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Singles Dating und Familie in der heutigen Zeit

Hallo ihr ,

Heute werde ich einmal über ein Thema berichten das ich schon seit geraumer Zeit verfolge .
In 2021 Gab es in Deutschland 22,69 Millionen Single Haushalte davon 6,9 Millionen im Alter von 20-40 das Bedeutet das derzeit 1 von 4 In unserem Land Single ist (Kinder sind hier nicht herausgerechnet ) und 19% aller Familien mit Kindern sind Alleinerziehend . Diese Zahlen an sich Finde ich sehr Besorgniserregend denn wie alle Wissen sollten , Kinder benötigen für eine Mental gesündere Entwicklung beide Elternteile und ein stabiles Familiengefüge . Auch wenn die Traditionelle Familie heutzutage immer mehr als Altmodisch angesehen wird oder von so mancher 2. Generation Feministin als " rückständig " gebrandmarkt wird , war diese Traditionelle Familie jedoch ein seit tausenden Jahren bewährtes System um dem Nachwuchs sowohl der Erfahrungen als auch die Stärken beider Elternteile weiterzugeben . Und wieso ist das so ? Weil im Normalfall sich beide Seiten so gut Ergänzen weil die Defizite eines Teils durch den Anderen aufgefangen wurden ?

Das Dating an sich ist durch falsche Selbsteinschätzung , Doppelmoral , fehlendes Wissen wie z.B. online Dating funktioniert , Vorurteile , das Verständnis oder besser gesagt die Einsicht was das andere Geschlecht denn eigentlich sucht (neben dem was sie glauben zu suchen) , schon schwer genug . Viel Ernüchternder finde ich das es selbst bei diesen Zahlen und einem eigentlich gemeinsamen Ziel "Partnerschaft" der fehlende Wille in Frau und Mann zu finden ist ,um unsere Unterschiede zu Vereinen um zusammen und gemeinsam zu Wachsen .
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Kommentare

  • Hallo du.

    In der Gegenwart gibt es so viel Diversität, ich glaube nicht, dass man das Bild der traditionellen, gesunden, stabilen Familie noch auf Frau und Mann beschränken kann. Oder auf die Beziehung/Partnerschaft zwischen Frauen und Männern.
    Es gibt bestimmt auch andere Formen der Familie, in denen Kindern ein stabiles und gesundes Umfeld geboten wird.
    Was man als Feministin an einer traditionellen Familiensituation rückständig finden könnte, erschließt sich mir gerade nicht. Sprichst du hier von der klassischen Rollenverteilung zwischen Frau und Mann?

    Dating, puh, ein weites Feld. Da macht jeder so seine eigenen Erfahrungen. Gerade online überwiegen oft die Schlechten, was aber meiner Meinung nach auch viel mit dem großen Angebot zu tun hat. Würde man sich täglich mit neuen Menschen treffen, wäre das Bild offline bestimmt auch etwas anders.
  • Ich gebe @soultattooed recht, dass es sich bei gesunden Familien nicht um das Verständnis der "nuklearen Familie" von Mann, Frau, Sohn, Tochter, Hund, Haus und weißem Gartenzaun handeln muss.
    Die besagte nukleare Familie ist doch auch gar nicht "seit Tausenden von Jahren" ganz vorne dran sondern eher seit der Industrialisierung. Das beste Familienmodell ist meiner Meinung nach immer noch in dem Spruch "It takes a village to raise a child" abgebildet, nämlich dass die extrem zeitintensive und emotional auslaugende Tätigkeit des (24/7) Kümmerns um ein menschliches Wesen auf den Schultern von sehr vielen Personen liegen sollte, die alle für besagtes menschliches Wesen einen vertrauensvollen Anlauf- und Orientierungspunkt liefern, was wiederum das Urvertrauen fördert. Und in unserer aktuellen Lebensweise fällt dieses Dorf tatsächlich weg. Bei uns ist es meistens ein Paar, das sich kümmert. Aber selbst WENN es zwei Personen gibt, die sich um den neuen Menschen kümmern, ist die Arbeitslast meiner Meinung nach immer noch viel zu hoch!

    Die nukleare Familie zu praisen und dabei Feministinnen in den Dreck zu ziehen find ich grad n bisschen uncool. Die nukleare Familie mit dem Mann, der arbeiten geht und der Frau, die brav Zuhause Herd und Kind bewacht ist grob herabwürdigend für die Frau (Disclaimer: Es ist nichts Falsches daran, sich als Frau so zu identifizieren und sich aktiv für diese Rolle zu entscheiden. Mehr liebe für Stay-at-home-Moms <3 Ich rede von den Frauen, die sich NICHT aktiv für diese Rolle entscheiden, aber von bestimmten Teilen der Gesellschaft in diese hineingedrückt werden sollen). Wie ich gerade schon sagte, ist die Aufgabe für 2 Personen schon zu viel. Wie soll eine einzige Person es da schaffen? Die Frau macht genau so Arbeit wie der Mann aber er wird dafür bezahlt und sie hat es gefälligst gratis zu machen, because Mutterinstinkt und "früher haben Frauen ja auch in der Höhle gesessen, während die Männer Mammuts jagen waren". Sie hat auch kein Büro, das sie verlassen und damit Feierabend machen kann. Sie arbeitet 24h/7, weil ER heim kommt und sagt "oh Schatz ich war den ganzen Tag arbeiten und kann mich jetzt nicht um die Kinder kümmern". Quess what buddy, sie war auch den ganzen Tag arbeiten und hatte im Gegensatz zu dir keine Mittagspause, weil wenn sie die Kinder schlafen legt, versucht sie, dem Chaos in der Bude Herr zu werden. UND sie wird nicht bezahlt, kann sich kein Geldpolster von ihrem nicht-vorhandenen Gehalt ansparen und ist finanziell davon abhängig, dass Er nicht eines Tages findet, dass seine Sekretärin viel heißer und jünger und schöner ist als die Frau, die sinen Kindern das Leben geschenkt hat. (Ich bin vollkommen dafür, nicht mehr funktionierende Beziehungen, aus denen einfach die Liebe gewichen ist, aufzulösen, sodass beide Parteien ihr Glück wieder finden können. Nur in diesem "traditionellen" Szenario bleibt die Frau sehr viel wahrscheinlicher auf der Strecke)

    Ich weiß nicht mehr genau, wo und aus welcher Epoche Skelette gefunden wurden, aber es wurde anhand der Abnutzung der Schulterknochen festgestellt, dass es sich um Jäger handelte. Solche, die mit Speeren geworfen hatten. Oft genug, als dass man die Abnutzung an den Knochen deutlich sehen konnte. Und dann wurde festgestellt, dass es sich bei vielen dieser Skelette um weibliche Skelette handelte. Frauen saßen also nicht immer mit den Händen in den Schoß gefaltet und dem Kind am Busen angedockt in Höhlen rum und warteten auf ihren Held und Retter, den Mann, der Fleisch anschaffte. Und selbst wenn man mal ganz zurück zu den "Wurzeln unserer Instinkte" spult, dann kann man mal darüber nachdenken: Wenn der halbe Tribe loszieht um ein Mammut zu erlegen und niemand zurück kommt... dann ist es ziemlich dramatisch wenn das alles Männer waren. Aber wenn der halbe Tribe loszieht und es kommt niemand zurück, dann bedeutet das den Tod des Tribes, wenn das alles Frauen waren. Weil als Mann kannste so viel schwängern wie du poppen kannst. Aber als Frau kannst du nur alle 9 Monate ein oder in selteren Fällen vielleicht 2 Mal dafür sorgen, dass ein neuer Mensch auf die Welt kommt. Frauen blieben wenn, dann also nicht zurück, weil sie "schwächer waren und Schutz brauchten" sondern weil sie der Schlüssel zum Überleben waren.

    Ich bin so oft Männern über den Weg gestolpert, die sich die 50er Jahre und eine traditionelle Rolle der Frau zurückwünschen. Okay aber wenn Frauen in ihre "traditionelle" Rolle des untergebenen Weibchens zurück sollen, müssen Männer auch zurück in ihre "taditionelle" Rolle. Diese bestimmten Männer tönen dann immer, dass es ihre Aufgabe sei, Frauen zu beschützen. Vor was, frage ich? Vor Mammuts? Säbelzahnzigern? Der Straßenbahn? Anderen Männern? (Letzteres klappt ja SEHR gut, wenn man sich die Statistiken darüber anschaut, wie viele Frauen im motherfucking 21. Jahrhundert immer noch vergewaltigt oder im "besten Fall nur" (sexuell) belästigt werden. Es hilft, sich mal mit Frauen im eigenen Umfeld zu unterhalten. Ich garantiere dir, JEDE einzelne Frau, die du kennst, hat mindestens EINE Geschichte darüber zu erzählen, wie sie von einem Mann belästigt wurde.)

    Das Einzige, was mir einfällt, was Männer wie in den 50ern traditionell machen können ist, in den Krieg ziehen und zu sterben. Aber dann haben die Kinder ja entweder wieder nur einen Elternteil oder falls die Männer aus dem Krieg zurückkommen, dürfen Kinder sich über einen defekten, gebrochenen Menschen als Vater freuen, der seine eigenen grässlichen Kriegstraumata ungefiltert an sie weitergibt. Oh Freunde, welch schöne, traditionelle Kindheit mit beiden Eltern! Glaub mir mal, wir leben momentan in der besten Zeit, die wir Menschen erreicht haben. Die Nachrichten lassen es zwar so aussehen, als würde der ganze Planet brennen (tut er ja auch literally) aber MENSCHLICH sind wir momentan am besten und weitesten entwickelt, seitdem wir angefangen haben, Geld über andere Werte zu stellen (davor war alles besser, würde ich zumindest vermuten. Wir haben im Dreck gespielt, aus Pflanzen Medzin gewonnen, die Sonne als Gott angebetet und sind mit 16 an einem Kratzer verstorben. Aber damals haben noch ganze Dörfer für die Aufzucht eines Kindes gesorgt also vermute ich, dass es relativ zufriedene 16 Jahre gewesen sein könnten).

    Sorry wenn ich das aus deinen Worten jetzt falsch interpretiert habe, aber ich als Feministin brandmarke das als, wie schon korrekt von dir formuliert, "extrem rückständig". Frauen sind keine Gebärmaschinen, deren einziger Zweck es ist, diesen Virus "Menschheit" aufrecht zu erhalten. Frauen sind Menschen, die einfach nur mit genau denselben Rechten ein selbstbestimmtes Leben leben wollen, wie weiße Männer. (Neben Frauen zählt dies natürlich auch für People of color, Mitglieder der LGBTQ+ Gemeinde und behinderte Personen. Ich will den weißen Mann nicht als Buh-Mann darstellen aber er ist auf dieser Welt die Person mit den mit Abstand meisten Privilegien und hat meiner Meinung nach die Aufgabe, maßgeblich dafür mitzusorgen, dass aus seinen eigenen Privilegien Grundrechte für Alle werden.)

    Vermutlich hast du es nicht so gemeint wie ich es auffasse, aber getroffene Hunde bellen und das Thema beinhaltet bei mir sehr offensichtlich extrem viel Wut und Empörung über die Behandlung der Frau.
    Wenn ich dich angegriffen habe, entschuldige ich mich hiermit dafür.
  • @ soultattooed

    Ja es gibt viel Diversität und Ja es gibt auch andere Formen von Familie z.B Gleichgeschlechtliche Ehen wo die Kinder auch behütet , versorgt und geliebt werden , aber es gibt dinge wie z.B. Empathie , Emotionalität oder Fürsorge in denen Frauen im allgemeinen Besser sind als Männer und diese Eigenschaften an die Kinder weitergeben . Im Gegenzug haben Männer auch ihre Stärken wie z.B. Versorger und Beschützerinstinkt oder der ruhige und rationale Gegenpol zu sein wenn die Emotionen mal überkochen . Richtige Männer lehren ihren Söhnen was es bedeutet ein Mann zu sein und ihren Töchtern zu erkennen Welche gut oder schlecht sind . Und diese Lehren erfolgt in den meisten Fällen einfach in dem man dies Vorlebt .

    "Was man als Feministin an einer traditionellen Familiensituation rückständig finden könnte, erschließt sich mir gerade nicht. Sprichst du hier von der klassischen Rollenverteilung zwischen Frau und Mann?"

    Ja es gibt Frauen die es lieben den "Job oder die Berufung" Hausfrau und Mutter zu haben , und schon öfters habe ich mitbekommen das sie dafür Hohn und Spott ernten weil dieses "abhängig machen" ja dem Wiederspreche für das die Feministen so lange kämpften . Was ich persönlich für eine beschränkte Sichtweise halte . Denn in einer Richtigen Beziehung sind beide voneinander abhängig zwar auf unterschiedlichen Ebenen aber eine gegenseitige Abhängigkeit besteht und weiterhin Frage ich mich wie sie auf den Trichter kommen über andere urteilen zu können .


    zum Dating

    Allein über diese Thema könnte man Stundenlang schreiben es scheint heute Eher wie Shopping nach dem "Holleywood" Traumprinzen mit einer riesigen liste mit Eigenschaften die "ER" gefälligst haben soll anstatt eines Kennenlernens . Mir ist klar das die schiere Reizüberflutung von anfragen die Damen wählerischer werden lässt und somit potentiell gute Partner die es Ehrlich meinen schnell durchs Raster fallen weil es ja zig andere gibt die auf dem ersten Blick interessanter oder hübscher sind . Wie schon in einem anderen Post geschrieben führt das dazu das sich 80 % der Damen mit ca 10-20 %
    der Top Männer treffen die sich zumeist ihrer Begehrtheit sehr bewusst sind und das auch Nutzen um möglichst viele Damen zu treffen was dann wiederum dazu führt das diese Damen öfters Enttäuscht werden und somit glauben das " die Männer ja sowieso nur das eine wollen " . Was die wenigsten jedoch begreifen ist das wenn man als Durchschnittliche Frau mit einem solchen Mann zusammenkommt wird man Immer in einem Wettkampf mit anderen Frauen stehen denn ein solcher Mann hat viele andere Optionen und viele Bewunderer die gerne an Ihrer stelle stehen wollen .

  • @ San

    Der Ursprüngliche Gedanke der Feministinnen war gleiches Recht für alle , und damit geh ich völlig konform .! Jedoch sind Wir nun wirklich gleich , und müssen beide Seiten mit den selben Konsequenzen rechnen ? Ich denke nicht , denn das würde ja bedeuten das wenn eine Frau einen Mann Ohrfeigt er das Postwendend zurück geben dürfte oder das Männer nach einer Scheidung die gleiche Chance hätten die Kinder zu bekommen und die Frau müsste Unterhalt bezahlen was nicht Ist oder es gäbe gleich viele Männerhäuser wie Frauenhäuser denn Studien zu folge gibt es bei Häuslicher Gewalt für 10 Frauen die dies durchleiden müssen 6,6 Männer die auch mit sowas konfrontiert sind . Um nur mal einige zu nennen , ich bin jetzt aber nicht hier um Stimmung gegen Frauen zu machen sondern um auf dinge Aufmerksam zu machen über die man evtl mal nachdenken sollte .

    "Es hilft, sich mal mit Frauen im eigenen Umfeld zu unterhalten. Ich garantiere dir, JEDE einzelne Frau, die du kennst, hat mindestens EINE Geschichte darüber zu erzählen, wie sie von einem Mann belästigt wurde.)"

    Hab ich und ja ist mir auch klar , aber es scheint im Gegenzug völlig normal zu sein wenn es umgekehrt läuft und darüber redet keiner , und nun eine Info an dich es passiert viel häufiger das sowas von Frauen ausgeht als du dir evtl. im Klaren bist nur ist es kein so großes Thema weil ja "die Männer Raubtiere sind die nur das eine Wollen" .

    Wie schon gesagt es ist kein Angriff auf die Gleichstellung es ist aber eine Einladung zum nachdenken . Und hier noch ein Youtube Clip der dazu Beiträgt ist übrigens auf Englisch.



  • Ich muss dir da leider widersprechen @Arckaf. Was du hier als "typisch" weibliche und männliche Eigenschaften aufführst, gibt es genauso beim jeweils anderen Geschlecht. Das trifft bestimmt nicht auf jede Frau und jeden Mann zu aber auch Frauen haben Beschützerinstinkte oder neigen eher nicht zu Emotionalität. Genauso kenne ich Männer, die sehr empathisch und fürsorglich sind.
    Das Problem ist, dass genau das als falsch angesehen wird. Frauen, die diese typisch männlichen Eigenschaften haben, werden schon in ihrer Kindheit darauf hingewiesen, sogar ermahnt, das zu lassen und sich weiblicher zu verhalten. Ihnen wird gesagt, man nimmt sich als Frau zurück, achtet auf seine Ausdrucksweise, scheut eher die Konfrontation usw. und Männer werden sofort als Weichei oder schwul abgestempelt. Das lässt sich allein schon daran erkennen, dass wir Kindern beibringen, dass pink eine Mädchen-Farbe ist und blau für Jungs. Sorry, was für ein Quatsch!

    Ein Kind (und darüber gibt es Studien) wächst auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen völlig normal heran und hat keine Defizite, weil eine Mutter oder ein Vater "fehlt".

    Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn eine Frau ihre Berufung im Hausfrau und Mutter sein findet. Darf doch jeder tun und lassen was er will, wenn es niemandem schadet.

    Was du über Dating schreibst, klingt sehr verbittert. Davon solltest du dich frei machen. Frauen, die eine derartige Sichtweise haben, wie du sie beschreibst, kommen doch sowieso nicht als Partnerin in Frage oder?
  • Mir fällt immer wieder auf - und im Grunde ist das ja auch logisch:

    es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern ganz viele Graustufen dazwischen, die das Leben und die Welt letztendlich bunter machen!

    Soll in diesem Thread vor allem heißen: zunächst einmal sind wir alle Menschen.

    Menschen, die weitestgehend frei von irgendwelchem Schubladendenken leben dürfen. Endlich.

    Zumindest sind wir auf einem guten Weg. Aber wir sind eben Menschen ;)

    Und als solche kommt uns das Ego dann und wann dazwischen. Vielleicht auch unsere Erfahrungen. Erziehung.

    Letztendlich mache ich in letzter Zeit aber die äußerst gute Erfahrung, dass das Leben noch weitaus lebenswerter ist, wenn ich zunächst nach meinen Bedürfnissen schaue. Und das meine ich nicht egoistisch. Doch wenn ich mich immer wieder in Schubladen drängen lasse, weil man etwas "immer schon so gemacht hat" ..

    Dann und wann erweitere ich dann doch gern meinen Horizont :)
    Was eine Frage sein könnte, wie offen man gegenüber Neuem ist.
  • Hallo soultattooed und enjoythesilence

    Ich werde auf beide Antworten nacheinander Eingehen doch davor möchte ich einige Dinge klarstellen . Ja ich bin Single und Nein es ist weder Verbitterung noch mangelndes Interesse das aus mir spricht der einzige Grund warum ich Single bin ist das keine meine Mindestanforderungen erfüllt hat . Und ich rede hier von dem selben Zielen , der Fähigkeit zur Ehrlichkeit und Selbstreflektion , einem einigermaßen gleichen moralischen Kompass , und einer ausreichenden geistigen und emotionalen Kapazität . Viele der dinge die ich hier schreibe sind nachgewiesene Fakten und können zu Teil auch von euch getestet werden falls denn ein Interesse euerseits besteht .Und ja wie immer Ausnahmen bestätigen die Regel , mir ist völlig Bewusst das man es nicht 1 zu 1 auf alle anwenden kann .


    "Das Problem ist, dass genau das als falsch angesehen wird. Frauen, die diese typisch männlichen Eigenschaften haben, werden schon in ihrer Kindheit darauf hingewiesen, sogar ermahnt, das zu lassen und sich weiblicher zu verhalten. Ihnen wird gesagt, man nimmt sich als Frau zurück, achtet auf seine Ausdrucksweise, scheut eher die Konfrontation usw. und Männer werden sofort als Weichei oder schwul abgestempelt. Das lässt sich allein schon daran erkennen, dass wir Kindern beibringen, dass pink eine Mädchen-Farbe ist und blau für Jungs. Sorry, was für ein Quatsch!"

    Die gründe hierfür sind ganz einfach ,

    " Zitat : Eine Studie von Iris Holzleitner und David Perrett (2017)

    Holzleitner fand, dass Frauen im Allgemeinen Männergesichter bevorzugten, die moderat maskulin waren. Sehr maskuline oder sehr feminine Gesichter waren weniger ansprechend. Der Grad an Maskulinität, den eine Frau im Gesicht eines Mannes bevorzugte, hing jedoch auch teilweise von ihren eigenen Eigenschaften ab.

    Beispielsweise beurteilten Frauen, die sich auch zu Frauen hingezogen fühlen, maskuline Gesichter als weniger attraktiv und femininere Gesichter als attraktiver als Frauen, die sich ausschliesslich zu Männern hingezogen fühlen. "

    Im Gegenzug ist es bei Männern so ähnlich sie fühlen sich zu femininen Frauen hingezogen , nur mit dem Unterschied das sie sich mehr zu den Damen im alter von 20-30 Jahren hingezogen fühlten was wiederum einen evolutionären Hintergrund hat da Frauen in diesem alter bei Geburten eine viel geringere Chance von medizinischen Problemen haben .



    "Soll in diesem Thread vor allem heißen: zunächst einmal sind wir alle Menschen.

    Menschen, die weitestgehend frei von irgendwelchem Schubladendenken leben dürfen. Endlich.

    Zumindest sind wir auf einem guten Weg. Aber wir sind eben Menschen ;)

    Und als solche kommt uns das Ego dann und wann dazwischen. Vielleicht auch unsere Erfahrungen. Erziehung.

    Letztendlich mache ich in letzter Zeit aber die äußerst gute Erfahrung, dass das Leben noch weitaus lebenswerter ist, wenn ich zunächst nach meinen Bedürfnissen schaue. Und das meine ich nicht egoistisch. Doch wenn ich mich immer wieder in Schubladen drängen lasse, weil man etwas "immer schon so gemacht hat" .."


    Genau darum habe ich diesen Post gestartet nicht um Schubladendenken zu fördern sondern um Sichtweisen auszutauschen und um auf Gegebenheiten hinzudeuten die in Deutschland noch nicht so akut sind wie in anderen Ländern aber in einigen Jahren in diese Richtung gehen könnten .

    Zu dem Letzten Absatz im quote Text von enjoythesilence , wer nickt glücklich mit sich selbst ist wird auch in einer Beziehung nicht glücklich sein auf Dauer . Du machst das schon Richtig und es ist nicht Egoistisch im Endeffekt bist Du ja auch der Mensch mit dem du die meiste Zeit verbringst .
  • Ich sehe, wir verstehen uns @Arckaf

    Schade eigentlich, denn die Diskussion finde ich ganz spannend :)

    Dann möchte ich auch noch etwas geklärt wissen:
    dieses Forum bietet erfreulicherweise Platz für unterschiedliche Sichtweisen und Diskussion ist ausdrücklich erwünscht.

    Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Grundsätzlich ist hier jeder willkommen, seine Meinung zu vertreten.

    Zu dieser Datingsache habe ich übrigens auch mal etwas gehört oder gelesen - leider weiß ich nicht mehr wo, fand die Erkenntnis jedoch interessant. Geht in etwa in die Richtung, die du ebenfalls schon im Forum angesprochen hast

    „Wie schon in einem anderen Post geschrieben führt das dazu das sich 80 % der Damen mit ca 10-20 % der Top Männer treffen die sich zumeist ihrer Begehrtheit sehr bewusst sind und das auch Nutzen ..
    Was die wenigsten jedoch begreifen ist das wenn man als Durchschnittliche Frau mit einem solchen Mann zusammenkommt wird man Immer in einem Wettkampf mit anderen Frauen stehen denn ein solcher Mann hat viele andere Optionen und viele Bewunderer die gerne an Ihrer stelle stehen wollen .“

    Ich glaube mich zu erinnern, in dem Bericht den ich kenne, ging das ungefähr so, dass Männer in Führungspositionen gern mal ihre Sekretärin daten und dann für die Frauen in Führungspositionen nicht mehr „verfügbar sind“.
    Die sich dann ihrerseits entweder „nach unten“ orientieren müssen, was den sozialen Stand angeht oder allein bleiben.

    Klang plausibel, aber ist absolut nicht meine Denke!
    Das klingt für mich tatsächlich ein wenig nach Fleischmarkt. Und da frage ich mich:

    sprechen wir von Liebe, Verständnis und Respekt zwischen den Menschen oder ist der soziale Status ausschlaggebend?

    Auch das Beispiel mit der „Gebährfähigkeit“: bis zu einem gewissen Alter klingt das evolutionstechnisch nachvollziehbar, in der heutigen Zeit scheint mir solch ein Vorgehen jedoch mehr als überholt und veraltet.

    Ja, vielleicht ist das so, wenn die Lebensentwürfe zu sehr auseinander driften, so hat eine Beziehung (vor allem im klassischen Sinne) wenig Chancen auf langfristigen Erfolg.

    Doch man kann doch einen anderen Menschen trotzdem lieben, selbst wenn man anderer Meinung ist. Ich glaube, das nennt man dann Akzeptanz ;)
  • edited Mai 25
    @ enjoythesilence

    Wir sind zwar die "Intelligentesten hm besser gesagt die Lebewesen mit der größten mentalen Kapazität " auf diesem Planeten dennoch werden wir zu einem Großteil von purem Instinkt Gesteuert ( die meisten unseren schnellen Entscheidungen sind instinktiv ) . Das bedeutet also das wenn du jemanden Attraktiv findest vom äußeren her dies eine rein instinktive Entscheidung ist und diese Basieren grundsätzlich auf den Fortpflanzungsdrang , wobei es sich hier zwischen Männern und Frauen in gewissen dingen unterscheidet . Männer werden darauf bedacht sein ihre DNA so weit zu streuen wie möglich und haben deshalb ein viel größeres Spektrum an Frauen die sie Attraktiv finden, und Frauen werden sich jenen zuwenden welche ihrer DNA entsprechend den größten Erfolg auf Starke nachkommen gibt . Natürlich sind wir als Intelligente Individuen dazu in der Lage diesen Instinktiven Impuls nachträglich zu beeinflussen indem sie z.b. den Versorgerstatus checken oder die emotionale Bindungsfähigkeit . Dennoch haben die 20% der Attraktivsten Männer in den meisten fällen die Frauen nur durch ihr visuelles Erscheinungsbild schon soweit angesprochen das sämtliche Schritte danach einen wesentlich höheren Erfolg für eine Paarung haben wie die restlichen 80 % .
    Wenn du Willst kannst du dies selber Testen geh auf Badoo oder Tinder und co erstelle jeweils einen männlichen Account einmal mit einem unbekannten Männer Model und dann mit einem durchschnittlichen Mann , und du wirst die Unterschiede schon nach wenigen Tagen sehen und um das noch weiter zu vertiefen könntest du mit dem Model Account dann nach einer Woche eindeutige Signale in Richtung zwanglosen intimen treffen schicken und ich garantiere dir das du vom Ergebnis sehr überrascht sein wirst .

    Heutzutage ist es so das Frauen bestrebt sind höherklassige Männer zu daten oder Beziehungen mit diesen wollen z.b. Sie hat ein abgeschlossenes Studium und wird somit versuchen noch erfolgreichere Männer für eine Beziehung zu finden . Hier wieder mal der Spruch ein Großteil aber nicht alle . Diese Einstellung bzw ihre Ansprüche werden in den meisten fällen erst ab einem alter von 35 + nach und nach gesenkt . Was wiederum damit zu tun hat das ihre Uhr lauter zu ticken beginnt .


    "Ja, vielleicht ist das so, wenn die Lebensentwürfe zu sehr auseinander driften, so hat eine Beziehung (vor allem im klassischen Sinne) wenig Chancen auf langfristigen Erfolg.

    Doch man kann doch einen anderen Menschen trotzdem lieben, selbst wenn man anderer Meinung ist. Ich glaube, das nennt man dann Akzeptanz ;)"

    Wenn er sich niederlassen will sie aber weiter in ihrer Karriere durch die Welt reisen möchte passt das einfach nicht zusammen auf Dauer , genauso wenig wenn einer noch Kinder will der andere jedoch nicht .

    Und zu deinem letzten Satz hmm wie erklär ich das ohne Überheblich zu wirken , am besten frei raus also mein IQ liegt je nach Test zwischen 118 und 129 wenn ich nun mit einer Dame ausgehe die zwar wunderschön und nett sein mag sie aber nicht dazu in der Lage ist zumindest Ansatzweise dinge zu versehen die für mich vollkommen logisch und einfach sind wird dies auf Dauer schwierig . Ich finde das auf Augenhöhe sein auch bedeutet das man sich Intellektuell fördern und fordern kann und zwar gegenseitig .
    und die Spanne der IQs in unserem Land liegt zwischen 180 und 70 und meiner Erfahrung nach ist ein abstand von 25 -30 Punkten der maximale Bereich noch recht gut Kommunizieren können .
  • Interessant.

    Und ich verstehe glaube, was du ausdrücken möchtest.

    Bei zwei Punkten möchte ich jedoch aus meiner eigenen Erfahrung heraus widersprechen.

    Fangen wir mit der IQ Sache an. Wobei das nochmal ein extra Thema werden könnte.

    Ich selbst habe eine gute Schulbildung genossen, mit der ich sämtliche Möglichkeiten hatte, ins berufliche Leben zu starten. Turns out: studieren ist einfach nicht mein Ding. Was vielleicht auch mit dem System und vor allem dem Druck bei einem Studium zu tun hat. ich habe mich für eine handwerkliche Ausbildung entschieden und gehe meinen Lebensweg mit einer soliden Ausbildung mit der ich einen Job machen kann, der mir mein Leben finanziert. Mir reicht das, da ich in letzter Zeit für mich erkennen darf, mich bereits an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen zu können. Ich möchte nicht für das gemocht werden, was ich habe, sondern dafür, wie und wer ich bin.

    Oberflächliche Menschen langweilen mich. Und ich behaupte einmal, ein unkonventionelles Leben zu leben, bei dem das Thema eigene Kinder nie im Vordergrund stand, ich mir deshalb aber in der Vergangenheit viel Scheiß anhören durfte. Menschen, die meinten, sich in meine Lebensplanung einmischen zu müssen, weil ich nicht der Norm entspreche. Das ist nicht nur verletzend, es geht auf Dauer genauso wenig gut, wie auf einem unterschiedlichen IQ-Level zu sein.

    Weshalb ich deine Aussage zum IQ einmal als Beispiel werte, was alles Drastisches dazwischenkommen könnte, einen anderen Menschen nicht zu verstehen.

    ich glaube jedoch nicht, dass ein Zahlenwert den Ausschlag geben kann, ob sich Menschen verstehen. Doch vermutlich geht es dir mit Menschen, die einen geringeren IQ haben, wie mir mit oberflächlichen Menschen: es kommt alsbald Langeweile auf.

    Ich mache meine Entscheidung, ob ich mit einem anderen Menschen gut auskommen kann nur an anderen Eckpunkten fest. Vor allem höre ich gut in mich hinein und wenn ein anderer Mensch mir ein gutes Gefühl gibt und ich mich nicht nur in dessen Gesellschaft wohl fühle, sondern noch wichtiger: ich selbst sein kann, ohne darüber nachzudenken (und ohne etwas zurückzuhalten), dann ist mir vieles andere egal. Ich lasse mich - vermutlich schon immer - sehr von meinem Gefühl leiten. Inzwischen werde ich auch schneller, die gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen ;)

    Doch ich schweife ab. In meinem Beruf begegnen mir studierte Menschen, deren IQ ich zwar nicht kenne, aber eine gewisse Schläue und/oder Ehrgeiz müssen sie wohl mitbringen, sonst hätten sie es nicht so weit gebracht. Oft hapert es jedoch am Menschlichen und am Praktischen. Mag sein, dass für mich diese Menschen einfach zu intelligent sind ;)

    Sich mit einem Fake-Profil bei einer Datingplattform anzumelden, empfinde ich als Betrug. Das würde ich nicht ausprobieren wollen. Auch nicht, mich überhaupt bei einer Datingplattform anzumelden. Das mag jetzt von meiner Seite aus hochnäsig klingen, doch bevor ich mich nach irgendeiner Seite wischen lasse, bleibe ich lieber allein.
  • hallo enjoythesilence

    Ja das mit dem IQ könnte man zu einem extra Thema machen .
    Und es ist wirklich schwierig das zu erklären aber ich versuch es mal .
    Mir ist bewusst das diese Zahl erstmal nur eine Zahl ist und mal abgesehen von der Fähigkeit , Aufgaben stets schnell logisch und eher Intuitiv lösen zu können war mit lange nicht klar wie hoch diese Zahl in meinem Fall war .
    In der Schule war ich früher eher der Klassenclown , bin sogar mal in Mathe sitzengeblieben (chronische Unterforderung + Rechtschreibschwäche ) ,habe danach 3 Jahre Später die 180 min Mathe Abschlussprüfung in 29 Minuten ohne Taschenrechner mit 1 beendet . Nachdem ich aus der Schule raus war hab ich mir auch eine Handwerkliche Lehre gesucht weil ich die Nase voll hatte von Schule . Und wenn ich rückwirkend auf mein leben sehe denke ich das ich diese Begabung soweit wie möglich Brach liegen lassen wollte um den "normalen" Menschen näher zu kommen .
    Keine Ahnung ob das für dich bisher Sinn ergibt , aber man kann nun mal sein Gehirn nicht Abschalten und meins scheint darauf Programmiert zu sein Probleme zu erkennen und zu lösen . Dabei spielt das Problem an sich keine rolle ob es nun Ineffiziente Arbeitsbedingungen sind oder die Frage wie das Universum funktioniert oder warum Menschen das tun was sie tun . Vor Jahren unterhielt ich mich dann einmal mit einer anderen Hochbegabten , es fing mit normalen Gesprächen an und ging dann immer Tiefer in bestimmte themengruppen bis wir in einem Gespräch waren wie ich meine Gedanken beschreiben würde . Ich meinte zu Ihr Stell dir einen Fluss vor der ständig fließt und ab und zu einen großen See der Fluss stellte meine Gedanken dar die Seen wenn ich bestimmte Aufgaben gelöst habe wen sie logisch sind und alles Sinn macht . Aber manche Seen sind sind groß das wenn ich sie beschreiben müsste so wie ich sie in den Sekunden der Lösung sehe, ich Wochen oder Monate benötigen würde um dies zu Papier zu bringen und in all dieser Zeit fließt der Fluss weiter und sucht sich andere Ziele , danach Fragte sie mich ob ich denn schonmal einen IQ Test gemacht hatte und erklärte mir das das wohl auch der Grund für meine rechtschreibschwäche sei , ich bin mitunter im Kopf schon viel weiter und versuche schneller zu schreiben als es mir möglich ist irgendwann vertausche ich dann Buchstaben und Wörter von dem was ich schreiben wollte mit dem was ich derzeit denke .


    "Weshalb ich deine Aussage zum IQ einmal als Beispiel werte, was alles Drastisches dazwischenkommen könnte, einen anderen Menschen nicht zu verstehen.

    ich glaube jedoch nicht, dass ein Zahlenwert den Ausschlag geben kann, ob sich Menschen verstehen. Doch vermutlich geht es dir mit Menschen, die einen geringeren IQ haben, wie mir mit oberflächlichen Menschen: es kommt alsbald Langeweile auf."

    Ja und Nein auf einer "Oberflächigen und Freundschaftlichen" Basis mag das Funktionieren , aber in einer Partnerschaft verläuft das meist so ich versuche Ihnen die Wege zu zeigen um ihre Ziele zu erreichen und kann nicht nachvollziehen wieso sie sich dann dennoch für andere Wege entscheiden was mich frustriert auf Dauer . Und sie sind irgendwann wenn sie den IQ unterschied erkennen so eingeschüchtert das es persönlich nehmen und emotional darauf reagieren . Ich habe festgestellt das wenn ich Menschen einfach nur helfen will ohne etwas dafür zu erwarten sie sich zumeist Angegriffen fühlen wenn sie sich im klaren sind wie ich bin .




    "Sich mit einem Fake-Profil bei einer Datingplattform anzumelden, empfinde ich als Betrug. Das würde ich nicht ausprobieren wollen. Auch nicht, mich überhaupt bei einer Datingplattform anzumelden. Das mag jetzt von meiner Seite aus hochnäsig klingen, doch bevor ich mich nach irgendeiner Seite wischen lasse, bleibe ich lieber allein."

    Musst du auch nicht wurde schon oft genug getestet .


  • Verstehe. Vor allem auch die Sache mit dem IQ und der vermeintlichen Überlegenheit.

    Abgesehen von irgendwelchen Zahlenwerten mache ich für mich die Erfahrung, dass Menschen sich grundsätzlich damit schwer tun, sich helfen zu lassen.

    Und wenn ich einmal selbst in mich hineinhorche, wie ich mich fühle, wenn mir jemand (ungefragt!) einen gut gemeinten Ratschlag erteilt (von der guten Absicht gehe ich zunächst immer aus :)
    dann fühle ich mich in den meisten Fällen - ganz unabhängig vom IQ meines Gegenübers -bevormundet. Ich unterscheide jedoch, von wem die gut gemeinten Tipps für mein Leben kommen.

    Hilfe im Alltag angeboten zu bekommen - auch hier: ohne danach gefragt zu haben, läßt mich oftmals mit dem schalen Gefühl zurück, es nicht selbst hinzubekommen/dass man den Eindruck von mir gewinnt, es nicht aus eigener Kraft zu schaffen.

    Das könnte auch bei anderen Menschen der Grund sein, weshalb der Eindruck hinterlassen wird, der Helfer sei etwas Besseres. Aber auch das wäre vielleicht ein eigenes Thema wert. Nur noch so viel dazu: ich habe für mich erkannt, gedanklich vor allem bei mir zu bleiben. Mich nicht mehr aufzudrängen. So gut ich das eben kann, denn im Grunde helfe ich gern. Und vermutlich ist es normal, dass man von Außen die Dinge logischer, weil emotionsloser sehen kann. Man ist als Tippgeber vor allem auch nicht die Person, die mit Konsequenzen wie Trennung, Umzug, Jobwechsel usw. leben müßte.

    Interessant aber die Erfahrung erst neulich, wenn man sich zurücknimmt und sowohl mit Tipps, Hilfsangeboten aber auch Informationen über sich selbst weniger freigiebig wird, sind sogar die Menschen im engeren Umfeld manchmal überrascht, was doch alles in dieser ruhigen Person verborgen ist.

    Es nimmt sich nur kaum noch jemand die Zeit, hinzuschauen und empathisch nachzufragen.
    Was ich bedauerlich finde, mich selbst aber zu dem Schluß bringt, in 1 zu 1 Situationen oftmals besser zu funktionieren, als in größeren Gruppen.

    Weshalb es mir inzwischen auch egal ist, ob es sich so gehört, alle Onkel, Tanten und Anverwandten z.B. zu einem runden Geburtstag einzuladen. Problemlos ersetzbar mit Verlobung, Hochzeit, Taufe, Schulanfang…

    Wer sagt, dass man sein Leben nicht anders gestalten kann, darf und sogar sollte, als nach dem Motto: das haben wir immer schon so gemacht!?

    Schätze, hier schließt sich der Thread-Erzählkreis wieder, nachdem wir ein wenig vom eigentlichen Thema abgedriftet sind :)
  • edited Mai 26
    Ich Denke gar nicht mal das sich die Leute Bevormundet fühlen es ist wohl einfach Einschüchternd und zeigt einem die eigenen schwächen auf , was ich als Problem sehe , ist das dann die ganze Sache emotional wird was dann wiederum dazu führt das man sich gegen die Rationale und logische Lösung sträubt .

    Ich habe das wegen schon vor langer Zeit eingesehen das man Menschen nicht wirklich überzeugen kann , man kann ihnen aber Wissen und Daten zur Verfügung stellen und verschieden Wege aufzeigen die sie evtl noch gar nicht gesehen haben . Doch letztendlich bleibt es an Ihnen sich für einen weg zu entscheiden .
    Was man auch auf das aktuelle Thema münzen könnte , denn mal im Ernst viele wissen gar nicht warum sie das tun was sie tun . Und ich glaube das viele Probleme mit dem anderen Geschlecht nur das Ergebnis der Unwissenheit ist warum wir eigentlich so handeln wie wir handeln . Gilt für beide Seiten ich glaube das wenn wir mehr über uns selbst und das andere Geschlecht erfahren und diese Verhaltensmuster dann kennen und hinterfragen können dann sind wir einerseits in der Lage dies zu Akzeptieren und eine Entscheidung zu Treffen die ausgewogener ist .
    Im Alltag sehe ich leider viel zu viel von der Art "die Kerle sind ja alle gleich und Frauen wissen nicht was sie wollen" was sich mehr und mehr zu einem Kampf der Geschlechter aufbauscht anstatt einfach die zugrundeligenden Mechanismen zu verstehen und aufeinander zuzugehen um offen und ehrlich miteinander zu reden .

  • Vielleicht vergessen wir einmal die Unterteilung in das eine und das andere Geschlecht.

    Ich zumindest mache die Erfahrung, dass es weniger ausschlaggebend ist, ob ich mit Frau oder Mann spreche, sondern wie strukturiert, ruhig, zurückhaltend, zuhörend, verständig usw die Person ist.
    Diese Eigenschaften sind vor allem eins: menschlich.

    Mir hilft es, erkannt zu haben, dass ich nicht von jedem gemocht werden kann, so wie ich nicht jeden Menschen mögen muß.

    Bei mir bleiben. Meine Bedürfnisse kennen und kommunizieren. Dann ist es glaube egal, ob der Mensch mir gegenüber Rock oder Hose trägt ;)

    Glaube, ich hab den Podcast wieder gefunden, in dem es um die Schwierigkeiten beim Daten geht:

    https://www.zeit.de/gesundheit/2021-07/erfolgreiche-frauen-dating-partnersuche-sexpodcast

  • @ enjoythesilence

    Soo hab den Potcast nun angehört und sie haben viele punkte die wir hier schon Diskutiert haben auch angesprochen . Zum Beispiel was Frauen laut ihren Profielen wollen und was sie dann Daten , oder das gap bei Wissen und Bildung , oder auch die "Wunschzettel" was er oder sie denn mitbringen soll was dann letztendlich die gruppe der möglichen Partner mitunter stark einschränkt . Sehr gut fand ich das sie anmerkten das die Selbstrefektion eine sehr wichtige Eigenschaft sein sollte und vor allem Realitätsbewusstsein .

    Denn wenn Sie nach einem Mann sucht der , gut aussieht , Unabhängig ist , mit beiden Beinen im leben steht ,Gebildet ist ,emotional Stabil ,Witzig , Single ,charmant ,groß ,ehrlich ,Treu , führsorgend ,weltoffen ,vielseitig interessiert , Redegewand , Familienmensch ,Spontan , Sportlich ,Tierlieb ,Romantisch ,usw dann wird sich die Zahl der passenden Partner wohl ganz schnell von Millionen auf sehr wenige reduzieren .
  • Die Wahrscheinlichkeit, bei solch einem Forderungskatalog niemand zu finden, halte ich auch für extrem hoch :)

    Es freut mich, wenn ich dir mit dem wiedergefundenen link noch einen Hörtipp geben konnte.
    Der Podcast ist grundsätzlich ganz hörenswert für die Horizonterweiterung, finde ich.
  • edited Mai 27
    Was was mir des Öfteren in Gesprächen oder Diskussionen mit Damen auffällt ist , wenn sie glauben das ihre Wahrheit die richtige ist weil es gefühlt ja so sein muss . Diese Gespräche fallen mir immer besonders schwer denn egal wie viele Fakten ich auch liefern mag , sobald das Gespräch für sie Emotional wird kann Mann eigentlich gar nicht mehr richtig Diskutieren denn diese Gespräche durchlaufen dann 3 Phasen .
    Ablenkung in dem Sie Beispiele hervorbringt die mit dem eigentlichen Thema nicht viel zu tun haben , 2. direkte emotionale Konfrontation in der Sie versucht durch ihre emotionalen angriffe versucht diese in mir auszulösen um mich so vom Thema abzubringen und 3. Emotionale resignation wo sie zwar beginnt zu erkennen das die Fakten valid sind aber sie Emotional in einem zustand ist das Mann sich erst um ihr Wohlbefinden kümmern sollte und das Thema nicht weiter verfolgt bis sie sich gefangen hat .
  • Ist dieser hohe Anspruch an den Partner nicht auch ein Ergebnis unserer niemals zufriedenen Gesellschaft?
  • Wirklich guter Punkt , unsere immer Mehr wollen Mentalität spielt bestimmt eine Rolle hier . mehr Ansehen , mehr Geld , mehr Wissen , mehr Macht , mehr Erfolg ,mehr Liebe ,mehr Freiheit ;mehr Respekt und so weiter . Ich persönlich denke das diese Mentalität einerseits einer der größten Antriebe für unsere Weiterentwicklung ist aber in extremen Fällen auch eine der größten Gefahren . Und wenn diese Mentalität teil unseres Lebens ist ist sie auch teil unserer Ansprüche bei der Partnersuche .
  • edited Mai 29
    Mein Senf wäre, beziehungsweise, ich habe immer rumgeflennt in meiner Jugend: FRÜHER, also GANZ früher, da hattest du Mutter, Vatter, und viele Onkel, und viel mehr Großmütter und Großväter, von denen du allen Großgezogen wurdest und gelernt hast.

    "It takes a whole village to raise a child."

    Und ich wuchs ohne Vater auf, die alten besaßen keine Weisheit (meinte ich).. das zwei sich ergänzende Personen auf mich einwirken, bzw. das Fehlen dessen, war nebensächlich für mich. Meine Oma besaß mehr Angst als Weisheit, meiner Mutter habe ich als Kind schon gesagt, und selber beschlossen, keine Kinder zu zeugen solange ich innerlich noch ein Kind bin (so wie sie). Ich sehe dann sogar das Mann-Frau Rollenbild innerhalb der bewährten Familie als ein Hinhalten für das fehlende Ganze für jedes Kind, so wie du es postulierst. Ich meinte auch, Pubertät sei auch nur insofern ein Spiegel der Hormone, als es den Körper betrifft: Charakter, Identität, und 90% der Probleme in dieser Zeit, meine ich, sind soziokulturelle Probleme, Überfordernisse und (Be)Drängnisse der Zeit, auf die fast jeder gesunde Pubertierende mit genau dem Ausmaß an Revolte reagiert, oder Verwirrtheit und Hirnspinstigkeit, das es braucht, um Bewegung reinzubringen, bis dann die Angepasstheit akzeptiert wird.

    Also wie San sagt, ein Produkt der Industrialisierung und in gewisser Weise der Objektisierung des Heranwachsenden als Arbeitskraft (und nicht als geliebtes Wesen).

    Kein Wunder, dass Frau / Feministen, dann fordern, geliebt zu werden (anstatt zu lieben), und Männer nach der Liebe suchen, anstatt sie bereit zu stellen. Und/oder beide dann gehemmt beides zurückhalten, aus Schmerz, oder weil es einfach noch unausgebildet im jeweiligen ist. Hier sehe ich maximal eine Gesellschaft in der Infantilitätsfalle, ausgelöst von den Erfordernissen der Zeit, die sich nicht an die menschlichen Erfordernisse per se (der Einfachheit) richten, und das man da "zurück zum Alten, zum Guten" ruft, ala Mama, Papa, Hund, Haus, ist immer eine normale Reaktion wie ich finde, wobei in dieser Sphäre auch so viel, wenn nicht sogar die meiste Gewalt (innerhalb dieser Familien eben) in der Vergangenheit ausgeübt wurde, was dann oft verdrängt wurde. Also nur scheinbare Sicherheit, nostalgische Idealisierung als Reaktion auf den Müll von Heute. Also eine Sehnsucht nach Ordnung, im Anbetracht des Chaos.. eine Sehnsucht nach Küste. Zwei Schritte vor, einer zurück.

    Ich sehe da das Äußere nur als Abbild des Inneren; welche Konstellation in dysfunktionalen Individuen dann sich etabliert, ist unwesentlich meiner Meinung nach. Das Familienbild ist dann nur eine Idealisierung, wenn auch eine gute, quasi ein Schutzhafen vor dem Abtrünnigen, das uns heute begegnet - also das, was du beschreibst.

    Die Lösung wäre wohl das das Kind von Mutter, Vater, oder sonstigen Beziehungskonstellationen, vom Lehrer, vom Gärtner, vom Fremden selbst geliebt wird. Alles auf die Familie abzuschieben, das tut einer Gesellschaft gut: das fördert, nicht Verantwortlich sein zu müssen. Und mich wundert es nicht, das man sich dagegen wehrt, diese Familienverantwortung in diesem Sinne "auf sich zu nehmen", als Verlangnis einer Gesellschaft, die selbst nicht bereit ist, selbiges zu tun. <

    Es gibt einen Spruch, der heißt: "Für jeden Pädophilen muss sich eine ganze Gesellschaft verantworten." oder Amokläufer in Schulen, usw.

    Lösung habe ich nicht. : o


    ganz fies habe ich noch von "Archetypischer Psychologie" wie sie von Jung usw. kommt, z.B.: das, warum Frauen das gegenteilige von dem Daten, was sie angeben, daten zu wollen... Da gab es Forschungen, und es ergab sich (man könnte es z.B. anhand des Märchens erklären): Das Schöne und das Biest. Die Frau will das Biest, das Monster. Und dann will es das Monster zähmen, bereit machen, um Sicherheit, Konstante, Schutz zu bieten. Warum? Weil nur Monster gefährlich sind und Schutz bieten für Sie und eventuelle Nachkommlinge. Deshalb sind sie angezogen von denen, die ihnen "nicht gut tun". Deshalb spalten Familiensysteme sich auf. Weil die "Monster" nicht gezähmt werden, und ihrer Verantwortung nicht nachkommen: deshalb Feminismus, weil das archaische in der Frau sagt: Wir brauchen es, aber wir wollen es nicht mehr destruktiv: Mann, ergreife Deine Verantwortung. (Im Intimsten und "kontroverserster" Form wären das die Vergewaltigungsphantasien, die man so nicht ausleben will, aber archaisch in der Phantasie eventuell sexuell erregt, oder der Vampir, der einem eigentlich das Leben nimmt, das Biest, und so weiter).

    Und umgekehrt, will Mann das schüchterne, zarte Fräulein in ein Monster verwandeln, die Bestie herauszieren. Vielleicht eben um sich fortzupflanzen. Deshalb erobern, und Frau züchtigt den Eroberer, macht ihn Handbar (mit ihrer Schönheit, ihrer Zartheit, ihrer Liebe). Und Mann überwältigt, mit seiner Stärke.. ganz profan ausgedrückt. (Hierzu die Phantasien von dem Schulmädchen, dem Braven, und so weiter, das sich verwandelt in das Sexuelle, Abtrünnige).

    Weitere Theorien dahinter sind quasi: "Virtue is the capacity to be evil, but to choose good. Not being able to be evil, is not virtue: it is weakness. Being able to be evil, and being evil and not good, is not weakness: it is evil" Deshalb immer die bad-boys. Also, dass man seine Bestie nährt, "besteht in der Welt", auch in der Beziehung, mit ihren Emotionen und Irrationalitäten, und so weiter, "Klarheit, Struktur" bietet. Gleichzeitig zähmt die irrationale, chaotische Energie der Frau den Mann, zieht in Polar an, um zusammen das Ganze zu bilden.

    Deshalb wollen die Männer die Bestie der Frau, weil es das Gegenpol ist, das sie zähmt. Quasi aus der Schüchternen, das immanente Irrationale, das Chaos - weil es das Gegenpol ist, das die eigene Bestie bändigt, gleichsam Spiegel und raue Mauer, an dem die Bestie sich abreagiert und "schleifen" kann / geschliffen wird. (Generalisieren will ich nicht, aber grundsätzliche Muster in denen sich Polaritäten abspielen / abspielen können).

    Das Ziel drückt sich als gegenseitige Liebe aus, die sich hält, bindet, bändigt. Inwiefern sich das in der Zukunft ausdrückt und gegenseitig bereit gestellt wird, vor allem bei der scheinbaren Identitätsaufspaltung ("jeder darf alles sein"), der "woke gesellschaft" ("das böse darf nicht sein, wir wollen kein Chaos: nur friede, freude, eierkuchen").. ist meiner Meinung nach eine Gegenreaktion, ein Abspalten gegen die Schmerzen der unzureichenden Erfüllung dieser archaischen Muster, ohne aber (noch) Lösungen zu bieten, oder den Schmerz hinreichend zu verarbeiten, oder es (das alte Prinzip) wieder in neue Formen zu packen, so das es zeitgemäß halt wieder passt.

    Was ich persönlich aus der Identitätsgesellschaft und der Woke-sache herauslese, ist: "Wir werden nicht geliebt. Wir wollen nicht so sein wie ihr uns haben wollt. Wir dürfen nicht sein, und haben Angst vor der Bestie, weil das destruktive: gleichzeitig fehlt dadurch die Kraft, die Energie, die wirklich Schafft; und wir wollen der destruktiven Bestie keine Liebe bereitstellen, ersticken dadurch aber den Keim, der erst notwendig ist / wäre, Bestien zu bändigen, das Destruktive in gesunde Bahnen zu lenken). Und stattdessen haben wir einen Einheitsbrei von "wir alle sind alles und garnichts zugleich, wir lieben alles zugleich und irgendwie aber auch keinen".. und dann weiß niemand mehr, wer er ist, was er will, was er tut; und begegnen tut man entweder Ideologie (eben dieser), oder dem Schatten (Doppelmoral, Heuchelei, Blindheit, Mangel an dies und jenem), so wie du es halt beschrieben hast. Und was daraus entsteht.. macht die Geschichte irgendwie spannend.

    Und Ironischerweise wird aus dieser ganzen Bewegung dann selbst die Bestie, die sie versucht vom Erdboden zu wischen: weil sie grundsätzliches, Echtes, Reales, versucht zu beseitigen, anstatt es zu integrieren: und es taucht als immanenter Schatten wieder auf.

    Die Theorie zwischen "Chad und dem Anderen" ist quasi: Du bist kein Monster, du bist schwach, bespielbar, deshalb kann ich dir nicht vertrauen. Und Frau als pure Feministin, "ich will frei sein, das selbe wie der Mann haben", liegt nicht in ihrer Natur und ist - generell gesprochen - einfach nicht entsprechend. Über 90% (oder so?) der Frauen beenden ihre Karriere mit 40, 50 um Mutter zu werden. Nur 10% der Männer tun dies. Die Natur der Frau, als Gegenreaktion gegen geschichtliche Ungerechtichkeit und Unterdrückung, zu verleugnen, ist erstens eine überhöhte Gegenreaktion, zweitens, genauso Antifeministisch wie das Gegenteil. Verneint wird der Zwang, aber real, wird die Natur der Frau verneint, und die Natur des Mannes grundsätzlich in Frage gestellt (weil geschichtlich destruktiv). Ohne Lösungen zu bieten, natürlich. Sehr schwammig alles denke ich, und das drückt sich kulturell auch genau so aus meiner Meinung nach.

    Ich persönlich wäre ja für Heugabeln, schnell irgendwas verbrennen, dann Gruppensex und dann schauen was passiert wenn die aufgestauten Emotionen erstmal Ruhe finden. :D Also ganz archaisch: "Opfertum und Orgasmus", "sacrifice and exctasy". Die Alten Kulturen hatten das.. "traurigerBlick"
  • Hallo domsi ,
    ein wirklich äußerst anregender Text den du hier Verfasst hast . Persönlich kann ich aber nicht allem zustimmen was du hier geschrieben hast . Doch bevor ich dies weiter kommentiere möchte ich das du mir 2 einfache Fragen beantwortest .

    Was Glaubst du nach was Frauen in einer Partnerschaft im Grunde suchen ?
    Und Was glaubst du was Männer im Grunde in einer Partnerschaft suchen ?

    Wie schon weiter oben geschrieben möchte ich das weniger aus dem Blick was wir glauben zu wollen beleuchten sondern aus den zugrunde liegenden Mechanismen und nebenher Erläutern wie diese sich auf uns auswirken .
  • edited Mai 29
    Also "im Grunde" denke ich, und das ist sicher auch von mir ausgehend - Liebe auf der guten Seite, Wachstum auf der anderen. Ich würde sagen, wenn diese zwei Aspekte nicht erfüllt sind, wird Beziehung nicht von Dauer sein. Unter Liebe würde ich sowohl Liebe verstehen, als auch die Unterkategorien: gesehen werden, sich bestätigt und angenommen fühlen, Liebe auch in Hinblick auf die Werte und Ideale (wobei man nicht die selben Interessen haben muss, aber grundsätzliche Perspektiven auf das Leben... Kinder kriegen? Lebensweise? Philosophie, Alltags und Zukunftsgestaltung).. Und Wachstum ein miteinander wachsen und Freiraum geben. Oder auch einfach ein Wertschätzen der Entfaltung des jeweils anderen. Und die hängen irgendwie miteinander zusammen auch. Also verstehen das man Prozess ist, und das muss irgendwie zusammenlaufen. Rein praktisch. Da gehe ich aber von einer "gesunden" Orientierung aus. Vielleicht streben manche nach Macht und so weiter, aber das würde ich nicht als "Mensch sucht im Grunde" sondern als "Mensch sucht als Resultat seiner Lebenserfahrungen".

    Ich denke Mann sucht hauptsächlich support, und Frau Sicherheit. Was deine "Familien-Ideal-Konstellation" ein wenig anrudert. Ich denke aber das das was man im Grunde sucht, selten so verbalisiert oder ausdrückt. Was wir wollen und was wir brauchen (und demnach wollen), und wie wir das was wir wollen oder brauchen interpretieren aufgrund von persönlichen Erfahrungen, kollektiven Mustern (konventionell, progressiv, westlich, östlich)...

    Ein Beispiel warum ich so denke ist zB. meine Erfahrung, das Frauen zwar sagen sie wollen vl. keine Führung, aber grundsätzlich reagieren meiner Erfahrung nach 90% der Frauen am meisten und positiv auf diese Qualität. Also Halt, Sicherheit, Struktur, Logik. Und Männer als Ausgleich, Liebe, Zärtlichkeit, und so weiter. Die Vielfältigkeit der weiblichen Emotionen, als Ausgleich und Halt für die Logik und Zielstrebigkeit im Mann, ganz orthodox ausgedrückt. Das ist sicher von Mensch zu Mensch verschieden aber im Grunde denke ich, läuft es unterm Strich darauf hinaus. (Diskussion: Go)

    Die zugrunde liegenden Mechanismen habe ich versucht mit dem vorherigen Text ein wenig zu erörtern, bzw. die Einsichten kamen eher aus meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen, die ich dann durch research versucht habe in persönliche Form zu passen. Also Chaos (Frau) / Ordnung (Mann), Sicherheit für die Frau (Mann als gezähmte Bestie) - und die Frau gibt der Bestie die Zähmung - ein Zuhause (support). Von der Wildnis quasi, ins Zuhause. Die Intuition der Frau (emotio), und die Struktur des Mannes (ratio). Zwei Hälften, die sich ergänzen, daher die Polarität und Anziehung, und denke auch das, was Beziehung ausmacht bzw. man im Kern sucht. Tut mir Leid falls das wieder zu abstrakt auf deine Frage war, mein Gehirn funktioniert so :P

    Frau: "Hält er mich und fühle ich mich sicher? Gibt er nicht nach, egal was geschieht?"

    Mann: "Deckt sie mir den Rücken, fühle ich mich gewogen, egal welche Herausforderungen?"

    Ich denke der Kern des Scheiterns meiner Beziehungen war das ich dieses "mich gedeckt fühlen" nicht vollständig bekommen habe, und ich war sicher noch nicht, so standfest wie ich hätte sein müssen in meinen Prinzipien. Quasi als Hintergrund, warum ich auch so denke. Und bei Beziehungsproblemen bei Freunden, könnte ich das selbe herauslesen eigentlich.


    was denkst du persönlich, selbe Frage zurück :)?
  • Interessant ,
    ich Persönlich denke das sowohl Frauen als auch Männer beide über Eigenschaften verfügen die sich in einer guten Beziehung gegenseitig beeinflussen und somit die extreme auf beiden Seiten vermeiden können .
    Ich denke auch das es bei den Frauen im Grunde um Sicherheit geht aber in der heutigen Zeit weniger um Körperliche oder Finanzielle sondern um Emotionale . Ein Mann der Selbstbewusst ist sich seiner Maskulinität bewusst ist diese Akzeptiert wird in der Lage sein auf die Emotionen der Frau einzugehen die "gesunden Emotionen zu fördern und zu teilen und die eher Extremen einfach durch seine Ausstrahlung und Ruhe zu unterbinden .
    Beispiel : falls du irgendwann mal in einen Streit mit einer Frau gerätst die von ihrer Seite her auf emotionaler Ebene stattfindet und du in der Lage bist ihre Emotionen soweit zu lesen um Frustration ,Ärger oder Wut in einer ungesunden Form zu erkennen hör einfach auf zu reden und sei ruhig und still und du wirst sehen wie sich ihre Emotionen nach und nach dieser Haltung angleicht . Jene Männer unter uns die nicht so gefestigt sind werden dann aber versuchen zu Argumentieren was dann aber keinen Erfolg verspricht .

    Männer suchen in einer Beziehung eigentlich 2 dinge einerseits wollen sie "gebraucht werden und andererseits ist der Partner wohl der einzige Mensch mit dem der Mann auf einer tieferen Emotionalen ebene einen permanenten Austausch hat und die Frau wird durch ihre emotionale Kompetenz diese auf einem Gesunden niveau halten jedoch wird sie zugleich immer wieder Testen ob er immer noch dazu in der Lage ist eben diese zu Unterdrücken und der ruhige Fels zu sein .

    Beispiel: Wenn in einer reinen Freundes Männerrunde jemand bemerkt das ein anderer Mann viel zu emotional ist werden alle Männer um ihn herum sobald sie dies mitbekommen eine Ruhige maskuline Haltung einnehmen bis er sie wieder soweit gefangen hat das man mit ihm auf einer Rationalen ebene Reden kann .Diese Interaktionen passieren aber nur unter Freunden oder Durch Alpha und Sigma Männer sie dienen im Grunde einfach der Prävention einer durch Emotionen ausgelösten physischen Eskalation .

    Im Grunde denke ich das Frauen in der Lage sind Emotionen in Männern auszulösen .
    Und richtige Männer sind in der Lage diese Emotionen wenn nötig einzudämmen .

    Doch leider denke ich auch das heutzutage viel zu viele "Spieler" in beiden gruppen diese Mechanismen nutzen um mit dem gegenüber auf die eine oder andere weise zu beeinflussen .



  • edited Mai 29
    Das sehe ich auch so. "Spieler" sind für mich meist verletzte Menschen, oder, ich würde keine Frau kennen die nicht spielt und manipulativ ist oder wirkt, die nicht verletzt ist. Umgekehrt, wenn eine Frau spielt, und man merkt es, und gibt ihr den ruhigen Felsen, gibt ihr also quasi gar keinen Raum, dann ist es für sie Gelegenheit sich selbst zu reflektieren (also der Fels der die Emotionen branded). Hier sehe ich Wachstum. Oder auch der zu rationale Mann, der durch des Frauen Emotionen dann wachsen kann, und die Beziehung die sie bereitstellt.

    Kontra würde ich meinen, dass solche Frauen von Männern die die Spiele durchschauen und das ausstrahlen, diese sich wie eine Ebbe zurückziehen (insofern sie die Gelegenheit nicht nutzen wollen/können), oder eben auch angezogen werden (in der Annahme, das eigentlich niemand wirklich spielen will, es sei denn, die Wunde sitzt tief). Ich hatte schon einige Frauen kurzzeitig in meiner Nähe, die so waren, und ich hatte das nie an mich ran gelassen, und die haben dann äußerst stark projiziert (ich denke "Spieler", sind verletzt, und haben inhärent einen "Rette mich" Komplex, warum sie, je nach Bereitschaft, entweder enorm abgestoßen oder angezogen werden von Integrität). Quasi, warum sie auch spielen, ist, weil sie diese Schwäche beim Mann verachten, die sie subjektiv oder real erfahren haben und dann als solche wahrnehmen (das ist dann das Spiel). Und dann ist es irgendwann nicht mehr ein Test, sondern Rache, oder unbewusst die "sicherere" Art und Weise, mit dem anderen Geschlecht umzugehen. Dann weiß man, OK, scheinbar ist es ein Spiel, dann spiele ich einfach besser (um mir meine "Bedürfnisse" zu erfüllen - zumindest oberflächlich - und dabei nicht zu verletzt werden). Also ein Mittel für Distanz. Emotionale. Unverletzbar zu werden

    Beziehung würde ich dann als die Fähigkeit beschreiben, verletzbar zu sein, aber stets Autonom stabil.

    Männer genauso. Das ist mir das erste mal richtig aufgefallen, als ein Freund in meiner Jugend, seine "wahre Liebe" hatte, die ihn dann betrogen oder sehr verletzt hat, und dann hat sich sein Charakter um 180 Grad gedreht und er war der größte Spieler, wirklich jede Woche eine neue Frau für einige Jahre. Und nach 5-10 Jahren war er aber emotional so ausgelaugt, und man hat ihm angesehen, das ihm der Rückenhalt fehlt, und er hat eine kennengelernt, die ihm das gegeben hat dann. Da war er sehr traurig (ohne es bewusst zu reflektieren, einfach als meine Beobachtung). Beziehungsweise die hat ihm dann irrsinnig viel von dem Schmerz abgenommen und bedingungslose Liebe gegeben. Nachdem er vermutlich genug hatte von der Einbahnstraße (die ja gut sein kann, wenn es bewusst für einen Zeitraum, mit klaren Grenzen und Signalen, ausgelebt wird.)

    Als das mit meiner Ex aus war, die mich auch betrogen hat, hatte ich teilweise auch solche Gefühle, habe sie aber eher verachtet, diese Gefühle und Impulse, geschweige denn, dass ich sie unreflektiert ausgelebt hätte (was ich nur allzu gern getan hätte, rein in der damaligen Situation). Und Spieler sind dann wohl das, das Gegenteil - also das Gegenteil von dem Providen von Support / Rückenhalt (als immanente Rache der eigenen Verletztheit - die vielleicht selber aus den unerfüllten Bedürfnissen nach Sicherheit und Rückenhalt, Vertrauen usw. hergeleitet sind). Also Opfer wird Täter, Täter schafft Opfer, und so weiter. In dynamischer Weise. Um sich aus der verletzenden Rolle zu erheben, wird man Täter, besser "darin", um aus ihr, der Opfer Rolle, zu erwachsen (auch wenn es nur einen Kreis schafft).

    Ein Freund von mir, der ist 21, und hat sein erstes Mädel kennengelernt gegen Herbst letztes Jahr, und hat gemeint, viel Anziehung, aber viel von diesen Spielen. Und er hat das auch reflektieren können, und meinte, er gibt ihr 5 Monate Feedback, wenn es sich dann nicht bessert, wird das keine Beziehung; und er hat es nach 1 Monat beendet, was ich als sehr reif und verantwortungsbewusst von ihm empfunden habe. (Weil wirklich kein positives Feedback kam), und er erkannte, das er vermutlich nur enttäuscht und verletzt zurück bleiben würde.

    Mit support/Sicherheit meinte ich Emotionale, ja. Und die emotionale Verbindung die die Frau gibt, sehe ich als den "Anker", den der Mann als diesen "sicheren Rückenhalt" wahrnimmt.

    Ich muss sagen ich kenne auch 1,2 Frauen die mit mir intim waren, ohne Beziehung, auch mit starken Spieltendenzen, denen ich dann ein paar Jahre später über den Weg gelaufen bin, und da habe ich bei ihnen starke Scham und Mangel wahrgenommen. Also langfristig läuft das denke ich nach hinten los (wenn es nur unbewusste Dynamik ist, ohne zu wissen, was man -wirklich- will).

    "gesunden Emotionen zu fördern und zu teilen und die eher Extremen einfach durch seine Ausstrahlung und Ruhe zu unterbinden ."

    Das hast du finde ich sehr schön ausgedrückt.

    "Beispiel: Wenn in einer reinen Freundes Männerrunde jemand bemerkt das ein anderer Mann viel zu emotional ist werden alle Männer um ihn herum sobald sie dies mitbekommen eine Ruhige maskuline Haltung einnehmen bis er sie wieder soweit gefangen hat das man mit ihm auf einer Rationalen ebene Reden kann .Diese Interaktionen passieren aber nur unter Freunden oder Durch Alpha und Sigma Männer sie dienen im Grunde einfach der Prävention einer durch Emotionen ausgelösten physischen Eskalation"

    Das finde ich spannend, das habe ich so noch nie bewusst reflektiert. Letztes Jahr im Winter, während Corona high-season, ist mir zweimal passiert, das mir Fremde fast Gewalt angetan hätten. Einmal drei Anfang 20 Jährige, und einmal drei, sicher nicht älter als 16-17. Die erste Gruppe, da kam der "Alpha" direkt zu mir mit einer komischen, subtil aggressiven Bemerkung als ich saß und auf die U-Bahn gewartet habe, und ich habe ihn mit einer sanften, eindringlichen und sehr netten Art, zugenickt, und das hat bei ihm so etwas wie einen Schock ausgelöst. Interessanterweise war gegen 3 Meter hinter mir ein Mann mit einem Hund (ein größerer), und die Jungs sind ca. 15-20 Meter weiter weg gegangen, und bis die Ubahn kam, hat der Hund gebellt, und der Besitzer meinte, der hat wohl Angst, der spürt alles.

    Und die junge Gruppe, da habe ich auch immense Ruhe ausgestrahlt, und es wirkte so, als könnten Sie dadurch ihre Aggressionen reflektieren (und runter kommen). Dann haben sie sich wieder eingependelt.

    Da gibts ne lustige Geschichte, von den Bären, da gibt es den Alpha Bär, und dann kommt hier und da ein Bär und läuft umher, brüllt, macht aggressive Gesten, und der Alpha Bär sitzt und bleibt gemütlich. Und dadurch behält er seine Stellung, und der andere Bär zieht dann verschüchtert irgendwann von Dannen. Ich denke, diese Stabilität, ist es, was dem Chaotisch Weiblichen, in ihrer Emotionalität, auch die Klarheit und den Support gibt. Plus eben klare Linien für die destruktiven Emotionen oder schädlichen Verhaltensweisen. Wobei das auch eine Emotionalität ist, und die "Tests" der Frau, haben auch ihre eigene Rationalität, ihre eigene Logik. Finde ich (zumindest in einem gewissen Maß). Paare mit zu viel von diesem "übermäßig destruktiven Emotionen" haben zwar tollen Sex aber kurzweilige Beziehungen, so meine Erfahrungen aus Beobachtung.

    Ich muss auch sagen, nach dem das mit meiner Ex aus wahr, und einige Zeit vorbei war, und ich Endgütlig beschlossen habe diesen destruktiven Tendenzen der Frau keinen Spielraum /Ausreden mehr zu geben (also Integretär zu bleiben - die guten habe ich immer gefördert, aber die schlechten nicht zu 100% negiert). Zu der Zeit habe ich sehr viele Frauen angezogen, die mir in der öffentlich sehr nahe kamen, fast schon bittend und fordernd, und das habe ich eigentlich auch als Bestätigung angesehen, dass das eigentlich ein / ihr Wunsch ist. Ich habe sie nie angesprochen, aber da war regider Augenkontakt, Schwingung, Gestik, Körperhaltung, Verhalten usw. (Ich blieb und bin momentan, trotzdem noch, Abstinent. Die letzte Frau wollte ich heiraten, das musste ich erst einmal sitzen lassen). Aber dynamisch konnte ich das von der Ausstrahlung schon sehr gut ableiten, bzw. zu diesen Schlussfolgerungen (für mich auch in retrospektive) kommen. Also der innere Entschluss: kein shit mehr; und dann im außen die equivalente Spiegelung. Und, lustigerweise, in dem Sommer wo ich so stark "spielen" wollte, aber bei mir blieb, huch, da habe ich Frauen angezogen die starke Spieltendenzen, und irrrsinnige Liebesbedürfnisse hatten (aber vermutlich latent). Jeden Tag ne andere, mit irgendeinem Vorwand, mich anzusprechen (Bei Bushaltestellen / Knotenstationen der Stadt, usw.) Irgendwann konnte ich das schon von der Ferne spüren und "erahnen". Ich dachte, aus dem Teufelskreis komme ich nie raus, und habe das als Anlass gesehen, mich noch tiefer zu reflektieren. Habe die Frauen immer verneint, wenn sie mich angesprochen haben (was vorher und nachher kaum bis nie wieder vorkam, das auf mich so zugegangen wurde. Sehr untypisch Frau, aus meiner Erfahrung. Meistens, wenn sie interessiert sind, bleiben sie nur in der Nähe und sind subtil).

    Schöner Austausch mit dir, Danke dir dafür.
  • edited Mai 29
    domsi

    Ja ich finde diesen Austausch auch sehr Angenehm auch wenn ich hier noch gerne einige Reflektionen der Frauen hören würde .

    h dachte, aus dem Teufelskreis komme ich nie raus, und habe das als Anlass gesehen, mich noch tiefer zu reflektieren. Habe die Frauen immer verneint, wenn sie mich angesprochen haben (was vorher und nachher kaum bis nie wieder vorkam, das auf mich so zugegangen wurde. Sehr untypisch Frau, aus meiner Erfahrung. Meistens, wenn sie interessiert sind, bleiben sie nur in der Nähe und sind subtil).

    Das hat viel mit der Haltung und Ausstrahlung zu tun , ich denke unterbewusst merken die Damen das da jemand ist der eine ruhige aber bestimmte und selbstsichere Art an sich hat . Und eben diese bringt die emotionale Sicherheit die sie Brauchen und begehren .

    Das finde ich spannend, das habe ich so noch nie bewusst reflektiert. Letztes Jahr im Winter, während Corona high-season, ist mir zweimal passiert, das mir Fremde fast Gewalt angetan hätten. Einmal drei Anfang 20 Jährige, und einmal drei, sicher nicht älter als 16-17. Die erste Gruppe, da kam der "Alpha" direkt zu mir mit einer komischen, subtil aggressiven Bemerkung als ich saß und auf die U-Bahn gewartet habe, und ich habe ihn mit einer sanften, eindringlichen und sehr netten Art, zugenickt, und das hat bei ihm so etwas wie einen Schock ausgelöst. Interessanterweise war gegen 3 Meter hinter mir ein Mann mit einem Hund (ein größerer), und die Jungs sind ca. 15-20 Meter weiter weg gegangen, und bis die Ubahn kam, hat der Hund gebellt, und der Besitzer meinte, der hat wohl Angst, der spürt alles.


    Gerade für solche Situationen werden richtige Männer benötigt sie halten die unstabilen Männer in Schach und zeigen ihnen nur durch ihre Präsenz ihre grenzen auf , aber diese Ruhe sollte nie mit Passivität verwechselt werden denn wenn sie müssen werden sie physisch reagieren dennoch in einer sehr viel mehr Rationaleren Art also bis der Kampf gewonnen ist , und nicht weiter wie es bei emotionalen Angriffen meist ist .

    Ein Freund von mir, der ist 21, und hat sein erstes Mädel kennengelernt gegen Herbst letztes Jahr, und hat gemeint, viel Anziehung, aber viel von diesen Spielen. Und er hat das auch reflektieren können, und meinte, er gibt ihr 5 Monate Feedback, wenn es sich dann nicht bessert, wird das keine Beziehung; und er hat es nach 1 Monat beendet, was ich als sehr reif und verantwortungsbewusst von ihm empfunden habe. (Weil wirklich kein positives Feedback kam), und er erkannte, das er vermutlich nur enttäuscht und verletzt zurück bleiben würde.

    Ich sehe diese Geschichte aus einer eher anderen Perspektive , nach einem Monat aufzugeben ist weder reif noch verantwortungsbewusst ,"ja es mag sein das ihre Energien auf unterschiedlichen level waren und er nicht damit umgehen wollte oder konnte " aber ich habe eine Gegenfrage für dich wie lange hast du in deinen Beziehungen gebraucht um mit der richtigen Ballance zwischen Emotionalität und Maskulinität auf deinen Partner einzugehen ? Bestimmt mehr als einen Monat ;o) , wieso sollte Sie nicht das recht haben ihn genauso lange oder länger zu Testen denn Frauen haben nun mal rein von der Fortpflanzung her ein deutlich größeres Invest als Männer . Also ist es nur recht und billig wenn sie ihren Partner immerwährend auf die probe stellen um sicherzugehen das sie nicht irgendwann alleine und Schwanger dastehen .

    Ps:
    bei den negativen Extremen Reaktionen gibt es übrigen auch 2 Arten , jene die eine Aggressivität dir gegenüber Darstellen diese solltest du mit totaler Emotionslosigkeit und Stille erwidern , und jene die ungesund sind wie Trauer ,Verzweiflung usw in diesen Fällen Bist du zwar immer noch Ruhig aber nutzt positive Emotionen wie nicht sexuelle körperliche nähe oder Verständnis um deinen Partner zu helfen .
  • @ soultattooed

    Ich glaube der Clip erklärt ziemlich gut was ich meinte .

  • edited Mai 30
    "Ich sehe diese Geschichte aus einer eher anderen Perspektive , nach einem Monat aufzugeben ist weder reif noch verantwortungsbewusst"

    Da bin ich zwiegespalten.
    Ich habe mir vor kurzem Aufgeschrieben: "Ziehe dich in dich selbst zurück, so viel du kannst, verkehre mit denen, die dich besser machen, und verstatte solchen den Zutritt, die du besser machen kannst."


    Und wenn das ersichtlich ist nach einer gewissen Zeit. Also in meiner Erfahrung war es öfter ersichtlich, und im Endeffekt habe ich mich zwischen eine Person, eine Wand und 200 km/h gestellt. Manchmal kann man die Geschwindigkeit nicht drosseln. Und oft habe ich es bei Frauen auch schon gemerkt, dass sie es nicht wollen, dass ich mich in mich zurück ziehe, das sie mich nicht besser machen, und das ich sie besser machen kann. Da war das Gefühl anfangs schon klar, aber jetzt, laufe ich da nicht mehr in solche Erfahrungen. Es hat sich immer mit der Zeit bestätigt, oft erst mit viel Schmerz dann, wenn man schon zu eng war.

    Mein Vater hat mir z.B. erzählt, die Trennung wie ich 2 war, war, weil er nie von ihr Liebe bekommen hat. Er hat es nie gespürt. Und der letzte Mann meiner Mutter, 20 Jahre später, hat sie mit seiner Exfrau betrogen, und bei der Trennung, hat er die selben Worte wie mein Vater benutzt. Hat mir meine Mutter dann erzählt, das der Dude das gesagt hat ( das mein Vater die genau exakten Worte benutzt hat, habe ich ihr aber nicht erzählt). Und wenn sie heute Männer kennenlernt, „spielt“ sie immer noch, hält ihre Liebe zurück und erwartet den Himmel. Merkt aber nix. Ich denke der Kern ist Selbstreflektion und Verantwortung übernehmen. Und egal, wie viel man tut oder gibt, es muss beidseitig sein. Da finde ich es okay, nach kurzer Zeit zu erkennen, wo die Grenzen des anderen sind, und es vorzeitig gehen zu lassen.

    Und beim Rest in sich selbst schauen. Also es gibt immer zwei Seiten; wenn es da nichts zu lernen und zu verantworten gäbe, wäre die ganze Erfahrung zB. Mit meiner Ex, die mich betrogen hat, für mich umsonst, und ich würde eventuell resignieren (wie diese "men going their own way" Sache). Mein „Pudelskern“ war da eben zum Beispiel, den destruktiven Tendenzen nicht 100% Gegendruck zu bieten (denn ich habe sie schon ein Jahr vorher kommen sehen und sie klar benannt, aber den Zug einfach fahren lassen, im Glaube, da wird schon Verantwortung daher kommen). Und meine fehlende Integrität, trotz erkennens, damit habe ich dem anderen Wohl das Wachstumspotential nicht zu 100% bereit stellen können. Wobei es schwer ist zu evaluieren, ob es dann nicht einfach vorher zur Trennung gekommen wäre, weils nichts gebracht hatte (vermutlich die Konsequenz vor der ich dann immer Angst hatte). Aber vielleicht hätte es das gebraucht, quasi meine Integrität hinter meine Verletzensangst zu stellen, vielleicht wäre das die Hebelwirkung gewesen.

    Auch cool finde ich den:“Cast not pearls before swine.”" - also "Do not waste good things on people who will not appreciate them".

    Ich kenne übrigens zig Stories, über das Destruktive / Unreflektierte der Frau, in meinem Bekanntenkreis und darüber hinaus, woran sogar die eigenen Kinder benutzt wurden um Destruktiv zu sein und „den (Ex)Mann zu vernichten“ oder so. Ich spüre das in Frauen gut, manchmal lasse ich sie das spüren in der Öffentlichkeit, und oft reagieren sie stark so: "NEIN! NEIN! ICH TRAGE KEINE VERANTWORTUNG! IHR SEID SCHULD!"... Schuld hilft keinem, außer es ist die eigene. "Was dir an anderen nicht gefällt, das reinige in dir selbst". Du fühlst dich ungeliebt? Liebe mehr. Du fühlst, keiner hört dir zu? Werde ein besserer Zuhörer. Dir fehlt Selbstbewusstsein? Bestärke andere, und zeige Ihnen, was du an ihnen schätzt. usw. Aber nur von einer Seite hilft das aus meiner Erfahrung nichts. Die Frauen, die mir sehr eng waren, und es nicht geklappt hat, sehe ich abundzu, und besser dran sind sie dennoch nicht, und da ist viel Reue (und auch Liebe) ihrerseits. Was auch in der Beziehung absehbar war. Und viele der Destruktiven Frauen (sicher auch Männer), wie eben oben beschrieben.. manchmal kam das erst nach der Geburt eines Kindes. Also ein Traumata, unverarbeitete Gefühle, und unwille, hinzuschauen. Spielen dann einfach Generations-trauma wieder und wieder ab und auf. Ich denke, so etwas ist nicht zu vernachlässigen.

    Du meintest in einem anderen Thread, „Liebe ist Anziehung.“, ich würde sagen, Liebe ist auch das, was anzieht. Sowohl als „Objekt“ im Empfinden, als auch als Wirkung (seiner Selbst, seiner Tat, seiner Gestiken, usw.). Kinder scheuen sich um dieses gute Gefühl, wie Schmetterlinge, nur ab der Pubertät lernt der Charakter, sich davor zu fürchten oftmals, aus Verletztheit. Denke ich. Die Struktur bildest sich ja bis zum 10 Lebensjahr, und festigt sich wirklich mit 12-15. Ich habe da in Sozialheimen gearbeitet beruflich, mit Kindern dieses Alters, aus Missbrauchsfamilien, Krieg usw. Da war dieser Wechsel von "offen" (unter 8), und regidert, teilweise schon "spielender, sich schützender Charakterstruktur" ab 12 Jahre aufwärts, schon ziemich eingemeiselt. Da enstehen dann diese Charakterstrukturen, die man dann gegenseitig „bearbeitet“ durch support und Beziehung, Vertrauen, usw. denke ich. Bestimmt auch die „Makken“, die man hat, die sich anziehen, die sich dann gegenseitig Schmieden können, ergänzen, nähren usw., wie du schon erwähntest. Bis zu dem Grad in dem Wachstum miteinander möglich ist.

    Da gibt es nach Jung auch die 4 Archetypen nach C.G. Jung, einer davon ist „der Lover“. Seine zwei Schatten-Polaritäten, ist, „der Bedürftige, alles und jeden liebende – Brauchende“, und als Gegenseitige der „Impotente, der/die die Liebe zurückhhaltende und meidende“, aus Angst, Schmerz usw. Also es sind immer die zwei Pole vorhanden, bis sie sich vereinen, und die reife Kulmination ist dann „der/die frei Liebende, ohne Angst.“, quasi. Finde ich auch schön. Bedürftig und Impotent, auf dem Weg zum Liebenden. Ist sicher auch ein Pudelskern in der ganzen Sache von dem Video was du gepostet hast (auf beiden Seiten der Geschlechter).

    Aber auf Frauenseite wäre sehr interessant da feedback zu bekommen. 
  • Ich sehe, die Diskussion hat ordentlich Fahrt aufgenommen. Schön :)

    Bis hierhin habe ich alles gelesen und möchte mich gern zu der Annahme melden, Frauen suchen bei Männern einen Fels in der Brandung, Männer bei Frauen emotionale Wärme.

    Das klingt für mich nachvollziehbar, auch wenn ich mir da bisher noch nicht solch eingehende Gedanken zu gemacht habe.

    Tatsächlich kann es äußerst attraktiv sein, mit einem Menschen umzugehen, der Ruhe ausstrahlt. Der in hitzigen Gesprächssituationen gelassen bleiben kann und einen notfalls wieder auf den Boden der Tatsachen holt.

    Ich selbst bin oftmals solch ein „Fels in der Brandung“.
    Glaube nicht, dass diese Eigenschaft nur (oder zumindest vorwiegend) Männern zugeschrieben werden kann.

    Im Gegenzug die Emotionen.
    Diese zu zeigen, ist Männern lange genug abtrainiert worden, weil z.B. weinen als unmännlich angesehen wird.

    Und schon haben wir den gesellschaftlichen „Salat“ ;)

    Und ja, ich lese viel (oder höre Podcasts) und lerne dadurch in letzter Zeit verstärkt, was alles mitschwingt und entscheidend ist für die Partnerwahl und ob die Partnerschaft Aussicht auf Erfolg hat. Dinge wie die Herkunftsfamilie, Selbstbewußtsein, Selbstwert, Erfahrungen in der Kindheit usw.

    Was nicht heißen soll, eine schwierige Kindheit ist Entschuldigung für alles.
    Jeder hat das Recht und die Möglichkeit, seine Vergangenheit aufzuarbeiten und sich weiterzuentwickeln.

    Bestenfalls findet man auf dem Lebensweg Mitmenschen, die einem bei der Entwicklung helfen ;)
  • edited Mai 30
    Hallo mal wieder domsi

    "Da bin ich zwiegespalten.
    Ich habe mir vor kurzem Aufgeschrieben: "Ziehe dich in dich selbst zurück, so viel du kannst, verkehre mit denen, die dich besser machen, und verstatte solchen den Zutritt, die du besser machen kannst."


    Versteh mich nicht Falsch wenn ein Partner in einer Beziehung wiederkehrende aggressive Tendenzen dir gegenüber hat sowohl emotional als auch physisch dann nichts wie raus aus dieser Verbindung . Dennoch ich kenne weder das familiäre Umfeld der ex Freundin deines Freundes noch weis ich genau über welche Aktionen von ihr er so unzufrieden war das er sich letztendlich trennte . Ich weis aber aus eigener Erfahrung das viele Frauen sich nicht in einem Monat öffnen können dieses Privileg bleibt in den meisten Fällen der ersten und 2. Beziehung vorbehalten wenn überhaupt denn es gibt so einige die aus zerrütteten Familien kommen und solche Frauen brauchen nun einmal viel Geduld und Geborgenheit bevor sie überhaupt in der Lage dazu sind sich zu öffnen und sich fallen zu lassen . Ja es ist mit unter Herausfordernd und zum teil aus Auslaugend aber es ist es wert und sowas wird niemand in einem Monat erreichen können .


    "Und beim Rest in sich selbst schauen. Also es gibt immer zwei Seiten; wenn es da nichts zu lernen und zu verantworten gäbe, wäre die ganze Erfahrung zB. Mit meiner Ex, die mich betrogen hat, für mich umsonst, und ich würde eventuell resignieren (wie diese "men going their own way" Sache). Mein „Pudelskern“ war da eben zum Beispiel, den destruktiven Tendenzen nicht 100% Gegendruck zu bieten (denn ich habe sie schon ein Jahr vorher kommen sehen und sie klar benannt, aber den Zug einfach fahren lassen, im Glaube, da wird schon Verantwortung daher kommen). "

    Wenn du das kommen siehst brauchst keinen Gegendruck aufbauen Sei einfach offen und sag ihr was die Konsequenzen sind (gehst du Fremd bedeutet das wir gehen endgültig getrennte Wege .! ) und lass sie es mit sich selbst ausmachen ob es das ist was sie will . So oder so sie ist ein Unabhängiger Mensch und Sie muss mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben . Zu der MGTOW Bewegung wenn man mal die
    hater (also jene verbitterten die immer noch nicht begriffen haben das sie in erster Linie an sich selbst Arbeiten müssen ) außer acht lässt , ist diese Bewegung ein Weg das Spiel nicht mehr mitzuspielen und sich auf sich zu konzentrieren und somit etwas wiederzubekommen was in der heutigen Zeit beim Dating (wenn man kein Chad ist ) leidet , das Selbstwertgefühl . In dem man sich auf sich und seine Ziele konzentriert und die "spielchen" mancher Frauen nicht akzeptiert erlangt mal im Gegenzug eben jene Fähigkeiten die die meisten Frauen anziehend finden .

    "Du meintest in einem anderen Thread, „Liebe ist Anziehung.“,

    Ich schreib Liebe ist reine Zuneigung ohne etwas dafür zu verlangen und Anziehung ist eine von vielen Verstärkern die Liebe noch Intensiver werden lässt oder so ähnlich ...

    Kinder scheuen sich um dieses gute Gefühl, wie Schmetterlinge, nur ab der Pubertät lernt der Charakter, sich davor zu fürchten oftmals, aus Verletztheit. Denke ich.

    Nein Kinder scheuen sich nicht eher das Gegenteil ist der Fall sie lieben wenn sie lieben Bedingungslos , das mit den Schmetterlingen greift erst dann wenn die Liebe durch die einsetzenden Hormone , Anziehung und eine ausbildende sexuelle Präferenz für einen potentiellen Intimpartner empfunden wird .
  • Ich habe mich hier mal so durchgelesen. Da sind wir irgendwie auch mitten im Gender-Thema gelandet und so langsam verstehe ich die Diskussion darum in ihrer Tiefe.

    Und deshalb muss ich grad lachen. Habe etwas kapiert.
    Weil wir so gerne die Unterschiede herausarbeiten. Die sind wichtig, aber nicht zwangsläufig Frau oder Mann zuzuordnen. Wohl der Grund, weshalb gleichgeschlechtliches so gut funktionieren kann.

    Und ich es zeigt, wie stark wir uns von Stereotypen beeinflussen lassen. Vereinfacht dargestellt mit Spinnen essen oder den Klößen. Wo Tradition/Normalität auf Abenteuer/Neues stößt, zeigt sich unser Charakter/gepaart mit "Erziehung".

    Geschlecht dient am Ende der Fortpflanzung - mehr tatsächlich nicht.
  • edited Juni 4
    Der Grund warum gleichgeschlechtliches so gut funktionieren kann ist weil sie sich gerne f*cken. Ich kenne Schwule / lesbische Paare, unzählige. Das ist angeboren, und hat nichts mit dem "wir lassen das Ausarbeiten von Unterschiede einfach aus". Der Grund warum es funktioniert ist biologisch; ein Hetero kann sich durch Ideologie und "Geschlecht ist ja nur Fortpflanzung" nicht gleichgeschlechtlichen Beziehungen widmen, und umgekehrt funktioniert das auch nicht.

    Ich denke der Grundgedanke dieser Bewegungen "sei wer du sein willst" ist ganz nett, aber wie immer, was Mainstream wird, sollte man am besten fünfmal zur Seite legen. Dann ist es schon verdünnt und pervertiert.

    Ich meine übrigens jeder sollte alles tun und machen und sein dürfen; aber es gesellschaftlich plakativ so darzustellen wie es ist, macht daraus den selben Zwang eines Stereotypens (unter Deckmantel Offenheit), den es versucht auszumerzen, und negiert die Wirklichkeit hinter bestimmten Identitäten/Stereotypen. Also einfach in das andere Extrem ausgeschlagen (wie das die Menschen halt gerne machen.. von links nach rechts, aber im Endeffekt, das selbe in Weiß).

    Evidenzbasiert bin ich von keiner Seite überzeugt, und denke, es ist mehr Verwirrung. Geschminkt haben sich die Männern im alten Ägypten schon, ich verstehe nicht, was wir da so reinreiten. Vielleicht bin ich etwas zu undifferenziert in der ganzen Sache, kenne aber Männer die sich schämen dafür, Männer zu sein (was ja gesellschaftlich ein bisschen aufgedrängt wurde), und Frauen, die sich minderwertig fühlen, und gerne Mann wären (als historisches Mitbringels, und auch immanente Erwartungshaltung an die "heute starke Frau"), und so weiter; die fallen dann heftig in solche Streams, und werden mitgezogen. Ich sehe das als Übergang. Und natürliche Reaktion auf das Ganze, aber ohne jegliche Substanz oder Kern.
  • @domsi Geschlecht dient nur/ausschließlich der Fortpflanzung ist ja keinesfalls negativ zu bewerten. Auf natürlichem Weg eben einfach so. Stereotypen den Geschlechtern zuzuordnen - und dies geschah/geschieht seit Jahrzehnten dagegen ist unsinnig und m.M. n. ein Übel, aus dem zu entrechten das Gender-Thema so stark werden konnte und muss. Typisch Mann. Typisch Frau. Und dann der Druck. Und aktuell: So viele Namen für was auch immer. Es tut mir so leid, dass viele Konstellationen nur durch Lautstärke eine Art Akzeptanz erfahren dürfen. Nichts davon ist neu, nur nicht gewollt. Von daher, bitte weiter so und danke für den Mut. Damit die Verwirrung der Normalität weichen kann. Und jede/r einfach sein kann.
  • Hmmm... in Schubladen zu denken, ist ja typisch Mensch... ;-)

    Aber gibt es DIE Frau? Und DEN Mann?
    Hat nicht jeder MENSCH weibliche und männliche Anteile in sich? Und das eben in unterschiedlichen Ausprägungen?

    Durchläuft nicht jeder Mensch auch unterschiedliche Entwicklungsphasen?

    Sicherlich: das ein oder andere mag genetisch bedingt sein... aber das ein oder andere wird auch erworben, oder?
    Manche Menschen finden sich und die eigene Identität schnell... andere brauchen mehr Zeit... die einen sind sehr straight... andere wiederum durchleben viele Bereiche...

    Das so von außen über andere zu "beurteilen" finde ich schwierig. Manche Menschen sind auch nach längerem "Kennenlernen" ganz oder etwas anders als auf den ersten Blick gedacht.

    Zumal man selbst ja auch häufig "durch die eigene Brille" schaut, oder?
  • Hallo ihr , schön das der Austausch hier munter weiter geht .

    zu : wind_und_wellen

    Aber gibt es DIE Frau? Und DEN Mann?

    Natürlich , wenn man die grundlegenden Verhaltensmuster , Instinkte , Chemie und genetisch bedingte Reaktionen zu Grunde legt sind wir zu 99,9 % entweder der Mann oder die Frau.

    Z.B. kann wohl niemand wirklich Beeinflussen wen wir Sexuell Attraktiv oder wen wir als Partner für Nachwuchs ansehen und was wir dann in einer Solchen Beziehung suchen .
    Dennoch auch wenn diese Grundimpulse vorhanden sind und in einer sehr subtilen Art unsere Entscheidungen und Vorlieben beeinflussen spielen über zeit auch andere Faktoren eine Rolle wie zum Beispiel , die Werte die von der Eigenen Familie mitgegeben wurden , das Korsett was uns durch die Öffentlichkeit und unser Umfeld angelegt wurde ,Verfügbarkeit , Bildung und Ego .
    Es geht hier nicht darum jemanden in eine Schublade zu stecken und zu sagen so must du sein damit du Mann oder Frau bist nein eher im Gegenteil , wir sind dazu in der Lage Instinkte und Chemie durch Entscheidungen die wir als Person treffen zu "Überschreiben" doch dazu sollten wir wissen welche Instinkte wie funktionieren .


  • edited Juni 5
    @NomadDie

    Ich denke Identität ist wichtig aber sie darf nicht der Willkür weichen. Der Schmerz der alten Frau/Mann Stereotypen wird irgendwann vergessen sein, und dann wird die Mitte auch wieder als das angesehen, was es ist; jeder wurde gehört, alles wurde verarbeitet; ich denke erst dann ist es wirklich frei und nicht all zu reaktionär und (be)kämpfend. Momentan sehe ich es schwierig, zu differenzieren, was echt ist, und ich denke, das ist eine Kehrseite des Ganzen. Ordnung wird durch Chaos aufgebrochen, Chaos findet eine neue Ordnung, und das ganze hat eine höhere Ordnung (als gesellschaftliche Entwicklung), um irgendwann die Mitte anzupendeln (falls es die gibt. Was ja dann Pluralität wäre, die ja an sich keine Mitte hat, außer dem Prinzip der Vielseitigkeit).

    Prägnantes Beispiel wäre die Sexualität (als selbes Gesellschaftliches Konstrukt wie Idendität):

    Zu Freuds Zeit --> starke Unterdrückung und Hemmung (neurotisch)
    Dann Befreiiung --> alles jeden
    Dann Mainstream --> Gut ist, wer nicht unterdrückt und gehemmt wird = Sexualität wird zur Leistung und wenn du nicht 5 mal die Woche dann bist du nicht frei genug
    --> Orgasmus steht im Vordergrund und nicht die Lust an sich / die Begegnung.. Befreiung wird (durch kulturelle Lautstärke) zur Leistung und Identität, und dadurch wird der Leistungsdruck/die Sexualität an sich zur neuen Hemmung/Neurose, was sie wieder unfrei macht ("du bist nicht gut genug wenn nicht frei und hemmungslos, bla bla")

    Lösung --> die Bewertung und Richtlinie fällt weg, neue "Normalitäten" schaffen sich, die jeder für sich selbst entscheidet. Eine "richtige" Sexualität gibt es nicht, aber Schablonen, die einem recht gut passen (Archetypen). Die kann man sich aber aussuchen, aber auch nicht, weil man nicht (frei willkürlich) entscheiden kann, was einem gefällt (das Problem in der Genderthematik: die Annahme, alles wäre letztendlich willkürlich)

    Hat sich auch in psychologischen/psychotherapeutischen Behandlungen so erwiesen, als Schnur beziehungsweise, wie eine Neurose (Hemmung) befreit wird, und durch die Befreiung (Extrem) eine neue geschaffen wurde. Als energetisches Prinzip könnte man das vielleicht als "Entladung des Drucks" bezeichnen, welche aber nicht nachhaltig ist (keine Mitte), sondern eben nur das darstellt.

    Und bei dem Gender, auch vermehrt Identitätssuche/Verlust, nicht ausgelöst durch Individuum, sondern durch Gesellschaft (Druckentladung), als Reaktion auf vorangegangene Hemmungen (die durch zu rigide Stereotypen geschaffen wurden). Die Entladung des Drucks war: es ist Gut, kein Mann, keine Frau zu sein; dadurch entsteht aber eine neue Hemmung, dass ich dies nicht sein (und annehmen darf) - es wird ein Teilaspekt negiert, der berechtigt ist.

    Beim Feminismus das Selbe: "Nur" Mann hat Schuld, usw.

    Jedenfalls irrsinnig spannend das Ganze. Guter Film dazu fand ich "The Danish Girl" - auf einer wahren Begebenheit, eine Frau im Männerkörper, zu einer Zeit, bevor die Kultur dahinter stand.

    Zu unterscheiden ist auch immer Gruppe (die es betrifft) und Gruppe(nzwang/stream), vor allem Ideologisch.. bei Black Lives Matter, meinte auch einmal wer, das sei eine Bewegung: "Von Weiße, für Weiße" - da geht es mehr um die Kollektive Schuld der Weißen, als wirklich um die Schwarzen... Beim "Genderwahn", wie auch beim Feminismus, kommen dann halt auch oft Heucheleien, die sowohl über das Ziel hinausschießen, als es auch zu Verfehlen (und dabei weitere Fehler "im System" aufzeigen, oder Teilaspekte sich dadurch herauskristallisieren die wieder Bewegung und Wachstum mobilisieren).

    Immer ein interessanter Prozess, weil gesellschaftliche Systeme und Strukturen ja auch darauf beruhen (den alten Schemata/Denkweisen, und so weiter)... also Sicherheit schaffen (alte Strukturen), die dann mit der --> Freiheit/Entladung wegfallen, und Bedürfnisse (auf kurz oder lang) nach --> neuer Sicherheit (neue Strukturen/Ordnung), weil Freiheit sich dann letztendlich auch immer auf Etwas beziehen muss (die Antwort / Verantwortung - Struktur und Ordnung). Neue, aber breitere Schemata, und ein tieferes Verständnis für die Ganze Thematik (kein Chaos mehr).

    Ich bin mir sicher, das ist im kollektiven Geist aber nicht bewusst; die wissen nur, da (beim Alten) stimmt etwas nicht, und dann wird gepumpt.
  • @Arckaf

    Ja, das stimmt, dass gewisse "Parameter" nur schwer beeinflussbar sind.

    Allerdings - Lebenserfahrung und die Fähigkeit zu Reflektieren und das eigene Denken und Verhalten dahingehend zu modifizieren, stellen meiner Meinung nach eine große Möglichkeit zur Veränderung und somit Einflussnahme dar.

    Wie siehst Du das?

    Im Laufe des Lebens bekommt jeder die Chance, jene Werte und Erfahrungen, die uns begegnet sind, auf den "Prüfstand" zu stellen.

    Können... nicht müssen... und manche sind sich darüber bewusst und manche weniger...

    Und es stellt sich die Frage, in welchem Verhältnis "beeinflussbar" zu "unbeeinflussbar" steht.

    Ganz krasses Beispiel: den Reflex, die Hand von einer heißen Herdplatte zu nehmen, würde ich nicht verändern wollen ;-)

    Aber gibt es nicht gaaanz viele andere "Muster", die wandelbar sind?

    Ich habe bei mir z.B. festgestellt, dass ein verändertes Denken und Handeln auch andere Menschen für mich "attraktiv" macht, im Sinne von Resonanz.
    Kennst Du sowas?
  • @ wind_und_wellen

    "Ja, das stimmt, dass gewisse "Parameter" nur schwer beeinflussbar sind.

    Allerdings - Lebenserfahrung und die Fähigkeit zu Reflektieren und das eigene Denken und Verhalten dahingehend zu modifizieren, stellen meiner Meinung nach eine große Möglichkeit zur Veränderung und somit Einflussnahme dar.

    Wie siehst Du das?"

    Ja ich persönlich glaube das man so ziemlich alle dieser Verhaltensweisen beeinflussen kann , aber man muss sie erst einmal begreifen und da liegt bei vielen das große Problem . Wer glaubt das er ja Perfekt ist und alle anderen sind Schuld das es immer nicht klappt wird ohne Denkanstoß und Reflektion immer wieder in die selben "alten" Verhaltensweisen fallen .

    Beispiel von mir:
    Als Mann unterliege ich auch dem Zwang meine DNS zu streuen , dennoch habe ich schon vor langer Zeit entschieden das ich niemanden Verletzen will und das Sex mit einem Langzeitpartner intensiver ist als mit Dame 0815 also habe ich mich entschieden diesem Zwang nicht mehr nachzugeben .

    Schwieriger ist es bei Prozessen die so schnell und Instinktiv ablaufen das man sie kaum per Willen steuern kann dennoch ist es auch bei diesen möglich wenn man sich Bewusst ist warum der Instinkt diese Entscheidung trifft und warum man von der Logik her diese Entscheidung ändern sollte . Dafür braucht es Menschen die über sich selbst Reflektieren aber wenn ich mich so umschaue im RL erreicht evtl 1-2 von 100 diese Erkenntnis .

    und Noch ein Beispiel aus eigener Erfahrung , Die am schwierigsten änderbaren Abläufe sind jene die deine Gesundheit , Leben oder das deiner Familie betreffen denn diese sind zumeist mit heftigen Emotionen verbunden die ein klares Denken und Entscheiden noch sehr viel schwerer machen . Aber selbst diese kann man mit Training , Umdenken und viel Geduld soweit abändern das man im verlauf zumindest die Wahl hätte einen anderen Weg zu wählen .
  • @Arckaf

    Den Zusammenhang zu meinem Kommentar und deinem Video bekomme ich leider nicht hin.

    Nur falls du das falsch verstanden hast, ich bin keine Feministin, ich habe auch kein Problem mit Männern. Ich habe nur eingeworfen, dass es sehr viele Ausnahmen von deinen als Fakten beschriebenen Eigenschaften und Verhaltensweisen gibt und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich mich in dieser Ausnahmengruppe befinde.

    Ich kann hier nichts zum Thema Dating zwischen Frauen und Männern beitragen, da ich keine Männer date. Davon abgesehen bin ich aber eine Frau, habe bestimmte Eigenschaften, Vorlieben, Verhaltensweisen und Erfahrungen und allein darauf stützen sich meine Aussagen. Deswegen bitte meine Aussagen nicht auf dich als Mann beziehen sondern als das was sie sind: eine Erfahrung, die ich mit Menschen gemacht habe.

    Zu dem von dir eingebundenen Video.
    Der Missbrauch von Machtpositionen ist aus meiner Sicht ja nichts neues. Neu ist, dass auch Frauen verstärkt darauf zurück greifen. Gerade beim Thema Familie und Dating kann man natürlich erkennen, dass Frauen eine Erpresserrolle einnehmen, wenn sie zu ihrem Recht kommen wollen. Ob das nun den aus ihrer Sicht besseren Partner oder z. B. das Sorgerecht für ein Kind bei der Scheidung betrifft, ist ja erstmal egal. Frauen wurden in den letzten 50 Jahren die Werkzeuge in die Hand gegeben, sich der Gleichstellung der Geschlechter anzunähern. Wie alle Werkzeuge können auch diese missbraucht werden aber der Grundgedanke dahinter war ja ein anderer.
    Wie gesagt, dieses Dynamik zwischen Frauen und Männern ist nicht wirklich mein Thema aber findest du das tatsächlich so überhandnehmend?

    PS: Schön dich mal wieder zu lesen @domsi
  • @ soultattooed

    Es ging mir bei diesem Video weniger um den "Machtmissbrauch" oder die derzeit herrschende Doppelmoral die zwar durchaus vorhanden und weit verbreitet ist aber auch Gegenreaktionen wie MGTOW oder Men´s Rights auslöst . Viel mehr stören mich in dieser Hinsicht die Polarisierungen und Vorurteile die lösungsorientierte Kommunikation zwischen diesen Gruppen so gut wie unmöglich machen .

    "Wie gesagt, dieses Dynamik zwischen Frauen und Männern ist nicht wirklich mein Thema aber findest du das tatsächlich so überhandnehmend?"

    Ich denke das dieses Mindset in der breiten Öffentlichkeit dermaßen verankert ist das es nicht wirklich Hinterfragt wird , ich denke auch das wenn es nicht wirklich Hinterfragt wird die daraus resultierenden Folgen in ihrer Gesamtheit durchaus besorgniserregend sind .

    Ich dachte eher an die Zahlen die sie gegen ende aufzählte und der Zusammenhang zwischen Kindern aus "zerrütteten Familien" Alleinerziehende oder getrennt lebende Elternteilen und den mitunter signifikant hohen Anteil dieser in diesen Tragödien .

  • Der Hinweis wäre nett gewesen ;) habe mir nicht das ganze Video angesehen, da ich nach den ersten Minuten absolut keinen Zusammenhang zu unserem Thema herstellen konnte.

    Ich gebe dir Recht, es wird viel zu viel übereinander als miteinander gesprochen aber das ist leider bei so vielen Themen der Standard.

    Ich spreche dir deine Meinung und die Richtigkeit deiner Fakten ja auch nicht ab, ich sage nur, es ist kein reines Thema zwischen Frauen und Männern. Und da dein Beitrag sich nicht ausschließlich auf Frauen & Männer sondern Singles & Familien bezog, habe ich angenommen, dass damit alle unter diese Überschrift fallenden Personen angesprochen werden sollten.
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