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Auszeit im Kloster

Ich eröffne den Thread mal hier - im weitesten Sinne geht es ja um ein Studium der Ruhe ;)

Hat zufällig jemand von euch Erfahrung mit einer Auszeit im Kloster? Übers Wochenende oder auch für länger?
Ich schätze, das wäre im Moment ein geeigneter Weg für mich, den ersten Schritt in die richtige Richtung (den Introvertierten in mir anzunehmen) noch zu vertiefen, ohne daß mein Umfeld immer wieder dazwischenquatscht und Aufmerksamkeit anmeldet.

Kommentare

  • Das würde mich auch interessieren. Gibt es ein "Kloster" für Agnostiker?  :D
    Aber dieses isolieren und abschotten für eine gewisse Zeit hat was ... ich würde da schon eher in den Bereich von ein paar Monaten gehen. So ne Art Sabbatical...
  • edited Oktober 2014
    Hm Kloster nicht wirklich aber ähnlich in der Lebensweise. Hatte bis jetzt zwei mal 10 Tage lang meditiert und die Gegebenheiten wurden mir zur Verfügung gestellt (Frühstück/Mittagessen, evtl. leichte Kost am Nachmittag, keine soziale Interaktion außer bei Problemen, nichts reden, nur für sich usw., keine elektronsichen Geräte etc, aber das versteht sich ja fast schon von selbst.)

    Also Bedingungen wie im Kloster. Werde das bestimmt auch wieder machen (am Besten sogar einmal jedes Jahr), eventuell auch mal für etwas länger als 10 Tage - mal schauen...

    Was genau willst du denn nu wissen?^^
  • @Willerd
    "Gibt es ein "Kloster" für Agnostiker?"
    Das würde mir auch am besten passen :D

    @domsi
    Das klingt nach genau dem, was ich suche. Eine Adresse hätte ich bitte gern :D
    Ich fürchte nur, daß die Meditationsstätte wohl nicht grade "um die Ecke" von mir liegt - aber mal sehen.
    Auf jeden Fall ein interessanter Tipp, mich auch mal in die Richtung zu informieren. Das wäre vermutlich sogar besser als Kloster.

    Hat noch jemand Tipps und Erfahrungsberichte? Immer her damit! :)
  • Najo, sicher näher als der ferne Osten :-P

    Na in Deutschland hab ich auf die schnelle so "10 Tageskurse" in Triebel gefunden - keine Ahnung wo das ist. Ich habs bisher immer in Österreich gemacht.

    https://www.dhamma.org/de/schedules/schdvara#normal

    Zu meiner Erfahrung muss ich sagen, das mal abgesehen von den "klösterlichen Rahmenbedingungen", es um die Erlernung der (bzw. einer Meditations-)Technik,- bzw. Methode ging und man damit auch immer beschäftigt war. Es hat sich auch immer einiges getan während dieser Zeit, ich habe diese Auszeit anfangs aber eher als Experiment gemacht, heute betrachte ich das vielmehr als eine Möglichkeit - was zwar mitunter auch unter den klösterlichen Rahmenbedingungen liegt, andrerseits aber auch an der Methode, die sich in dieser Ruhe und Zeitlosigkeit entfalten kann. Am liebsten wäre mir ja die selben Rahmenbedingungen wie bei den "Meditationszentren" (buddhistische Klöster sozusagen), nur mit kompletter Ruhe (keine Anleitungen mehr, weil ich ja schon familiar damit bin).. und dann gern auch länger wie 10 Tage.
  • Fänd ich ehrlich gesagt auch mal interessant, auch als Agnostiker. Zen-Buddhismus interessiert mich trotzdem irgendwie sehr, wahrscheinlich auch eher oberflächlich, eben, weil die so ne ruhige, ausgeglichene Stimmung verbreiten.
  • edited Oktober 2014
    "Gibt es ein "Kloster" für Agnostiker?"
    Das würde mir auch am besten passen :D

    antwort: 'ne stinknormale waldhütte.

    siehe dazu den klassiker "walden oder leben in den wäldern" von henry david thoreau.
  • edited Oktober 2014
    @ cellardoora

    Hast Du zufällig neulich "Die Wand" auf Arte gesehen?! 


    Die Protagonistin in dem Film hatte keine Wahl, aber ein sehr interessanter Film ... regt zum nachdenken an ...

    ;)
  • ... watt, ick soll denken?! ...

    den film kenne ich nicht, klingt aber wirklich interessant. obwohl ich jetzt schon sagen kann: "sie hat 'nen hund um sich? dann wird alles gut!"

    :D
  • Hallo,

    ich war vor zwölf Jahren einmal zu einem einwöchigen Schweigeseminar im Benediktinerkloster Nütschau, von dem ich noch heute profitiere. Es ist m.E. gar nicht so schwer, ein neues Bewußtsein in sein Leben zu bringen, man muß nur ein bißchen durchhalten, was ja auch fürs Fasten gilt. Wenn man erstmal lange geschwiegen oder gefastet hat, will man gar nicht mehr aufhören, so wohl geht es einem damit.

    Ich kann das jedem nur herzlich empfehlen, dazu braucht man auch kein Christ sein, im Kloster ist jeder herzlich willkommen und die Mönche oder Nonnen sind sehr offen, schließlich wird da auch nicht nur katholische Lehre gelehrt, sondern u.a. auch fernöstliche Meditationstechniken und was nicht alles. Einfach mal in die Programmangebote des nächsten Klosters reinschauen, da findet sich oft einiges, an dem man Interesse hat. Und die Ruhe darin ist sowieso einmalig; man kann im Kloster schnell wieder zu sich selbst finden, falls man sich verlaufen hat.

    Liebe Grüße, Michel.

  • edited Oktober 2014
    Hallo,

    vorab: ich les schon etwas länger unregelmäßig hier im Forum mit, hab mich aber jetzt gerade nach Lesen dieses Thread erst angemeldet. Ich weiß aus anderen Foren, dass Links direkt nach Anmeldung durchaus schon mal als eigennützige Werbung/Spam angesehen werden (können) - dies bezwecke ich mit diesem Beitrag absolut nicht. Also nenn ich nur die Stichworte und ihr bemüht bei weiterem Interesse einfach die Suchmaschinen ;-)

    Und nun zur Frage.
    Ich hab Erfahrung und diese ist sehr positiv. Ich war das erste Mal vor vier Jahren im Kloster, besser gesagt im Gästehaus eines Klosters.
    Ich wollte nach einer längeren Belastungssituation aus meinem Alltag heraus, es mir gut gehen lassen. Dazu mochte ich sowohl auf einen gewissen "Bequemlichkeitsluxus" ähnlich eines Wellnesshotels nicht verzichten, wollte aber eben nicht diese "aufgesetzte" geschäftsmäßige Freundlichkeit/Verbindlichkeit (ich hoffe ihr versteht was ich ausdrücken will), sondern suchte auch nach einem Ort, an dem ich mein Inneres einfach mal ordnen konnte. So kam auch ich auf den Gedanken Klosterurlaub und fand all meine Vorstellungen im Kloster Arenberg bei Koblenz umsetzbar.

    Das Kloster Arenberg ist das Mutterhaus der Dominikanerinnen. Zum Kloster gehört ein Gästehaus, welches 2003 von Grund auf umgebaut wurde (wie ich persönlich finde, in sehr ansprechender Weise), daran angeschlossen gibt es ein Vitalzentrum mit Fitness- und Wellnessangebot (ein ehemaliges Kneippbad). Ein Kräutergarten, eine großzügige Außenanlage, mehrere Innenhöfe, Dachterrasse, zahlreiche Sitzgelegenheiten und Rückzugsorte innen und außen runden das Ganze ab. Man trifft im Gästehaus sowohl auf die Ordensschwestern als auch auf zivile Mitarbeiter/innen.

    Was mich an Arenberg "gefangen" nimmt, ist die Atmosphäre des Hauses. Man kann alles machen, muss aber nichts. Bislang war ich zweimal (1x 4 Nächte, 1x 2 Nächte) dort und habe mich dann meist auf/in mich zurückgezogen, aufs Zimmer, in den Garten, ins Schwimmbad, Ruheraum und habe eigentlich nur während der Essenszeiten am Buffet und bei Anwendungen Kontakt zu anderen gehabt - weil ich es so wollte. Doch stets hatte ich das beruhigende Gefühl, jemanden finden zu können, wenn ich das Bedürfnis gehabt hätte, meine Gedanken mitzuteilen bzw. besprechen zu wollen. Auf die Möglichkeit von Kursen, Meditationen, Gesprächen wird dezent/still hingewiesen, aber nichts aufgedrängt.

    Was Arenberg betrifft, so bin ich (wie viele anderen auch) zur Wiederholungstäterin geworden und werde in einigen Wochen wieder dorthin fahren - diesmal für eine ganze Woche :-) Allein die Vorfreude darauf und diese Zuversichtlichkeit wie gut mir diese Auszeit tun wird, lässt mich schon jetzt entspannter im Alltag werden. Ich kann die Atmosphäre in Arenberg nicht beschreiben, aber ich habe letzte Woche im Netz ein Video eines anderen Gastes entdeckt, das da heißt "Der Friede wohnt in diesen Mauern". Es passt phantastisch (den letzten Satz des Liedtextes sollte man dann als Agnostiker oder Atheist einfach ausblenden )

    Und ich kann Arenberg eindeutig auch für Agnotsiker, Atheisten und allen
    anderen Glaubensrichtungen empfehlen. Zitat des Leitbildes: "Jeder Gast – gleich welchen Glaubens und welcher
    Lebenssituation – soll sich in seinem Suchen und Fragen, in seinen
    Hoffnungen und Ängsten verstanden, angenommen und aufgenommen wissen." 
    Ich bin dort nie auf meine Glaubensrichtung angesprochen worden oder hatte das Gefühl, dass man mich dort "missionieren" möchte - ich durfte sein wie ich bin.


    Also mein persönliches Fazit: um sich auf sich zurückzuziehen, halte ich einen Kloster"urlaub" für sehr geeignet. Wie spartanisch oder doch eher bequem dieser ausfallen sollte, da muss dann jeder für sich selbst abschätzen, was bzw. wie viel er benötigt. Mir half es, mich um nichts kümmern zu müssen (sehr gute Vollpension). Beide Male kam ich ruhig, ausgeglichen und mental gekräftig in den Alltag zurück. Alternativen zu Arenberg lassen sich im Netz unter dem Stichwort "Urlaub im Kloster" sicherlich noch so einige finden.
  • Danke, @Minni, für diese schöne Empfehlung. Ob Werbung oder nicht, ich finde das sehr hilfreich und kann mir gut vorstellen, mal ein paar Tage dort zu verbringen. Überlegung sind sicherlich noch die nicht ganz geringen Kosten, wobei da natürlich auch alles drin ist und ich außer der Anreise vermutlich nicht mehr viel Geld ausgeben würde, und die Überlegung, wie religiös das Ganze geprägt ist spielt auch noch eine Rolle. Wobei das nach allem, was ich so gelesen habe wohl wirklich kein Problem sein sollte.

    Kannst du, Minni, vielleicht noch etwas zu deiner Erfahrung sagen, was die anderen Besucher während deines Aufenthaltes anging? - Alter, etc.
  • edited Oktober 2014
    @erel,
    ja die Kosten lassen einen im ersten Moment mal schlucken, doch wenn man sich das Preis-Leistungsverhältnis anschaut, so finde ich persönlich es durchaus den Preis wert. (einfach mal die Preise von 4*-Sterne-Hotels zum Vergleich heranziehen.)
    Im Preis inbegriffen sind Vollpension (in Buffetform, abwechselungsreich & gut, teils in Bioqualtität) sowie u. a.  freie Nutzung Schwimmbad, Fitnessraum, Bibliothek.
    Ich hatte bislang Zimmer der Kategorie I und hab bei der letzten Abreise mir eines der Kategorie II zeigen lassen, um eine Vorstellung wegen des Preisunterschieds zu bekommen. Hauptunterschied: Kategorie II hat Teppich- statt Laminatboden und das Bad ist älter, was sich vor allem im Fliesendesign und Duschwanne statt ebenerdiger Dusche bemerkbar macht. Aber immer noch alles sehr ansprechend, so dass ich mich diesmal für die günstigere Kategorie II entschieden habe.
    Weitere Kosten, welche z. B. auf dich zukommen können, sind Verzehr außerhalb des Vollpensionangebotes in der Cafeteria oder dem Klosterkeller sowie Buchung von Anwendungen im Vitalzentrum. Aber seien wir mal ehrlich: Mache ich z. B. einen Städtetrip muss ich den Kaffeebesuch auch zahlen, ebenso die Massage oder Fußpflege daheim.

    Die anderen Gäste:
    rund 3/4 sind Frauen; Alter angefangen bei Mitte 20 bis ins Rentenalter hinauf, das Gro liegt geschätzt bei 35-55 (Verteilung ist vielleicht auch immer ein wenig davon abhängig, welche Kurse während des Aufenthalts gerade laufen); viele Einzelgäste, aber auch Paare oder kleine Freundesgruppe (so weit mein Eindruck aus dem Speisesaal). Wer möchte, kann sicherlich Kontakt zu anderen Gästen finden, am einfachsten dann sicherlich bei den Mahlzeiten im Speisesaal, aber allein für sich zu bleiben, ist eben auch kein Problem.
    Da ich beide Male für mich sein wollte, kann ich bislang nicht mehr zu anderen Gästen sagen. Fürs nächste Mal habe ich allerdings einen Kurs gebucht, sodass ich zwangsläufig mehr Kontakt haben werde. Wenn Interesse besteht, könnte ich mich dann Ende Dezember nochmals dazu äußern.

    Nochmals Glaube/Religion:
    Ich stehe auch irgendwo zwischen Atheist und Agnostiker und hatte so meine Zweifel, ob ich denn im Kloster wohl zurecht käme. Doch zumindest für Arenberg kann ich sagen, war dies für mich bislang kein Problem. Klar sollte man sich zuvor bewusst machen, dass viele der Gäste gläubig sind (somit ihr Vertrauen und Hoffnung auch in ihren Gott setzen) und eben Zeichen wie das Kreuz oder Ordenstracht in einem Kloster gegenwärtig sind. Wer zur Akzeptanz dieser "Äußerlichkeiten" nicht bereit ist, ist dort sicherlich am falschen Ort.
    Mir persönlich war und ist es wichtig, dass es überzogen gesagt, nicht in jedem zweiten Satz "Ja, Gott, der Herr ..." oder ähnlich heißt oder man versucht mir den christlichen Glauben als einziges Heilmittel der Welt dazubringen. Bei meinen bisherigen Aufenthalten hatte ich in dieser Richtung nie ein Problem. Wenn mir z. B. im Speisesaal eine Ordensschwester einen "gesegneten Appetit" wünscht, so nehme ich dies als Anerkennung ihres Glaubens freundlich dankend an und damit ist schon alles erledigt. Eben leben und leben lassen. Und vielleicht ist es ja gerade dies was die besondere Atmosphäre in Arenberg ausmacht: man sieht den Glauben/die Überzeugung vieler Menschen dort und dieser verströmt eine unaufdringliche "Ruhe", die sicherlich auch von Menschen ohne (gleichen) Glauben angenehm wahrgenommen werden kann.

    Also falls du dich dazu entschließen solltest, so ist ein Aufenthalt von 3 besser 4 Übernachtungen sicherlich ein gutes Zeitmaß, um mal anzutesten wie du dort zurecht kommst. Weniger würde ich nicht unbedingt empfehlen, denn es braucht auch irgendwo seine Zeit, um erstmal vom Alltag runter zu kommen.
  • Vielen Dank @Minni - vielleicht probiere ich das im nächsten Jahr mal aus und berichte dann hier über meine Erfahrungen.
  • Liebe Minni, was du über das Kloster Arenberg geschrieben hast, klingt sehr gut :)
    Da werde ich mich mal informieren. Vielen Dank für den Tipp. Das vermittelt gleich einen Eindruck, wenn jemand von seinen Erlebnissen dort berichten kann und hilft sehr.
  • edited Januar 2016
    Hallo ihr :)
    ich hatte mich auch mal nach einer Möglichkeit umgesehen, über eine Stress Auszeit. Dabei bin ich auf "http://stress-auszeit.ch/auszeit-im-kloster-muestair" gestoßen. Dort wurde auch unter anderem ein Auszeit im Kloster vorgeschlagen. Ich habe mich beraten lassen und gehört, dass man dabei sehr viel zeit für sich selbst hat und es dort allgemein sehr ruhig zu geht. Leben und leben lassen ist ein gutes Zitat, welches gut auf den Lebensstil dort zutrifft :)

    Freu mich auch über einige genauere informationen bzw erfahrungen zu dem thema :)
  • Ich freue mich hier solch Erfahrungswerte lesen zu können, vielen Dank an Minni für deine ausführlichen Erfahrungen.
    Auch ich habe des öfteren mal überlegt, ein Wochenende oder eine Woche in ein Kloster zu besuchen und das innere Ich zu suchen. Nicht reden, Ruhe, Stille, Natur und Meditationen oder Gebete genießen.

    Nicht dass ich regelmäßig bete, bin zwar katholisch aber ein Besucher der Kirche bin ich eher nicht. Mir geht es bei der Meditation bzw. Gebet um die Sache an sich. Ich empfinde dies als sehr entspannend und erholsam. Vor allem Mönchsgesang oder ähnliches ist unvergleichbar mit dem Gebet in einer normalen Kirche an einem Sonntag Morgen.
  • Ich habe mich letztens auch einmal nach einer Art Auszeit im Kloster gesehnt und wollte dich daher fragen, ob du diesen Wunsch in die Tat umgesetzt hast.
  • Witzig, den Gedanken hatte ich als Teenager oft, als andere mitten in ihrer Partyphase waren. Also ich habe echt überlegt, ob ich nicht einfach lieber für immer in einem Kloster wohne (mit Schweigegelübte). Und obs da was für Atheisten/Agnostiker gibt, habe ich mich dann auch gefragt XD

    Tatsächlich war ich schon zweimal kurzzeitig in einem Kloster (fiel mir erst nach sehr langem überlegen über das Thema ein, aber ich glaube, das zählt beides nicht richtig.
    Ich war einmal als Kind irgendwo im Osten in einem Benediktinerkloster(?!), wir haben da übernachtet, weil ein alter Schulfreund meiner Mutter da Mönch war :D. Aber ich erinnere mich nicht an viel, wir haben glaube ich auch echt nur da gepennt. Es war so leise, dass ich nicht schlafen konnte (wir haben damals fast direkt neben der Autobahn gewohnt, da gewöhnt man sich an das ständige rauschen :,D).

    Dann war ich vor ein paar Jahren mal ein paar Tage in einem buddhistischen Kloster in Australien. Allerdings mit den falschen Leuten, bzw. alleine hätte es mir wohl mehr gebracht. Aber da war ich auch eigentlich schon lange über die Idee hinweg, mal ne Auszeit im Kloster zu nehmen, das war eher Zufall :D.

    Ach, sehe auch jetzt erst, dass der Thread schon so alt ist. Würde mich auch mal fragen ob du @enjoythesilence nun schon deine Auszeit im Kloster hattest :).
  • Nein, eine Auszeit im Kloster habe ich dann erstmal wieder zu den Akten gelegt. Die Idee ist jedoch noch nicht komplett vom Tisch.

    Als Threaderstellerin würde ich euch dann selbstverständlich direkt an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

    Danke fürs in Erinnerung rufen des Themas. Ich sollte das tatsächlich nochmal angehen.

    Falls jemand eine gute Adresse hat oder eigene Erfahrungen teilen mag:

    jederzeit gern :)
  • Für alle, die im Süden Deutschlands leben, kann ich das Kloster St. Ottilien empfehlen. Die haben da ein Angebot, das nennt sich Kloster auf Zeit. Das ganze kostet nur wenig, man zahlt praktisch nur für Kost und Logis: https://erzabtei.de/klosteraufzeit
    Ich bin so ungefäht in dem Ort aufgewachsen. Es ist eine wunderschöne, idyllische Klosteranlage mit einer durchwegs meditativen Stimmung.
  • https://www.buddhasweg.eu/weg-zur-stille/aufenthalt-im-kloster/

    Mit diesem Kloster stand ich 2013 im Kontakt. Den geplanten Aufenthalt musste ich dann allerdings kurzfristig wegen eines Unfalls absagen und danach fand ich andere Wege, mein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Der Kontakt telefonisch war jedoch sehr angenehm und eines Tages will und werde ich das nachholen.
  • Hallo. Danke für den Link. Ich interessiere mich auch für solch eine Auszeit. Es kann einen nur weiter bringen und näher zu sich selbst. Ich weiß nur nicht welcher Zeitraum sinnvoll ist. Mal ein Wochenende ist vielleicht ein guter Anfang.
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