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Frauen kennenlernen mit 30

Hallo =),

Ich bin gerade in einer Situation, die wahrscheinlich Introvertierte am meisten verstehen. Ich bin 30 und habe einen Beruf, der mir Spaß macht und auch einen größeren Freundeskreis. Damit ist mein Leben eigentlich schon genau so, wie ich mir es wüschen würde. Aber leider lerne ich keine Frauen kennen und das wird immer mehr zum Problem für mich. Die meisten Freunde habe ich durch das Studium und die Schule kennengelernt. Genau so ist es auch mit Frauen. Der Kontakt entsteht dadurch, dass man sich immer wieder sieht.

Einen Jobwechsel würde ich ungern machen, da ich eigentlich zufrieden bin. Auch bei meinen Freunden fühle ich mich wohl. Aus dem Grund habe ich auch eigentlich kein Verlangen, neue Leute kennenzulernen, aber ich glaube, anderes werde ich auch keine Frauen kennenlernen.

Die Sachen, die mich interessieren, mache ich am liebsten mit Freunden, aber dadurch mache ich es mir noch schwerer, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Meine Wohlfühlzone zu verlassen, wird damit noch schwerer.

Das alles führt dazu, dass ich doch nichts alleine unternehme, um kurzfristig glücklich zu sein, indem ich meine Freizeit wie gewohnt verbringe. Aber auf lange Sicht macht es mich unglücklich, weil ich gerne wieder in einer Beziehung wäre.

Einfach so Frauen anzusprechen, ist überhaupt nicht meine Art. Online-Dating probiere ich jetzt schon eine Weile ohne wirklichen Erfolg und ich würde gerne mehr in die Partnersuche investieren.

Kennt ihr dieses Problem? Über Tipps würde ich mich sehr freuen.

Kommentare

  • Ist jetzt nicht direkt hilfreich, aber statistisch gibt es für jeden Menschen 1500 Idealpartner auf der Welt, die auch frei für eine Beziehung sind.
    Einen davon zu finden reicht ja schon.
    Aber ein kompetenter Ratgeber bin ich da nicht gerade.
    Erste Freundin in der Tanzschule mit 17 kennengelernt, und nun fast 40 Jahre später immer noch zusammen.
  • Ich kenne das Problem mit dem Kennenlernen grundsätzlich - egal ob Frauen oder Männer und egal in welchem Alter.

    Meiner Erfahrung nach hilft es, wenn man zunächst offen für neue Kontakte ist. Aber nichts erzwingen will, sondern einfach mal unvoreingenommen durch die Welt geht.

    Kontakte zu knüpfen fällt mir persönlich am leichtesten, wenn man sich ohnehin immer wieder sieht und bestenfalls ein gemeinsames Ziel verfolgt - und sei es, täglich zur selben Zeit Pause von der Arbeit zu machen.

    Gemeinsame Interessen können sicherlich helfen, ein ähnliches Temperament kann dagegen hinderlich sein.

    Wie sagte ein kluger Mann einmal:
    Go with the Flow :)

    Vielleicht magst du das Leben einfach mal auf dich zukommen lassen?
  • @enjoythesilence Könnte mir vorstellen, dass zulaut das Gefühl hat, das Leben die ganze Zeit schon auf sich zukommen gelassen zu haben und es auch nicht dazu geführt hat, dass er ne Partnerin findet ^^

    Genau so läuft es aber tatsächlich am ehesten. Ich denke, es müssen (müssen klingt immer so hart) 2 Voraussetzungen erfüllt sein, dass man einen Partner findet. 1) Man muss Leuten begegnen und 2) man darf nicht "auf der Suche sein".
    Klingt paradox, ich weiß. Ich vergleiche Vieles im Leben mit der Sache mit dem Stein der Weisen von Harry Potter. Nur derjenige, der ihn nicht sucht, wird ihn finden. So oder so ähnlich, sinngemäß.
    Ich hab all meine Partner bisher nicht gesucht, aber dennoch gefunden. Als ich neu in meiner Stadt war (oder nach 5 Jahren nicht mehr ganz so neu, aber immer noch komplett Freundes-los) und Freunde suchte, habe ich jahrelang keine gefunden, bis ich eines Tages dachte "mir doch egal, ich mach mir jetzt mein eigenes Leben, mit Blackjack und Nutten!"
    Ich hab meinen Fokus (Fokus is der Knackpunkt) davon wegbewegt, Freunde finden zu wollen und dahin, einfach allein mein bestes Leben zu leben. Ich war so darauf fokussiert, dass ich mir selber der beste Freund bin, dass die nächste Mädelsgruppe, die ich traf, nach einer Weile tatsächlich meine Freundinnen wurden. Wir trafen uns bei der Arbeit, ich war dort nur etwa 5 Monate und bin dann wieder raus dort und trotzdem wurden wir Freunde, auch nachdem ich nicht mehr regelmäßig bei denen war und sie mich easy hätten vergessen oder durch meine Nachfolgerin ersetzen können.
    All die Jahre vorher war nichts passiert, obwohl ich bei der Arbeit viele Frauen in meinem Alter getroffen hatte, mit denen ich mich auch jedes Mal super verstand und dachte, das könnte doch ne Freundschaft ergeben. Menschen spüren irgendwie, wenn man sucht. Oder das Universum spürt das. Oder Gott. Solange man sucht, wird das Gesuchte immer von einem abrücken. Aber lenkt man seinen Fokus auf etwas Anderes, ist das "Nun-nicht-mehr-Gesuchte" frei, zu einem zu kommen. (Sorry wenn das irgendwie esoterisch klingt. Mir ist natürlich klar, dass niemand das so sehen muss wie ich, aber ich bin inzwischen davon überzeugt, dass die Welt genau so funktioniert)

    Lange Rede, kurzer Sinn: Lass das mit der Partnerin auf dich zukommen. Vergiss erstmal, dass du eine Partnerin suchst. Sorge dafür, dass du DEIN Leben lebst, so geil wie du es dir darin machen kannst. Fokussier dich auf das, was du hast, nicht auf das, was dir noch fehlt. Es kann auch nicht schaden, das ein oder andere Hobby aufzunehmen, wo man mal gezwungen ist, mit anderen/neuen Leuten zusammenzuhängen, wenn sonst so gar keine menschliche Fluktuation in deinem Leben stattfindet. Und wenn du dann jemanden kennenlernst, lern die Person um ihretwillen kennen, nicht darum, abzuchecken, ob sie Partnerinnen-Potenzial hat.
  • @San
    Leider scheint sich dieses Paradoxon, dass Du beschreibst, tatsächlich zu bewahrheiten denn exakt diese Erfahrungen habe ich auch immer wieder in meinem Leben gemacht. Nur, dass es mit zunehmendem Alter für Frau immer schwieriger wird, sich noch einmal unvoreingenommen zu öffnen. Das geht in jüngeren Jahren noch leichter. Jetzt hat man einfach schon zu viele (schlechte) Erfahrungen gesammelt.
  • @Kassandra Absolut! Da hab ich auch solche Erfahrungen dazu gemacht, ich glaub da geht's auch nicht nur Frauen so. Mit dem Alter sammeln sich einfach die schmerzhaften Erfahrungen und der menschliche Geist funktioniert ja so, dass er einen mit den schmerzhaften Erinnerungen davor bewahren will, dass sowas oder etwas Ähnliches noch mal passiert, deshalb fokussieren wir uns da so sehr drauf und schützen uns durch Aschottung.
    Es ist alles andere als leicht, nach großen Schmerzen wieder aufzumachen und sich potenziell verletzlich zu machen. Auf die Gefahr, klischeebehaftet und abgeschmackt zu klingen aber meiner Meinung nach ist es echt so: Es loht sich, die Arbeit zu investieren, sich zu öffnen, verletzbar zu werden. Wenn man dann den jemanden findet, bei dem die eigene Zerbrechlichkeit gut aufgehoben ist, ist es wunderbar. (Natürlich gibt's keine Garantie, dass dieser jemand gleich die nächste Person ist, die man trifft. Aber wenn man es nicht versucht, wird es auch die 10. Person und darauffolgende nicht sein)
  • Ich hatte damals auch erhebliche Probleme auf andere Menschen zuzugehen, besonders wenn es sich um Frauen handelte. Im Grunde halte ich es für das Wichtigste, dass man sich nicht verstellt, selbstredend ist aber auf ein gepflegtes Äußeres Wert zu legen. Man merkt doch meistens sofort, wenn sich das Gegenüber verstellt und da schrillen jedem die Alarmglocken. Man möchte sich einfach an das letzte Gespräch mit einem aufgepumpten Playboy erinnern. Die sind so falsch, dass man mit dem Hammer zuschlagen möchte (habe ich gehört ;D ).
    Bei den Frauen ist mir immer in dem Moment der Puls durch die Decke und das Mittagessen beinahe noch einmal durch den Kopf gegangen, in dem ich sie als Partnerin in Betracht gezogen habe. Wenn ich mich dagegen überhaupt nicht für sie interessiert habe, waren selbst lange Gespräche kein Problem und sogar sehr angenehm. Bei gleichen Interessen wurden mir dann auch Avancen gemacht, die ich dann entweder nicht annehmen wollte oder konnte :/.
    Der Schlüssel für mich war die Erlangung der Fähigkeit, meinen eigenen Wert einzuschätzen. Im Geschäft beispielsweise kann ich inzwischen durch meine doch schon längere Berufserfahrung den Kollegen die Arbeit erleichtern, in den meisten Fällen "aus Scheisse Gold machen" und wenn mich inzwischen was nervt bin ich derjenige, der beim Produtionsleiter im Büro steht. Zugegeben, ich überkompensiere hin und wieder etwas und meine Kommentare sind je nach Tageslage schon etwas wüster. Den Kollege scheint das aber meistens zu gefallen.
    Mit einige Leuten kann ich immernoch nicht connecten, aber bei denen handelt es sich um sehr soziale Partymenschen. Ein geringer Schwachpunkt, wenn ich so an die letzten paar Jahre denke, in denen ich mich aufgebaut habe. Ich bin aber guter Dinge, dass das auch noch besser wird.

    Lösungsansätze:
    1. Ich habe viele Videos von Jordan B. Peterson (ein Kanadischer Psychologe) angeschaut, besonders seine älteren Vorträge in den Klassenzimmern waren äußerst hilfreich, um meinen Platz in der Welt zu finden. Gute Englischkenntnisse müssen leider vorhanden sein, denn er wirft auch mit vielen Fachbegriffen um sich.

    2. Ich habe angefangen Sport zu machen. Dazu gehe ich in ein hochpreisiges Fitness-Studio und drehe meine Runden in einem Milon-Zirkel. Mir geht es nicht darum mich aufzupumpen, sondern für eine allgemeine gute Fitness zu sorgen. Das hat die Stressresistenz gesteigert, meine Ausdauer verlängert, es gibt Berührungspunkte mit anderen Menschen, und da es hochpreisig ist sind dort keine Poser.

    3. Ich habe mich von 59 auf 65 Kilo (180cm Körpergröße) hochgekämpft. War anfangs gar nicht so leicht, aber ich hatte bisher keine Probleme es auch zu halten. Bald gehe ich dann mal auf 70 Kilo und da solls dann vermutlich bleiben.

    4. Ich bin Sportschütze und das schon seit ca. 20 Jahren. Das schöne an dem Sport ist, dass man in der Nähe von Anderen für sich selbst seinen Sport ausüben kann. Das hat mir in der Vergangenheit auch immer wieder Erfolge und Ansehen bei den Mitgliedern gebracht. Da fällt mir ein, dass ich mal wieder ein kleines Turnier ausrichten müsste, ein paar Mitglieder haben schon angefragt wann es wieder soweit ist. Das ist nur ein kleines vereinsinternes Turnier und ist aufwandsmäßig leicht durchzuführen. Der Dank der Anderen baut mich immer auf :). Es zwingt mich auch dazu ein paar andere Leute anzusprechen, da ich doch 2 - 3 Helfer brauche. Übung macht den Meister und so...

    Wichtig ist immer, dass man für sich selbst findet und für sich selbst besser darin wird, was auch immer man tut. Das steigert das Selbstwertgefühl und hilft ungemein! Man muss halt erst etwas für sich finden. Wer Schusswaffen kritisch gegenüber steht, kann sich gerne den Bogensport ansehen, der hat sein einigen Jahren sehr regen Zulauf.

    5. In Momenten in denen ich wusste, dass ich vollkommen im Recht war und es notwendig gewesen ist das Maul aufzumachen, habe ich das immer öfter auch gemacht. Extrem hilfreich war, dass ich immer überaus fair zu meinen Opponenten war. Damit bin ich nur selten in größere Schlamassel gekommen, in denen meine im Eifer des Gefechts geäußerten Vermutungen falsch waren. Ich bemühe mich nach Kräften nur Tatsachen auszusprechen und auch nur zum Wohle der Sache (z.B. im Geschäft) zu kämpfen. Das ist schwierig und anspruchsvoll, der Lohn dafür sind aber lauter Menschen um mich herum die wissen, dass ich ihnen bei Fehlern nicht den Kopf abreiße, sondern versuche zu helfen. Das wird geschätzt.

    6. Ebenfalls äußerst wichtig ist den anderen Menschen zu erklären, wie die Welt für mich ist. Da jeder immer nur von sich selbst ausgeht, können die meisten Menschen sich nicht einmal ansatzweise vorstellen, was unsereins für Probleme hat. Für die Anderen ist es extrem wichtig zu wissen was bei uns geht und was nicht und vor allem warum. Mit kam da nur Verständnis und Hilfe entgegen und ich bin froh das gemacht zu haben. Es nervt das so oft durchzukauen und eine so große Angriffsfläche offenzulegen, aber das war's definitiv wert. Wer sich nicht so weit öffnen will sollte zumindest immer wieder klar machen, dass wir zwar auch gerne bei Zusammenkünften dabei sind, das für uns sehr Energieintensiv ist, wir das nur eine gewisse Zeit aushalten können und dass daran nicht die Anderen Schuld sind, sondern wir halt so sind wie wir sind. Ich kann's wie gesagt nur empfehlen.

    7. Der mit Abstand wichtigste Punkt war mir selbst die eigenen Schwächen einzugestehen und Lösungen dafür suchen. Das war ein rieser Berg, aber ich habe dann schnell festgestellt, dass der Aufstieg wesentlich weniger steil ist als das von unten ausgesehen hat. Klar, manchmal gibt es auch steile Abschnitte, gerade am Anfang, aber meistens ist das gut machbar. Man muss halt loslaufen.
  • edited Mai 12
    Wenn man älter wird, dann wird das mit dem Kennenlernen schwieriger. Und nicht jeder passt natürlich zu einem. Du solltest dich auch zu nichts zwingen, oder krampfhaft versuchen eine Partnerin zu suchen. Manchmal ergibt sich etwas im Leben auch spontan, womit du gar nicht gerechnet hast.

    Ich hatte vor ein paar Jahren jemanden angesprochen, was ich noch nie zuvor getan habe. Aber ich mochte ihn von seiner Art sehr. Handynummer gegeben etc aber am Ende war es leider nichts, weil wir einfach zu unterschiedlich waren und auch in verschiedenen Richtungen gehen wollten. Also wie du siehst, funktioniert es nicht immer so, wie man es sich vorstellt.

    Ich mag es eigentlich auch am liebsten wenn man die Person schon vorher kennt. Mit neuen Kontakten tu ich mich schwerer. Aber du musst wegen eine Frau nicht gleich den Job wechseln, was ist wenn in dem anderen Job keine passende Frau für dich dabei ist? Dann wechselt du solang....bis du irgendwann alle Firmen durch hast.
  • Da gibts eh schon einige Tipps gg. Was Sani gesagt hat sicher bestimmt auch, vor allem das "nicht auf der Suche sein wollen".

    Ich persönlich werde bald 29, also eh ungefähr in deinem Alter. Ich habe bestimmt die meisten Frauen im Freundes und Bekanntenkreis kennengelernt, viele Freunde berichten auch von Arbeit, oder Seminaren (also z.B. etwas machen, was einen sehr interessiert, teilnehmen, dann trifft man oft auch Menschen mit gleichen interessen, und sieht, was resoniert). Das kann auch Bücher sein oder Kochen - mittlerweise bin ich auch schon alt genug, mich bei so etwas nicht öde zu fühlen ^^ Ein guter Freund hat seine Frau bei einem Künstlerseminar kennengelernt, wo er als Koch zuständig war, und sie hat ihm ein wenig geholfen. Haben jetzt 2 Kinder. Ein anderer bei einem Tantra-Seminar, und so weiter.

    Ich persönlich habe vor gut 1 1/2 Jahren mit meiner Exfreundin Schluss gehabt, und das war sehr dramatisch und schmerzhaft. Danach war ich absolut nicht auf der Suche, und, verblüffend für mich, das erste mal in meinem Leben sind mir im Sommer darauf die Frauen nachgelaufen als wär ich ne Blume und sie Bienen. Je mehr mir das am Sack ging, desto mehr (und schöner) wurden sie. Also so viel zur Psychologie, "nichts zu wollen". Das ist wirklich so.

    Und innerlich, was ich mir daraus mitgenommen habe, und auch sicherlich in einer nächsten Beziehung beibehalten will, aber vor allem bei der Suche auch - innerlich immer Autonom zu bleiben. Ich denke, das schafft erst die anfängliche Resonanz, für gelingendes und ungezwungenes Kennenlernen (egal wo oder wie). Und dann ist man auch nicht starr fixiert, und dann nimmt man denke ich auch mehr Optionen und Situationen / Möglichkeiten wahr. Ich nehme das auch im Alltag wahr, wenn du einfach ein wenig übst, Aufmerksam zu sein, wirst du merken, das es fast jeden Tag, bestimmt, irgendwo Resonanz mit einer Frau gibt, einfach so. Überall. Dann kann man auch einmal einfach Hallo sagen. Ganz ungezwungen. Das fiel mir früher irrsinnig schwer, aber ich war es leid auf Freundeskreis usw. angewiesen zu sein (bzw. wenn es doch nicht "funkt", wars auch oft blöd, wenn es im Freundeskreis passiert ist. Aus dem Grund habe ich Arbeit, Uni usw. als "Dating-Area" auch immer verneint, und es mir womöglich selber schwer gemacht). Und Online-dating will ich wirklich nie wieder machen. Wenn du wen siehst, spürst du ja gleich, ob es resoniert. Aber das ist bestimmt auch Geschmackssache.

    Ich schreibe gerade ein wenig an einem Roman, und da habe ich geschrieben: "Mut ist, die Hemmung der eigenen Verdrossenheit, Potential zu realisieren, zu überwinden."; ich habe zum Beispiel begonnen, einmal die Woche in den Park, auf die Wiese, in der Stadt, mit einem Buch in einen Kaffee Shop mich zu setzen, ganz alleine, um zu genießen, zu beobachten, alleine zu sein. Das mache ich bestimmt jetzt schon seit 4 Jahren, und seit einem Jahr (corona) um so mehr. Um mich alleine wohl zu fühlen und auch meinen Interessen (oder Genüssen wie die Natur), allein und autonom nachzugehen. Als Brücke hat mir das sehr gut getan, das Ansprechen von potentiellen Partnerinnen in random situations mehr in Betracht zu ziehen, wenn einmal die Situation aufkommen sollte. Und da ich es gewohnt bin, auch außerhalb der 4 Wänden, meine Freizeit zu genießen und meine Hobbies, ist es auch ganz ungezwungen. Ich denke, es ist ein guter Mix aus sein Leben genießen, sich verfügbar machen (indem man auch draußen liest usw.), und ein wenig Mut zu kultivieren. Ist ja immerhin für eine gute Sache. Nichts zu brauchen, sich nicht zu verstellen. Das beste Rezept :)

    Glg
  • bist du noch single:D #Blume #auf den Sack gehen #random

    Späßle
  • skp
    edited September 25
    Online Dating ist furchtbar! Tinder usw sind überflutet von Extrovertierten und vor allem auch extrem narzisstischen Menschen.
    Ich habe dort Frauen kennen gelernt, bei denen das Profil wirklich das komplette Gegenteil der Realität war. Also nicht nur ein bisschen aufgehübscht, sondern tatsächlich komplett verkehrt herum.
    Viele Profile dort sind sowieso nur zum Sammeln von Herzen, einfach um sich begehrt zu fühlen.

    Gerade eben hab ich mal wieder ein paar Profile angeguckt, bei einer Frau stand tatsächlich im Profil "Geht gar nicht: Rauchen, introvertiert"
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