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Musik, Geräusche, Lärm, Radio... wie geht es euch damit?!

Wie geht es euch mit Lärm, Geräusche oder Musik die im Hintergrund läuft? Oft hat man das ja in der Arbeit oder im Einkaufszentrum. Habt ihr zuhause das Radio oder den Fernseher an oder bevorzugt ihr eher die Ruhe?

Kommentare

  • Sofern nicht alle Kollegen durcheinander schreien (was auf dem engen Raum, wo wir zusammenarbeiten jedoch durchaus vorkommen kann), hab ich mit Lärm weniger Probleme.
    Weitere Ausnahmen wären natürlich, wenn sich jemand einbildet, Nachts rambazamba veranstalten zu müssen.

    Ansonsten hab ich mit dem wenigsten Probleme, höre bevorzugt überall Musik - auch damit ungeliebte Geräuschquellen übertönt sind - und wenn man dann noch in einer Stadt lebt, tja, dann ist man eh von klein auf dagegen irgendwie abgehärtet.
  • Aus zwei Ecken gleichzeitig unterschiedliche Musik zu hören ist für mich der Horror. Seichtes Gedudel wie im Aufzug oder Einkaufszentrum geht mir auf die Nerven, ich bin auch kein Fan vom Radio, was nebenbei läuft. Die quatschen eh mehr, als sie vernünftige Musik spielen ;-) Wenn Musik, dann auch ordentlich laut.
    Lärm stört mich nicht so sehr. Als Wanderfan habe ich in der Natur auf jeden Fall einen Ausgleich dafür...
  • Mit Lärm geht es mir ganz schlecht. Bei Geräuschen oder Musik im Hintergrund ist es sehr davon abhängig, ob ich sie selbst verschulde. Heißt, wenn ich das Radio laufen habe und Gequatsche und Musik im Hintergrund läuft, macht mir das nichts. Selbst lesen kann ich besser mit Musik - aber die richtige muß es sein ;) Musik im Einkaufszentrum ist da schon schwieriger. Ich hab mir angewöhnt, meinen mp3 Player dabei zu haben, so daß ich unliebsame Geräusche zur Not "ausfiltern" kann.
    Ob zu Hause Radio oder Fernseher für "Hintergrundrauschen" sorgen, ist bei mir sehr stimmungsabhängig. Kommt glaube drauf an, wie viel den Tag über so los war.
    Ganz schlimm dagegen Unruhe im Büro. Bei pausenlosem Gequatsche kann ich mich nur noch schlecht konzentrieren. Man hört doch unweigerlich zu, was da geredet wird und ist somit extrem abgelenkt.
  • Ich habe auch oft Probleme mit Lärm. Ertrage es oft überhaupt nicht, wenn jemand ständig irgendein Geräusch macht, oder ohne Kopfhörer Musik hört oder Videos schaut.
    Im Büro kann mich auch kaum konzentrieren, wenn mehrer Leute durcheinander reden.

    Bis auf die Zeit, in der ich im Büro sitze, setzte ich mir auch meine Kopfhörer auf und mach Musik an, weil ich so dann einfach Ruhe habe.
    Während der Arbeit versuche ich immer den Lärm um mich herum auszublenden und mich voll und ganz auf das, was ich tue zu konzentrieren und geh dafür in den Pausen mal raus um zu entspannen.
  • "Bis auf die Zeit, in der ich im Büro sitze, setzte ich mir auch meine Kopfhörer auf und mach Musik an, weil ich so dann einfach Ruhe habe."

    Das mache ich genau so! - inzwischen auch im Büro.
    Als ich deinen Satz grade gelesen habe, dachte ich so bei mir, es ist schon eine verkehrte Welt, daß man sich Musik (=Geräusche) auf die Ohren tut, um seine Ruhe zu haben. Aber ja, funktioniert zum Glück auch für mich. Selbst die lauteste Rockmusik wirkt auf mich beruhigender, als Leute, die durcheinanderquatschen.
  • Ich hab da je nach Stimmung ne andere Einstellung zu. Meist machen mir Hintergrundgeräusche eher wenig aus. Ich kann z.B. fast immer schlafen, egal was da für ein Krach um mich herum ist (mein Mann schnarcht). Ich bin aber etwas fitter, wenn es ruhig ist(z.B. auch, wenn mein Mann Nachtschicht hat oder abends beim TV schauen auf dem Sofa eingeschlafen ist).
    Früher habe ich auch gern beim Lesen Musik nebenher gehört. So leise, dass jemand, der ins Zimmer kam, die Musik nicht/kaum hörte - ich verstand trotzdem jedes Wort.

    Aber manchmal ist mir das Hintergrundrauschen zu viel. Dann klingt die Kantine wie ein überfülltes Hallenschwimmbad. Dann bin ich froh, wenn ich da raus bin, wieder im Büro (wo mein Kollege häufiger unterwegs ist, sodass ich allein sitz) oder mit den Kollegen noch nen kleinen Spaziergang mache. Woran das liegt, weiß ich nicht genau. Ich vermute mal, wenn ich eh schon etwas fertig bin nervlich o.ä. und mir etwas Ruhe gut täte.
  • Interessant, dass die "Mehrheit" doch ganz gerne oft und viel Musik hört. Der Knopf im Ohr ist ja meistens eine gute Möglichkeit, sich zurückzuziehen.

    Musik läuft bei mir, mal abgesehen von längeren Autofahrten oder beim Arbeiten, nur selten im Hintergrund. Selbst bei letzterem tendiere ich mittlerweile zu Regenapps oder Brainwave-Tönen.
    Ich habe bemerkt, dass ich die Stille zum Nachdenken oder Lesen brauche und beim Spazierengehen oder im Bus lieber die Geräusche meiner Umwelt hören möchte.
    Baumrauschen, Vogelgezwitscher, der Wind, Gesprächsfetzen, der Strassenverkehr, Schritte.
    Wenn ich als Bus fahre, fahre ich Bus, wenn ich Musik höre, höre ich nur Musik. :)


  • Wenn ich alleine zu Hause bin ist bei mir eigentlich selten der Fernseher oder Radio an. Prinzipiell mag ich auch keine zu lauten Hintergrundgeräussche. Aber das kommt bei mir immer auf meine momentane Stimmung an. Ich liebe ich es wenn alles schön ruhig ist. Da kann ich so richtig schön tagträumen. Herrlich!
    Wenn ich Sport mache gefällt es mir meine Kopfhörer aufzusetzten und gute Musik zu hören.
  • Also daheim brauche ich etwas Hintergrundberieselung in Form von Musik oder anderem, weil ich diese Stille nicht mag.

    Auf Arbeit aber könnte ich ausflippen, wenn irgendwo ein Handy klingelt (Whatsapp...), jemand durch die Gänge brüllt oder mein Kollege seine Bonbons oder Äpfel ist und dabei herumschmatzt wie so ein...
  • Hmm...interessante Frage. Also mich macht Lärm krank. In meiner alten Einliegerwhg. hatte ich Stress mit dem Sohn meiner Vermieterin, der selbst an Feiertagen die Musik bis zum Anschlag aufgedreht hat.

    Ging soweit, dass ich die Polizei rufen musste. Was zu einem Disput zw. mir und ihm und seiner Mutter geführt hatte und meinem zeitnahen Auszug.

    Also ich mag Musik - aber nur in moderater Lautstärke.

    Wenn ich unterwegs bin oder nur hier draußen irgendein Proll vorbei rast "WRRUUUMM....BUM..BUM...BUM" könnte ich k***en - ganz ehrlich.

    Ich liebe irgendwie die Ruhe. Am 1. Weihnachstfeiertag hatte ich in Ulm zu tun und fuhr mit dem Bus vom Hbf in ein entlegenes Viertel.

    KEIN Mensch im Bus. Wirklich 20 min. der Einzige (außer dem Fahrer ;)) und in dem Viertel dann auch: kein Auto, keine Menschen, nur ein paar Krähen - ich fand das fantastisch.

    Dieses "Last Man on Earth" ist manchmal echt genau mein Ding. Ich war ja vor einigen Monaten mal im Allgäu wandern. Auch das habe ich sehr genossen.

    Ich spiel echt mit dem Gedanken irgendwann in die Wildnis zu ziehen. Da gibt es ja den Film "Into the Wild" der auf einer wahren Begebenheit beruht.

    Vlt. nicht ganz so krass. Aber die Peripherie zwischen Großstadt und Wildnis - das wäre genau die Richtige Balance.

    Denke dann an Kanada oder Neu-Seeland. Ach...ein Traum.

    Was war jetzt noch mal Thema ? Ach ja: Lärm und so.

    Ich muss gestehen, dass ich nach montonen Geräuschen süchtig bin. Schon seit meiner Kindheit liebe ich die Geräusche des Föns, Heizlüfters und sogar des Staubsaugers.

    Nachts lasse ich immer den Ventilator laufen ...

    Noch so komische Eigenarten ...

  • Ich mag meistens Ruhe, aber manchmal singe ich selbst. Das empfinde ich dann natürlich nicht als Lärm. Ab und zu höre ich mal bewusst Musik, aber meistens ist Ruhe bei mir.
  • Ich mag die Ruhe. Früher, in jüngern Jahren hab ich gern Hard Rock gehört. Das ist aber komplett weg.
    Ich hab mir angewöhnt zu meditieren, Yoga zu praktizieren.
    Denn mein Job ist sehr Lärmbelastet. So als Ausgleich.
    Wenn ich heute Musik höre, dann eher ruhige Musik.
    Nach einem stressigen, lärmbelasteten Arbeitstag wenn ich 21:00 Uhr heim fahre lasse ich manchmal das Autoradio aus oder höre gerne Klassik. (Hab ich sonst immer gehasst!!). Eigenartig, aber so zum Abschalten ist das echt gut.
  • edited Mai 2015
    Lärm macht mich nervös und ein wenig paranoid. Aber es ist immer eine bestimmte Art von Lärm. Auf Konzerten (ich stehe paradoxerweise teilweise auf Musik mit Krach und Geschrei), macht es mir gar nichts aus. Das liegt denke ich daran, dass ich ja zum Konzert freiwillig gehe und weiß "heute wird es laut".
    Ich höre auch gern laut Musik, wenn ich laufe oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, weil mich der "externe Lärm" belastet. Mein eigener Lärm beruhigt mich :)

    Wenn ich Daheim bin, kann ich aber zum Beispiel den Fernseher nicht sonderlich laut aufdrehen, weil ich dann nervös werde. Mich macht es auch nervös, wenn in Filmen die Effekte lauter sind, als die Stimmen.

    Und ich bin extrem schreckhaft, wenn plötzlicher Lärm auftritt. (Generell ist es eine GANZ schlechte Idee, mich von hinten zu erschrecken).

    Ganz schlimm sind für mich auch laute Menschen. Da bekomme ich einen inneren Einigelungsreflex.

    Also ja, Lärm ist für mich ein dezentes Problem :D
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