlich aufgenommen werden!

    Alles Liebe!
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