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Familie und Vergleiche mit anderen

Mich würd mal interessieren, wie es euch mit dem Thema Familie geht. Ich habe 2 Kinder, genaugenommen Jugendliche. Meine Tochter war eine ganze Zeitlang nur noch bei den Nachbarn, die das grade Gegenteil von uns sind: Laut, extrovertiert, viele Freunde, ständig was los....
Das war für mich sehr schwer, da ich mich eh oft mit anderen vergleiche und häufig "schlecht" abschneide. Ich war traurig und hatte auch Gedanken, dass ich durch meine ruhige Art möglicherweise den Kindern nicht genug mitgebe. Versteht ihr, was ich meine? Die Vergleiche bringen gar nichts, das weiß ich. Ich kann es jedoch nicht lassen, es passiert automatisch..
Wie geht ihr damit um. Kann man sich das abgewöhnen oder irgendwie umswitchen. ??

Kommentare

  • Nach meiner Erfahrung legt sich das Vergleichen, wenn man besser zu sich steht, wenn man seine Eigenheiten akzeptiert hat und vielleicht sogar lieben lernt und - so ist es bei mir der Fall - einfach vom Älterwerden "gesegnet" ist. Je älter ich werde, desto weniger komme ich auf die Idee, mich mit anderen zu vergleichen.

    Es ist wohl nicht gerade selten, dass gerade Jugendliche all das spannend und anziehend finden, was sie zuhause weniger erleben. Ich finde das okay - vielleicht kannst Du da für Dich ja einen "Vorteil" daraus ziehen? Zeit, um zu entspannen, etwas für Dich zu sein, Deinen Hobbys nachzugehen, ...
  • Meine Kinder sind noch etwas kleiner, aber ich mache mir da gar keine so großen Sorgen, dass ich ihnen nicht genug mitgebe. Vielleicht ist das, was besonders laute Eltern mitgeben ja auch zu viel des Guten. Wenn ich da bei anderen sehe, was die mit ihren Kindern abziehen, da wirds mir oft schon fast schlecht und frage mich ernsthaft, ob das noch gut sein kann.

    Bei unserer Tochter ist in letzter Zeit recht oft eine Freundin da, deren Eltern auch das absolute Gegenteil von uns sind. Vielleicht ist es dieser Freundin zu Hause viel zu laut und zu hektisch, da sie sich lieber bei uns mit unserer Tochter trifft.
  • Hi @Minion

    Dein Teen ist ein offener Mensch, die sich eine andere Art des Lebens anschaut und daran anscheinend Freude hat.
    Was erstmal für sie spricht und damit auch für dich - ein Elternteil. Einfach als neue Perspektive zur Erwähnung.
    Anscheinend hat sich das große Interesse inzwischen gelegt, wenn ich das korrekt herauslese?

    Aber ich kenne die Vergleiche und daraus resultierenden Überlegungen recht gut als Mutter. Sie kehren immer mal wieder, meine Verunsicherung wird jedoch weniger, wenn ich mein Kind einfach mal nur beobachte und feststelle, dass er zufrieden mit sich und seinem Umfeld wirkt.
  • Danke für eure Antworten. Ja, es ist schon eine Weile her und meine Tochter geht jetzt wieder andere Wege. Ich denke, sie weiß auch schon, was sie an ihren Eltern hat, die einfach ruhigere Typen sind. Als sie so "fremdging" war es allerdings hart für mich. Das gehört jetzt schon wieder der Vergangenheit an.
    Wie schnell das Leben vorbeizieht...
  • ... und auch, wenn das Fremdgehen der eigenen Kinder manches Mal schmerzt, so ist es doch ein Recht ihrer Offenheit und Neugierde.
    Wichtig ist wohl, dass sich Kinder sicher und geborgen fühlen, denn davon werden sie noch Jahre später Gebrauch machen können ...
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