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Selbstständigkeit als Introvertierter

Hallo alle Zusammen ,

bin 25 , studiere Wirtschaftsingenieurwesen in Frankfurt und möchte sehr gerne mal "erfolgreich" selbstständig werden.
Einen Freund *in an meiner Seite zu haben , die/der mich als Introvertierte *r versteht und dasselbe durchmacht , würde mir sicherlich Kraft geben und mich motivieren .
Ich würde gerne etwas in Richtung "Business" machen und wage zu behaupten , dass ich mich einigermaßen damit auskenne. Außerdem habe ich bereits einige Ideen , über die man sich unterhalten kann . Viel mehr möchte ich hier aber nicht erwähnen .

Bin auch gespannt auf eure Ideen ..

Auch alle anderen können mich gerne anschreiben , würde mich freuen Gleichgesinnte kennenzulernen , da Ich bis dato leider kaum welche kennenlernen durfte .


Kommentare

  • Halli Hallo :)
    Ich bin 20, studiere Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie und würde mich später auch total gerne Selbstständig machen. Leider sind hier die Tipps und Anregungen von Extrovertierten unbrauchbar.
    Viele Introvertierte trauen sich selbst die Selbstständigkeit nicht zu. Allein schon, weil wir es von klein auf so eingetrichtert bekommen haben, dass nur extrovertierte Menschen auf Grund ihrer Eigenschaften erfolgreich sein können. Ist Quatsch, auch wir haben hervorragende Eigenschaften und Fähigkeiten bei denen viele im Businessbereich nicht denken, dass man sie braucht.
    Also ich würde mich über einen kleinen Austausch freuen!

    Ganz liebe Grüße :)
  • Hallo @Eloa!

    Ich bin zwar schon 40, habe mich aber vor ein paar Jahren selbstständig gemacht. Eigentlich war es damals eine "Notlösung" und hat sich später erst als der beste Zufall meines Lebens herausgestellt.

    (Gelernt habe ich einst Bürokauffrau).

    Aber wie ist es nun dazu gekommen und wie geht es mir heute damit?

    In die Selbstständigkeit bin ich deswegen gerutscht, weil ich einen Job suchte, der sich mit zwei kleinen Kindern vereinbaren lässt, ohne das man sie den ganzen Tag in die Fremdbetreuung wegstecken muss. Den Luxus, mittags für sie da zu sein, gekocht zu haben und sich um ihre Belange zu kümmern, wollte ich mir nicht nehmen lassen.

    Nun ja, dass sich so ein Job kaum finden ließ, brauch ich wohl nicht erwähnen. Ständig wurde einem Flexibilität abverlangt, was nur schön umschrieben ist, dafür, dass der Chef oder die Chefin einen - krass gesagt - 24/7 rumjonglieren kann, wie er / sie lustig ist. Kurzum: Am Ende waren immer die Arbeitszeiten das Totschlag-Kriterium. Irgendwann bin ich eher zufällig auf unseriös wirkende Angebote gestoßen, die einem nicht viel abverlangten, außer das man einen Gewerbeschein vorlegen sollte. Keine Ahnung warum, doch plötzlich verfolgten mich solche Annoncen - sie sind mir ständig unter die Augen gekommen. Eines Tages dachte ich mir dann, ich ruf da jetzt an und frag, um was es sich genau geht. Mehr als ein paar Minuten verschwendete Lebenszeit kann es mich nicht kosten.

    Ich habe mich schließlich länger als erwartet mit einer sehr netten Frau unterhalten, die mir die Marktforschung schmackhaft machte. Das ganze lief auf Provionsbasis, deshalb Gewerbeschein. Zu Dato hatte ich null Ahnung von sowas. Aber ich habe schließlich den Schritt gewagt. Etwa ein knappes Jahr habe ich so meine Brötchen verdient und nebenbei die Augen weiter offen gehalten. Über ein Freelancer-Portal bin ich an eine Agentur geraten, die Autoren suchte für Kurzgeschichten mit Aussicht auf langfristige Zusammenarbeit. Okay, Probeexemplar eingereicht und zack, Zuschlag ergattert. Das mache ich jetzt seit genau fünf Jahren und habe mir nebenher noch passive Einnahmequellen aufgebaut. Es erscheint am Anfang sehr holprig, doch inzwischen hat es sich sprichwörtlich summiert.
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